Andreas Antonopoulos: Bitcoin (BTC) wird niemals richtig privat werden

08.07.2020 09:04 453 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Bitcoin (BTC) gilt als reines elektronisches Bezahlungssystem, dass allerdings nicht die Anonymität bietet, von der viele ausgehen. Transaktionen sind nachverfolgbar, weshalb man eher von pseudonym als anonym spricht. 

Bitcoin ist eher pseudonym als anonym

Der berühmte Andreas Antonopoulos sagt, dass Bitcoin (BTC) seiner Meinung nach nie die Datenschutzfunktionen beinhalten wird, wie man sie von Monero kennt. Antonopolous sagt, dass er gerne mehr Datenschutzfunktionen beim Bitcoin sehen würde, jedoch erscheint es für ihn unwahrscheinlich, dass diese bald umgesetzt werden. In einem Q&A-Livestream auf seinem YouTube-Kanal am 7. Juli sagte Antonopoulos, dass Bitcoin vermutlich nie Datenschutzfunktionen einbinden wird, die denen von Monero (XMR) ähnlich sind. Er saugte auch, dass das Entwickeln solcher Funktionen in einer Kryptowährung wie Bitcoin eine enorme Menge an Kontroversen hervorruft. Auch die Struktur von Bitcoin erlaubt keine Ringsignaturen und Stealth-Adressen. "Ich denke, was wir bald sehen werden, sind Schnorr, Taproot und Tapscript, die die Tür für viele Verbesserungen öffnen", sagte Antonopoulos und Stealth-Adressen, die in Monero erstellt werden. Bitcoin ist keine Datenschutzmünze." Schnorr, Taproot und Tapscript werden von vielen der Krypto-Community potenziell für die Privatisierung von Bitcoin angeführt. Der Forschungsdirektor der Blockchain-Firma Blockstream Andrew Poelstra hat Taproot als ein System bezeichnet, das möglicherweise jede Transaktion in der Bitcoin-Blockchain als weitgehend ununterscheidbar machen könnte. Er sagte allerdings, dass Transaktionsbeträge und das Transaktionsdiagramm immer noch verfügbar sind, was viel schwieriger zu lösen ist. Auch das Multisignaturschemata (MuSigs) von Schnorr sind eine weitere Möglichkeit. Laut Poelstra werden bei Verwendung dieser Methode weder die ursprünglichen Unterzeichner angezeigt, noch die Anzahl der Unterzeichner für MuSig-Transaktionen angegeben. Bitcoin (BTC) sollte daher nicht unbedingt als anonym, sondern als pseudonym betrachtet werden, da viele Transaktionen in der Bitcoin-Blockchain auch mit diesen Datenschutzverbesserungen weiterhin nachverfolgt werden können. ©Bild via Depositphotos.com

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Zusammenfassung des Artikels

Laut dem bekannten Bitcoin-Experten Andreas Antonopoulos wird Bitcoin wahrscheinlich nie die gleichen Datenschutzfunktionen wie Monero haben, aber es gibt potenzielle Verbesserungen wie Schnorr, Taproot und MuSigs, die die Privatsphäre erhöhen könnten. Daher sollte Bitcoin eher als pseudonym anstatt als anonym betrachtet werden.

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