Warum Tesla 10% seiner Bitcoin (BTC)-Bestände verkauft hat

Warum Tesla 10% seiner Bitcoin (BTC)-Bestände verkauft hat

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Gestern machte der Gewinnbericht von Tesla die Runde, was sich auch positiv auf den Bitcoin-Preis ausgewirkt hat. Wie aus dem Bericht jetzt allerdings hervorgeht, hat das Unternehmen 10% seiner Bitcoin-Bestände verkauft.

Tesla verkauft 10% seiner Bitcoin-Bestände

Elon Musk, CEO von Tesla hat bekannt gegeben, dass Tesla einen Teil der Bitcoin-Bestände verkauft hat, nachdem der Fahrzeughersteller im Jahr 2021 BTC im Wert von über 1 Milliarde USD gekauft hatte.

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In einem Earnings-Call gab Tesla an, im ersten Quartal 2021 Bitcoin im Wert von 272 Millionen USD verkauft zu haben. Da der Preis für Bitcoin seit dem Kauf gestiegen ist, ist damit auch der Wert des Unternehmens möglicherweise auf 2,72 Milliarden USD gestiegen, was darauf hinweist, dass Tesla wahrscheinlich 10% seiner Bitcoin-Bestände verkauft hat. Laut dem Bericht ist es durch den Bitcoin-Verkauf gelungen, einen positiven Einfluss von 101 Millionen USD zu erzielen.

Auf die Beschwerde von Dave Portnoy auf Twitter, dass Elon Musk erst Bitcoin kauft, dann pumpt, dann verkauft und dadurch ein Vermögen verdient hat, antwortete der CEO von Tesla:

“… Ich habe meine Bitcoin nicht verkauft. Tesla hat 10% seiner Bestände im Wesentlichen deswegen verkauft, um die Liquidität von Bitcoin als Alternative zum Halten von Bargeld in der Balance nachzuweisen.”

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Teslas Bitcoin-Geschichte

Bereits im Februar sorgte Tesla für Schlagzeilen, nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen im Januar 2021 Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden USD gekauft hatte. Der damalige Bitcoin-Kauf von Tesla führte zu einem gewaltigen Anstieg des BTC-Preises.

Im März gab Tesla bekannt, dass das Unternehmen BTC als Zahlungsmittel für seine Fahrzeuge akzeptieren wird. Wie auch mitgeteilt wurde, hat das Unternehmen nicht vor, die erhaltenen Bitcoin in Fiat umzutauschen.

In der Zwischenzeit haben Unternehmen Bitcoin in ihre Bilanzen aufgenommen oder als Zahlungsmethode auf ihren Plattformen ermöglicht. Auch zahlreiche Zahlungsanbieter wie PayPal, Mastercard und Visa arbeiten bereits an einigen Lösungen, um näher an den Kryptomarkt heranzukommen. Auch der führende Anbieter flexibler Arbeitsbereiche, WeWork akzeptiert bereits Bitcoin, USDC, Ehtereum und Paxos als Zahlungsmittel. Unternehmen wie MicroStrategy haben sich stark mit Bitcoin eingedeckt, und das Unternehmen ging sogar so weit, dass seine nicht angestellten Vorstände mit Bitcoin bezahlt werden.


Bildquelle: Pixabay, Lizenz

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