Grayscales GBTC Premium erreicht 6-Monats-Hoch

Grayscales GBTC Premium erreicht 6-Monats-Hoch

Mit dem 3. Dezember 2020 legt die institutionelle Nachfrage nach dem Grayscale Bitcoin Trust weiter zu und übertrifft damit aktuell ein 30%-Premium.

Grayscale Bitcoin Trust Premium erreicht 6-Monats-Hoch

Institute zeigen weiterhin ein starkes Interesse an Bitcoin, selbst als BTC den Wert von 19.000 USD überschritten hat und darüber konsolidiert, wodurch die GBTC-Prämie ein 6-Monats-Hoch erreicht.

Der Grayscale Bitcoin Trust ist vor allem ein Instrument, dass für institutionelle Anleger interessant ist und das in den Vereinigten Staaten über OTC-Märkte gehandelt werden kann. Es wird vor allem deswegen von den großen Unternehmen genutzt, da sie viel Vertrauen in Grayscale haben.

Da es in den USA keinen börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETF) gibt, wie in Kanada und anderen Ländern,  ersetzt der GBTC diesen als institutionelles Instrument.

Jeder Anteil des Trusts entspricht einem Wert von 0,00095346 BTC, was dem Kauf von 0.095% eines Bitcoin entspricht.

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Seit 3. Dezember liegt der GBTC bei 23,39 US-Dollar, während Bitcoin auf Spotmärkten bei rund 19.392 USD gehandelt wird, was 0,095% des BTC Werts von rund 17,33 USD entspricht, was wiederum bedeutet, dass BTC rund 35% teurer ist, als der Kauf von Bitcoin zum aktuellen Marktpreis.

Am 3. Dezember stieg der Bitcoin-Preis von 19.000 USD auf über 19.400 USD zum aktuellen Zeitpunkt des Schreibens. Wenn man diese Differenz abzieht, liegt die aktuelle Prämie zwischen 25% bis 30%. Dies ist der höchste Stand seit Juni, als der Bitcoin-Preis bei etwa 9.600 USD lag.

Diese Prämie wird allerdings nicht von Grayscale berechnet. Wenn die Prämie steigt, zeigt dies an, dass mehr Institute und der Großanleger GBTC kaufen.

Wenn man 2017 als Vergleich hernimmt, ist diese Prämie immer noch relativ gering, was weiter bedeutet, dass es für die Bitcoin-Rally noch etwas mehr Luft nach oben gibt.

Das große Interesse am Grayscale Bitcoin Trust wird auch dadurch bestätigt, dass das Unternehmen laut einem jüngsten Bericht BTC in Höhe von 10,19 Milliarden US-Dollar verwaltet und das im November doppelt so viel Bitcoin gekauft wie geschürft wurden.

Der Forschungsmanager von Ikigai, Travis Kling stellte angesichts der stetig steigenden Nachfrage nach Bitcoin auf Grayscale ÜÄhnlichkeiten zwischen den vergangenen Intraday-Preisspritzen von BTC und dem Eintritt neuer Institute fest.

Kling erwähnte einen Chart, der deutlich macht, wann große Institute wie JPMorgan, Citibank, Blackrock und Guggenheim positiv über BTC sprachen, worauf anscheinend ein Aufwärtstrend für den Bitcoin folgte.

“Ich nenne diese Tabelle” The Traditional Onslaught”. Wir sprechen seit mehr als 3 Jahren über “The Herd”. Die Herde benötigt eine Karriere-Risikodeckung. Das ist das. Sie sind per Definition keine Early Adopters, aber ihre Taschen sind tief und ihr Kapital klebrig. #Bitcoin fängt gerade erst an. “

Institute sind jetzt aktiver als zu früheren Bullenzyklen. Das Hin und Her zwischen den Instituten die BTC kaufen und Walen die verkaufen könnte die Volatilität des Marktes verstärkt haben.

Gerade in den letzten Tagen waren enorme Preisschwankungen bei Bitcoin zu sehen, nachdem auf einigen Börsen ein Allzeithoch verzeichnet wurde, die 20.000 USD allerdings abgelehnt wurden. Einige Analysten sind sich etwas unsicher, wohin die Reise geht, auf der anderen Seite deuten einige Indikatoren darauf hin, dass Bitcoin eher früher als später die 20.000 USD knacken wird.

[email protected] Pixabay / Lizenz

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