CEO von MicroStrategy: Bitcoin muss kein Tauschmittel sein

CEO von MicroStrategy: Bitcoin muss kein Tauschmittel sein

Eine Frage, die  in der Kryptowelt immer wieder die Runde mjacht, ist die, ob Bitcoin ein Tauschmittel sein muss, um erfolgreich sein zu können. Für den CEO von MicroStrategy ist die Antwort klar.

Bitcoin muss kein Tauschmittel sein

Eine der größten Gesprächsthemen in der Kryptowelt ist, ob es sich bei Bitcoin um ein Tauschmittel handelt oder nicht.

Auch einige bekannte Personen haben sich dazu geäußert, darunter auch der CEO von Twitter, Jack Dorsey. Er ist der Meinung, dass Bitcoin als digitale Währung verwendet werden sollte. Reuters hat er kürzlich mitgeteilt, dass dies die beste Iteration einer einheimischen Internetwährung ist, die er gesehen hat.

Ein weiterer mittlerweile in der Kryptowelt auch bekannter BTC-Unterstützer ist Michael Saylor, CEO von MicroStrategy. Der kürzlich entstandene Bitcoin-Bulle hat seinen Twitter-Followern kürzlich gegenüber geschrieben, dass Bitcoin kein Tauschmittel sein muss, um erfolgreich zu sein.

Saylor ist nicht davon überzeugt, dass Bitcoin ein Tauschmittel werden muss, um erfolgreich zu sein.

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“Niemand kann eine Pizza mit Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold oder Derivaten kaufen. Keinen interessiert es. #Bitcoin.”

Die Redaktion auf Saylors Kommentar war sehr gemischt. Einige stimmten ihm zu, während andere auf das Whitepaper verwiesen und sagten, dass Bitcoin um eine tragfähige Form des Geldes zu sein, irgendwann ein Tauschmittel werden muss.

Während Saylors Ansicht zu Bitcoins Eigenschaften umstritten sein mag, ist er immer noch ein Bitcoin-Bulle.

Nachdem er Vorstandsmitglieder und andere Führungskräfte bei MicroStrategy davon überzeugt hatte, Bitcoin zu kaufen, wurden über 400 Millionen US-Dollar in BTC investiert.

In einer Pressemitteilung, in der der erste Kauf angekündigt wurde, betonte Saylor das Potenzial von Bitcoin im laufenden makroökonomischen Umfeld:

“MicroStrategy hat monatelang darüber nachgedacht, unsere Kapitalallokationsstrategie festzulegen. Unsere Entscheidung, zu diesem Zeitpunkt in Bitcoin zu investieren, war teilweise auf das Zusammentreffen von Makrofaktoren zurückzuführen, die sich auf die Wirtschafts- und Geschäftslandschaft auswirken und unserer Ansicht nach langfristige Risiken für unser Corporate-Treasury-Programm schaffen – Risiken, die proaktiv angegangen werden sollten. Zu diesen Makrofaktoren zählen unter anderem die durch COVID-19 ausgelöste Wirtschafts- und Gesundheitskrise, beispiellose staatliche Konjunkturmaßnahmen, einschließlich der weltweit verabschiedeten quantitativen Lockerung, sowie die globale politische und wirtschaftliche Unsicherheit. Wir glauben, dass diese und andere Faktoren zusammen einen erheblichen Abwertungseffekt auf den langfristigen realen Wert von Fiat-Währungen und vielen anderen konventionellen Anlagetypen haben können.”

Es gibt jedoch einige, die befürchten, dass der Versuch von MicroStrategy, Bitcoin zu nutzen, zu einem gewissen regulatorischen Risiko führen könnte.

[email protected] Pixabay / Lizenz

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