Celsius: Gläubiger möchten mehr Einsicht in Bitcoin-Mining-Verkäufe
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Celsius: Gläubiger möchten mehr Einsicht in Bitcoin-Mining-Verkäufe

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Gläubiger wollen die bankrotte Krypto-Lending-Plattform daran hindern, geschürfte Bitcoin-Mining-Reserven zu verkaufen. Frühere Versuche des CEO des Unternehmens sie zu beruhigen sind gescheitert.

Celsius hat in New York Insolvenz angemeldet, wo der Fall nun behandelt wird. In einem Brief an das Gericht schrieben die Anwälte der Gläubiger, dass der Plat, geschürfte BTc zu verkaufen, nicht ausführlich beschrieben worden sei.

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Die Gläubiger behaupteten zwar nicht, dass sie den Verkauf geschürfter Coins völlig ablehnen, allerdings wollen sie mehr Informationen über die Art des Verkaufs und wie die Mittel aus dem Verkauf verwendet werden würden.

Die Gläubiger forderten Grenzen und Transparenz von Celsius und forderten das Gericht für eine Zustimmung auf, dass mehr Details über die Verkaufsbedingungen eingeholt werden.

Aus den dem Gericht vorgelegten Unterlagen von Celsius geht hervor, dass die Mining-Tochter des Unternehmens (die einen Tag danach Insolvenz anmeldete) mehr als 80.500 Miner im Wert von etwa 750 Millionen USD besitzt.

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Die Tochtergesellschaft Celsius Mining hatte im Mai die Genehmigung für eine öffentliche Notierung an der Börse beantragt und Pläne angekündigt, bis Jahresende 10.000 BTC zu schürfen. Im April gab das Unternehmen an, über 151.000 BTC (3,6 Milliarden USD) zu besitzen.

Letzten Monat forderte der führende Anwalt von Celsius, Pat Nash, die Gläubiger auf, eine langfristige Perspektive einzunehmen. Er sagte, sie sollten auf eine Erholung der Marktpreise warten, da Celsius Mining bereits 14,2 BTC pro Tag schürfe und hoffte, den Betrieb ausweiten zu können.

Seitdem hat die Firma ihre Meinung geändert und das Gericht gebeten, ihre BTC in Fiat umwandeln zu lassen, um sie so bei der Begleichung ihrer Verpflichtungen zu helfen.

Das Misstrauen gegenüber Celsius und seinem CEO Alex Mashinsky wurde diese Woche in einer separaten Erklärung der Gläubiger vor Gericht noch deutlicher. Sie verurteilten die Kommentare von Mashinsky nur fünf Tage vor der Entscheidung des Unternehmens, die Kundenvermögen einzufrieren.

In einer Erklärung beschwerten sich die Gläubiger, dass Celsius sich zwar zuvor für seine Transparenz eingesetzt habe, aber nach seiner Entscheidung Vermögenswerte einzufrieren alles undurchsichtiger wurde.

Die Gläubiger schrieben, dass sie zu einer gründlichen Untersuchung von Celsius verpflichtet wären, einschließlich des Fehlverhaltens von Celsius und seinen Insidern. Sie möchten eine Lösung anstreben, die den Wert von Celsius zugunsten seiner Kontoinhaber und ungesicherten Gläubiger bietet.

Reuters berichtete, dass das US-Justizministerium unterdessen auch seine stärkere gerichtliche Aufsicht über die Pläne von Celsius gefordert hat, Abfindungen in Höhe von 409.000 USD an 19 Mitarbeiter zu zahlen und BTC während der Insolvenz zu verkaufen.

Bildquelle: Pixabay

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