Tether FUD geht in die nächste Runde: Was in den letzten Tagen geschah
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Tether FUD geht in die nächste Runde: Was in den letzten Tagen geschah

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Wieder einmal sorgt Tether für eine Menge FUD, nachdem der Twitter-Account des CEO von Tether verschwunden ist.

CEO von Tether verschwindet von Twitter

Bloomberg hat einen Artikel über die Untersuchung zu den Reserven von Tether veröffentlicht. In diesem Bericht kam man zu dem Schluss, dass Tether mit fragwürdigen Vermögenswerten einschließlich chinesischer Schulden gedeckt wird.

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Jetzt sieht es danach aus, dass der CEO von Tether, Jan Ludovicus van der Velde, seinen Twitter-Account gelöscht hat oder dieser gelöscht wurde.

Der Account war unter dem Handle @urwhatuknow auf Twitter zu finden. Sein letzter Tweet wurde am 4. Oktober veröffentlicht und ist nur noch als archivierte Seite verfügbar. Darin wurde über der Inhalt zu Bloombergs Artikel schon paar Tage davor die Luft genommen.

” Ein weiteres, finanziell versklavtes sterbendes Magazin, das versucht, #Tether FUD zu entwickeln, um etwas Geld einzubringen und sein Aussterben für ein paar Tage zu verzögern, bleib dran…. #dinosaurier ”

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Selbst bevor der Account gelöscht wurde, war Van der Velde kaum zu fassen. Dies hat einige sogar zu der Frage geführt, ob der CEO überhaupt existiert oder ob es sich bei dem Namen nur um ein Pseudonym handelt.

Obwohl der CEO zumindest von einigen Medien gefunden wurde, hat sich Van der Velde kaum in der Öffentlichkeit zu den Angelegenheiten im Zusammenhang mit Tether und seinem Schwesterunternehmen Bitfinex geäußert.

Die meisten Tether-Kritiker gehen davon aus, dass das Unternehmen kurz vor dem Zusammenbruch steht. Wer die Angelegenheit mit Tether allerdings schon länger verfolgt, wird wissen, dass das Unternehmen in der Vergangenheit schon so einige Kontroversen überlebt hat.

Es ist durchaus möglich, dass Van der Velde seinen Account gelöscht hat, um Konflikte auf Twitter zu vermeiden.

Dadurch, dass Van der Velde allerdings kaum persönlich bekannt ist, ist es unwahrscheinlich, dass er von Tether-Kritikern ins Visier genommen wird. Neben ihm gibt es weitaus bekanntere Tether-Führungskräfte wie den CTO Paolo Ardoino, die weiterhin auf Twitter aktiv sind.

Vielleicht hat Van der Velde (oder derjenige, der dessen Konto verwaltet) den Twitter-Account entfernt hat, um sich auf einen Kampf gegen Bloomberg vorzubereiten, wie in seinem letzten Tweet angedeutet. Die Löschung könnte ein taktischer Zug sein, damit Tether-Gegner keine früheren Aussagen gegen das Unternehmen nutzen können.

In der Zwischenzeit hat Tether auf den Artikel von Bloomberg in einem Blog-Beitrag geantwortet. Darin wird versucht, für die notwendige Aufklärung zu sorgen.

Das Unternehmen schreibt unter anderem, dass der Beitrag von Bloomberg nichts Neues in der Branche ist und viele Ausschnitte alter Nachrichten von zweifelhaften Quellen aufgreift und diese in eine vorgefertigte und vordefinierte Narrative verpackt. Weiters schreibt das Unternehmen, der Artikel von Bloomberg nichts anderes als ein müder Versuch ist, einen Marktführer zu untergraben, dessen Erfolgsbilanz in Bezug auf Innovation, Liquidität und Erfolg für sich selbst spricht. Neben weiteren Gegenargumenten möchte Tether noch einmal darauf hinweisen, dass die Tether-Token vollständig gedeckt sind, wie sie das auch konsequent gezeigt haben. Es wird auch geschrieben, dass man vierteljährliche Bestätigungen als Transparenznachweis zur Verfügung stellt. Alle Anlagen von Emittenten verfügen über ein Rating von A-2 und höher. Tether möchte als Anlaufstelle für diejenigen dienen, die kein Bankkonto haben und weiterhin führend bei der Einführung einer neuen Finanzrevolution sein. Wie weiter geschrieben wird, ist Tether der liquideste Stablecoin auf dem Markt, der bereits jahrelange Volatilität überstanden hat.


[email protected] Pixabay / Lizenz

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