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    Krypto-News: Fogo und Cronos stoppen Netzwerke, Riot setzt auf KI-Infrastruktur

    KI-generiert
    31.08.2026 13 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Fogo hat sein Netzwerk am 29. August gestoppt, nachdem 400 Millionen FOGO-Token im Wert von rund drei Millionen US-Dollar an einen unbekannten Angreifer übertragen wurden. Die Menge entspricht mehr als zehn Prozent der umlaufenden Token. Validatoren sollen nun verhindern, dass die Vermögenswerte weiterbewegt werden. Wann Fogo wieder startet, ist offen.
    Auch Cronos pausierte seine Blockchain nach einem Angriff auf die Kreditplattform Tectonic. Der mögliche Schaden wird vorläufig auf rund 75 Millionen US-Dollar geschätzt. Etwa 60 Millionen US-Dollar sollen noch auf Cronos liegen und blockiert sein, während rund sechs Millionen US-Dollar Ethereum erreicht haben sollen.
    Der mutmaßliche Einstiegspunkt war eine Manipulation des illiquiden TONIC-Tokens. Der Angreifer trieb den Preis offenbar innerhalb von etwa 20 Minuten um das Hundertfache nach oben, hinterlegte die Token als Sicherheiten und nahm dafür reale Vermögenswerte auf. Der bei Tectonic gebundene Wert fiel dadurch laut DefiLlama von rund 121,7 Millionen auf etwa drei Millionen US-Dollar.
    Riot Platforms setzt unterdessen auf einen strategischen Umbau vom Bitcoin-Miner zum Anbieter von KI-Infrastruktur. In Texas sind langfristig 191 Megawatt Rechenzentrumskapazität geplant, mit einem möglichen Vertragswert von rund 9,1 Milliarden US-Dollar. Zur Finanzierung verkaufte Riot im zweiten Quartal 4.300 Bitcoin und meldete zugleich 174,2 Millionen US-Dollar Umsatz sowie einen Nettoverlust von 237,2 Millionen US-Dollar.
    Für zusätzlichen Streit sorgen ein geplanter Bitcoin-Hard-Fork am 1. September und die Altlasten von Advanced Blockchain. Der von Luke Dashjr unterstützte Fork will auf BLAKE2b wechseln, erhielt bisher aber nur maximal 2,53 Prozent Unterstützung statt der benötigten 55 Prozent. Die Ereignisse zeigen: Sicherheitsstandards, Liquidität und transparente Governance bleiben im Kryptosektor entscheidend.

    Mehrere Blockchain-Projekte stehen nach Angriffen und umstrittenen Entscheidungen unter Druck: Während Fogo und Cronos ihre Netzwerke nach millionenschweren Exploits pausierten, sorgen bei Bitcoin ein geplanter Hard Fork und bei Riot Platforms der Umbau zur KI-Infrastruktur für neue Konflikte. Auch Advanced Blockchain muss sich unangenehmen Fragen zur Vergangenheit stellen.

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    Fogo stoppt Netzwerk nach Diebstahl von 400 Millionen Token

    Die Layer-1-Blockchain Fogo hat ihr Netzwerk am 29. August nach einem Sicherheitsvorfall angehalten. Laut BTC-ECHO wurden zuvor 400 Millionen FOGO-Token an einen unbekannten Angreifer übertragen.

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    Die entwendeten Token hatten zum Zeitpunkt der Quelle einen Wert von rund drei Millionen US-Dollar. Sie entsprachen mehr als zehn Prozent der derzeit umlaufenden Menge und vier Prozent der beim Start vorgesehenen Gesamtmenge von zehn Milliarden Token.

    Die Fogo Foundation erklärte, sie sei von einem unbekannten Akteur kompromittiert worden. Die Token seien anschließend an einen „böswilligen Akteur“ übertragen worden; Krypto-Börsen, Strafverfolgungsbehörden und Forensik-Spezialisten wurden laut Foundation informiert.

    Mit dem vorübergehenden Stopp soll verhindert werden, dass die betroffenen Vermögenswerte weiterbewegt werden. Validatoren sollen ein Upgrade durchführen, das die Bewegung der betroffenen Assets einschränkt. Einen Zeitpunkt für den Neustart nannte das Projekt nicht.

    Unklar blieb zunächst, wie der Angreifer Zugriff erlangte und welche Adressen betroffen waren. Auch die technische Umsetzung der Beschränkungen wurde bislang nicht bekannt gegeben.

    Die Krypto-Börse Bitget hatte Ein- und Auszahlungen von FOGO bereits rund eine Stunde vor der ersten öffentlichen Mitteilung ausgesetzt und dies zunächst mit Wallet-Wartungsarbeiten begründet. Später stoppte auch KuCoin Ein- und Auszahlungen vorübergehend.

    Infobox: Fogo stoppte am 29. August sein Netzwerk, nachdem 400 Millionen FOGO-Token im damaligen Wert von rund drei Millionen US-Dollar übertragen worden waren. Die Token entsprechen vier Prozent der vorgesehenen Gesamtmenge von zehn Milliarden Token.

    Cronos pausiert Blockchain nach Angriff auf Tectonic

    Die Cronos-Blockchain wurde am Sonntag vollständig angehalten, nachdem ein Angreifer die Kreditplattform Tectonic ausgenutzt hatte. Yahoo Finanzen Deutschland berichtete unter Berufung auf eine vorläufige Einschätzung von Forschern über einen möglichen Schaden von rund 75 Millionen USD.

    Crypto.com erklärte, dass die eigene App und der eigene Handel nicht betroffen gewesen seien. Die meisten Gelder seien vor dem Stopp der Validatoren nicht von der Blockchain bewegt worden, was laut dem Bericht dazu beigetragen haben könnte, dass der CRO-Token-Kurs stabil blieb und fast 5% gestiegen ist.

    Cronos wurde von Crypto.com aufgebaut und verwendet den CRO-Token. Tectonic ist dagegen nicht der Code von Crypto.com, sondern wurde im Dezember 2021 vom Cronos-Labs-Inkubator gestartet und arbeitet unabhängig.

    Tectonic stellte laut Yahoo Finanzen Deutschland nahezu den gesamten Kreditmarkt auf Cronos dar. Nach DefiLlama-Daten hielt die Plattform etwa 121,6 Millionen USD und damit 46% des gesamten DeFi-Wertes auf der Blockchain. Der nächstgrößere Kreditgeber besaß etwa 30.000 USD.

    Forscher Weilin Li bezifferte den Abfluss auf rund 75 Millionen USD. Nur etwa 6 Millionen USD hätten Ethereum erreicht, bevor die Blockchain gestoppt wurde. Rund 60 Millionen USD befänden sich weiterhin auf Cronos; das entspreche etwa 91% der Beute und diese Mittel seien nicht bewegbar. Der Bericht bezeichnete diese Zahlen als vorläufig.

    Die Pause war möglich, weil Cronos Tendermint mit maximal 100 Validatoren nutzt. Diese Struktur erlaubt eine koordinierte Unterbrechung, führt aber zugleich dazu, dass während des Stopps auch andere Gelder nicht bewegt werden können.

    Die Validatoren mussten laut Bericht entscheiden, ob sie die Blockchain zurücksetzen, den Angreifer blockieren oder ohne Änderung neu starten. Davon hing ab, ob die rund 60 Millionen USD zurückkommen könnten.

    Infobox: Der Angriff auf Tectonic wurde auf rund 75 Millionen USD geschätzt. Rund 60 Millionen USD sollen weiterhin auf Cronos gelegen haben, während etwa 6 Millionen USD Ethereum erreicht haben sollen.

    TONIC-Preismanipulation soll Kreditangriff ermöglicht haben

    CoinDesk schilderte den Angriff auf Tectonic detaillierter. Demnach habe ein Angreifer offenbar den dünn gehandelten TONIC-Token um das 100-Fache verteuert, ihn als Sicherheiten bei Tectonic eingesetzt und dagegen reale Vermögenswerte geliehen.

    TONIC verfügte laut CoinDesk über eine Liquidität von etwa 1,34 Millionen US-Dollar und ein tägliches Handelsvolumen von rund 11.000 US-Dollar. Die Dokumentation von Tectonic warnte demnach davor, dass Vermögenswerte mit niedriger Liquidität besonders anfällig für Preismanipulationen sein können.

    Blockchain-Daten deuteten darauf hin, dass der Preis von TONIC innerhalb von etwa 20 Minuten um das rund 100-Fache nach oben getrieben wurde. Die dadurch scheinbar wertvolleren Token wurden anschließend bei Tectonic eingezahlt, um reale Vermögenswerte auszuleihen.

    TONIC hatte einen Sicherheitenfaktor von 20 %. Das bedeutet laut CoinDesk, dass ein vom Protokoll anerkannter Wert von 100 $ eine Kreditaufnahme von etwa 20 $ unterstützen konnte.

    Der Gesamtwert der bei Tectonic gebundenen Vermögenswerte sank laut DefiLlama von etwa 121,7 Millionen US-Dollar am 26. August auf rund 3 Millionen US-Dollar bis Montag. Cronos und Tectonic hatten bis Montagmorgen weder einen Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme noch eine bestätigte Abrechnung der Verluste veröffentlicht.

    CoinDesk verwies außerdem auf einen ähnlichen Exploit bei Moonwell in der Vorwoche. Auf Base lief die Blockchain weiter, sodass Gelder transferiert werden konnten. Bei Cronos war hingegen eine Pause möglich, weil das Netzwerk auf 100 Validatoren begrenzt ist und eine Abschaltung innerhalb von Minuten koordiniert werden kann.

    Als Vergleich wurde ein Brückenangriff auf die BNB Chain im Oktober 2022 genannt. Damals pausierten 26 Validatoren das Netzwerk und erlangten nahe 470 Millionen US-Dollar der entwendeten 570 Millionen US-Dollar zurück.

    Infobox: CoinDesk führt die Manipulation eines illiquiden TONIC-Marktes als mutmaßlichen Einstiegspunkt des Angriffs an. Der bei Tectonic gebundene Wert fiel laut DefiLlama von etwa 121,7 Millionen US-Dollar auf rund 3 Millionen US-Dollar.

    Riot Platforms baut KI-Infrastruktur aus und verkauft Bitcoin

    Riot Platforms treibt seine strategische Neuausrichtung vom Bitcoin-Miner zum Anbieter von Infrastruktur für Künstliche Intelligenz voran. Laut AD HOC NEWS plant das Unternehmen in Texas langfristig 191 Megawatt Rechenzentrumskapazität und flankiert den Umbau mit dem Verkauf von Bitcoin-Beständen.

    Die Neuausrichtung führte zu höheren Kurszielen mehrerer Analysehäuser. Morgan Stanley erhöhte am 18. August das Kursziel von 36 auf 43 US-Dollar und behielt die Einstufung „Overweight“ bei. JPMorgan hob sein Kursziel am selben Tag von 20 auf 22 US-Dollar an und bestätigte ebenfalls seine positive Einschätzung.

    Die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026, die am 10. August veröffentlicht wurden, verdeutlichten laut AD HOC NEWS die finanziellen Belastungen des Umbaus. Riot meldete für den Zeitraum einen Umsatz von 174,2 Millionen US-Dollar und einen Nettoverlust von 237,2 Millionen US-Dollar.

    Das Segment der Rechenzentren trug 23,2 Millionen US-Dollar zum Umsatz bei. Zur Finanzierung der KI-Kapazitäten veräußerte Riot Medienberichten zufolge im zweiten Quartal 4.300 Bitcoin. Im ersten Halbjahr 2026 summierten sich die Verkäufe demnach auf 9.665 Bitcoin.

    Ein erster Infrastruktur-Meilenstein wurde mit der termingerechten Fertigstellung eines 25-Megawatt-Leasings für AMD-Systeme erreicht. Eine Erweiterung um weitere 25 Megawatt befand sich laut Bericht bereits im Bau.

    Im Mittelpunkt steht der Rockdale-Campus in Texas. Riot schloss dort vor gut drei Wochen eine Vereinbarung über 191 Megawatt Kapazität ab. Berichten zufolge handelt es sich beim Mieter um das KI-Unternehmen Anthropic.

    Der Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren und einen geschätzten Gesamtwert von etwa 9,1 Milliarden US-Dollar. Durch Verlängerungsoptionen könnte der Wert laut Unternehmensangaben potenziell auf bis zu 16,1 Milliarden US-Dollar steigen.

    Riot erwartet, die ersten 96 Megawatt der kritischen IT-Kapazität bis Dezember 2027 bereitzustellen. Die verbleibenden 95 Megawatt sollen bis Juni 2028 folgen.

    KennzahlWert
    Rechenzentrumskapazität in Rockdale191 Megawatt
    Vertragslaufzeit20 Jahre
    Geschätzter Gesamtwertetwa 9,1 Milliarden US-Dollar
    Potentieller Wert mit Verlängerungsoptionenbis zu 16,1 Milliarden US-Dollar
    Erste Kapazität96 Megawatt bis Dezember 2027
    Verbleibende Kapazität95 Megawatt bis Juni 2028

    An der Börse wurde die Entwicklung laut AD HOC NEWS mit einem Kursplus von 1,1 Prozent auf 16,51 Euro quittiert. Damit lag die Aktie etwa 2,3 Prozent über ihrem gleitenden Durchschnitt der vergangenen 200 Tage von 16,14 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnete der Wert einen Zuwachs von 46 Prozent.

    Infobox: Riot meldete im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 174,2 Millionen US-Dollar und einen Nettoverlust von 237,2 Millionen US-Dollar. Der geplante Vertrag über 191 Megawatt in Rockdale soll einen geschätzten Gesamtwert von etwa 9,1 Milliarden US-Dollar haben.

    Advanced Blockchain unter Druck: Hauptversammlung von Altlasten geprägt

    Bei der Hauptversammlung der Advanced Blockchain AG standen laut Handelsblatt nicht Zukunftsprojekte, sondern offene Millionenforderungen, dubiose Deals und verschobene Geschäftsberichte aus der Vergangenheit im Mittelpunkt. Die Versammlung fand am vergangenen Donnerstag statt.

    Eine seit vier Jahren andauernde Krise habe das Vertrauen vieler Kleinaktionäre erschüttert. Der Aktienkurs sei seit dem Höhepunkt des Blockchain-Booms im Jahr 2021 von rund 17 Euro auf gut einen Euro eingebrochen, was einem Kursrückgang um mehr als 90 Prozent entspreche.

    Auf der im Februar nachgeholten Hauptversammlung für das Jahr 2025 hatten die Aktionäre eine Sonderprüfung beschlossen. Diese sollte die Vergangenheit aufarbeiten und dazu beitragen, Vertrauen wiederherzustellen.

    Nach Darstellung des Handelsblatts könnte die Aufarbeitung jedoch durch eine überraschende Wende gestoppt werden, noch bevor sie begonnen hat. Davon profitieren dürfte unter anderem der Remscheider Kryptounternehmer Michael Geike.

    Das Handelsblatt verwies zugleich auf eine Diskrepanz zwischen Geikes öffentlicher Selbstdarstellung und den Vorwürfen rund um die Advanced Blockchain AG. Weitere Einzelheiten zu den offenen Forderungen, den Deals und der möglichen Wende wurden in den vorliegenden Inhalten nicht ausgeführt.

    Infobox: Die Hauptversammlung wurde von Altlasten aus der Vergangenheit dominiert. Der Aktienkurs fiel laut Handelsblatt seit dem Höhepunkt des Blockchain-Booms im Jahr 2021 von rund 17 Euro auf gut einen Euro.

    Bitcoin-Hard-Fork von Luke Dashjr soll sich am 1. September abspalten

    Am 1. September steht laut BeInCrypto die Abspaltung eines von Luke Dashjr unterstützten Bitcoin-Hard-Forks von der Haupt-Blockchain an. Der Fork soll auf den Mining-Algorithmus BLAKE2b wechseln, den aktuelle Bitcoin-Mining-Geräte nicht ausführen können.

    Luke Dashjr trat als Vorsitzender und Chief Technology Officer des Bitcoin-Mining-Pools OCEAN zurück. OCEAN kaufte zudem alle seine Anteile zurück. Dashjr bezeichnet die Haupt-Bitcoin-Blockchain inzwischen als „Spamcoin“.

    Der Austritt erfolgte nach einem schwierigen Monat für den Pool. Die OCEAN-Hashrate sank im August um 96 %. Außerdem hatte der Pool etwa 18 Stunden lang die Rechenleistung der Kunden auf eine Minderheiten-Blockchain gelenkt, ohne dass die Miner dem laut BeInCrypto eindeutig zugestimmt hatten.

    Der von Dashjr unterstützte Anti-Spam-Soft-Fork BIP-110 hätte 55% Unterstützung der Miner benötigt. Das Signalisieren erreichte maximal 2,53 %. Nach zwei Blöcken kam die zugehörige Blockchain zum Stillstand, woraufhin sich die Unterstützer auf eine Abspaltung im September konzentrierten.

    Dashjr begründet seinen Plan mit der Ansicht, dass die Dezentralität beim Blockbau von Bitcoin bereits vor einigen Jahren verloren gegangen sei. BLAKE2b soll eine Abkürzung namens ASICBoost entfernen, die großen Minern einen Effizienzvorteil verschaffe. Zudem soll der Algorithmus konzentrierte Mining-Power bestrafen.

    „Spamcoin isn't Bitcoin and operates under centralized management, just like the US dollar, but worse.“

    Die Aussage stammt aus dem von BeInCrypto wiedergegebenen Beitrag von Luke Dashjr. Kritiker widersprachen seiner Interpretation; Adam Back bezeichnete BIP-110 bereits im Juli als „Idiokratie“, während David Schwartz die Aussage, das Netzwerk stehe unter Angriff, als Unsinn zurückwies.

    Dashjr konzentriert sich nun auf CONVOY, das er als neuen Versuch für dezentrales Mining bezeichnet. OCEAN arbeitet weiterhin als nicht-verwahrender Mining-Pool.

    Bitcoin notierte laut BeInCrypto bei etwa 77.655 USD, was einem Rückgang von 0,59% am Tag entsprach. Im betreffenden Monat hatte Bitcoin dennoch 23,3% zugelegt.

    Für Bitcoin-Halter stellt sich nach der Abspaltung insbesondere die Frage nach einem möglichen Replay-Risiko und danach, welche Blockchain die eigene Wallet abbildet. Dashjr empfiehlt eine Light-Wallet statt eines Full Nodes.

    Ein Wechsel des Proof-of-Work erzeugt einen eigenen Coin. Der Markt muss laut BeInCrypto anschließend bewerten, welche Blockchain einen Wert bietet. Dashjrs vorheriger Fork-Versuch erreichte nie mehr als 3% Unterstützung.

    KennzahlWert
    Abspaltung1. September
    OCEAN-Hashrate-Rückgang im August96%
    Erforderliche Unterstützung für BIP-11055%
    Maximales Signalisieren für BIP-1102,53%
    Bitcoin-Kursetwa 77.655 USD
    TagesentwicklungRückgang von 0,59%
    Monatsentwicklung23,3% Zugewinn
    Unterstützung des vorherigen Fork-Versuchsnie mehr als 3%

    Infobox: Der Hard Fork soll am 1. September auf BLAKE2b wechseln. BIP-110 erreichte maximal 2,53% Signalisierung, obwohl 55% Unterstützung erforderlich gewesen wären.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Vorgänge verdeutlichen, dass technische Schwachstellen, illiquide Märkte und unklare Governance weiterhin erhebliche systemische Risiken im Kryptosektor darstellen. Besonders kritisch ist die starke Abhängigkeit einzelner DeFi-Ökosysteme von wenigen Protokollen: Fällt ein zentraler Baustein aus, können Liquidität, Handel und Vertrauen gleichzeitig beeinträchtigt werden.

    Riot Platforms verfolgt dagegen eine strategisch nachvollziehbare Diversifizierung. Der Umbau zur KI-Infrastruktur eröffnet planbarere Erlösquellen, erhöht aber zugleich den Kapitalbedarf und die Umsetzungsrisiken. Bei Advanced Blockchain bleibt die fehlende Transparenz der entscheidende Belastungsfaktor.

    Der geplante Bitcoin-Fork dürfte vor allem politisches und ideologisches Gewicht haben. Die bislang geringe Unterstützung spricht gegen eine unmittelbare Gefährdung der Haupt-Blockchain, zeigt aber den anhaltenden Konflikt über Skalierung, Mining-Macht und die Definition von Bitcoin.

    Kurzfazit: Die Nachrichten unterstreichen, dass Sicherheitsstandards, Liquiditätskontrollen und belastbare Governance derzeit wichtiger sind als technologische Versprechen oder hohe Wachstumsprognosen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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