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Coinbase-Insider wegen Insiderhandels verhaftet

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Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat den ehemaligen Coinbase Produktmanager Ishan Wahi, seinen Bruder und einen Freund wegen Insiderhandels angeklagt. Er soll damit mehr als 1,1 Millionen USD Gewinn generiert haben.

Gurbir S. Grewal, Director der SEC-Division of Enforcement sagte dazu in einem Schreiben:

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„Uns geht es nicht um Labels, sondern um die wirtschaftlichen Realitäten eines Angebots. In diesem Fall bestätigen diese Realitäten, dass es sich bei einer Reihe der fraglichen Krypto-Assets um Wertpapiere handelte, und dass die Angeklagten, wie behauptet, vor ihrer Notierung auf Coinbase typischen Insiderhandel betrieben haben. Seien Sie versichert, wir werden weiterhin gleiche Wettbewerbsbedingungen für Anleger gewährleisten, unabhängig von der Bezeichnung der betreffenden Wertpapiere.“

Die Angeklagten sollen laut der Agentur ein System zum Handel mit bestimmten Krypto-Assets geschaffen haben, lange bevor sie der Öffentlichkeit zugänglich waren. Oshan Wahi half während seiner Arbeit bei Coinbase bei der Koordinierung der öffentlich gehandelten Ankündigungen der Plattform, die beinhalteten, welche Kryptowährungen oder Token verfügbar sein würden.

Carolyn M. Welshhans, amtierende Leiterin der Crypto Assets Einheit der SEC erklärte:

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„In fast einem Jahr haben die Angeklagten zusammen über 1,1 Millionen US-Dollar an illegalen Gewinnen verdient, indem sie sich an einem angeblichen Insiderhandelssystem beteiligt haben, das wiederholt materielle, nicht öffentliche Informationen verwendet hat, um vor den Ankündigungen der Coinbase-Listung zu handeln. Wie der heutige Fall zeigt, ob bei Aktien, Optionen, Krypto-Assets oder anderen Wertpapieren, werden wir unserer Mission gerecht, indem wir den Insiderhandel mit Wertpapieren identifizieren und bekämpfen, wo immer wir ihn sehen.“

Die Klage wurde beim Bundesbezirksgericht in Seattle, Washington, gegen Ishan Wahi, Nikhil Wahi und Ramani eingereicht. Gerichte in New York kündigten Strafverfahren gegen die Angeklagten an.

Im Juli sagte der Vorsitzende der U.S. Securites and Exchange Commission, Gary Gensler, dass man überlege, KRyptowährungsunternehmen von bestimmten Wertpapiergesetzen auszunehmen. Damit hofft man, dass die Ausnahme mehr Kryptowährungsunternehmen davon überzeugen wird, die Vorschriften einzuhalten. Gensler betonte, dass es mehrere Kryptowährungsunternehmen gebe, die außerhalb der Compliance-Standards tätig sind. Er nannte allerdings keine Namen.

„Es gibt einen möglichen Weg nach vorne. Ich habe der Branche, den Kreditplattformen und den Handelsplattformen gesagt: „Los, redet mit uns.““

Bildquelle: Pixabay

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