Coinbase CEO äußert Bedenken sichtlich der kommenden US-Krypto-Regulierung
  • Home  / 
  • Blog  / 
  • News
  •  /  Coinbase CEO äußert Bedenken sichtlich der kommenden US-Krypto-Regulierung

Coinbase CEO äußert Bedenken sichtlich der kommenden US-Krypto-Regulierung

In der letzten Woche ist Bitcoin um weitere 50% gestiegen, was ein gewaltiges Plus darstellt. Der Preis liegt zum Zeitpunkt des Schreibens etwas unter 29.000 USD, nachdem die Kraft auf die 30.000 USD etwas zu fehlen scheint.

Coinbase CEO äußert Bedenken zu möglichen Krypto-Regulierungen

Jetzt hat das US-Finanzministerium neue Vorschriften für Bitcoin und andere Kryptowährungen vorgeschlagen, was den CEO der bekannten Krypto-Börse Coinbase, Brian Armstrong dazu veranlasst hat, seine Gedanken dazu zu teilen. Für ihn sind diese ein wesentlicher Eingriff in die Privatsphäre und das ohne guten Grund. Er forderte die gesamte Krypto-Community auf, ihre Bedenken direkt beim Finanzministerium zu äußern.

In einem Blogbeitrag schrieb er:

“Unter dem Strich müssen Börsen den Namen und die Adresse für jeden sammeln, von der man Krypto sendet oder von dem man Krypto empfängt, und das für Transaktionen im Wert von über 3.000 US-Dollar.”

“Das ist ein wesentlicher Eingriff in Ihre Privatsphäre ohne guten Grund – und eine wesentlich strengere Regulierung als herkömmliche Finanzinstitute.”

Anzeige

Vorschriften, die am 18. Dezember vom Financial Crimes Enforcement Network des US-Finanzministeriums vorgelegt wurden, könnten es der Regierung enorm erleichtern, Kryptotransaktionen zu verfolgen, wobei von der Börse verlangt wird, personenbezogene Daten zu speichern und diese auf Anfrage an die Regierung weiterzuleiten.

“Dies ist eine große Veränderung, und das Finanzministerium berücksichtigt nicht die Auswirkungen, die es auf Sie, unsere Kunden, haben wird”, schrieb Armstrong. “Das macht uns Sorgen.”

Der Vorschlag unterliegt einer Kommentierungsfrist von 15 Tagen, die am 4. Januar endet. Diese Frist ist allerdings um einiges kürzer als das übliche Fenster von 60 Tagen.

“Schlimmer noch, als die Kommentierungsfrist am Freitag vor Weihnachten begann, haben wir wirklich weniger als neun Tage Zeit, um diese wichtige Regelung abzuwägen, die für jeden, der mit Krypto interagiert, dauerhafte Konsequenzen haben könnte.”

Neben den Bedenken hinsichtlich der Kontrolle durch die Regierung sind Krypto-Börsen immer schon ein Schwachpunkt für die Privatsphäre von Krypto-Benutzern gewesen.

Der kanadische Investor und die aus dem Fernsehen bekannte Persönlichkeit Kevin O’Leary hat letzte Woche gegenüber Squawk Box von CNBC gesagt:

“Ich warte auf den Tag, an dem einer dieser Regulierungsbehörden Bitcoin stark belastet.”

“Erwachsene Männer werden weinen, wenn das passiert. Sie werden niemals einen solchen Kapitalverlust in Ihrem Leben sehen. Es wird brutal sein.”

Anzeige
Hinterlasse einen Kommentar

Leave a comment: