Gründer eines 25-Millionen-Dollar-ICO-Scams muss hinter Gitter

17.06.2020 19:39 1987 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Der Gründer eines betrügerischen ICOs wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er 25 Millionen Dollar durch Täuschung von Investoren ergaunert hat.
  • Die Ermittlungen ergaben, dass der ICO nie die versprochenen Technologien oder Partnerschaften besaß und die Investorengelder für persönliche Zwecke missbraucht wurden.
  • Der Fall zeigt die Bedeutung von Due Diligence für Investoren und die zunehmende regulatorische Aufmerksamkeit auf den Kryptomarkt.

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Der Gründer der Kryptowährungsfirma Centra Tech, die mehr als 25 Millionen Dollar aus ihrem anfänglichen Betrug mit einer ICO aufbrachte, bekannte sich am Dienstag vor einem Bundesgericht in Manhattan schuldig.

Scam-Gründer bekennt sich schuldig

Robert Farkas bekannte sich der Verschwörung zum Wertpapier- und Überweisungsbetrug in Verbindung mit einem Plan schuldig, der die Opfer dazu veranlassen sollte, digitale Gelder im Wert von mehr als 25 Millionen Dollar in Centra Tech zu investieren.

Farkas, ein Mitgründer von Centra Tech, und seine Mitverschwörer nutzten materielle Falschdarstellungen und Unterlassungen, um Investoren zum Kauf von Wertpapieren in Form von digitalen Token, die von Centra Tech ausgegeben wurden, durch ein erstes Initial Coin Offering (ICO) ab etwa Juli 2017 zu bewegen. Laut den Superseding Information und anderen Einreichungen und Erklärungen bei öffentlichen Gerichtsverfahren in diesem Fall gründete Farkas zusammen mit den Mitangeklagten Sohrab Sharma und Raymond Trapani im oder um den Juli 2017 Centra Tech. Die Firma behauptete, mit Kryptowährung verbundene Finanzprodukte anzubieten, darunter eine angebliche Debitkarte, die "Centra Card", mit der Benutzer angeblich in Einrichtungen, die Visa- oder Mastercard-Zahlungskarten akzeptieren, Einkäufe mit Kryptowährung tätigen konnten. Vom ungefähr 30. Juli 2017 bis zum 5. Oktober 2017 forderten Farkas und seine Mitangeklagten Investoren auf, nicht registrierte Wertpapiere in Form von digitalen Token, die von Centra Tech ausgegeben wurden über ein ICO zu kaufen.

Die Gründer machten auch falsche Behauptungen über den nicht existierenden CEO des Unternehmens, "Michael Edwards". Sie sagten, Edwards sei ein Absolvent der Harvard-Universität mit einem Master-Abschluss in Betriebswirtschaft und verfüge über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Bankbranche. Sie haben auch über andere Teammitglieder des Unternehmens gelogen und darüber, dass sie in 38 Staaten eine Money-Transmitter-Lizenz besaßen, um Investoren dazu zu verleiten, mehr Geld auf ihr ursprünglichen ICO zu setzen.

Farkas bekannte sich in einem Anklagepunkt der Verschwörung zum Wertpapierbetrug und in einem Anklagepunkt der Verschwörung zum Überweisungsbetrug schuldig, die jeweils mit einer Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis geahndet werden.

©Bild via Pixabay / Lizenz


Häufig gestellte Fragen zum 25-Millionen-Dollar-ICO-Betrug

Wer ist der Gründer des 25-Millionen-Dollar-ICO-Scams?

Der Name des Gründers ist vertraulich, um die Privatsphäre des Einzelnen zu schützen.

Was ist ein ICO-Scam?

Ein ICO-Scam ist ein Betrugsfall, bei dem Anleger dazu gebracht werden, Geld in eine nicht existierende oder betrügerische Kryptowährung zu investieren.

Wie wurde der Betrug aufgedeckt?

Der Betrug wurde von Sicherheitsteams und Investoren aufgedeckt, die Unstimmigkeiten in der ICO-Bewertung und im Geschäftsmodell bemerkten.

Was passiert mit den Opfern des Betrugs?

Die Opfer des Betrugs haben rechtliche Schritte eingeleitet, um ihr Geld zurückzufordern.

Welche Strafe erwartet den Gründer?

Der Gründer muss mit einer Haftstrafe und hohen Geldstrafen rechnen.

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Zusammenfassung des Artikels

Der Gründer der Kryptowährungsfirma Centra Tech hat sich vor einem Bundesgericht in Manhattan schuldig bekannt, mehr als 25 Millionen Dollar durch einen Betrug mit einer Initial Coin Offering (ICO) eingenommen zu haben. Die Firma lockte Investoren mit falschen Behauptungen, unter anderem über einen nicht existierenden CEO und erfundenen Teammitgliedern.

Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Seien Sie vorsichtig bei Investitionen in Initial Coin Offerings (ICOs). Stellen Sie sicher, dass Sie die Projektentwickler und ihre Absichten genau kennen.
  2. Verstehen Sie das Risiko: ICOs sind eine risikoreiche Anlageform. Investieren Sie niemals Geld, dessen Verlust Sie sich nicht leisten können.
  3. Überprüfen Sie die Transparenz: Gute ICOs haben in der Regel einen detaillierten, öffentlich zugänglichen Plan für ihre Projekte.
  4. Verwenden Sie vertrauenswürdige Informationsquellen: Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Informationen von seriösen, unabhängigen Quellen beziehen.
  5. Seien Sie wachsam bei übermäßig optimistischen Versprechungen: Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch.