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    Blockchain im Fokus: EZB, Banken und Unternehmen treiben Finanzwende voran

    KI-generiert
    29.08.2026 11 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Blockchain wird zur strategischen Finanzinfrastruktur. Die EZB prüft, Zentralbankgeld und geldpolitische Instrumente auf die Blockchain zu bringen, um Liquidität schneller bereitzustellen und ihre Rolle gegenüber Stablecoins zu sichern.
    Auch Banken und Kapitalmärkte ziehen nach: Japan plant eine nahezu Echtzeit-Abwicklung von Aktien und Staatsanleihen, während US-Banken tokenisierte Einlagen, Stablecoins und intelligente Zahlungen vorbereiten. Eine Einführung in Japan wird frühestens nach 2030 erwartet.
    Der Wandel reicht bis in die digitale Wirtschaft. Riot Blockchain bindet 241 Megawatt für KI-Rechenzentren und sichert sich dafür eine Finanzierung von 573 Millionen US-Dollar. Langfristige Verträge sollen die Abhängigkeit vom schwankenden Bitcoin-Mining verringern.
    Ethereum will mit dem Upgrade Glamsterdam im vierten Quartal 2026 seine Kapazität deutlich erhöhen. Ein höheres Gas-Limit, parallele Verarbeitung und weitere Skalierungstechnologien sollen mehr Anwendungen ermöglichen, stellen Validatoren aber vor neue technische Herausforderungen.
    Wachstum und Risiko liegen eng beieinander: Ein Angriff auf die Cosmos EVM bewegte 50 Millionen NES und zwang mehrere Netzwerke zu Sicherheitsupdates. Der Erfolg der Finanzwende hängt deshalb nicht nur von Tokenisierung ab, sondern auch von Interoperabilität, Regulierung und zuverlässiger Sicherheit.

    Blockchain rückt vom Nischenprojekt zur strategischen Finanzinfrastruktur auf: Die EZB prüft den Einsatz für Geldpolitik und Liquidität, Japan plant die Echtzeitabwicklung von Wertpapieren, während Banken und Unternehmen weltweit tokenisierte Einlagen, KI-Rechenzentren und neue Handelsmodelle vorantreiben. Zugleich zeigen Ethereum-Upgrades und ein gravierender Cosmos-EVM-Angriff, wie eng Skalierung, Innovation und Sicherheitsrisiken inzwischen miteinander verbunden sind.

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    EZB soll Blockchain einführen, um zentrale Rolle zu sichern

    Die Europäische Zentralbank sollte nach Einschätzung von EZB-Direktorin Isabel Schnabel Blockchain-Technologie einführen, um ihre zentrale Rolle im Finanzsystem zu behalten. Bei ihrer Rede auf dem Jackson-Hole-Wirtschaftssymposium argumentierte sie laut IndexBox, dass ein solcher Schritt auch schnellere Reaktionen auf Marktstress ermöglichen könnte.

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    Zentralbanken weltweit sehen sich demnach mit dem Wachstum blockchainbasierten Finanzwesens konfrontiert. Transaktionen werden dabei auf verteilten digitalen Ledgern abgewickelt, statt über die traditionelle Marktinfrastruktur zu laufen. Schnabel plädierte dafür, dass die EZB und andere Zentralbanken ebenfalls „on-chain“ gehen, um Liquidität bereitzustellen und geldpolitische Operationen mit der Technologie durchführen zu können.

    Nach ihrer Darstellung müssten Zentralbanken ihr Geld in eine tokenisierte Umgebung bringen und ihre Instrumente zur Umsetzung der Geldpolitik modernisieren. Dadurch könne die Rolle von Zentralbankgeld gegenüber privaten Alternativen wie Stablecoins bewahrt werden. Stablecoins sind an traditionelle Währungen gekoppelte Token und werden zunehmend für Abwicklungen verwendet.

    Programmable Transaktionen auf Blockchain-Netzwerken könnten Zentralbanken laut aktueller Forschung agiler bei der Liquiditätsbereitstellung machen. Als mögliche Anwendungen werden differenzierte Zinssätze und automatisierte Besicherungsanforderungen genannt.

    Schnabel schlug ein einziges europäisches Ledger vor, auf dem Zentralbankgeld, privates Geld und Finanzanlagen abgewickelt werden. Als Beispiel verwies sie auf Südkoreas Projekt Hangang. Alternativ könnten mehrere Ledger miteinander verbunden werden, um Kommunikation und plattformübergreifende Transaktionen zu ermöglichen.

    Die EZB arbeitet bereits an der Integration von Blockchain in ihr Zahlungssystem. Die Pontes-Initiative soll Distributed-Ledger-Plattformen mit der bestehenden Zahlungsinfrastruktur verbinden. Das parallele Projekt Appia untersucht die langfristige Architektur, Standards und den rechtlichen Rahmen für einen europäischen Markt für tokenisierte Vermögenswerte.

    „Die Europäische Zentralbank sollte Blockchain-Technologie einführen, um ihre zentrale Rolle im Finanzsystem zu behalten.“ – Isabel Schnabel, laut IndexBox

    Infobox – IndexBox: Schnabel fordert, dass Zentralbanken „on-chain“ gehen. Im Mittelpunkt stehen schnellere Liquiditätsbereitstellung, modernisierte geldpolitische Instrumente sowie die Sicherung der Rolle von Zentralbankgeld gegenüber Stablecoins.

    Riot Blockchain bindet 241 Megawatt für KI-Rechenzentren vertraglich

    Riot Blockchain hat zur Finanzierung des Ausbaus seiner Rechenzentrumskapazitäten eine vorrangig besicherte Kreditfazilität in Höhe von 573 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Wie Börse Express berichtet, wird die Finanzierung von einer durch Morgan Stanley angeführten Bankengruppe bereitgestellt und als Projektfinanzierung ohne Rückgriffsmöglichkeit auf die Muttergesellschaft strukturiert.

    Die Mittel fließen direkt in das 191-Megawatt-Projekt in Rockdale und sollen dort Ausrüstung und Infrastruktur finanzieren. Riot will sich damit über das klassische Bitcoin-Mining hinaus als Infrastrukturdienstleister für künstliche Intelligenz positionieren.

    Ein vor rund zwei Wochen abgeschlossener 20-Jahres-Vertrag mit Anthropic umfasst eine Kapazität von 191 Megawatt am Standort Rockdale. Medienberichten zufolge könnte dieser Vertrag über die gesamte Laufzeit einen Umsatz zwischen 9,1 Milliarden und 9,8 Milliarden US-Dollar generieren.

    Zusätzlich baut Riot die Zusammenarbeit mit AMD aus. Die ersten 25 Megawatt für AMD wurden laut Börse Express termingerecht und im Rahmen des Budgets bereitgestellt. Eine Erweiterung um zusätzliche 25 Megawatt befindet sich bereits im Bau.

    Die vertraglich gebundene Kapazität für Anthropic und AMD beläuft sich damit auf 241 Megawatt. Riot verfolgt mit diesem Wandel zur Daten-Infrastruktur das Ziel, die Abhängigkeit von der Volatilität des Kryptomarktes zu verringern, während das klassische Mining-Geschäft zuletzt unter Kostendruck stand.

    Im zweiten Quartal 2026 stieg der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 174,2 Millionen US-Dollar. Das Rechenzentrumssegment steuerte 23,2 Millionen US-Dollar bei. Trotz eines Nettoverlustes, der vor allem auf höhere Betriebskosten und Wertminderungen zurückgeführt wurde, wies Riot zum Quartalsende flüssige Mittel von mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar aus.

    KennzahlWert
    Projektfinanzierung573 Millionen US-Dollar
    Rockdale-Projekt191 Megawatt
    Vertraglich gebundene Kapazität von Anthropic und AMD241 Megawatt
    Umsatz im zweiten Quartal 2026174,2 Millionen US-Dollar
    Umsatz des Rechenzentrumssegments23,2 Millionen US-Dollar
    Flüssige Mittel zum Quartalsendemehr als 1,2 Milliarden US-Dollar

    Auch Analysten reagierten positiv auf die strategische Neuausrichtung. Morgan Stanley hob das Kursziel von 36 auf 43 US-Dollar an und bekräftigte die Einstufung „Overweight“. Macquarie erhöhte sein Kursziel von 30 auf 35 US-Dollar und bewertete die Aktie weiterhin mit „Outperform“. Bernstein verwies auf das Potenzial des Anthropic-Vertrags als wichtigen Treiber für die Bewertung.

    Regulatorisch erhielt Riot zusätzliche Planungssicherheit. Der texanische Gouverneur Greg Abbott teilte vor zehn Tagen mit, dass Riot Platforms die neuen Standards und Richtlinien für Rechenzentren im Bundesstaat erfülle.

    An der Börse wurde die Entwicklung dennoch vorsichtig aufgenommen. Die Aktie notierte laut Börse Express bei 16,51 Euro und fiel um 7,6 Prozent. Seit Jahresbeginn wies der Wert gleichzeitig ein Plus von 46 Prozent auf; die Marktkapitalisierung lag bei rund 6,86 Milliarden Euro.

    Infobox – Börse Express: Riot Blockchain hat 573 Millionen US-Dollar Projektfinanzierung abgeschlossen und 241 Megawatt für Anthropic und AMD vertraglich gebunden. Die Aktie fiel um 7,6 Prozent auf 16,51 Euro, lag seit Jahresbeginn jedoch 46 Prozent im Plus.

    Japan plant Blockchain-Abwicklung von Aktien und Staatsanleihen

    Japan arbeitet laut CoinPro.ch unter Berufung auf die Wirtschaftszeitung Nikkei an einem blockchainbasierten System für die Abwicklung von Aktien und Staatsanleihen. Das Vorhaben befindet sich noch in der Planungsphase, könnte aber eine Abwicklung rund um die Uhr ermöglichen.

    Am Projekt sollen das japanische Finanzministerium, die Finanzaufsicht FSA, die Bank of Japan sowie Geschäftsbanken und Finanzdienstleister beteiligt sein. Im Mittelpunkt steht nicht der Handel selbst, sondern die Abwicklung der Transaktionen. Digitale Register könnten Transaktionen nahezu in Echtzeit und unabhängig von Börsenöffnungszeiten ermöglichen.

    Ein umfassender Fahrplan soll zunächst bis zum ersten Quartal 2027 erstellt werden. Darin sollen die technische Architektur, die verwendete Blockchain und die Zuständigkeiten der beteiligten Institutionen festgelegt werden. Mit einer Einführung wird frühestens nach 2030 gerechnet.

    Die Infrastruktur könnte später auch für internationale Geldtransfers genutzt werden. Damit würde das Projekt über den heimischen Kapitalmarkt hinausgehen und möglicherweise grenzüberschreitende Finanzströme unterstützen.

    Japan gehört laut CoinPro.ch zu den regulierungsfreundlicheren Standorten für die Krypto-Branche. Das Land versucht zugleich, traditionelle Finanzmärkte mit Blockchain-Technologie und Tokenisierung zu verbinden.

    Infobox – CoinPro.ch: Japan plant ein Blockchain-System zur Abwicklung von Aktien und Staatsanleihen. Der Fahrplan soll bis zum ersten Quartal 2027 erstellt werden; eine Einführung wird frühestens nach 2030 erwartet.

    Ethereum bereitet „Glamsterdam“ für höhere Layer-1-Kapazität vor

    Ethereum plant laut Coin Kurier das Upgrade „Glamsterdam“, das aktuell für das 4. Quartal 2026 vorgesehen ist. Ziel ist es, größere Blöcke leichter verarbeitbar zu machen und die Kapazität der Basisschicht zu erhöhen.

    Die Entwickler streben nach dem Upgrade ein Gas-Limit um 200 Millionen an. Aktuell liegt es bei 60 Millionen; Anfang 2025 waren es etwa 30 Millionen. Der Ausbau soll auf die steigende Aktivität durch Handel, Zahlungen und Anwendungen für Verbraucher reagieren.

    Federico Variola, CEO von Phemex, bezeichnet dezentrale Handelsplattformen als wichtigen Prüfstein für die Entwicklung. Nutzer erwarteten schnelle Ausführung, hohe Liquidität und niedrige Kosten, da häufige Transaktionen erforderlich seien.

    Ein höheres Gas-Limit stellt zugleich höhere Anforderungen an Validatoren. Größere Blöcke enthalten mehr Ausführungsarbeit und müssen innerhalb der festen Slot-Zeiten verarbeitet werden. Dadurch könnten kleinere Betreiber unter Druck geraten und sich die Validierung stärker bei professionellen Betreibern mit leistungsfähiger Hardware konzentrieren.

    Block-Level Access Lists nach EIP-7928 sollen Clients vorab mitteilen, welche Accounts und Speicherbereiche ein Block betrifft. Lesevorgänge, Transaktionsverarbeitung und Zustandsberechnungen könnten dadurch stärker parallel ausgeführt werden.

    Die Enshrined proposer-builder separation, kurz ePBS, soll die Erstellung und Validierung von Blöcken verändern. Zusammen mit Block-Level Access Lists soll mehr Datenverarbeitung auf der Basisschicht möglich werden, ohne die Arbeitslast der Validatoren stark zu erhöhen.

    State-growth controls nach EIP-8037 sollen die Regeln für dauerhafte Speicherung verändern. Die Entwickler streben etwa 120 GiB jährliches Zustandswachstum an, selbst wenn das Gas-Limit auf 200 Millionen steigt. Eine längerfristige zkEVM-Überprüfung könnte Validatoren außerdem in die Lage versetzen, kryptografische Beweise zu prüfen, anstatt jede Transaktion erneut auszuführen.

    Ethereum-KennzahlWert
    Geplanter Zeitpunkt für „Glamsterdam“4. Quartal 2026
    Angestrebtes Gas-Limitum 200 Millionen
    Aktuelles Gas-Limit60 Millionen
    Gas-Limit Anfang 2025etwa 30 Millionen
    Angestrebtes jährliches Zustandswachstumetwa 120 GiB

    Rollups bleiben trotz einer leistungsfähigeren Basisschicht relevant. Sie bieten eigene Ausführungsumgebungen, geringere Latenz sowie mehr Kontrolle über Gebühren, Governance und das Anwendungsdesign. PeerDAS und die fortlaufende Erweiterung von „Blobs“ sollen weiterhin die Datenmenge erhöhen, die Ethereum Layer-2-Netzwerken zur Verfügung steht.

    Ethereum führt beim Entwicklerinteresse weiterhin vor anderen Netzwerken. Der Live-Tracker von Electric Capital erfasst laut Coin Kurier aktuell etwa 7.600 monatlich aktive Entwickler bei Ethereum und rund 2.300 bei Solana. Im gesamten EVM-Ökosystem liegt die Zahl bei ungefähr 10.000.

    Infobox – Coin Kurier: „Glamsterdam“ ist für das 4. Quartal 2026 geplant. Ethereum soll auf ein Gas-Limit um 200 Millionen vorbereitet werden; zugleich sollen Block-Level Access Lists, ePBS, State-growth controls, PeerDAS und „Blobs“ die Skalierung unterstützen.

    US-Bankenverbände planen BankChain Alliance für 2027

    In den USA haben sich laut Coin Kurier 39 bundesstaatliche Bankenverbände zur BankChain Alliance zusammengeschlossen. Das geplante Blockchain-Netzwerk soll 2027 starten und Banken tokenisierte Einlagen, Stablecoins, automatisierte Abwicklungen und neue digitale Zahlungsdienste ermöglichen.

    Die beteiligten Verbände vertreten Tausende Finanzinstitute. Banken aus dem ganzen Land sollen sich beteiligen und Eigentumsanteile am Netzwerk erwerben können. Die Plattform soll offen und interoperabel aufgebaut werden, damit sie mit anderen Blockchains verbunden werden kann.

    Tokenisierte Einlagen unterscheiden sich von klassischen Stablecoins, weil sie einen direkten Anspruch gegenüber einer bestimmten Bank darstellen. Sie bleiben damit Teil des klassischen Bankgeldsystems.

    Für Banken könnten tokenisierte Einlagen programmierbare Zahlungen und eine Abwicklung rund um die Uhr ermöglichen, ohne dass Kundengelder dafür aus der eigenen Bilanz verschwinden müssen. Bis zum Start müssen jedoch technische, finanzielle und organisatorische Fragen geklärt werden.

    CoinDesk berichtet laut Coin Kurier, dass noch kein Technologiepartner für die Umsetzung feststeht. Das Projekt wird als „branchen-eigen, branchen-entworfen und branchen-geregelt“ beschrieben und soll intelligente Zahlungen, tokenisierte Einlagen und Stablecoins innerhalb des regulatorischen Rahmens des Bankensystems unterstützen.

    Infobox – Coin Kurier: Die BankChain Alliance besteht aus 39 US-amerikanischen Bankenverbänden und soll 2027 starten. Ein Technologiepartner steht noch nicht fest; vorgesehen sind unter anderem tokenisierte Einlagen, Stablecoins und intelligente Zahlungen.

    Blockchain.com wird Liquiditätspartner von Fusion Digital Assets

    Blockchain.com ist laut Coin Kurier als Liquiditätspartner in das Angebot Fusion Digital Assets von TP ICAP eingestiegen. Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen des neuen Matched-Principal-Modells, das institutionellen Marktteilnehmern den Handel mit digitalen Vermögenswerten ohne Vorfinanzierung ermöglichen soll.

    Blockchain.com gehört zu den ersten Teilnehmern, die über dieses Modell handeln. Die institutionelle Liquidität soll zusätzlichen Markttiefgang bei Bitcoin, Ether und XRP bereitstellen und das institutionelle Ökosystem von Fusion Digital Assets verbreitern.

    Beim Matched-Principal-Modell steht TP ICAP als Investment-Grade-Kreditintermediär zwischen den Parteien. Dadurch sollen die Kapitaleffizienz erhöht, die operative Komplexität reduziert und digitale Vermögenswerte näher an etablierte Marktstandards herangeführt werden.

    Das handelbare Universum soll unter anderem um Stablecoins wie USDC, eine Ausweitung der Kryptoabdeckung etwa um SOL, zusätzliche Fiat-Währungspaare und künftig tokenisierte Real-World-Assets erweitert werden. Die Handelszeiten sollen auf einen durchgehenden Wochentaghandel ausgeweitet werden; eine Wochenendabdeckung soll folgen.

    AngabeWert
    Gründung von Blockchain.com2011
    Unterstützte Walletsüber 95 Millionen
    Verifizierte Nutzer45 Millionen
    Aktivitätmehr als 70 Jurisdiktionen
    Abgewickeltes Transaktionsvolumenmehr als 1,2 Billionen US-Dollar
    Monatliches Nominalhandelsvolumen von Fusion Digital Assetsmehr als 1 Mrd. US-Dollar

    Das monatliche Nominalhandelsvolumen von Fusion Digital Assets überschritt 2025 über die Bitcoin- und Ether-Orderbücher mehr als 1 Mrd. US-Dollar. Blockchain.com unterstützt nach Unternehmensangaben über 95 Millionen Wallets und 45 Millionen verifizierte Nutzer, ist in mehr als 70 Jurisdiktionen aktiv und hat Transaktionen im Volumen von mehr als 1,2 Billionen US-Dollar in Kryptowerten abgewickelt.

    Infobox – Coin Kurier: Blockchain.com unterstützt Fusion Digital Assets als Liquiditätspartner im Matched-Principal-Modell. Zum bestehenden Angebot mit Bitcoin, Ether und XRP sollen unter anderem USDC, SOL, zusätzliche Fiat-Währungspaare und tokenisierte Real-World-Assets hinzukommen.

    Cosmos-EVM-Schwachstelle legt Sicherheitsrisiken offen

    Ein Angreifer nutzte laut Coin Kurier eine Schwachstelle in der Cosmos EVM, um 50 Millionen NES, den Token der Nesa-Blockchain, von der Blockchain des Projekts zu bewegen. Der genannte Erlös betrug lediglich 60.000 USD.

    Die Blockchain-Analysefirma Bubblemaps verfolgte die beteiligten Gelder über acht Wallets. Diese standen mit einer durch Monero finanzierten Adresse in Verbindung. Die Haupt-Wallet 0x9AE7 kaufte zunächst für 250.000 USD NES und brachte die Token auf die Nesa-Blockchain.

    Anschließend nutzte der Angreifer den Fehler, um den Kontostand um das 200-fache zu erhöhen. Etwa 50 Millionen NES wurden zurück auf Ethereum bewegt, auf acht Adressen verteilt und an dezentralen Börsen gegen ETH getauscht.

    Die Liquidität verschwand aus den Pools, bevor der Großteil des Verkaufs abgeschlossen war. Die ausgelösten Swaps führten zu extremen Preisabweichungen; der Angreifer erhielt 315.000 USD, während der Einsatz 255.000 USD betrug.

    Cosmos Labs meldete den Vorfall am 24. August und forderte EVM-Blockchains auf, die mit dem betroffenen Modul verbunden sind, den Betrieb zu stoppen. Blockchains mit einer Cosmos-EVM-Version unter v0.6.2 oder v0.7.2 sollten laut dem Team sofort pausieren und ein Update mit den genannten Patches durchführen.

    Vier Netzwerke, die das gemeinsame Modul einsetzen, berichteten über Probleme. KiiChain erklärte, dass ein Angreifer dieselbe Methode 18 Mal wiederholte und dabei 148.326.583,15 KII entwendete. Als weitere betroffene Netzwerke nennt Coin Kurier Nesa, MANTRA und TAC.

    AngabeWert
    Bewegte Menge50 Millionen NES
    Genannter Erlös60.000 USD
    Verfolgte Walletsacht
    Wiederholte Methode bei KiiChain18 Mal
    Entwendete Menge bei KiiChain148.326.583,15 KII

    Infobox – Coin Kurier: Die Cosmos-EVM-Schwachstelle ermöglichte die Bewegung von 50 Millionen NES. Cosmos Labs meldete den Vorfall am 24. August und empfahl Blockchains mit Cosmos-EVM-Versionen unter v0.6.2 oder v0.7.2, den Betrieb sofort zu pausieren und Patches einzuspielen.

    Japan prüft Echtzeitabwicklung und tokenisierte Sicherheiten

    Japan bereitet laut Coin Kurier unter Berufung auf Crypto Valley Journal und Nikkei eine Blockchain-basierte Abwicklung von Aktien und Staatsanleihen in nahezu Echtzeit vor. Eine gemeinsame Studiengruppe der Finanzaufsicht FSA, des Finanzministeriums und der Bank of Japan soll im Sommer 2026 ihre Arbeit aufnehmen.

    Bei der Abwicklung wechseln Wertpapier und Geld nach dem Handelsabschluss tatsächlich den Besitzer. In Tokio dauert dieser Prozess bei Aktien zwei Handelstage und bei japanischen Staatsanleihen einen Handelstag. Während dieser Zeit bleibt die Transaktion offen, wodurch Gegenparteirisiken entstehen und Kapital gebunden wird.

    Die geplante Blockchain-Infrastruktur soll die Wartezeit auf nahezu Echtzeit verkürzen. Einen Entwicklungsplan erwartet die Studiengruppe frühestens Anfang 2027. Bei formaler Genehmigung könnte der Betrieb innerhalb weniger Jahre beginnen und das fertige System in den frühen 2030er-Jahren laufen.

    Ein seit April 2026 laufendes Pilotprojekt der Japan Securities Clearing Corporation testet japanische Staatsanleihen als digitales Collateral auf dem Canton Network. Beteiligt sind Mizuho Financial Group, Nomura Holdings und Digital Asset Holdings. Die Testphase läuft bis September 2026.

    Das Proof of Concept umfasst Sicherheiten-Transfers in Echtzeit und die grenzüberschreitende Abwicklung. Zusätzlich wird die Rechtskonformität unter Japans Book-Entry Transfer Act und dem Financial Instruments and Exchange Act geprüft.

    Japans ausstehende Staatsanleihen und Bills summieren sich auf rund 1'166 Billionen Yen, umgerechnet etwa 7 Billionen USD. Die Rendite zehnjähriger JGB liegt bei rund 2.9%, jene dreißigjähriger Papiere über 4%.

    AngabeWert
    Abwicklungsdauer für Aktien in Tokiozwei Handelstage
    Abwicklungsdauer für japanische Staatsanleiheneinen Handelstag
    Start des Pilotprojekts für digitales CollateralApril 2026
    Ende der TestphaseSeptember 2026
    Ausstehende Staatsanleihen und Billsrund 1'166 Billionen Yen
    Umgerechneter Wertetwa 7 Billionen USD
    Rendite zehnjähriger JGBrund 2.9%
    Rendite dreißigjähriger Papiereüber 4%

    Parallel verschiebt Japan den rechtlichen Rahmen für Krypto-Assets. Das Parlament verabschiedete im Juli 2026 eine Novelle des Financial Instruments and Exchange Act. Auf registrierten japanischen Börsen gelistete Krypto-Assets wie Bitcoin und Ether sollen künftig unter dasselbe Regelwerk wie Aktien und Anleihen fallen; die Reklassifizierung tritt im Fiskaljahr 2027 in Kraft.

    Ab Anfang 2028 soll für Anleger ein Steuersatz von 20% gelten, zuvor waren es bis zu 55%. Die Novelle ebnet außerdem den Weg für regulierte Krypto-ETFs, wobei ein Zulassungstermin noch nicht feststeht.

    Die eigenständige Cryptocurrency and Stablecoin Division der FSA nahm Anfang August 2026 ihre Arbeit auf. Mizuho Bank, MUFG und SMBC betreiben seit November 2025 unter Aufsicht der FSA ein Pilotprojekt für einen gemeinsamen Stablecoin. Das Konsortium will den Token bis zum Ende des Fiskaljahrs 2026 emittieren, zunächst mit Kopplung an den Yen; eine Dollar-Version soll später folgen.

    Unter dem Namen Project Pax wird bis 2028 ein Transaktionsvolumen von 1 Billion Yen angestrebt. Parallel arbeitet Japan an der Tokenisierung von Einlagen; Japan Post Bank will im Fiskaljahr 2026 Spareinlagen tokenisieren.

    Infobox – Coin Kurier: Japan verbindet die geplante Blockchain-Abwicklung von Wertpapieren mit Pilotprojekten für digitales Collateral, Stablecoins und tokenisierte Einlagen. Der Entwicklungsplan für die Wertpapier-Infrastruktur wird frühestens Anfang 2027 erwartet.

    Advanced Blockchain: Aktionäre stimmen über zentrale Beschlüsse ab

    Die ordentliche Hauptversammlung der Advanced Blockchain AG fand laut Coin Kurier am 27. August 2026 virtuell statt. Die veröffentlichten Beschlussvorschläge zu den Tagesordnungspunkten 2.a bis 13 wurden jeweils angenommen.

    Die Einzelentlastung der Vorstandsmitglieder Hatem Magdy Elsayed und Maik Laske für das Geschäftsjahr 2025 wurde mit jeweils 99,67 % Ja-Stimmen angenommen. Für Hatem Magdy Elsayed wurden 1.326.163 gültige Stimmen abgegeben, davon 1.321.852 Ja-Stimmen und 4.311 Nein-Stimmen. Bei Maik Laske entfielen von 1.325.064 gültigen Stimmen 1.320.636 auf Ja und 4.428 auf Nein.

    Auch die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten Entlastung. Rüdiger Andreas Günther kam auf 99,65 % Ja-Stimmen, Håkan Saltin auf 99,72 %, Sebastian Markowsky auf 99,63 %, Prof. Dr. Marcel Tyrell auf 99,64 % und Mathias Roch auf 99,65 %.

    Bei der Einzelentlastung von Tom Jakobi fiel der Gegenstimmenanteil deutlich höher aus. Bei 675.722 gültig abgegebenen Stimmen stimmten 411.140 beziehungsweise 60,84 % mit Ja, während 264.582 beziehungsweise 39,16 % mit Nein votierten; der Antrag wurde dennoch angenommen.

    Die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026 wurde ebenfalls angenommen. Von 1.311.794 gültigen Stimmen entfielen 1.307.532 beziehungsweise 99,68 % auf Ja und 4.262 beziehungsweise 0,32 % auf Nein.

    Die Aktionäre billigten außerdem die Änderung von § 10 der Satzung mit 1.328.489 Ja-Stimmen beziehungsweise 99,75 % bei 3.350 Nein-Stimmen beziehungsweise 0,25 %. Andreas Appelhagen erhielt bei der Wahl zum Aufsichtsrat 1.258.452 Ja-Stimmen beziehungsweise 99,99 % der gültigen Stimmen; 61 Stimmen beziehungsweise 0,01 % entfielen auf Nein.

    Auch die kapitalbezogenen Beschlüsse fanden breite Zustimmung. Die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals ohne Bezugsrechtsausschluss und die gleichzeitige Aufhebung der ausgelaufenen genehmigten Kapitalia wurde mit 99,56 % Ja-Stimmen beschlossen. Die teilweise Aufhebung des Bedingten Kapitals 2020 und die Schaffung eines Bedingten Kapitals 2026/1 wurden mit 99,57 % Ja-Stimmen angenommen.

    Die Ermächtigung zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen, Optionsschuldverschreibungen und Genussrechten mit oder ohne Wandlungs- oder Bezugsrechte(n) erhielt 99,72 % Zustimmung. Die Schaffung eines Bedingten Kapitals 2026/2 wurde mit 99,52 % Ja-Stimmen beschlossen.

    BeschlussErgebnis
    Entlastung Hatem Magdy Elsayed99,67 % Ja-Stimmen
    Entlastung Maik Laske99,67 % Ja-Stimmen
    Entlastung Tom Jakobi60,84 % Ja-Stimmen; 39,16 % Nein-Stimmen
    Wahl des Abschlussprüfers99,68 % Ja-Stimmen
    Änderung von § 10 der Satzung99,75 % Ja-Stimmen
    Wahl von Andreas Appelhagen99,99 % Ja-Stimmen
    Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen, Optionsschuldverschreibungen und Genussrechten99,72 % Zustimmung
    Schaffung eines Bedingten Kapitals 2026/299,52 % Ja-Stimmen

    Infobox – Coin Kurier: Die Beschlüsse der virtuellen Hauptversammlung der Advanced Blockchain AG am 27. August 2026 wurden angenommen. Die höchste Zustimmung erhielt Andreas Appelhagen mit 99,99 % Ja-Stimmen; bei der Entlastung von Tom Jakobi lag der Nein-Anteil bei 39,16 %.

    US-Banken bauen Blockchain-Infrastruktur aus

    Die geplante BankChain Alliance ist Teil einer breiteren Entwicklung im US-Bankensystem. Laut Coin Kurier kündigte The Clearing House im Juni eine eigene On-Chain-Initiative an, die unter anderem von JPMorgan Chase, Bank of America, Citi, BNY und Wells Fargo unterstützt wird.

    Über diese Infrastruktur sollen tokenisierte Bankeinlagen zwischen Finanzinstituten abgewickelt und mit bestehenden Zahlungssystemen verbunden werden können. Tokenisierte Einlagen stellen dabei einen direkten Anspruch gegenüber einer bestimmten Bank dar und bleiben Teil des Bankgeldsystems.

    Auch Regional- und kleinere Community-Banken arbeiten an entsprechenden Lösungen. Über das Netzwerk Cari waren bis Juli mehr als 30 Banken an einer solchen Infrastruktur beteiligt. Die Initiativen zeigen, dass Blockchain-Anwendungen im Bankensektor zunehmend auf Abwicklung, Zahlungen und Einlagen ausgerichtet werden.

    Infobox – Coin Kurier: Neben der BankChain Alliance entstehen weitere On-Chain-Initiativen im US-Bankensystem. Im Mittelpunkt stehen tokenisierte Einlagen, interoperable Netzwerke und digitale Zahlungsdienste.

    Riot Platforms meldet steigende Bitcoin-Produktionskosten

    Die Produktionskosten von Riot Platforms für einen Bitcoin stiegen laut Coin Kurier im zweiten Quartal 2026 auf 90.631 US-Dollar. Damit lagen sie über dem durchschnittlichen Produktionswert von 71.667 US-Dollar pro Münze im Berichtszeitraum.

    Die hohen Kosten belasteten die Bilanz des Bitcoin-Produzenten. Trotz eines Bitcoin-Kurses über 80.000 US-Dollar notierte die Aktie am Mittwoch bei 17,77 Euro und lag 3,0 % im Minus.

    Riot erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 174,2 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 14 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das Rechenzentrumssegment steuerte 23,2 Millionen US-Dollar bei. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 237,2 Millionen US-Dollar.

    Zur Finanzierung des laufenden Betriebs und des Infrastrukturausbaus veräußerte Riot im zweiten Quartal 4.300 Bitcoin. Zum Quartalsende am 30. Juni hielt das Unternehmen noch 11.380 Bitcoin.

    Riot versucht gleichzeitig, die Abhängigkeit vom volatilen Bitcoin-Preis durch die Vermietung von Rechenkapazitäten zu verringern. Der Vertrag mit Anthropic läuft über 20 Jahre und umfasst 191 Megawatt am Standort Rockdale in Texas. Über die Gesamtlaufzeit soll der Vertrag einen Umsatz von 9,1 Milliarden US-Dollar generieren.

    Die ersten 96 Megawatt sind für Dezember 2027 geplant. Morgan Stanley stellt für die anfänglichen Entwicklungskosten eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 573 Millionen US-Dollar bereit.

    KennzahlWert
    Produktionskosten je Bitcoin90.631 US-Dollar
    Durchschnittlicher Produktionswert je Münze71.667 US-Dollar
    Aktienkurs17,77 Euro
    Tagesveränderung3,0 % im Minus
    Nettoverlust im zweiten Quartal237,2 Millionen US-Dollar
    Im zweiten Quartal veräußerte Bitcoin4.300 Bitcoin
    Bitcoin-Bestand zum 30. Juni11.380 Bitcoin
    Geplante erste Anthropic-Kapazität96 Megawatt
    Geplanter ZeitpunktDezember 2027

    Analysten erhöhten trotz der Kostenentwicklung ihre Kursziele. Morgan Stanley hob das Kursziel von 36 auf 43 US-Dollar an und bestätigte die Einstufung „Overweight“. JPMorgan erhöhte das Ziel von 20 auf 22 US-Dollar.

    Seit Jahresbeginn verzeichnete die Aktie laut Coin Kurier ein Plus von 57 %. Damit steht die kurzfristige Schwäche im Gegensatz zu den positiven Analystenstimmen und der Entwicklung im laufenden Jahr.

    Infobox – Coin Kurier: Riot Platforms meldet Bitcoin-Produktionskosten von 90.631 US-Dollar je Bitcoin und einen Nettoverlust von 237,2 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2026. Parallel baut das Unternehmen mit einem 20-Jahres-Vertrag über 191 Megawatt das Geschäft mit KI-Rechenzentren aus.

    DMG Blockchain Solutions meldet Ergebnisse ohne veröffentlichte Finanzkennzahlen

    DMG Blockchain Solutions Inc. hat laut Coin Kurier Ergebniszahlen für das dritte Quartal und die neun Monate bis zum 30. Juni 2026 gemeldet. MarketScreener Deutschland veröffentlichte die Meldung am 27.08.2026 um 05:35.

    Im bereitgestellten Quelltext sind jedoch keine konkreten Finanzkennzahlen zu Umsatz, Gewinn, Verlust, Cashflow oder operativen Kennzahlen enthalten. Weitere Aussagen zur wirtschaftlichen Entwicklung von DMG Blockchain Solutions lassen sich daraus daher nicht ableiten.

    Infobox – Coin Kurier: Gemeldet wurden Ergebniszahlen für das dritte Quartal und die neun Monate bis zum 30. Juni 2026. Konkrete Finanzwerte sind im vorliegenden Quelltext nicht enthalten.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Meldungen markieren einen strukturellen Übergang: Blockchain entwickelt sich von einem überwiegend kryptobezogenen Thema zu einer Infrastrukturtechnologie für Zentralbanken, Geschäftsbanken, Kapitalmärkte und Rechenzentren. Entscheidend wird nicht die Technologie allein sein, sondern ob Interoperabilität, Rechtssicherheit, Datenschutz und Ausfallsicherheit überzeugend gelöst werden.

    Besonders relevant ist die zunehmende institutionelle Einbindung. Tokenisierte Einlagen, digitale Sicherheiten und blockchainbasierte Abwicklung könnten Abwicklungszeiten verkürzen und Liquidität effizienter steuerbar machen. Gleichzeitig erhöhen gemeinsame technische Module und zentralisierte Infrastruktur die Bedeutung von Sicherheitsprüfungen und Notfallmechanismen.

    Bei Riot zeigt sich exemplarisch die wirtschaftliche Chance und das Risiko der Neuausrichtung: Langfristige Rechenzentrumsverträge können die Abhängigkeit vom Bitcoin-Markt reduzieren, beseitigen aber weder hohe Investitionskosten noch Ausführungs- und Konzentrationsrisiken. Der Erfolg hängt daher stärker von der zuverlässigen Umsetzung der Infrastrukturprojekte als vom reinen Narrativ rund um KI und Blockchain ab.

    Zusammenfassung: Die strategische Bedeutung liegt in der institutionellen Nutzung von Blockchain. Der nächste Wachstumsschritt wird durch belastbare Standards, Regulierung und operative Zuverlässigkeit entschieden.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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