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    Bitcoin unter Druck: Quantenrisiko, Fed-Pause und neue Krypto-Regeln

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    31.07.2026 23 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Bitcoin steht gleichzeitig unter technologischem, geldpolitischem und regulatorischem Druck. Trotzdem hält sich der Kurs Ende Juli 2026 über der Marke von 60.000 Dollar.
    Ein KI-Modell entdeckte in nur 60 Stunden eine Schwachstelle im Signaturverfahren HAWK. Für Bitcoin und Ethereum ändert sich kurzfristig nichts, doch der Fund zeigt: Kryptografische Sicherheitsstandards müssen laufend weiterentwickelt werden.
    Auch die US-Notenbank sorgt für Unsicherheit. Die Fed beließ den Leitzins bei 3,5 bis 3,75 Prozent, allerdings fiel die Entscheidung mit neun zu drei Stimmen ungewöhnlich gespalten aus. Bitcoin bewegte sich daraufhin im Bereich von rund 63.900 bis 64.500 Dollar.
    Politisch setzen die USA auf eine stärkere Rolle im Kryptomarkt. Eine nationale Bitcoin-Reserve wurde gestartet, Stablecoins erhielten mit dem Genius Act einen Rechtsrahmen, während der Clarity Act die Zuständigkeiten für Kryptoassets klären soll.
    In Europa prägen die MiCA-Regeln den Markt, in Deutschland bleibt die einjährige Steuer-Haltefrist umstritten. Für Bitcoin entscheiden künftig nicht nur Zinsen und Liquidität, sondern auch quantenresistente Technik, glaubwürdige Regulierung und institutionelles Vertrauen.

    Quantenrisiken, ein gespaltener Fed-Entscheid und neue Krypto-Gesetze: Dieser Pressespiegel zeigt, wie stark technologische, geldpolitische und regulatorische Faktoren den Kryptomarkt derzeit prägen. Während Bitcoin trotz Gegenwind stabil bleibt, ringen die USA und Europa um ihre Rolle im digitalen Finanzsystem – mit weitreichenden Folgen für Anleger, Börsen und Stablecoins.

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    Bitcoin zwischen Quantenrisiko, Fed-Entscheid und regulatorischem Wandel

    KI entdeckt Schwachstelle in HAWK – Bitcoin bleibt vorerst unverändert

    Wie Wallstreet Online berichtet, hat ein KI-Modell von Anthropic in rund 60 Stunden eine Schwäche im kryptografischen Verfahren HAWK entdeckt. Für die Berechnung seien etwa 100.000 Dollar Rechenkosten angefallen. HAWK hatte zuvor zwei Jahre und zwei Runden menschlicher Prüfung überstanden und gilt als möglicher Kandidat für digitale Signaturen, die unter anderem Onlinebanking und Zahlungen im Internet schützen.

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    Nach Angaben von CoinDesk halbierte die Attacke die Schlüsselstärke von HAWK. Der Aufwand für eine Schlüsselwiederherstellung sank demnach von 2^64 auf 2^38 Operationen. Größere Schlüssel blieben laut dem Bericht unangreifbar, allerdings verliere HAWK durch eine Verdopplung der Schlüssellänge den Vorteil, der das Verfahren für Banken und Zahlungsnetze attraktiv gemacht habe.

    Anthropic meldete den Fund im Juni an die Autoren von HAWK und stimmte die Veröffentlichung mit der öffentlichen Mailingliste des NIST ab. Für Bitcoin und Ethereum ändere sich zunächst nichts, da beide Netzwerke Signaturen auf elliptischen Kurven verwenden. Als mögliche Alternativen werden in dem Bericht die vom NIST standardisierten Algorithmen im Rahmen von BIP-360 genannt.

    Wallstreet Online verweist außerdem auf BIP-361. Dieses könne mehr als ein Drittel des Bitcoin-Angebots einfrieren, weil kryptografische Angriffe bis zu zwanzigmal schneller würden. Ein weiteres Ergebnis habe verbesserte Angriffe auf eine geschwächte Version von AES um den Faktor 200 bis 800 gezeigt.

    Der Bitcoin-Kurs reagierte laut dem Bericht bislang kaum auf die Nachricht. Am 30. Juli lag BTC je nach zitierter Quelle bei rund 64.400 Dollar beziehungsweise 64.492 Dollar. Über sieben Handelstage verlor Bitcoin drei Prozent; die Bewertung des Netzwerks wurde mit 1,33 Billionen Dollar angegeben.

    „KI knackt in 60 Stunden, was zwei Jahre Expertenprüfung überstand“, berichtet Wallstreet Online über die Entdeckung im Verfahren HAWK.

    Infobox – Wallstreet Online: Anthropic fand eine HAWK-Schwachstelle; der Angriffsaufwand sank von 2^64 auf 2^38 Operationen. Bitcoin nutzt laut Quelle weiterhin elliptische Kurvensignaturen und notierte am 30. Juli bei rund 64.400 Dollar.

    Fed-Entscheid hält Bitcoin im Wartemodus

    Eine weitere Analyse von Wallstreet Online befasst sich mit der Bitcoin-Prognose nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank. Die Fed ließ den Leitzins am 29. Juli unverändert bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Die Entscheidung fiel mit neun zu drei Stimmen, wobei Beth Hammack, Neel Kashkari und Lori Logan für eine Erhöhung um 25 Basispunkte stimmten.

    Der Bericht bezeichnet die Spaltung als die deutlichste seit September 2016. Die Aktienmärkte reagierten deutlich: Der S&P 500 verlor rund 1,5 Prozent, der Nasdaq 1,7 Prozent. Bitcoin bewegte sich dagegen nur wenig und notierte am Donnerstag bei rund 63.900 Dollar.

    Nach Angaben von Fortune kostete ein Bitcoin am Donnerstagmorgen 64.492 Dollar und lag im Tagesverlauf bei 63.915 Dollar. Zum Hoch von 126.198 Dollar aus dem Oktober 2025 fehlten demnach fast 49 Prozent. Zudem hätten große Adressen seit April rund 70.848 BTC verkauft.

    Technisch müsse sich der Kurs laut Wallstreet Online zunächst über 64.000 bis 65.000 Dollar behaupten, damit aus der Stabilisierung eine Wende werde. Erst über 63.800 Dollar gelte der Abwärtstrend technisch als gebrochen. Die Analyse stellt außerdem heraus, dass eine Verdopplung auf 126.000 Dollar aus dieser Höhe das Zweifache bedeuten würde.

    AngabeWert
    Fed-Leitzins3,5 bis 3,75 Prozent
    Abstimmungneun zu drei Stimmen
    Bitcoin-Kurs im Tagesverlauf63.915 Dollar
    Bitcoin-Kurs am Donnerstagmorgen64.492 Dollar
    Bitcoin-Hoch aus Oktober 2025126.198 Dollar
    Verkäufe großer Adressen seit Aprilrund 70.848 BTC
    Technische Schwelle für den Bruch des Abwärtstrendsüber 63.800 Dollar

    Infobox – Wallstreet Online: Die Fed beließ den Leitzins bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Bitcoin hielt sich bei rund 63.900 Dollar, während 64.000 bis 65.000 Dollar als wichtige Zone für eine mögliche Stabilisierung genannt wird.

    USA wollen zur Bitcoin-Supermacht werden

    ZDFheute untersucht den Krypto-Kurs der US-Regierung unter Donald Trump. Trump habe versprochen, aus den USA eine „Bitcoin-Supermacht“ zu machen. Nach Angaben des Berichts wandelte er sich vom Krypto-Skeptiker zum Befürworter, nachdem er im zweiten Präsidentschaftswahlkampf große finanzielle Unterstützung aus der Kryptoindustrie erhalten hatte.

    Zu den ersten Amtshandlungen seiner zweiten Präsidentschaft zählte laut ZDFheute im April 2025 die Ernennung des Geschäftsmanns und Anwalts Paul Atkins zum Chef der US-Börsenaufsicht SEC. Atkins gilt als Krypto-Fan. Die Regierung habe den Handel mit Digitalwährungen vorangetrieben und Auflagen gelockert.

    Am 6. März 2025 unterzeichnete Trump dem Bericht zufolge eine Anordnung zum Start einer nationalen Bitcoin-Reserve. Die Reserve existiere, speise sich bisher jedoch hauptsächlich aus bei Strafverfolgungsmaßnahmen beschlagnahmten Bitcoins und nicht aus freien Marktkäufen. Laut Bitcoinfoundation.org umfasse sie mehr als 320.000 Bitcoins im Wert von rund 20 Milliarden Dollar.

    Besonders stark gewachsen seien unter Trumps Regierung Stablecoins. Diese sollen anders als Bitcoin stabil im Wert bleiben und als digitales Zahlungsmittel dienen. Meist seien sie an den US-Dollar gekoppelt, wobei ein Stablecoin in der Regel etwa einem Dollar entspreche. Der Wert aller Stablecoins weltweit liege bei mehr als 300 Milliarden Dollar.

    Auf Drängen Trumps habe der US-Kongress mit dem Genius Act 2025 erstmals einen umfassenden Rechtsrahmen für Stablecoins beschlossen. Roland Broemel, Professor für Finanzmarktregulierung am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt, bezeichnete die USA laut ZDFheute insbesondere bei den Stablecoins als weltweit kryptoführend, wenn man die Handelsvolumina betrachte.

    Als weiterer wichtiger Rechtsrahmen wird der Clarity Act genannt. Er soll klären, welche Kryptoassets in den USA als Rohstoff und welche als Wertpapier gelten. Davon hänge ab, ob die Commodity Futures Trading Commission oder die SEC zuständig ist. Eine Einigung fehle noch bei einem Punkt: Gewählten Amtsträgern und deren Familien soll es verboten sein, sich persönlich in der Kryptoindustrie zu engagieren.

    ThemaAngabe aus der Quelle
    Ernennung von Paul AtkinsApril 2025
    Start der nationalen Bitcoin-Reserve6. März 2025
    Umfang der Bitcoin-Reservemehr als 320.000 Bitcoins
    Wert der Bitcoin-Reserverund 20 Milliarden Dollar
    Weltweiter Wert aller Stablecoinsmehr als 300 Milliarden Dollar
    Trumps Krypto-Einnahmen 20251,2 Milliarden Dollar
    Bitcoin-Besitz von Trump100 Millionen Dollar
    Einnahmen der Familie mit dem Meme-Coin $TRUMP635 Millionen Dollar

    ZDFheute berichtet außerdem, dass Trump 2025 rund 1,2 Milliarden Dollar mit Krypto-Geschäften verdient habe und Bitcoin im Wert von 100 Millionen Dollar besitze. Seine Familie habe allein mit dem Meme-Coin $TRUMP 635 Millionen Dollar an Lizenzgebühren beziehungsweise Einnahmen erzielt. Mit dem Stablecoin von World Liberty Financial habe Trump laut dem Blockchain-Experten Co-Pierre Georg „mehr als 500 Millionen US Dollar Gewinn gemacht“.

    „Die Regierung Trump präsentiert sich als verlängerter Arm der Kryptoindustrie“, wird der Blockchain-Experte Co-Pierre Georg von der Frankfurt School of Finance and Management bei ZDFheute zitiert.

    Infobox – ZDFheute: Die USA haben eine nationale Bitcoin-Reserve gestartet, Stablecoins gesetzlich geregelt und arbeiten am Clarity Act. Zugleich stehen die Kryptoaktivitäten von Donald Trump und seiner Familie in der Kritik.

    MiCA, Clarity Act und deutsche Krypto-Steuern im Fokus

    Im von Onvista zusammengefassten BISON-Monatsrückblick für Juli 2026 sprechen Mirco von Bitcoin2Go und Richard „Richy“ Dittrich von der Gruppe Börse Stuttgart über die Entwicklung des Kryptomarktes. Im Mittelpunkt stehen die Fed, der Clarity Act, die europäischen MiCA-Regeln und mögliche Änderungen bei den Krypto-Steuern in Deutschland.

    Die Märkte warteten demnach auf die nächste Entscheidung der US-Notenbank. Im Fokus stünden Inflation, Arbeitsmarktdaten und die Frage, ob bereits in diesem Jahr weitere Zinserhöhungen folgen oder der Markt zunächst auf stabile Zinsen setzen könne.

    Beim Clarity Act habe es Fortschritte gegeben, die Entscheidung im US-Senat verzögere sich jedoch. Das Gesetz soll für mehr regulatorische Klarheit sorgen und als wichtiger Baustein für die Kryptobranche dienen.

    Auch die MiCA-Regeln verändern laut Onvista den europäischen Kryptomarkt. Einige Anbieter zögen sich zurück oder passten ihr Angebot an, während regulierte Börsen auf mehr Transparenz und neue Produkte setzten. BISON erweitere sein Angebot um neue Listings und einen MiCA-konformen Euro-Stablecoin.

    In Deutschland drehe sich die Diskussion um die einjährige Haltefrist. Der Bericht stellt die Frage, ob diese bestehen bleibt oder neue Steuerregeln eingeführt werden. Anleger sollten laut der Einordnung keine vorschnellen Entscheidungen treffen.

    Trotz Rissen beim KI-Hype und eines herausfordernden Technologieumfelds habe sich Bitcoin erstaunlich robust über der 60.000-Dollar-Marke gehalten. Als weitere Themen des Marktüberblicks werden Solana ETFs sowie der Vergleich zwischen Krypto- und KI-Sektor genannt.

    BereichBerichteter Inhalt
    US-RegulierungVerzögerung der Entscheidung zum Clarity Act im US-Senat
    EuropaAuswirkungen der MiCA-Regeln auf Anbieter und Börsen
    BISONNeue Listings und ein MiCA-konformer Euro-Stablecoin
    DeutschlandDiskussion über die einjährige Krypto-Steuer-Haltefrist
    BitcoinRobust über der 60.000-Dollar-Marke
    Veröffentlichung des Videos30.07.2026 um 14:00 Uhr

    Infobox – Onvista: Der Kryptomarkt zeigt sich trotz geopolitischer Unsicherheit, hoher Bewertungen und regulatorischer Veränderungen widerstandsfähig. Der Clarity Act, MiCA und die deutsche Steuer-Haltefrist bleiben zentrale Themen.

    Sparkassen greifen Trade Republic an

    Der Podcast Bitcoin & Beyond der WirtschaftsWoche trägt den Titel „Jetzt attackieren die Sparkassen Trade Republic“. Die Quelle stellt den Podcast als Informations- und Unterhaltungsangebot dar und weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich nicht um Anlageberatung handelt.

    Die Hosts und der Verlag übernehmen laut dem veröffentlichten Hinweis keine Haftung für Anlageentscheidungen, die aufgrund der im Podcast gehörten Informationen getroffen werden. Inhaltliche Details zur konkreten Auseinandersetzung zwischen Sparkassen und Trade Republic sind im übermittelten Quelltext nicht enthalten.

    Infobox – WirtschaftsWoche: Der Podcast behandelt den Angriff der Sparkassen auf Trade Republic. Die WirtschaftsWoche kennzeichnet das Format als Information und Unterhaltung und nicht als Anlageberatung.

    Fed-Zinspause belastet Bitcoin

    FinanzNachrichten.de meldet einen Krypto-Rücksetzer, der durch die erneute Zinspause der Fed belastet werde. Die Meldung nennt Bitcoin sowie DOGE, XRP, ETH und SOL als enthaltene Werte.

    Der übermittelte Inhalt enthält darüber hinaus keine weiteren nutzbaren Angaben zu Kursen, Zeitpunkten oder prozentualen Veränderungen. Daher bleibt es bei der Einordnung, dass die Fed-Zinspause im Bericht als Belastungsfaktor für Bitcoin bezeichnet wird.

    Infobox – FinanzNachrichten.de: Die Quelle berichtet über einen Krypto-Rücksetzer infolge der erneuten Fed-Zinspause. Als enthaltene Werte werden BTC~USD, DOGE~USD, XRP~USD, ETH~USD und SOL~USD aufgeführt.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Entwicklung ist die zunehmende Verzahnung von Geldpolitik, Regulierung und politischem Eigeninteresse. Bitcoin bleibt dadurch weniger ein isoliertes Technologieprojekt als ein zunehmend institutionell und geopolitisch geprägtes Finanzinstrument.

    Das Quantenrisiko ist kurzfristig kein unmittelbarer Kurstreiber, besitzt aber strategische Bedeutung: Der technologische Sicherheitsvorsprung kryptografischer Verfahren ist nicht dauerhaft garantiert. Für Netzwerke mit langfristigem Anspruch wird die rechtzeitige Umstellung auf quantenresistente Signaturen damit zu einer Vertrauensfrage.

    Regulatorische Fortschritte können die Verbreitung digitaler Vermögenswerte fördern, zugleich erhöhen enge Verbindungen zwischen Politik und Kryptoindustrie die Anforderungen an Transparenz und Interessenkonflikte. Besonders Stablecoins könnten als Brücke zwischen klassischem Finanzsystem und Blockchain an Bedeutung gewinnen.

    Der Bitcoin-Markt befindet sich damit in einer Übergangsphase: kurzfristig dominieren Zinsen und Liquidität, langfristig entscheiden technologische Anpassungsfähigkeit, regulatorische Glaubwürdigkeit und institutionelles Vertrauen über die weitere Entwicklung.

    Infobox: Bitcoin steht nicht vor einem einzelnen Wendepunkt, sondern vor mehreren gleichzeitigen Belastungs- und Professionalisierungsprozessen. Die größten Chancen liegen in regulatorischer Integration und institutioneller Nutzung; die größten Risiken in Sicherheitslücken, politischer Einflussnahme und anhaltend restriktiven Finanzbedingungen.

    Quellen:

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