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    Blockchain-News: JPYC, Patentdeal, Prognosemärkte und neue Netzwerke

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    31.07.2026 10 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Blockchain wird alltagstauglich: Kansai Electric Power wandelt japanische Treuepunkte über Polygon in den Yen-Stablecoin JPYC um. Die Gutschrift erfolgt direkt über die HashPort Wallet. So werden kleine Bonusbeträge schnell und kostengünstig digital nutzbar.
    Auch strategisch verschiebt sich der Markt: IBM verkauft mehr als 680 Blockchain-Patentfamilien mit knapp 1.000 Patenten an Circle. Gleichzeitig überholen Robinhoods Prognosemärkte erstmals die Kryptoerlöse. Die Robinhood Chain meldet zudem über 150 Millionen Transaktionen.
    Institutionen setzen auf regulierte Infrastruktur: Zehn europäische Finanzhäuser starten das berechtigungsbasierte Netzwerk RL1 für tokenisierte Wertpapiere und digitale Zahlungen. Mehr als 50 Transaktionen mit über 700 Millionen Euro wurden bereits abgewickelt. BNY baut parallel ein Blockchain-Eigentumsregister für tokenisierte Fonds auf.
    Auch DeFi entwickelt sich weiter: Coinbase Wrapped XRP wird über Doppler Finance auf Base nutzbar und kann dort als Sicherheit, für Kredite und weitere Anwendungen eingesetzt werden. Coinbase meldete Ende Juli rund 105,64 Millionen XRP sowie nahezu ebenso viele cbXRP. Tokenisierung wird damit zunehmend in bestehende Finanzprodukte eingebettet.
    Die Risiken wachsen jedoch mit: Das Botnetz Dysphoria soll rund 200.000 Router, Kameras und IoT-Geräte infiziert haben und Ethereum sowie Solana zur Tarnung nutzen. Deshalb sind Firmware-Updates, starke Passwörter, deaktivierte Fernzugriffe und ein sorgfältiger Umgang mit Wallets entscheidend. Der langfristige Erfolg von Blockchain hängt letztlich von Sicherheit, Regulierung und echten Geschäftsmodellen ab.

    Von tokenisierten Treuepunkten und Milliarden-Patenten bis zu regulierten Blockchain-Netzwerken, DeFi und neuen Cyberbedrohungen: Der aktuelle Pressespiegel zeigt, wie rasant sich Blockchain-Technologien in Finanzwelt, Wirtschaft und Alltag ausbreiten. Zugleich wird deutlich, welche Chancen, Sicherheitsrisiken und strategischen Machtverschiebungen damit verbunden sind.

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    Japanischer Energiekonzern überführt Treuepunkte in JPYC

    Der japanische Energieversorger Kansai Electric Power bringt sein Treueprogramm auf die Polygon-Blockchain. Über die Konzerntochter MOACT können Nutzer ihre gesammelten NORM Points künftig in den Stablecoin JPYC umwandeln.

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    Die Umwandlung erfolgt ab dem 30. Juli über die HashPort Wallet. Die JPYC werden direkt in der digitalen Geldbörse gutgeschrieben, ohne dass Nutzer die Token zunächst über eine Kryptobörse kaufen müssen.

    Kansai Electric Power beschäftigte zum 31. März 2026 rund 32.500 Mitarbeiter in 118 Gesellschaften. Der konsolidierte Jahresumsatz lag bei 4,06 Billionen Yen, die Bilanzsumme bei 9,86 Billionen Yen.

    Polygon übernimmt die technische Abwicklung des Bonusprogramms und verarbeitet die Transaktionen. Der Stablecoin selbst wird nicht von Polygon herausgegeben, sondern kann zwischen Wallets und unterstützten Anwendungen bewegt werden.

    JPYC bildet den japanischen Yen im Verhältnis eins zu eins ab und kann nach den geltenden Vorschriften gegen Yen eingelöst werden. Da Bonuspunkte häufig nur kleinen Geldbeträgen entsprechen, sollen die vergleichsweise günstigen und schnellen Transaktionen von Polygon die Umwandlung und Übertragung wirtschaftlich erleichtern.

    Infobox: Kansai Electric Power nutzt Polygon für die Abwicklung seines Treueprogramms. NORM Points können über die HashPort Wallet in JPYC umgewandelt werden.

    Quelle: Cryptonews.net

    IBM verkauft 680 Blockchain-Patentfamilien an Circle

    IBM veräußert sein vollständiges Blockchain-Patentportfolio an die Circle Internet Group. Der Verkauf umfasst mehr als 680 Patentfamilien und knapp 1.000 erteilte Patente.

    Die Patente decken grundlegende Blockchain-Technologien sowie Anwendungen in Banking, Versicherungswesen, Lieferketten-Verifikation und sicherer Cloud-Infrastruktur ab. Durch die Übernahme steigt Circle laut AD HOC NEWS zum größten Halter von Blockchain-Patenten in den USA auf.

    Finanzielle Details des Geschäfts wurden nicht genannt. IBM und Circle kündigten jedoch an, künftig gemeinsam nach weiteren Geschäftsmöglichkeiten zu suchen.

    Der Deal wird als strategischer Rückzug IBMs aus der Enterprise-Blockchain interpretiert. Krypto-Analyst Scott Melker sieht in der Transaktion zudem eine Möglichkeit für Circle, sich gegen die wachsende Konkurrenz im Stablecoin-Markt abzusichern.

    Am Tag der Ankündigung stieg die Circle-Aktie im vorbörslichen Handel um 2,8 Prozent, während IBM 1,6 Prozent gewann. Die IBM-Aktie stand bei 198,00 Euro und legte in den vergangenen sieben Handelstagen 9,04 Prozent zu.

    Auf Monatssicht lag IBM weiterhin 19,56 Prozent im Minus, seit Jahresbeginn betrug der Verlust 23,82 Prozent. Vom 52-Wochen-Tief bei 175,14 Euro, das am 23. Juli erreicht wurde, erholte sich der Kurs um 13,05 Prozent; der RSI-Wert lag bei 42,1.

    KennzahlWert
    Blockchain-Patentfamilienmehr als 680
    Erteilte Patenteknapp 1.000
    IBM-Aktie198,00 Euro
    Entwicklung der letzten sieben Handelstage9,04 Prozent
    Monatsentwicklung19,56 Prozent im Minus
    Entwicklung seit Jahresbeginn23,82 Prozent im Minus
    52-Wochen-Tief175,14 Euro
    RSI42,1

    Parallel setzt IBM auf Software, Hybrid-Cloud, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit. Das Softwaregeschäft erzielte im zweiten Quartal 7,76 Milliarden Dollar Umsatz und wuchs um 5 Prozent, während der Umsatz der Infrastruktursparte um 7 Prozent sank und das Z-Mainframe-Geschäft um 42 Prozent einbrach.

    Infobox: Circle übernimmt IBMs Blockchain-Patentportfolio. IBM verlagert seinen strategischen Fokus auf Software, Hybrid-Cloud und KI, während das Mainframe-Geschäft schwächer ausfällt.

    Quelle: AD HOC NEWS

    Robinhood: Prognosemärkte übertreffen Kryptoerlöse

    Robinhood erzielte im zweiten Quartal erstmals höhere Einnahmen mit Prognosemärkten als mit dem Handel von Kryptowährungen und Aktien. Die transaktionsbasierten Erlöse stiegen im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 776 Millionen US-Dollar.

    Event-Kontrakte lieferten 156 Millionen US-Dollar, während der Krypto-Handel 100 Millionen US-Dollar einbrachte und damit 38 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Der Aktienhandel steuerte 129 Millionen US-Dollar bei.

    Der Nettoumsatz stieg auf 1,31 Milliarden US-Dollar. Der Quartalsgewinn belief sich auf 573 Millionen US-Dollar und lag damit 48 Prozent höher als im zweiten Quartal 2025.

    Das Handelsvolumen im Krypto-Geschäft betrug 40 Milliarden US-Dollar. Darin enthalten waren 22 Milliarden US-Dollar der Kryptobörse Bitstamp, die Robinhood im vergangenen Jahr übernommen hatte.

    Auch die Robinhood Chain verzeichnete laut CEO Vlad Tenev einen erfolgreichen Start. Dezentrale Börsen wickelten bereits ein Handelsvolumen von mehr als zwölf Milliarden US-Dollar ab; die Blockchain habe zudem als schnellste Blockchain 100 Millionen Transaktionen erreicht und liege inzwischen deutlich über 150 Millionen Transaktionen.

    Robinhood bietet seit Oktober 2024 Prognosemärkte an und startete im März 2025 eine eigene Plattform für Event-Kontrakte. Die Produkte stammen von Kalshi und ForecastEx; im Juni folgte mit Rothera eine von der US-Aufsichtsbehörde CFTC lizenzierte Handels- und Clearingplattform.

    Die Investmentbank Bernstein erwartet, dass Robinhood mit Prognosemärkten bis 2028 Einnahmen von 1,7 Milliarden US-Dollar erzielen könnte.

    Infobox: Prognosemärkte übertrafen bei Robinhood erstmals den Krypto- und Aktienhandel. Gleichzeitig meldet das Unternehmen für die Robinhood Chain mehr als zwölf Milliarden US-Dollar Handelsvolumen und deutlich über 150 Millionen Transaktionen.

    Quelle: BTC-ECHO

    Botnetz Dysphoria nutzt Ethereum und Solana zur Tarnung

    Das Botnetz Dysphoria hat laut it-daily weltweit rund 200.000 Geräte infiziert. Die Schadsoftware nutzt dezentrale Domain-Name-Systeme auf Basis der Blockchains Ethereum und Solana, um ihre Befehls- und Steuerungsarchitektur zu verbergen.

    Sicherheitsforscher von QiAnXin XLab ordnen Dysphoria einer Malware-Familie zu, die sich aus den älteren Stämmen jackskid und fbot weiterentwickelt hat. Serveradressen werden in gefälschten IPv6-Zeichenketten versteckt und über einen kundenspezifischen Byte-Transformationsalgorithmus ausgelesen.

    Infizierte Systeme senden ein festes, 78 Byte großes Paket zur Anmeldung und als Herzschlag-Signal an den Befehlsserver. Darüber erhalten sie Anweisungen für Distributed-Denial-of-Service-Angriffe, einschließlich Dauer, Angriffstyp, Ziel und konfigurierbarer Parameter.

    Eine Ende Juni 2026 identifizierte Variante verfügte nicht über DDoS-Funktionen. Sie wandelte infizierte Geräte ausschließlich in Netzwerk-Proxys um und nutzte UPnP, um 155 Port-Weiterleitungsregeln auf den Geräten anzulegen.

    Betroffen sind insbesondere Router, Kameras und IoT-Geräte. Als Angriffswege werden schwache Zugangsdaten bei Telnet und SSH sowie Sicherheitslücken genannt.

    • CVE-2025-55182 (React2Shell)
    • CVE-2025-34152 und CVE-2025-28137 (Totolink)
    • CVE-2025-9528 (Linksys)
    • CVE-2017-17215 (Huawei)
    • CVE-2020-8515 (DrayTek)

    Bei Messungen vom 14. bis 20. Juli 2026 registrierte XLab in der Spitze 740.000 tägliche Anfragen infizierter Systeme. Die Betreiber bewarben den Dienst im frei zugänglichen Internet als angeblichen Belastungstest mit einer Angriffsleitung von bis zu 4 Terabit pro Sekunde (Tbps).

    Zur Abwehr empfehlen Sicherheitsexperten zeitnahe Firmware-Updates, die Änderung von Standard-Administratorpasswörtern sowie die Deaktivierung nicht benötigter Fernzugriffsfunktionen.

    Infobox: Dysphoria kombiniert blockchainbasierte Tarnung mit DDoS- und Proxy-Funktionen. Rund 200.000 Geräte sollen betroffen sein; XLab registrierte in der Spitze 740.000 tägliche Anfragen.

    Quelle: Coin Kurier

    Zehn Finanzinstitute starten reguliertes Blockchain-Netzwerk RL1

    Zehn europäische Banken und Finanzdienstleister haben die gemeinsame Blockchain-Infrastruktur Regulated Layer One, kurz RL1, gestartet. Das Netzwerk soll einheitliche Standards für die Ausgabe und Abwicklung tokenisierter Wertpapiere schaffen und die Fragmentierung des europäischen DLT-Marktes verringern.

    RL1 ist keine öffentliche Blockchain, sondern ein berechtigungsbasiertes Netzwerk. Nur zugelassene Teilnehmer erhalten Zugriff; eine eigene Kryptowährung oder einen eigenen Token verfügt das Netzwerk nicht.

    Zu den Gründungsmitgliedern zählen ABN AMRO, Cecabank, Chartered Investment, Crédit Mutuel Alliance Fédérale, DekaBank, DZ BANK, LBBW, Natixis CIB, SC Ventures und Seturion. Jedes Institut verfügt über gleiche Stimmrechte.

    Die Initiative ist als europäische Genossenschaft mit Sitz in Luxemburg organisiert. Die Infrastruktur basiert auf der Distributed-Ledger-Technologie, die ursprünglich von SWIAT entwickelt wurde; SWIAT bleibt als Technologiepartner und Betreiber beteiligt.

    Das Produktionsnetzwerk befindet sich laut AD HOC NEWS seit rund drei Jahren im Betrieb. In diesem Zeitraum wurden über 50 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 700 Millionen Euro abgewickelt.

    RL1 soll die Ausgabe und den Handel digitaler Anleihen, die Verwaltung tokenisierter Vermögenswerte und Sicherheiten, regulierte Zahlungen und Stablecoins sowie allgemeine Abwicklungsdienste für digitales Geld unterstützen.

    Das Netzwerk ist auf die EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Werte (MiCA) und das DLT-Pilotregime zugeschnitten. Zudem sollen die technischen Standards mit den EZB-Initiativen Pontes und Appia abgestimmt werden.

    Die KfW hat angekündigt, bestehende digitale Anleihen im Herbst auf die RL1-Infrastruktur zu migrieren. Branchenkreisen zufolge führt NatWest Gespräche über einen Beitritt; KfW und L-Bank unterstützen das Vorhaben.

    Infobox: RL1 verbindet zehn europäische Finanzinstitute in einer regulierten Blockchain-Infrastruktur. Über 50 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 700 Millionen Euro wurden bereits abgewickelt.

    Quellen: Coin Kurier und AD HOC NEWS

    BNY verlagert Fondseigentumsregister auf die Blockchain

    BNY verlagert die zentrale Transferagentur-Archivierung auf die Blockchain. Ziel ist ein einheitliches On-Chain-Eigentümerverzeichnis für tokenisierte Fonds, das die Abhängigkeit von mehreren Vermittlern verringern soll.

    BNY verfügt über mehr als 59 Billionen US-Dollar an verwahrten und verwalteten Vermögenswerten. Die Bank verwaltet rund 8,6 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten über 7,6 Millionen Konten.

    Der neue Service soll zunächst Kunden wie Baillie Gifford, BlackRock und die Dreyfus-Einheit von BNY unterstützen. Baillie Gifford verfügt über mehr als 261 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen und will den Dienst für einen vollständig nativen, in Großbritannien regulierten tokenisierten Fonds nutzen.

    Nach Darstellung von BNY kann ein einziges blockchainbasiertes Eigentumsregister mehrere Vermittler ersetzen und einen Teil der kostenintensiven Abstimmungsarbeiten in der Fondsverwaltung reduzieren. Das traditionelle System soll jedoch weiterhin bestehen bleiben.

    BNY erwartet, dass Fonds im Umfang von Billionen Dollar noch über Jahre auf bestehenden Netzwerken verbleiben. Blockchainbasierte Systeme sollen schrittweise hinzukommen.

    CoinDesk verweist zugleich auf Risiken durch Cyberangriffe, Fehler in Smart Contracts und Brücken, die verschiedene Netzwerke miteinander verbinden. Die parallele Nutzung traditioneller und blockchainbasierter Systeme soll diesen Rahmenbedingungen Rechnung tragen.

    Infobox: BNY ergänzt die bestehende Fondsverwaltung um ein blockchainbasiertes Eigentumsregister. Traditionelle Systeme sollen trotz der Tokenisierung von Fonds noch jahrelang parallel bestehen bleiben.

    Quelle: Coin Kurier

    Coinbase Wrapped XRP wird auf Base in DeFi eingebunden

    Doppler Finance weitet seine Infrastruktur auf Base aus und startet zunächst mit Coinbase Wrapped XRP, kurz cbXRP. Das Protokoll soll tokenisierten Vermögenswerten Kreditvergabe, Kreditaufnahme, die Nutzung als Sicherheit und weitere dezentrale Finanzanwendungen ermöglichen.

    Coinbase gibt cbXRP als Token aus, der im Verhältnis 1:1 durch XRP gedeckt ist. Dadurch können Inhaber mit Base-Anwendungen interagieren und gleichzeitig ihr Engagement in XRP beibehalten.

    Die Reserve-Daten von Coinbase zeigten am 29. Juli, dass etwa 105,64 Millionen XRP im Umlauf waren und fast 105,64 Millionen cbXRP deckten. Das öffentliche Dashboard aktualisiert Reservestände, Token-Angebot und Netzwerkinformationen.

    „Die nächste Phase der tokenisierten Finanzwelt erfordert eine Infrastruktur, die über eine einzelne Blockchain hinausgeht“, erklärte Rox Park, Leiter des Bereichs „Institutions“ bei Doppler Finance.

    Die Einführung auf Base ist Teil einer umfassenderen Multichain-Strategie. Weitere tokenisierte Vermögenswerte und zusätzliche Plattformfunktionen sollen in späteren Phasen folgen, sobald das Base-Ökosystem weiter wächst.

    Coinbase baut Base zugleich zu einem Ökosystem für Zahlungen, Kreditvergabe, Kreditaufnahme, tokenisierte Investitionen und dezentrale Finanzdienstleistungen aus. Zu den jüngsten Erweiterungen zählen tokenisierte Aktien, unbefristete Derivate, KI-gestützte Finanztools, Stablecoin-Zahlungen und On-Chain-Infrastruktur.

    Coinbase Payments und das europäische Fintech-Unternehmen Spiko führten zudem Stablecoin-Finanzierung für regulierte Fonds ein. Anleger können ausgewählte europäische OGAW-Geldmarktfonds mit USDC und EURC zeichnen und zurückgeben, mit nahezu sofortiger Abwicklung auf Base.

    „Sobald sich ein Vermögenswert auf der Blockchain befindet, kann er als Sicherheit verwendet, verliehen und aufgenommen werden“, sagte Antonio Garcia-Martinez, Head of Growth bei Base.

    Infobox: Doppler Finance bringt cbXRP auf Base und eröffnet damit den Zugang zu DeFi-Anwendungen. Coinbase weist für den 29. Juli etwa 105,64 Millionen XRP und fast 105,64 Millionen cbXRP aus.

    Quelle: Cryptonews.net

    Web3-Wallets 2026: Auswahl nach Einsatzgebiet und Sicherheitsanforderungen

    BitcoinFoundation vergleicht MetaMask, Phantom, Trust Wallet, Base Wallet und Ledger als Web3-Wallets für DeFi, NFTs, XRP, Einsteiger und Cold Storage. Der Beitrag betont, dass die Kontrolle über eigene Schlüssel auch die Verantwortung für Recovery Words, gefälschte Seiten, schädliche Links, riskante Berechtigungen und Fehlüberweisungen überträgt.

    Für DeFi sollten Nutzer unterstützte Netzwerke, Transaktionsvorschauen, Hardware-Wallet-Kopplung und Phishing-Warnungen prüfen. Bei XRP empfiehlt die Quelle, die XRPL-Unterstützung zu bestätigen und zunächst eine kleine Testtransaktion zu senden.

    MetaMask wird als Wallet für Ethereum und EVM-kompatible Chains beschrieben. Phantom richtet sich insbesondere an Solana-NFTs und dApps, unterstützt inzwischen jedoch mehr als eine Chain.

    Trust Wallet unterstützt laut Quelle Millionen digitaler Assets über 100+ Netzwerke und bietet dApp-Browsing sowie einen Security Scanner. Base Wallet soll durch Setup, Backup und app-artiges Onboarding einen leichteren Einstieg ermöglichen.

    Ledger nutzt physisches Hardware-Signing und hält Private Keys im Normalbetrieb offline. Der Beitrag weist jedoch darauf hin, dass auch Hardware-Wallets nicht vor gefälschter Hardware, dem Verlust der Seed Phrase oder riskanten Freigaben schützen.

    WalletSchwerpunkt
    MetaMaskEthereum, EVM-DeFi und NFTs
    PhantomSolana-NFTs und dApps
    Trust WalletMobiler Multichain-Zugang
    Base WalletEinsteiger und Base-Apps
    LedgerCold Storage und Offline-Signing

    Die Bewertung wurde nach Sicherheit und Recovery, Netzwerk- und dApp-Support, Einsteigerfreundlichkeit, Gebühren- und Transaktionsklarheit, Support und Dokumentation sowie Verfügbarkeit in den USA und Produkttransparenz vorgenommen. Die Gewichtungen lagen bei 30 Prozent für Sicherheit und Recovery, 20 Prozent für Netzwerk- und dApp-Support, 15 Prozent für Einsteiger-UX, 15 Prozent für Gebühren und Transaktionsklarheit, 10 Prozent für Support und Dokumentation sowie 10 Prozent für Verfügbarkeit in den USA und Produkttransparenz.

    Der Test umfasste keine großen Transfers, riskanten App-Zugang, verdächtige dezentrale Apps, Bridges oder Seed-Phrase-Wiederherstellung mit echten Assets. BitcoinFoundation weist außerdem darauf hin, dass Produktdetails je nach Land, Bundesstaat, Telefonmodell, App-Version und Produktupdate abweichen können.

    Infobox: Die Quelle empfiehlt, Web3-Wallets nach dem konkreten Einsatzgebiet und nicht allein nach dem Markennamen auszuwählen. Besonders wichtig sind Recovery, unterstützte Blockchains, Berechtigungen, Testtransaktionen und der Schutz der Seed Phrase.

    Quelle: bitcoinfoundation.org

    Spirit Blockchain Capital meldet Managementwechsel

    Raymond O'Neill gibt seine Funktion als interimistischer Finanzvorstand von Spirit Blockchain Capital Inc. ab. Die Änderung tritt am 29. Juli 2026 in Kraft.

    O'Neill bleibt dem Unternehmen weiterhin als Vorsitzender des Verwaltungsrats erhalten. Damit ändert sich die Besetzung der Funktion des interimistischen CFO, während seine Rolle im Verwaltungsrat bestehen bleibt.

    Infobox: Raymond O'Neill scheidet als interimistischer Finanzvorstand aus und bleibt Vorsitzender des Verwaltungsrats.

    Quelle: MarketScreener Deutschland

    Einschätzung der Redaktion

    Die Meldungen zeigen, dass Blockchain-Technologie zunehmend in regulierte und operative Geschäftsprozesse vordringt. Entscheidend ist weniger die technische Neuerung als deren praktische Einbindung in bestehende Zahlungs-, Fonds- und Abwicklungssysteme. Das spricht für eine wachsende institutionelle Akzeptanz, zugleich bleiben regulatorische, sicherheitstechnische und infrastrukturelle Risiken zentrale Bremsfaktoren.

    Besonders relevant ist die klare Trennung zwischen sinnvollen Anwendungsfällen und spekulativen Erwartungen: Tokenisierte Eigentumsregister, regulierte Netzwerke und eingebettete Zahlungsfunktionen besitzen konkreten Nutzwert, während Prognosemärkte und Patentstrategien stärker vom Geschäftsmodell und der Marktdynamik abhängen. Der Missbrauch dezentraler Infrastruktur durch Botnetze verdeutlicht zudem, dass technologische Offenheit ohne konsequente Sicherheitsstandards erhebliche Folgekosten verursachen kann.

    Zusammenfassung: Blockchain etabliert sich vor allem dort nachhaltig, wo sie Kosten, Abwicklung oder Zugänglichkeit verbessert. Der langfristige Erfolg wird weniger von der Technologie selbst als von Regulierung, Sicherheit und belastbaren Geschäftsmodellen abhängen.

    Quellen:

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