Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
Jetzt mehr erfahren
Anzeige

    Blockchain-News: Cash Cat steigt, Banken starten RL1, Botnetz Dysphoria wächst

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    30.07.2026 13 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Cash Cat feiert auf der Robinhood-Blockchain ein Comeback: Der Token legte innerhalb von 24 Stunden rund 16 Prozent zu und eroberte Platz eins nach Marktkapitalisierung zurück. Auslöser war unter anderem Robinhoods Quartalsbericht mit 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz und 100 Millionen US-Dollar Krypto-Einnahmen. Trotz der Rally liegt CASHCAT weiterhin etwa 79 Prozent unter seinem Rekordhoch.
    Parallel bauen zehn europäische Finanzinstitute mit RL1 eine regulierte Blockchain-Infrastruktur auf. Das zugangsbeschränkte Netzwerk soll tokenisierte Wertpapiere, digitale Anleihen, Stablecoins und institutionelle Abwicklungen ermöglichen. Gemeinsame Governance und Standards sollen die bisherige Fragmentierung vieler Banklösungen verringern.
    Auch BNY treibt die institutionelle Nutzung voran und entwickelt ein Blockchain-basiertes Eigentümerverzeichnis für tokenisierte Fonds. Die Bank verwaltet mehr als 59 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten und will ihre bestehende Transferagentur nicht ersetzen, sondern um On-Chain-Strukturen ergänzen. Ziel sind weniger Vermittler und effizientere Abstimmungen im Fondsgeschäft.
    Die Schattenseite zeigt das Botnetz Dysphoria: Rund 200.000 Geräte wurden weltweit infiziert, wobei Ethereum- und Solana-basierte Domain-Systeme zur Tarnung der Steuerungsinfrastruktur dienen. Betroffen sind unter anderem Router, Kameras und IoT-Geräte, die für DDoS-Angriffe oder als Proxys missbraucht werden. Firmware-Updates, neue Administratorpasswörter und deaktivierte Fernzugriffe können das Risiko reduzieren.
    Die Meldungen zeigen: Blockchain zieht immer stärker in den regulierten Finanzbetrieb ein, bleibt aber auch eine Angriffsfläche. Entscheidend für den nachhaltigen Erfolg sind Interoperabilität, rechtliche Sicherheit, Skalierbarkeit und echte Marktakzeptanz. Neben Spekulationen gewinnt daher die praktische Integration in bestehende Systeme an Bedeutung.

    Der aktuelle Pressespiegel zeigt, wie breit Blockchain-Technologie inzwischen eingesetzt wird: Während Cash Cat auf der Robinhood-Blockchain ein Comeback feiert, bauen europäische Finanzhäuser regulierte Infrastrukturen für tokenisierte Vermögenswerte auf. Zugleich machen ein Blockchain-gestütztes Botnetz und BNYs Pläne für digitale Eigentumsregister deutlich, dass neben neuen Chancen auch erhebliche Sicherheits- und Umsetzungsfragen in den Mittelpunkt rücken.

    Werbung

    Cash Cat erobert die Spitze der Robinhood-Blockchain zurück

    Der Token Cash Cat (CASHCAT) ist laut BeInCrypto innerhalb von 24 Stunden um etwa 16% gestiegen und hat damit erneut den ersten Platz nach Marktkapitalisierung auf der Robinhood Blockchain übernommen. Zuvor hatte Pons (PONS) diese Position inne, nachdem CASHCAT im Juli deutlich an Wert verloren hatte.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige

    Der Kursanstieg erfolgte nach dem Ergebnisbericht von Robinhood für das zweite Quartal. Das Unternehmen meldete am 29. Juli einen Umsatz von 1,3 Milliarden USD, was einem Anstieg von 32% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,62 USD, während die Einnahmen aus Krypto-Transaktionen 100 Millionen USD erreichten.

    Während der Ergebnispräsentation zeigte Robinhood-Chef Vlad Tenev die Robinhood-Apps und Aktien-Token auf seinem Mobiltelefon. Trader entdeckten CASHCAT in seiner aktuellen Suchliste, woraufhin der Token zulegte. Tenev äußerte sich außerdem zur Blockchain des Unternehmens:

    „Ich denke, wir haben die Robinhood Blockchain speziell für reale Vermögenswerte gebaut. Ich möchte klarstellen, dass ich Memecoins ebenfalls mag”, sagte Tenev während des Berichts.

    CASHCAT hatte seinen Namen von einem Arbeitstitel übernommen, den Robinhood vor dem Rebranding verwendete. Die erste Rallye begann nach dem Start der Blockchain am 1. Juli, wobei der Token eine Marktkapitalisierung von über 200 Millionen USD erreichte.

    In den vergangenen zwei Wochen fiel CASHCAT laut BeInCrypto um etwa 47,2%. Zum Zeitpunkt des Artikels lag der Preis bei etwa 0,0469 USD, was einem Tagesplus von rund 16% entsprach. Der Token wird weiterhin etwa 79% unter seinem Höchststand von 0,228 USD gehandelt, der am 11. Juli erreicht wurde.

    Auch beim Handelsvolumen liegt CASHCAT vorn. Seit dem Start wurden 1,57 Millionen Handelsvorgänge von 51.638 verschiedenen Tradern verzeichnet. Das Gesamtvolumen beträgt laut Dune-Daten 890,5 Millionen USD.

    WertAngabe
    Tagesentwicklungetwa 16%
    Preis zum Zeitpunkt des Artikelsetwa 0,0469 USD
    Höchststand0,228 USD
    Abstand zum Höchststandetwa 79%
    Handelsvorgänge seit Start1,57 Millionen
    Verschiedene Trader51.638
    Gesamtvolumen890,5 Millionen USD
    24-Stunden-Volumen CASHCAT28,2 Millionen USD
    24-Stunden-Volumen PONS6,3 Millionen USD

    Infobox – BeInCrypto: CASHCAT steht nach einem Anstieg von etwa 16% wieder an der Spitze der Robinhood-Blockchain. Trotz des jüngsten Anstiegs liegt der Token weiterhin etwa 79% unter seinem Höchststand von 0,228 USD.

    Zehn europäische Finanzinstitute starten regulierte Blockchain-Infrastruktur

    Zehn europäische Banken und Finanzdienstleister bündeln ihre Blockchain-Aktivitäten in einem gemeinsamen Netzwerk. Wie BTC-ECHO berichtet, soll die Regulated Layer One, kurz RL1, eine einheitliche Infrastruktur für tokenisierte Wertpapiere und institutionelle Abwicklungen schaffen.

    RL1 ist keine öffentliche Blockchain. Der Zugriff ist ausschließlich zugelassenen Teilnehmern möglich. Die neue Infrastruktur basiert auf dem bisherigen DLT-Netzwerk des Frankfurter Fintech-Unternehmens SWIAT, das von der Genossenschaft übernommen wurde.

    Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem DekaBank und die niederländische ABN Amro. Der zentrale Unterschied zu vielen bisherigen Bankprojekten liegt laut BTC-ECHO in der gemeinsamen Governance. Bisher entwickelten zahlreiche Institute eigene DLT-Systeme, die technisch und rechtlich nur schwer miteinander kompatibel waren.

    RL1 soll diese Fragmentierung reduzieren und gemeinsame Standards für die regulierte Tokenisierung schaffen. Ob daraus tatsächlich eine zentrale Infrastruktur für den europäischen Finanzmarkt entsteht, hängt jedoch von der künftigen Nutzung und der Marktakzeptanz des Netzwerks ab.

    Das Interesse an der Technologie ist laut BTC-ECHO bereits erkennbar. An einem DLT-Pilotregime der Europäischen Zentralbank im Mai 2025 beteiligten sich 64 Marktteilnehmer aus neun Ländern. Dabei wickelten sie insgesamt Transaktionen im Wert von fast 1,6 Milliarden Euro ab.

    Im dritten Quartal 2026 will die EZB mit ihrem Pontes-Programm eine Verbindung zwischen institutionellen Blockchain-Netzwerken und dem bestehenden TARGET-System schaffen. Dadurch könnten tokenisierte Wertpapiere künftig direkt gegen Gelder der europäischen Zentralbank abgewickelt werden.

    • RL1 soll tokenisierte Wertpapiere und institutionelle Abwicklungen verbinden.
    • Das Netzwerk ist nicht öffentlich und nur für zugelassene Teilnehmer zugänglich.
    • Die gemeinsame Governance soll die bisherige Fragmentierung verschiedener DLT-Systeme verringern.
    • Die künftige Nutzung entscheidet über Erfolg und Marktakzeptanz.

    Infobox – BTC-ECHO: Zehn europäische Finanzinstitute schaffen mit RL1 eine gemeinsame, zugangsbeschränkte Blockchain-Infrastruktur für tokenisierte Wertpapiere. Im Mai 2025 wickelten 64 Marktteilnehmer eines EZB-DLT-Pilotregimes Transaktionen im Wert von fast 1,6 Milliarden Euro ab.

    Botnetz Dysphoria infiziert rund 200.000 Geräte

    Das Botnetz Dysphoria hat laut it-daily weltweit rund 200.000 Geräte infiziert. Die Schadsoftware nutzt dezentrale Domain-Name-Systeme auf Basis der Blockchains Ethereum (ENS) und Solana (SNS), um ihre Befehls- und Steuerungsarchitektur zu tarnen.

    Sicherheitsforscher von QiAnXin XLab analysierten die Ausbreitung der Malware-Familie. Dysphoria entwickelte sich aus den älteren Malware-Stämmen jackskid und fbot und durchlief seit dem ersten Quartal 2026 häufige Varianten-Updates und technische Iterationen.

    „Seit dem ersten Quartal 2026 hat XLAB kontinuierlich eine aufstrebende Botnetz-Familie namens Dysphoria verfolgt, deren Bot-Anzahl 200.000 übersteigt. In nur wenigen Monaten hat die Familie häufige Varianten-Updates und technische Iterationen durchlaufen, was eine extrem starke Widerstandsfähigkeit zeigt.“

    Die Serveradressen werden in gefälschten IPv6-Zeichenketten verborgen. Ein kundenspezifischer Byte-Transformationsalgorithmus liest diese Adressen aus. Infizierte Systeme senden ein festes, 78 Byte großes Paket zur Anmeldung und als Herzschlag-Signal an den Befehlsserver zurück.

    Über die Befehlsserver erhalten die Geräte Anweisungen für Distributed-Denial-of-Service-Angriffe. Dazu gehören Angaben zu Dauer, Angriffstyp, Ziel und konfigurierbaren Parametern. Eine Ende Juni 2026 identifizierte Variante verzichtete vollständig auf DDoS-Funktionen und wandelte infizierte Geräte ausschließlich in Netzwerk-Proxys um.

    Für diese Proxy-Funktion missbrauchte die Schadsoftware das Protokoll UPnP. Auf den Geräten wurden 155 Port-Weiterleitungsregeln angelegt. Betroffen sind unter anderem Router, Kameras und IoT-Geräte, die über schwache Zugangsdaten bei Telnet und SSH sowie über Sicherheitslücken infiziert werden.

    MerkmalAngabe
    Infizierte Geräterund 200.000
    Anmelde- und Herzschlagpaket78 Byte
    Port-Weiterleitungsregeln155
    Messzeitraum14. bis 20. Juli 2026
    Spitzenwert täglicher Anfragen740.000
    Angekündigte Angriffsleitungbis zu 4 Terabit pro Sekunde (Tbps)

    Zu den ausgenutzten Schwachstellen zählen CVE-2025-55182 (React2Shell), CVE-2025-34152 und CVE-2025-28137 (Totolink), CVE-2025-9528 (Linksys) sowie ältere Sicherheitslücken wie CVE-2017-17215 (Huawei) und CVE-2020-8515 (DrayTek).

    Im Zeitraum vom 14. bis 20. Juli 2026 registrierte XLab in der Spitze 740.000 tägliche Anfragen von infizierten Systemen. Die Betreiber bewerben den Dienst laut it-daily auf einer frei zugänglichen Webseite als angeblichen Belastungstest mit einer Angriffsleitung von bis zu 4 Terabit pro Sekunde (Tbps).

    Zur Abwehr empfehlen Sicherheitsexperten, Firmware-Updates zeitnah einzuspielen, Standard-Administratorpasswörter zu ändern und nicht benötigte Fernzugriffsfunktionen zu deaktivieren.

    Infobox – it-daily: Dysphoria infizierte rund 200.000 Geräte und nutzt Ethereum- sowie Solana-basierte Domain-Systeme für seine C2-Infrastruktur. XLab registrierte bis zu 740.000 tägliche Anfragen, während Sicherheitsexperten zu Firmware-Updates, neuen Administratorpasswörtern und der Deaktivierung unnötiger Fernzugriffe raten.

    Spirit Blockchain Capital meldet Wechsel im Management

    MarketScreener Deutschland berichtet über einen Managementwechsel bei Spirit Blockchain Capital Inc. Raymond O'Neill gibt seine Funktion als interimistischer Finanzvorstand (CFO) ab.

    O'Neill bleibt dem Unternehmen weiterhin als Vorsitzender des Verwaltungsrats erhalten. Die Änderung tritt zum 29. Juli 2026 in Kraft.

    Infobox – MarketScreener Deutschland: Raymond O'Neill beendet seine Tätigkeit als interimistischer CFO von Spirit Blockchain Capital Inc. und bleibt Vorsitzender des Verwaltungsrats. Der Wechsel ist seit dem 29. Juli 2026 wirksam.

    RL1 soll digitale Vermögenswerte im regulierten Rahmen abwickeln

    Ein Konsortium aus zehn europäischen Finanzinstituten hat am 28. Juli das regulierte Blockchain-Netzwerk RL1, kurz Regulated Layer One, gestartet. Nach Angaben von AD HOC NEWS ist die Initiative als europäische Genossenschaft mit Sitz in Luxemburg organisiert und soll eine gemeinsame Infrastruktur für die Ausgabe und Abwicklung digitaler Vermögenswerte schaffen.

    Zu den Gründungsmitgliedern gehören ABN AMRO, Cecabank, Chartered Investment, Crédit Mutuel Alliance Fédérale, DekaBank, DZ BANK, LBBW, Natixis CIB, SC Ventures und Seturion. Jedes Institut verfügt über gleiche Stimmrechte, wodurch eine neutrale Steuerung des Netzwerks sichergestellt werden soll.

    Branchenkreisen zufolge führt NatWest Gespräche über einen Beitritt. Auch die staatlichen Förderbanken KfW und L-Bank unterstützen das Vorhaben. Die operative Führung übernimmt Henning Vollbehr, der zuvor bei SWIAT tätig war und das Netzwerk von der technischen Entwicklungsphase in den Live-Betrieb überführen soll.

    RL1 basiert auf der Distributed-Ledger-Technologie, die ursprünglich von SWIAT entwickelt wurde. Mit dem Start ging das Eigentum am Produktionsnetzwerk auf die Genossenschaft über; SWIAT bleibt jedoch Technologiepartner und Betreiber.

    Die Infrastruktur befindet sich laut AD HOC NEWS seit rund drei Jahren im Produktionsbetrieb. In dieser Zeit wurden über 50 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 700 Millionen Euro abgewickelt. RL1 ist ein berechtigungsbasiertes Netzwerk und verfügt über keine eigene Kryptowährung oder keinen eigenen Token.

    MerkmalAngabe
    Start des Netzwerks28. Juli
    Gründungsmitgliederzehn
    Standort der GenossenschaftLuxemburg
    Produktionsbetriebrund drei Jahre
    Abgewickelte Transaktionenüber 50
    Transaktionsvolumenmehr als 700 Millionen Euro

    Die Plattform konzentriert sich auf die Ausgabe und den Handel digitaler Anleihen, die Verwaltung tokenisierter Vermögenswerte und Sicherheiten, regulierte Zahlungen und Stablecoins sowie allgemeine Abwicklungsdienste für digitales Geld.

    Das Netzwerk ist auf die EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Werte (MiCA) und das DLT-Pilotregime zugeschnitten. Außerdem stimmt die Genossenschaft ihre technischen Standards mit den EZB-Initiativen Pontes und Appia ab, die auf die Abwicklung mit Zentralbankgeld abzielen.

    Für die zweite Jahreshälfte sind weitere Schritte vorgesehen. Die Pontes-Initiative der EZB soll im dritten Quartal 2026 eine wichtige Phase erreichen. Die KfW hat zudem angekündigt, bestehende digitale Anleihen im Herbst auf die RL1-Infrastruktur zu migrieren.

    Infobox – AD HOC NEWS: RL1 wurde am 28. Juli als reguliertes, berechtigungsbasiertes Blockchain-Netzwerk von zehn europäischen Finanzinstituten gestartet. Die Infrastruktur wickelte im rund drei Jahre dauernden Produktionsbetrieb über 50 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 700 Millionen Euro ab.

    BNY bringt Transferagentur-Archivierung auf die Blockchain

    BNY entwickelt laut CoinDesk ein Blockchain-System für den Transfer-Agentur-Markt mit einem Volumen von 8,6 Billionen Dollar. Die Bank will ihre bestehende Infrastruktur beibehalten und zusätzlich eine digitale Eigentumsaufzeichnung für tokenisierte Fonds einführen.

    Ziel ist ein einheitliches On-Chain-Eigentümerverzeichnis, das die Abhängigkeit von Vermittlern reduzieren soll. BNY betrachtet den Schritt als Modernisierung einer Funktion, die hinter jeder einzelnen Fondstransaktion steht, indem Bücher und Aufzeichnungen auf die Blockchain gebracht werden.

    „Wir betrachten BNY als Modernisierung einer Funktion, die hinter jeder einzelnen Fondstransaktion steht, indem die Bücher und Aufzeichnungen onchain gebracht werden”, sagte Carolyn Weinberg, Chief Product and Innovation Officer bei BNY.

    BNY verwahrt und verwaltet mehr als 59 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten. Rund 8,6 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten werden über 7,6 Millionen Konten verwaltet. Der neue Service soll zunächst Kunden wie Baillie Gifford, BlackRock und die Dreyfus-Einheit von BNY unterstützen.

    Baillie Gifford verfügt über mehr als 261 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen. Das Unternehmen soll den Service für einen Fonds nutzen, der von den beteiligten Unternehmen als der erste vollständig native, in Großbritannien regulierte tokenisierte Fonds bezeichnet wird.

    BlackRock und Dreyfus werden den Service voraussichtlich für geplante Fonds einsetzen. BlackRock, Franklin Templeton und weitere Vermögensverwalter haben bereits tokenisierte Geldmarktfonds aufgelegt. Diese Fonds halten kurzfristige Schuldtitel und Bargeld, geben Eigentumsanteile jedoch in Form von Blockchain-Token aus.

    BNY-KennzahlAngabe
    Verwahrte und verwaltete Vermögenswertemehr als 59 Billionen US-Dollar
    Über BNY verwaltete Vermögenswerterund 8,6 Billionen US-Dollar
    Verwaltete Konten7,6 Millionen
    Verwaltetes Vermögen von Baillie Giffordmehr als 261 Milliarden US-Dollar
    Alter des Finanzdienstleistungsriesen242 Jahre

    BNY rechnet nicht damit, dass das traditionelle System kurzfristig verschwindet. Die Bank will ihren klassischen Transferagenten beibehalten, da Billionen Dollar an Fonds noch über Jahre auf bestehenden Netzwerken verbleiben werden.

    Als Risiken der Blockchain-Infrastruktur nennt der Bericht Cyberrisiken, Fehler in Smart Contracts und Probleme bei Brücken, die verschiedene Netzwerke verbinden. BNY erwartet zugleich, dass ein einziges Eigentumsregister einen Teil der kostenintensiven Abstimmungsarbeiten in der Fondsverwaltung ersetzen kann.

    Infobox – CoinDesk: BNY ergänzt sein bestehendes Transferagentur-System um ein On-Chain-Eigentümerverzeichnis für tokenisierte Fonds. Die Bank verwahrt und verwaltet mehr als 59 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten und hält an der Koexistenz traditioneller Systeme mit Blockchain-Infrastrukturen fest.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Entwicklung liegt nicht in spekulativen Token-Kursen, sondern in der zunehmenden institutionellen Nutzung von Blockchain-Infrastrukturen. Gemeinsame Standards, klar geregelte Zugriffsrechte und die Anbindung an Zentralbankgeld können die Tokenisierung von Wertpapieren vom Pilotstadium in den regulären Finanzbetrieb führen.

    Für etablierte Institute ist dabei weniger ein vollständiger Systemwechsel als eine schrittweise Ergänzung bestehender Prozesse realistisch. Der Erfolg hängt deshalb vor allem von Interoperabilität, rechtlicher Sicherheit, Skalierbarkeit und tatsächlicher Nutzung durch Marktteilnehmer ab. Gleichzeitig zeigt das Botnetz, dass dezentrale Technologien nicht nur Effizienzpotenzial, sondern auch neue Angriffsflächen schaffen.

    Infobox – Kernerkenntnis: Die institutionelle Blockchain-Nutzung gewinnt an Reife; ihr nachhaltiger Nutzen entscheidet sich an gemeinsamen Standards, sicherer Umsetzung und realer Marktakzeptanz.

    Quellen:

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden

    Keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

    Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung der Leser*innen und stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Inhalte dieser Website geben ausschließlich unsere subjektive, persönliche Meinung wieder.

    Die Leser*innen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu den Inhalten dieser Website eine eigene Meinung zu bilden und sich professionell und unabhängig beraten zu lassen, bevor sie konkrete Anlageentscheidungen treffen.

    Wir berichten über Erfahrungswerte mit entsprechenden Anbietern und erhalten hierfür gemäß der Partnerkonditionen auch Provisionen. Unsere Testberichte basieren auf echten Tests und sind auch via Screenshot dokumentiert. Ein Nachweis kann jederzeit eingefordert werden.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
     Hashing24Cryptotab Browser MiningNiceHash
      Hashing24 Cryptotab Browser Mining NiceHash
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
    Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
    Counter