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Indien hat neue Pläne: IP-Adressen zu Krypto-Börsen sollen blockiert werden

In Indien zeichnen sich für Inhaber digitaler Währungen weitere Probleme ab. Nach monatelanger Unsicherheit, ausgelöst durch die langen Überlegungen der indischen Regierung, behaupten Berichte, dass Indien über einen Block von IP-Adressen von Krypto-Börsen nachdenkt.

Wird Indien IP-Adressen zu Krypto-Börsen blockieren?

Derzeit denkt Indien über ein Verbot des Handels, Minings und Haltens von Kryptowährungen nach, und jetzt dazu zu kommen scheint, dass IP-Adressen von Krypto-Börsen blockiert werden sollen.

Nachdem vor etwa einem Jahr der Oberste Gerichtshof Indiens ein Krypto-Bankverbot aufgehoben hat, machen derzeit Berichte über ein neues Verbot die Runde. Die lokale Nachrichtenagentur Business Today zitierte mit der Angelegenheit vertraute Quellen und berichtete am Montag, dass die indische Regierung ein Verbot von IP-Adressen von Krypto-Börsen erwägt.

Indien möchte noch im Jahr 2021 Kryptowährungen regulieren. Die Regulierung soll so aussehen, dass Kryptowährungen verboten werden. Ob es wirklich so hart kommen wird, ist noch unklar.

Anfangs dieses Monats teilte ein hochrangiger indischer Regierungsbeamter Reuters mit, dass möglicherweise eines der drakonischen Gesetze der Welt in Arbeit sei. Der namentlich nicht Beamte stellte fest, dass die vorgeschlagene Gesetzesvorlage den Handel, Mining und den Besitz und auch die Übertragung von Krypto-Assets vollständig verbieten würde. Krypto-Inhaber werden eine Nachfrist von sechs Monaten bekommen, um ihre Bestände zu liquidieren und so schwere Strafen zu vermeiden.

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Der Beamte sagte allerdings, dass auf der einen Seite ein Verbot von Kryptos geplant ist, man allerdings die Blockchain fördern will. Der Beamte geht davon aus, dass dieser Gesetzesentwurf angesichts des mehrheitlich geführten Parlaments von Premierminister Narendra Modi mit großer Wahrscheinlichkeit umgesetzt wird. Damit würde Indien die erste große Volkswirtschaft sein, die ein solches Gesetz umsetzt.

Die indische Finanzministerin, Nirmala Sitharaman wollte kürzlich die Ängste von Investoren und Unternehmen und Interessengruppen zu beseitigen. In einem Interview mit India Today sagte sie:

“Von unserer Seite sind wir uns sehr sicher, dass wir nicht alle Optionen schließen. Wir werden bestimmte Möglichkeiten  erlauben, Experimente mit Blockchain, Bitcoins oder Kryptowährung durchzuführen.”

Zuvor ist die indische Regierung gegen Pornografie und eine Reihe chinesischer Apps vorgegangen. Der Regierung ist es allerdings aufgrund der Nutzung von VPNs (Virtual Private Networks) nicht gelungen, die IP-Adressen solcher Webseiten vollständig zu blockieren.

Experten stellen fest, dass die indische Regierung nicht wirklich Erfolg beim Blockieren der IP-Adressen haben könnte, wenn Benutzer gute VPNs nutzen, um das Verbot zu umgehen.

In einem Bericht des Business Standard sagte ein anonymer Experte:

“Verschiedene Wege – wie VPNs, Peer-to-Peer-Handel, Verwendung von Bargeld zum Kauf / Verkauf von Kryptowährungen und Verwendung von Wallets außerhalb Indiens zum Aufbewahren und Übertragen von Kryptos, wobei ein Teil des Geldes verwendet wird, das für Investitionen ins Ausland innerhalb des liberalisierten Überweisungslimits von 250.000 US-Dollar können für den Kauf von Kryptowährungen umgeleitet werden – bleiben Lücken.”

Bildquelle: Pixabay / Lizenz

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