DeFi wird Banken und Unternehmen zusetzen, so ein ein US-Währungsprüfer
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DeFi wird Banken und Unternehmen zusetzen, so ein ein US-Währungsprüfer

Derzeit machen viele Vermutungen die Runde, wie sich DeFi auf den traditionellen Finanzdienstleistungssektor auswirken wird. Für den amtierenden US-amerikanischen Währungsprüfer Brian Brooks sieht es so aus, dass diese viele Dienstleistungen der Banken überflüssig machen werden, genau wie E-Mails einen großen Einfluss auf Postdienste gehabt haben.

DeFi wird Banken und Unternehmen einiges kosten

Während der DC Fintech Week am 19. Oktober prognostizierte Brooks in einem Interview eine nicht allzu ferne Zukunft, in der verteile Hauptbuchtechnologien (DLT) Finanzdienstleistungen vermitteln. Damit wird die historische Rolle des traditionellen Bankensektors als zentraler Hauptbuchhalter überflüssig.

“Wir sehen […] eine Zukunft, in der Dezentralisierung sehr wahrscheinlich eine unaufhaltsame Kraft ist. Dezentrale Netzwerke sind per Definition billiger, schneller und belastbarer als jede Art von zentraler Struktur.”

Als ehemaliger Chief Legal Officer von Coinbase ist Brooks jetzt Leiter des Bankenaufsichtsbüros des Finanzministeriums. In einem Vergleich beschrieb er die historische Funktion der Finanzinstitute als Geldaggregatoren mit der Rolle der Post als Kommunikationsaggregator:

“Mit E-Mail brauchen wir die Aggregation nicht mehr – wir können sie direkt miteinander durchführen.”

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Er wurde gefragt, welche Rolle Banken in der Gesellschaft angesichts der zunehmenden Stablecoins und DeFi spielen werden, darauf antwortete Brooks:

“Menschen brauchen Finanzdienstleistungen, sie brauchen keine Banken.”

“Es ist möglich, dass man einfach online geht und sagt: Hey, hör zu, ich habe hier 10.000 US-Dollar und ich möchte, dass diese fünf Prozent […] verdienen, und der Algorithmus findet jemanden, der das tut und auf einmal gibt es keinen Wert mehr für Banken, die das ganze Geld zusammenfassen.”

Für Brooks werden Banken allerdings weiterhin wichtige Dienstleistungen erbringen, darunter die Verwahrung  physischer Vermögenswerte und Treuhandgeschäfte. Er geht auch davon aus, dass sich Banken an eine zunehmend dezentralisierte Welt anpassen werden. Banken und Unternehmen werden Knoten innerhalb von Blockchain-Netzwerken betrieben und in Banken ihre eigenen Stablecoins erzeugen.

[email protected] Pixabay / Lizenz

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1comment
[email protected] - 21. Oktober 2020

Ja, es könnte sehr einfach werden Coins gegen Verzinsung zu hinterlegen, Was allerdings garnicht einfach ist, ist das passende Risikomanagement dazu.
Wenn ich heute Geld bei der Bank anlege und verzinsen lasse, dann habe ich ein extrem niedriges Risiko, aber auch eine extrem niedrige oder gar negative Rendite.
Wenn ich nun Coins oder Geld im Krypto Space gegen 5% verzinsen lasse, welches Risiko habe ich dann? Und vor allem wie kann ich dieses Risiko für mich als Privatperson handhaben. Es nutzt mir nichts wenn sich das Risiko auf meine Einalge bezieht. Diese muss nach wie vor zu 100% abgesichert sein. Das ist genau das Problem von DeFi und Lending, die Einlagen sind nicht sicher, einschließlich der mMglichkeit des Totalverlustes.

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