CEO eines Investmentfonds warnt: Bitcoin Maximalismus ist dumm

CEO eines Investmentfonds warnt: Bitcoin Maximalismus ist dumm

Immer mehr und mehr flüchten von den Altcoins in den Bitcoin. Der CEO und Gründerin eines Investmentfonds warnt allerdings, dass dies falsch sei.

Nur in Bitcoin zu investieren ist falsch

Ein Investor hat gewarnt, dass, obwohl sich derzeit alle auf den Bitcoin konzentrieren, ein Sprung auf die Altcoins jederzeit stattfinden kann. Zu diesem Entschluss kam Arianna Simpson, Gründerin und CEO des auf Krypto und Blockchain ausgerichteten Investmentfonds Autonomous Partners.

In einer Diskussion, die in den sozialen Medien am 22. August stattgefunden hat, sagte Simpson, dass man derzeit den Bitcoin gegenüber Altcoins bevorzugt, aber dieser Zustand hat sich schon mehrmals geändert und könnte das jederzeit wieder tun.

“Die meisten Krypto-Eingesessenen scheinen zum Bitcoin-Maximalismus zurückzukehren.

BTC hat die meisten anderen Kryptowährungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich übertroffen. Die Erwartung, dass dies immer der Fall sein wird (oder dass es der richtige Schritt ist, nur BTC zu halten), erscheint mir dumm.”

Diese Meldung kommt nicht einfach so, sondern weil der Bitcoin wieder einmal alle anderen Kryptowährungen hinter sich zurücklässt.

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Die Top 5 Token wie Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) befinden sich weiterhin 80 Prozent unter ihrem Allzeithoch. Gegen Bitcoin sind diese niedriger als je zuvor. Im Vergleich zum Bullrun im Jahr 2017 verlieren diesmal die Altcoins mehr und mehr an Boden.

Viele bekannte Trader haben schon seit Wochen den Tod aller Altcoins vorhergesagt. Darunter auch Peter Brandt, der die Leblosigkeit der Altcoin-Märkte mit dem Dotcom-Boom der frühen 2000er Jahre verglich.

Simpsons Argument dagegen kommt daher zu einem spannenden Zeitpunkt:

“Diejenigen, die sich seit vielen Jahren in diesem Bereich aufhalten, sollten sich daran erinnern, dass dies keineswegs das erste Mal ist, dass das Pendel hin und her geschwenkt wird. 2017 war Bitcoin nichts Neues und es waren all die glänzenden neuen (Layer 1-Technologien), die die Welt erobern sollen.”

“In Wirklichkeit war ETH für viele eine Investition mit einer besseren Wertentwicklung (auch unter Berücksichtigung der großen Korrektur von 2018!) als Bitcoin. BTC bleibt also der König, aber alles andere abzumünzen ist dumm.”

Viele Bitcoin-Befürworter üben weiterhin Druck aus. So wie der Entwickler Udi Wertheimer, der in dieser Woche die Teilnehmer von Ethereum öffentlich bestraft hat, insbesondere wegen der Verluste nach dem ICO-Wahn im Jahr 2017.

Auf Twitter sagte er:

“Es ist Zeit, dass die ETH-Bande aufwacht, die Asche riecht und Verantwortung übernimmt.

Ihr Blockchain-ist-alles-Wahn im Jahr 2017 ist kläglich gescheitert und hat Privatanleger Milliarden gekostet, unterstützt von der ETH-Naivität.”

Quellenangaben: Bitcoinist
Bildquelle: Pixabay

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