Brave (BAT) testet Videokonferenz-Tool namens Brave Together

Brave (BAT) testet Videokonferenz-Tool namens Brave Together

Der Brave Browser zählt schon längst nicht nur als kryptobasierter Browser. Die Anzahl an Downloads steigt, wodurch auch die Benutzeranzahl enorm nach oben geht.

Brave Together

Brave spezialisiert sich unter anderem auch auf den Datenschutz und die Privatsphäre, was sich in der neuesten Ankündigung des Unternehmens wieder einmal zeigt. Am 26. Mai gab Brave bekannt, dass Videoanruffunktionen nun Teil des Browsers sind.

Wie einem Tweet zu entnehmen ist, können jetzt private und unbegrenzte Videoanrufe über die Brave-Plattform getätigt werden. Das Together-Update ist derzeit in der Nightly, der Test- und Entwicklerversion verfügbar und bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Videoanrufe an. Noch sind nicht alle Funktionen eingebunden.

Die Anwendung basiert auf der Open-Source-Videoanrufsoftware Jitsi, bei der es sich um eine französische Software handelt, die im Jahr 2003 von Emil Ivov entwickelt wurde und von vielen Datenschutzbefürwortern wie dem Whistleblower Edward Snowden verwendet wird.

Zum Einleiten eines Videoanrufs ist kein Konto erforderlich, allerdings können Benutzer nur über den Brave Browser auf Together zugreifen. Derzeit ist der Dienst auf Nordamerika beschränkt. Die Unterstützung für Android und iOS soll später verfügbar sein. 

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Zu den Funktionen von Brave Together zählen Kontrolle der Videoqualität, Bildschirmfreigabe, Text-Chat und die Möglichkeit, Benutzer durch “Heben der Hand” zu alarmieren. Von Jitsi bekannte Funktionen wie das Verwischen der Hintergründe ist derzeit noch nicht möglich.

©Bild via Pixabay / Lizenz

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