BitMEX: 150 Millionen US-Dollar wurden durch den Bitcoin-Preissturz liquidiert
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BitMEX: 150 Millionen US-Dollar wurden durch den Bitcoin-Preissturz liquidiert

Am 26. Februar ist der Bitcoin-Preis um weitere 6 Prozent nach unten gefallen und ist bei dem Fall sogar unter 9.000 US-Dollar gelandet. Während dieses Sturzes wurden auf der bekannten Derivate-Plattform wieder einmal Kontrakte im dreistelligen Millionen-Betrag liquidiert.

Kryptomarkt rutscht weiter ab

Während der Kryptomarkt sich nicht mehr zu erholen scheint, erwischt es auch immer mehr Händler, die nach wie vor ihre Positionen offen haben. Laut dem Datenanalyseanbieter Skew wurden auf BitMEX gestern Kontrakte im Wert von über 150 Millionen US-Dollar liquidiert, nachdem der Bitcoin gestern um weitere 6 Prozent nach unten gefallen ist und sogar die 9.000 USD-Marke durchbrochen hat. Diese Summe ist die Größte seit Jahresanfang. Millionen von Dollar an Long- und Short-Positionen führten dazu, dass der Wert der Kryptowährung auf 8.580 USD fiel.

Skew schrieb dazu auf Twitter:

“150 Mio. USD+ Liquidationen auf BitMEX – die höchsten im Jahr 2020.”

Obwohl sich der Preis derzeit etwas stabilisiert hat, könnte eine weitere Erholung sich schwieriger herausstellen als gedacht. Der Marktwert fiel am 16. Februar in einer Stunde um fast 300 USD, wodurch der Bitcoin deutlich unter 10.000 US-Dollar rutschte.

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Viele Händler bereiten sich bereits auf die Möglichkeit vor, dass der Preis sogar unter 8.000 US-Dollar fallen könnte. Sollte das passieren, könnte dies den Eindruck von Bitcoin vor dem nächsten Halbierungsereignis beeinträchtigen.

Einige Beobachter sind jedoch optimistischer als Händler. Tom Lee, Mitgründer von Fundstrat Global Advisors, prognostizierte, dass der Bitcoin-Preis bis zum Sommer auf über 27.000 US-Dollar steigen wird, basieren auf seinem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt.

Viele Krypto-Börsen und Blockchain-Technologieunternehmen haben die Auswirkungen des Coronavirus auch zu spüren bekommen. Mitarbeiter chinesischer Mining-Unternehmen mussten zu Hause bleiben oder hingen außerhalb von Städten fest, da Quarantänen durchgesetzt wurden.

Was auch immer der Grund für den jüngsten Rückgang von Bitcoin sein mag, dieser Vorfall erinnert sehr stark daran, dass der Kryptowährungsmarkt genauso fragil sein kann wie herkömmliche Investitionen.

Bildquelle: Pixabay / Pexels

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