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    Bitcoin zwischen Cyberangriff, Steuerdebatte und neuen Kurszielen

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    Bitcoin steht im September zwischen Unsicherheit und Aufbruch. Ein Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz soll sensible Daten offengelegt haben, während die Täter 30 Bitcoin Lösegeld fordern. Für den Bitcoin-Kurs selbst wird dadurch kein größerer Schaden erwartet.
    Zusätzlich sorgt eine mögliche Änderung der Bitcoin-Besteuerung für Unruhe. Laut BILD könnten Kaufzeitpunkt und Anlageform künftig entscheidend sein, konkrete neue Steuersätze oder ein beschlossenes Gesetz gibt es bislang jedoch nicht. Anleger sollten die politische Debatte deshalb genau verfolgen.
    Am 1. September soll sich außerdem ein umstrittener Hard Fork von der Bitcoin-Blockchain abspalten. Der Wechsel auf BLAKE2b wird von Luke Dashjr unterstützt, erreichte bisher aber nur rund 2,53 Prozent der Miner-Unterstützung. Nun entscheidet sich, ob die neue Blockchain tatsächlich genügend Rechenleistung gewinnt oder schnell wieder stillsteht.
    Trotz der Risiken wächst die institutionelle und internationale Nachfrage. Metaplanet hält laut Bericht 43.000 Bitcoin und will bis Ende 2027 auf 210.000 Coins kommen, während CEO Simon Gerovich den Beginn eines asiatischen Bitcoin-Zyklus sieht. Auch institutionelle ETF-Zuflüsse stärken die Hoffnung auf eine neue Rallye.
    Bei den Kurszielen bleibt die Stimmung optimistisch: AnFin sieht Potenzial in Richtung 100.000 US-Dollar, Tom Lee hält sogar 150.000 US-Dollar für realistisch. Entscheidend bleiben die Fed-Sitzung am 15. September, neue Inflations- und Arbeitsmarktdaten sowie politische und technische Entwicklungen. Kurzfristig dominieren Risiken, langfristig wächst die Bedeutung von Bitcoin.

    Bitcoin steht vor einem richtungsweisenden September: Während ein Hackerangriff, eine mögliche Steueränderung und ein umstrittener Hard Fork für Unsicherheit sorgen, befeuern institutionelle Nachfrage und neue Kursprognosen die Fantasie. Der Pressespiegel zeigt, welche Entwicklungen den Markt jetzt bewegen und warum Kursziele von 100.000 bis 150.000 US-Dollar erneut im Raum stehen.

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    Bitcoin im Fokus: Hackerangriff, Steuerdebatte und neue Kursfantasie

    Hacker fordern 30 Bitcoin von Berlin

    Bitcoin steht erneut im Mittelpunkt eines spektakulären Hackerangriffs. Nach Angaben von Der Aktionär soll die Ransomware-Gruppe Rhysida Zugriff auf das Berliner Landesnetz erlangt und große Mengen sensibler Daten gestohlen haben.

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    Die Täter verlangen 30 Bitcoin als Lösegeld. Der Gegenwert wird derzeit mit 2.022.887,40 Euro angegeben. Rhysida soll rund 1,4 Millionen Dateien durchsucht und große Datenmengen kopiert haben.

    Unter den mutmaßlich erbeuteten Informationen befinden sich laut dem Bericht rund 46.000 Verträge, mehr als 11.000 als vertraulich eingestufte Dokumente, knapp 6.000 Passwörter, rund 16.000 E-Mails und 148 IBAN-Kontonummern. Auch Zugangsdaten von Führungskräften sowie Unterlagen zu Disziplinarverfahren sollen betroffen sein.

    Ob sämtliche von den Hackern veröffentlichten Angaben stimmen, lässt sich derzeit nicht unabhängig bestätigen. Berlin hat jedoch bereits einen Datenabfluss bestätigt. Das Land will der Lösegeldforderung nicht nachkommen; gegen die mutmaßlichen Angreifer ermitteln das Landeskriminalamt und die Berliner Staatsanwaltschaft gemeinsam mit weiteren Sicherheitsbehörden.

    Der Aktionär ordnet den Vorfall als Beispiel für die wachsende Bedeutung von Cybersecurity ein. Neben Firewalls seien Lösungen für Netzwerk- und Cloud-Sicherheit, Identitätsmanagement, Datensicherheit und die Abwehr moderner Cyberangriffe gefragt. Als Unternehmen aus dem Cybersecurity-Sektor nennt der Bericht Palo Alto Networks, Fortinet, Cloudflare, Verisign, Zscaler, Okta und Secunet Security.

    Für Bitcoin selbst erwartet der Bericht keinen wesentlichen Schaden durch die Lösegeldforderung. Die Kryptowährung müsse aktuell jedoch die 80.000-Dollar-Marke zurückerobern, damit sich die Rally fortsetzen könne.

    „Je größer die Datenbestände, desto wertvoller werden sie für Cyberkriminelle.“

    Infobox: Rhysida fordert 30 Bitcoin beziehungsweise 2.022.887,40 Euro. Betroffen sein sollen unter anderem 46.000 Verträge, mehr als 11.000 vertrauliche Dokumente, knapp 6.000 Passwörter, rund 16.000 E-Mails und 148 IBAN-Kontonummern.

    BILD berichtet über mögliche Änderungen bei der Bitcoin-Besteuerung

    Die Zeitung BILD berichtet über eine mögliche Änderung einer bislang besonders attraktiven Steuerregel für Bitcoin. Der Bitcoin steigt demnach wieder, während aus der Politik eine Nachricht komme, die viele Anleger aufhorchen lassen dürfte.

    Welche Anleger von den möglichen Änderungen betroffen wären und wie viel Steuer im Ernstfall fällig werden könnte, hänge laut BILD vom Kaufzeitpunkt und von der Anlageform ab. Anleger sollten deshalb genau prüfen, welche Folgen die Debatte für ihre Bitcoin-Bestände oder einen geplanten Einstieg haben könnte.

    Konkrete neue Steuersätze oder ein beschlossenes Gesetz nennt der vorliegende Inhalt nicht. Die Meldung bleibt daher bei dem Hinweis, dass der Steuervorteil zur Debatte steht und sich die Auswirkungen je nach individueller Situation unterscheiden könnten.

    Infobox: BILD stellt eine mögliche Änderung der Besteuerung von Bitcoin in den Mittelpunkt. Die Folgen könnten laut Quelle vom Kaufzeitpunkt und von der Anlageform abhängen.

    AnFin sieht Potenzial für eine Bitcoin-Rallye in Richtung 100.000 Dollar

    Wallstreet Online stellt in einem Beitrag den „AnFin Plan“ vor und beschreibt zwei Szenarien, die neue Dynamik in den Markt bringen könnten. Daraus ergebe sich Potenzial für eine weitere Bitcoin-Rallye in Richtung 100.000 $.

    AnFin wird als hochentwickelte Chartsoftware beschrieben, die in jahrelanger Detailarbeit von Tradern für Trader entwickelt worden sei. Die Software solle eine Verbindung zwischen Technologie, Trading-Kompetenz und emotionalem Gleichgewicht schaffen.

    Der Beitrag enthält keine näheren Angaben zu den beiden Szenarien oder zu konkreten Kursmarken neben der genannten Marke von 100.000 $. Der Schwerpunkt liegt auf der Vorstellung der Chartsoftware und ihrer möglichen Bedeutung für die Analyse des Bitcoin-Marktes.

    Infobox: Wallstreet Online berichtet über einen AnFin-Plan mit Potenzial für eine Bitcoin-Rallye in Richtung 100.000 $. AnFin wird als Chartsoftware für Trader beschrieben.

    Hard Fork spaltet sich am 1. September von der Bitcoin-Blockchain ab

    Nach Angaben von Yahoo Finanzen Deutschland steht am 1. September ein von Luke Dashjr unterstützter Bitcoin-Hard Fork bevor. Der Hard Fork soll auf den Mining-Algorithmus BLAKE2b wechseln, den aktuelle Bitcoin-Mining-Geräte nicht ausführen können.

    Luke Dashjr ist als Vorsitzender und Chief Technology Officer des Bitcoin-Mining-Pools OCEAN zurückgetreten. OCEAN hatte im August einen Einbruch der Hashrate um 96% verzeichnet. Zudem hatte der Pool etwa 18 Stunden lang die Rechenleistung der Kunden auf eine Minderheiten-Blockchain gelenkt, ohne dass die Miner dazu eindeutig ihre Zustimmung gegeben hatten.

    Der von Dashjr unterstützte Anti-Spam-Soft Fork BIP-110 hätte 55% Unterstützung der Miner benötigt. Das Signalisieren erreichte laut Quelle maximal 2,53%. Nach zwei Blöcken kam die zugehörige Blockchain zum Stillstand, weshalb sich die Unterstützer auf eine Abspaltung im September konzentrierten.

    Dashjr begründet seinen Plan mit der Ansicht, dass die Dezentralität im Blockbau bei Bitcoin bereits vor einigen Jahren verloren gegangen sei. BLAKE2b solle eine Abkürzung namens ASICBoost entfernen, die großen Minern einen Effizienzvorteil verschaffe, und konzentrierte Mining-Power bestrafen. Kritiker widersprechen dieser Interpretation.

    Für Bitcoin-Halter stellen sich laut Yahoo Finanzen Deutschland insbesondere Fragen zum Replay-Risiko und dazu, welche Blockchain die eigene Wallet abbildet. Dashjr empfiehlt eine Light-Wallet statt eines Full Node. Eine Umstellung beim Proof-of-Work erzeuge einen eigenen Coin, wobei der Markt anschließend bewerte, welche Blockchain einen Wert biete.

    Bitcoin notiert laut Quelle bei etwa 77.655 USD und liegt damit 0,59% am Tag im Minus. Im betreffenden Monat hat Bitcoin dennoch 23,3% zugelegt. Die Quelle berichtet außerdem, dass die Hashrate im bisherigen Jahr gesunken sei, weil Miner auf Verträge mit künstlicher Intelligenz wechseln.

    Der vorherige Fork-Versuch von Dashjr erreichte laut Bericht nie mehr als 3% Unterstützung. Am 1. September werde sich daher zeigen, ob die reale Hashrate BLAKE2b folgt oder die Abspaltung wie im August innerhalb von Stunden zum Stillstand kommt.

    Luke Dashjr nennt die Haupt-Bitcoin-Blockchain „Spamcoin“.

    Infobox: Der Hard Fork soll am 1. September auf BLAKE2b wechseln. BIP-110 benötigte 55% Unterstützung, erreichte aber maximal 2,53%; Bitcoin lag laut Quelle bei etwa 77.655 USD.

    Metaplanet sieht den Beginn des ersten asiatischen Bitcoin-Zyklus

    BTC-ECHO berichtet über die Bitcoin-Prognose von Metaplanet-CEO Simon Gerovich. Er sieht einen fundamentalen Wandel im Kryptomarkt und bezeichnet die aktuelle Situation als Beginn des ersten asiatischen Bitcoin-Zyklus.

    Gerovich verweist darauf, dass ein großer Teil des asiatischen Kapitals bislang keinen Zugang zu Bitcoin habe. Die vorherigen Zyklen hätten dem Westen gehört, während nun asiatisches Kapital als möglicher neuer Treiber in den Mittelpunkt rücke.

    Metaplanet habe sich laut BTC-ECHO von einem kriselnden Hotelgeschäft mit einer Marktkapitalisierung von 14 Millionen US-Dollar zur drittgrößten börsennotierten Bitcoin-Treasury der Welt entwickelt. Das Unternehmen habe mittlerweile 43.000 BTC erworben.

    Als wichtigen makroökonomischen Faktor nennt Gerovich die Veränderungen in Japan. Japanische Haushalte halten demnach etwa 14 Billionen US-Dollar an Finanzaktiva, wobei die Hälfte beinahe unverzinst auf Bankkonten liegt. Gleichzeitig senke Japan die Ertragssteuer auf Bitcoin von bis zu 55 Prozent auf 20 Prozent.

    Metaplanet expandiert zudem in die Vereinigten Staaten und erwarb 96 Prozent der Super League Enterprise. Das Unternehmen soll künftig als „Super Planet“ an der Nasdaq gelistet werden. Für die Übernahme setzte Metaplanet 2.100 BTC aus der eigenen Bilanz ein.

    BTC-ECHO berichtet außerdem, dass Metaplanet seine Bitcoin nicht verkaufe. Nach Spekulationen über größere Bitcoin-Verschiebungen erklärte Gerovich, dass innerhalb von 24 Stunden 5.014 BTC zwischen Verwahrungsadressen von Metaplanet transferiert worden seien und keine Bitcoin verkauft worden seien.

    Metaplanet hält laut Bericht trotz Buchverlusten im Bärenmarkt an dem Ziel fest, den eigenen Bitcoin-Bestand bis Ende 2027 auf 210.000 Coins auszubauen.

    „Die vorherigen Zyklen gehörten dem Westen, aber der erste asiatische Zyklus hat bereits begonnen.“

    Infobox: Metaplanet hält laut BTC-ECHO 43.000 BTC und strebt bis Ende 2027 einen Bestand von 210.000 Coins an. Japanische Haushalte verfügen über etwa 14 Billionen US-Dollar an Finanzaktiva; die Ertragssteuer auf Bitcoin soll von bis zu 55 Prozent auf 20 Prozent sinken.

    Tom Lee hält Bitcoin-Kurs von 150.000 USD für realistisch

    BeInCrypto berichtet über die Einschätzung von Tom Lee von Fundstrat, wonach die Angst vor einem Börsencrash im September eine positive Überraschung auslösen könnte. Lee nennt die Fed-Sitzung am 15. September als möglichen Wendepunkt für die weitere Marktrichtung.

    Lee hält weiterhin eine Korrektur für möglich, verschiebt jedoch den konkreten Zeitpunkt. In zehn US-Zwischenwahljahren seit 1986 wurde das durchschnittliche Tief laut Quelle am 2. September erreicht. Diesen Tiefs ging ein durchschnittlicher Rückgang von 16,77% gegenüber dem vorherigen Hoch voraus.

    Zusätzlichen Druck sieht der Bericht in der Geldpolitik. Drei Fed-Chefs stimmten im Juli für eine Zinserhöhung und nicht für eine Senkung. Die sechsmonatige PCE-Inflation lag bei 4,1%, während die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe über 5% blieb und damit deutlich über dem effektiven Fed-Leitzins von etwa 3,63% lag.

    Lees Hauptszenario sieht vor, dass die Entscheider den Leitzins weder erhöhen noch senken. Sollte sich die Korrektur in den Oktober verschieben, könnte sie laut seiner Einschätzung erst über 8.000 beim S&P 500 starten; das Tief könnte in der Nähe von 7.300 liegen.

    Bitcoin notiert laut BeInCrypto bei etwa 78.875 USD und legte innerhalb von 24 Stunden 0,3% zu. Damit liegt BTC weiterhin etwa 37% unter seinem Allzeithoch aus Oktober 2025.

    Als mögliche Auslöser für eine stärkere Bitcoin-Entwicklung nennt Lee mehrere Faktoren: Krypto habe im dritten Quartal alle Makro-Vermögenswerte angeführt, der vierjährige Krypto-Zyklus ende im nächsten Monat, koreanische Trader wechselten wieder von KI-Aktien zu Krypto und der CLARITY Act könne in diesem Jahr verabschiedet werden.

    Zusätzliche Zuversicht schöpft Lee laut Quelle aus steigenden Zuflüssen in institutionelle Krypto-ETFs. Er hält 150.000 USD weiterhin für einen realistischen Bitcoin-Kurs und verbindet dieses Szenario mit einem S&P 500 über 8.200. Für Bitcoin wäre das laut Bericht ein 1,9-facher Gewinn, also etwa 2x.

    Vor der Fed-Sitzung sollen neue Daten zum Arbeitsmarkt und zur Inflation veröffentlicht werden. Schwache Ergebnisse bei beiden Themen könnten laut Lee dazu führen, dass Trader keine Zinserhöhung mehr einpreisen.

    „Ich denke inzwischen, dass uns der Markt angesichts all der zunehmenden Sorgen positiv überraschen könnte.“

    Infobox: Tom Lee nennt den 15. September als möglichen Wendepunkt. Bitcoin lag laut BeInCrypto bei etwa 78.875 USD; als mögliches Kursziel nennt Lee 150.000 USD.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Meldungen verdeutlichen vor allem die wachsende Verwundbarkeit und Reife des Bitcoin-Ökosystems. Der Hackerangriff stärkt die Nachfrage nach professioneller Cybersicherheit, während Steuerdebatten und ein möglicher Hard Fork erhebliche Vertrauens- und Umsetzungsrisiken schaffen. Optimistische Kursziele bleiben daher stark von politischen Entscheidungen, institutionellen Kapitalzuflüssen und der tatsächlichen Unterstützung technischer Änderungen abhängig.

    Zusammenfassung: Die langfristige Relevanz von Bitcoin wächst, kurzfristig dominieren jedoch Sicherheits-, Regulierungs- und Governance-Risiken.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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