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Ein technisches Chaos auf der dezentralen Derivatebörse Paradex hat für Aufsehen gesorgt, als der Bitcoin-Kurs kurzfristig auf null US-Dollar fiel. Diese Störung führte zu massiven Liquidationen und wirft Fragen zur Sicherheit und Stabilität der Plattform auf. Während Paradex versucht, das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen, zeigen sich auch große Investoren optimistisch und kaufen Bitcoin im Wert von 3,2 Milliarden USD. Doch nicht alle sind überzeugt: Milliardär Frank Giustra und Stratege Christopher Wood warnen vor den Risiken der Kryptowährung und der Bedrohung durch Quantencomputer. Inmitten dieser Unsicherheiten fliehen viele Anleger in Gold, was dessen Preis auf Rekordhöhen treibt. Erfahren Sie mehr über die aktuellen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf den Kryptomarkt.
Bitcoin fällt auf null Dollar – Chaos auf Paradex
Auf der dezentralen Derivatebörse Paradex kam es zu einer schwerwiegenden technischen Störung, die dazu führte, dass der Bitcoin-Kurs kurzzeitig auf null US-Dollar fiel. Diese Störung führte zu Massenliquidationen, bei denen Tausende Trades innerhalb von Sekunden liquidiert wurden, bevor der Fehler behoben werden konnte. Die Plattform bestätigte den Vorfall und kündigte einen Rollback des Blockchain-Zustands an, um den letzten bekannten korrekten Status wiederherzustellen.
Paradex erklärte, dass alle Benutzergelder sicher seien und warnte die Nutzer vor gefälschten Support-Kanälen und Betrugsversuchen. Die Auswirkungen dieses Vorfalls auf das Vertrauen der Nutzer in die Plattform sind noch unklar, da Rollbacks als letztes Mittel zur Rückgängigmachung von Transaktionen gelten.
„Wir haben das Problem identifiziert und werden den Chain-Status auf Block 1604710 zurücksetzen”, erklärte der technische Leiter, Clement Ho.
Zusammenfassung: Ein technischer Fehler auf Paradex führte zu einem dramatischen Rückgang des Bitcoin-Kurses auf null Dollar und zu massiven Liquidationen. Die Plattform hat Maßnahmen zur Wiederherstellung der Sicherheit der Benutzergelder ergriffen.
Smart Money kauft Bitcoin im Wert von 3,2 Mrd. USD – Steht ein Kursanstieg bevor?
In den letzten neun Tagen haben Bitcoin-Whales und -Shark-Halter Bitcoin im Wert von 3,2 Milliarden USD gekauft, während kleinere Anleger ihren Bestand verringert haben. Diese Entwicklung deutet auf „optimale Bedingungen“ für einen möglichen Kursausbruch hin, da große Investoren in einer Phase starker Schwankungen weiterhin zu kaufen scheinen.
Obwohl Bitcoin in der letzten Woche um 6,25 Prozent gefallen ist und der Kurs unter 88.000 USD rutschte, zeigen die Käufe von großen Anlegern, dass sie die Gelegenheit zum Nachkauf nutzen. Im Gegensatz dazu haben Kleinanleger in diesem Zeitraum 132 Coins verkauft, was einen Rückgang ihres Bestands um 0,28 Prozent darstellt.
„Optimale Bedingungen für einen Krypto-Ausbruch herrschen, wenn Smart Money sammelt und Kleinanleger verkaufen”, heißt es im Bericht.
Zusammenfassung: Trotz eines Rückgangs des Bitcoin-Kurses haben große Investoren in den letzten Tagen massiv zugekauft, was auf mögliche positive Kursentwicklungen hindeutet.
Milliardär mit deutlicher Warnung bei Bitcoin – Kurs fällt weiter
Der kanadische Milliardär Frank Giustra hat vor einem massiven Denkfehler der Anleger bei Bitcoin gewarnt. Er betont, dass Bitcoin weit weniger dezentral und sicher sei, als viele glauben, und verweist auf die Möglichkeit, dass Regierungen Bitcoin beschlagnahmen könnten, was die Sicherheit der Kryptowährung in Frage stellt.
Giustra argumentiert, dass BTC-Käufe leichter nachverfolgt werden können und dass Gold in unsicheren Zeiten der bessere Wertspeicher bleibt. Er sieht die aktuelle Kursentwicklung als Bestätigung seiner Ansichten, da der Goldpreis steigt, während Bitcoin fällt.
„Bitcoin ist viel einfacher zu beschlagnahmen als Gold”, so Giustra.
Zusammenfassung: Milliardär Frank Giustra warnt vor den Risiken von Bitcoin und hebt die Überlegenheit von Gold als Wertspeicher hervor, während der Bitcoin-Kurs weiter unter Druck gerät.
BTC-Halter aufgepasst: Jefferies streicht komplette Position wegen Quantenangst
Christopher Wood, ein Stratege bei Jefferies, hat Bitcoin aus seinem Portfolio gestrichen, da er Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Kryptowährung im Hinblick auf die Fortschritte im Quantencomputing hat. Er warnt, dass Quantencomputer die Sicherheitsarchitektur von Bitcoin gefährden könnten, was insbesondere für langfristige institutionelle Anleger problematisch sein könnte.
Wood hat eine 10-prozentige Bitcoin-Allokation aus seinem Modellportfolio entfernt und ersetzt diese durch physisches Gold und Goldminenaktien. Er betont, dass Fortschritte im Quantencomputing das Vertrauen in Bitcoin als Wertspeicher untergraben könnten.
„Jede Bedrohung für dieses System ist potenziell existenziell”, warnt Wood.
Zusammenfassung: Jefferies-Stratege Christopher Wood hat Bitcoin aus seinem Portfolio gestrichen, da er Bedenken hinsichtlich der Sicherheit durch Quantencomputer hat, und setzt stattdessen auf Gold.
Flucht in sichere Häfen: Bitcoin fällt, Gold steigt
Die Finanzmärkte zeigen sich angesichts der jüngsten globalen Entwicklungen nervös, insbesondere aufgrund der Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump. Diese Unsicherheit hat zu einer Flucht in vermeintlich sichere Häfen geführt, was den Goldpreis auf ein Rekordhoch von 4.689,39 USD pro Unze steigen ließ, während Bitcoin unter Druck geriet und zeitweise unter 92.000 USD fiel.
Analysten berichten, dass der Kryptomarkt um rund 100 Milliarden USD geschrumpft ist, während der Goldpreis im Januar um fast acht Prozent gestiegen ist. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Risikoaversion der Investoren und die Unsicherheit auf den Märkten.
„Der Goldrekord zeigt klare Risikoaversion”, so Richard Galvin von DACM.
Zusammenfassung: Angesichts geopolitischer Unsicherheiten fliehen Investoren in Gold, was zu einem Rekordhoch führt, während Bitcoin unter Druck gerät und die Märkte nervös bleiben.
Einschätzung der Redaktion
Der Vorfall auf der Derivatebörse Paradex, bei dem der Bitcoin-Kurs kurzzeitig auf null Dollar fiel, hat das Potenzial, das Vertrauen in die Plattform und möglicherweise auch in die gesamte Kryptowährungslandschaft zu erschüttern. Technische Störungen dieser Art sind alarmierend, da sie nicht nur zu finanziellen Verlusten führen, sondern auch die Wahrnehmung der Sicherheit und Stabilität von Krypto-Börsen beeinträchtigen können. Die Ankündigung eines Rollbacks ist zwar ein Schritt zur Wiederherstellung der Integrität, könnte jedoch bei den Nutzern Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Plattform hervorrufen.
Zusätzlich zeigt die massive Kaufaktivität von großen Investoren, dass trotz der aktuellen Unsicherheiten und des Kursrückgangs ein gewisses Vertrauen in die langfristige Wertentwicklung von Bitcoin besteht. Dies könnte auf eine bevorstehende Marktstabilisierung oder sogar einen Anstieg hindeuten, wenn die Marktbedingungen sich verbessern.
Die Warnungen von Milliardär Frank Giustra und Stratege Christopher Wood bezüglich der Sicherheit von Bitcoin im Kontext von Quantencomputing und der Möglichkeit staatlicher Eingriffe sind ernst zu nehmen. Diese Bedenken könnten dazu führen, dass institutionelle Anleger vorsichtiger werden und alternative Anlagen wie Gold bevorzugen, was die Marktlandschaft weiter verändern könnte.
Insgesamt ist die aktuelle Situation von Unsicherheit geprägt, und die Reaktionen der Anleger werden entscheidend sein, um die zukünftige Entwicklung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu bestimmen.
Quellen:
- Bitcoin kurz bei null – Chaos auf Paradex
- Smart Money kauft Bitcoin im Wert von 3,2 Mrd. USD – Steht ein Kursanstieg bevor?
- Milliardär mit deutlicher Warnung bei Bitcoin – Kurs fällt weiter
- EQS-News: Bybit EU führt Bitcoin-Cashback auf der Bybit Card ein und verwandelt alltägliche Ausgaben in BTC
- BTC-Halter aufgepasst: Jefferies streicht komplette Position wegen Quantenangst
- Flucht in sichere Häfen: Bitcoin fällt, Gold steigt













