Inhaltsverzeichnis:
Bitcoin steht zugleich für große Kursfantasie, erhebliche Anlagerisiken und wachsende technische Herausforderungen. Der Pressespiegel beleuchtet Prognosen bis 2029, warnt vor einem unbedachten All-in und hinterfragt die Stabilität von Strategy und Tether. Zudem geht es um quantensichere Signaturen und eine Bitcoin-Lösegeldforderung – ein vielseitiger Blick auf Chancen und Gefahren des Kryptomarkts.
Bitcoin zwischen Kursfantasie, Anlagerisiken und technischer Vorsorge
Bitcoin könnte bis 2029 auf 300.000 US-Dollar steigen
FinanzNachrichten.de berichtet unter dem Titel „Erst der Anfang: Bitcoin könnte bis 2029 auf 300.000 US-Dollar steigen“ über eine mögliche weitere Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Der Beitrag enthält als relevante Werte „US5949724083“ und „BTC~USD“, nennt in dem vorliegenden Inhalt jedoch keine zusätzlichen Kursdaten oder konkreten Begründungen für die Prognose.
Damit steht vor allem die langfristige Kursfantasie im Mittelpunkt: Bitcoin könnte dem Titel zufolge bis 2029 einen Wert von 300.000 US-Dollar erreichen. Weitere Angaben zur Methodik, zu den zugrunde liegenden Annahmen oder zu einer aktuellen Notierung sind im bereitgestellten Inhalt nicht enthalten.
Bitcoin könnte bis 2029 auf 300.000 US-Dollar steigen.
Infobox: Quelle: FinanzNachrichten.de. Kernaussage: Der Titel stellt einen möglichen Bitcoin-Kurs von 300.000 US-Dollar bis 2029 in Aussicht.
Der Aktionär: Bitcoin im Fokus des Marktgeschehens
Der Aktionär ordnet Bitcoin in seinem Marktüberblick gemeinsam mit Öl WTI, Silber, Nvidia, Marvell Technology, PayPal, Affirm Holdings und IMAX ein. Der Beitrag erschien am 28.08.2026 um 14:46 und beschreibt einen insgesamt freundlichen Wochenschluss am Aktienmarkt.
Im Mittelpunkt der allgemeinen Marktbetrachtung steht der DAX, der laut Der Aktionär 0,6 Prozent im Plus liegt. Das jüngste Allzeithoch sei weiterhin in Reichweite, aber noch nicht überwunden; zusätzliche Bewegung könnten die Rede des Fed-Chefs in Jackson Hole, die Renditen langlaufender US-Anleihen und der Ölpreis um die Marke von 80 Dollar auslösen.
Bei den Einzelwerten verweist Der Aktionär auf BMW, Volkswagen und Mercedes. Die Citigroup geht demnach davon aus, dass die Autobranche das Schlimmste hinter sich haben könnte. Brenntag und Lanxess erhalten laut Beitrag Rückenwind durch Lieferprobleme der chinesischen Chemiekonkurrenz infolge der weiterhin blockierten Straße von Hormus.
RWE steigt nach einem positiven Kommentar von Berenberg, wobei die Privatbank das Kursziel auf 72 Euro angehoben habe. Qiagen bleibt dagegen nach dem Rücksetzer im Mai angeschlagen.
In New York richten sich die Blicke unter anderem auf Nvidia, Marvell Technology und PayPal. Nvidia habe mit dem Sprung über das jüngste Hoch ein Kaufsignal geliefert und könnte erneut die Marke von 240 Dollar testen. Marvell enttäuschte mit dem Ausblick, während PayPal nach dem geplatzten Deal mit Finanzinvestoren unter Druck stehe.
Affirm stellte für das erste Quartal einen Umsatz von 1,19 bis 1,22 Milliarden Dollar in Aussicht. Außerdem behandelt die Sendung IMAX und Take-Two sowie eine neue Ausgabe von DER AKTIONÄR mit Kurschancen von bis zu 150 Prozent und einer neuen Silberwette fürs Depot.
Infobox: Quelle: Der Aktionär. Kernaussagen: Der DAX liegt 0,6 Prozent im Plus, der Ölpreis bewegt sich um die Marke von 80 Dollar, RWE erhält ein Kursziel von 72 Euro, Nvidia könnte erneut die Marke von 240 Dollar testen und Affirm stellt einen Umsatz von 1,19 bis 1,22 Milliarden Dollar in Aussicht.
Binance-Gründer CZ rät jungen Anlegern von einem All-in ab
BTC-ECHO berichtet über Changpeng „CZ“ Zhao, den Gründer von Binance, und seine Entscheidung aus dem Jahr 2014, sein Apartment zu verkaufen und stattdessen Bitcoin zu kaufen. Der damalige Bitcoin-Kurs lag laut Beitrag unterhalb der 1.000-US-Dollarmarke.
Der 49-jährige Geschäftsmann soll heute über ein Vermögen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar verfügen. Trotz seines eigenen hohen Risikos rät Zhao jungen Anlegern ausdrücklich davon ab, ihr Zuhause zu verkaufen und ihr gesamtes Vermögen auf Kryptowährungen zu setzen.
„Ich würde niemandem raten, sein Apartment zu verkaufen, um alles auf eine Karte zu setzen, wenn es den Großteil seines Vermögens ausmacht.“
Zhao begründet seine vorsichtige Haltung mit den starken Schwankungen der Krypto-Preise und der Notwendigkeit, die Risiken zu verstehen. Er erklärt zugleich, dass er selbst damals großes Vertrauen in den langfristigen Erfolg von Bitcoin gehabt habe, sein Lebensstil jedoch nicht davon abhängig gewesen sei. Selbst wenn der BTC-Kurs auf Null fallen würde, käme er damit zurecht.
Langfristig erwartet Zhao weiteres Wachstum für Kryptowährungen. Bitcoin und BNB könnten erheblich zulegen; dies gelte auch für andere starke Krypto-Projekte.
Für die meisten Menschen empfiehlt der Binance-Gründer heute einen Dollar-Cost-Averaging-Ansatz. Dabei solle regelmäßig ein kleiner Teil des Einkommens investiert werden, beispielsweise 1, 5 oder 10 Prozent, ohne den Lebensstandard zu beeinträchtigen.
Die Wahl müsse laut Zhao nicht ausschließlich auf Bitcoin fallen, sollte sich aber zumindest auf einen der Top-Coins und nicht auf „irgendeine Kryptowährung“ richten.
- Kein Verkauf des Apartments, wenn dies den Großteil des Vermögens ausmacht.
- Berücksichtigung der starken Schwankungen von Krypto-Preisen.
- Regelmäßige Investitionen über einen Dollar-Cost-Averaging-Ansatz.
- Auswahl eines Top-Coins statt „irgendeine Kryptowährung“.
Infobox: Quelle: BTC-ECHO. Kernaussagen: CZ kaufte 2014 Bitcoin mit dem Erlös aus dem Verkauf seines Apartments, rät jungen Anlegern heute aber von einem All-in ab und nennt 1, 5 oder 10 Prozent des Einkommens als mögliche Größenordnung für regelmäßige Käufe.
WirtschaftsWoche-Interview: Kritik an Risiken von Bitcoin und Stablecoins
Die WirtschaftsWoche veröffentlicht ein Interview mit Co-Pierre Georg, dem 44-jährigen Leiter des Centre for Digital Economics der Frankfurt School of Finance. Georg beschreibt darin eine zunehmend kritische Haltung gegenüber Bitcoin und warnt vor Risiken im Kryptosystem sowie vor gesellschaftlichen Nebenwirkungen.
Als ein zentrales Risiko nennt Georg das Unternehmen Strategy. Das ehemalige Softwareunternehmen habe in den vergangenen Jahren massiv Bitcoin gekauft. Nachdem dieses Modell durch den Einbruch des Kryptomarktes ins Stocken geraten sei, habe Strategy eine hochverzinsliche Vorzugsaktie ausgegeben.
Die Dividendenrendite liege mittlerweile bei etwa zwölf Prozent. Georg betont, dass hohe Zinsen bei einer Investition nicht unbedingt positiv seien, sondern vor allem ein Zeichen für ein hohes Risiko darstellen könnten.
Strategy habe zuletzt wiederholt Bitcoin verkauft, um den Druck abzufedern. Georg sieht das größere Problem jedoch in einem möglichen konstanten Verkaufsdruck. Der Indexanbieter MSCI prüfe, ob Unternehmen wie Strategy, deren Geschäftsmodell im Grunde darin bestehe, Bitcoin zu kaufen, aus seinen Indizes ausgeschlossen werden sollten. In diesem Fall könnte Strategy aus vielen ETFs fallen und mechanischer Kaufdruck wegfallen.
Georg glaubt nicht, dass Strategy schnell pleitegeht. Sollten sich die Kurse jedoch nicht stabilisieren, könnten die rund 840.000 Bitcoin nach und nach auf den Markt kommen.
Eine noch größere Gefahr sieht Georg bei Tether, dem größten Emittenten von Stablecoins. Sollte der Tether-Stablecoin seine Bindung an den Dollar verlieren, könnten sich auf Kryptobörsen unterschiedliche Preise bilden und Auszahlungen möglicherweise gestoppt werden.
Der Beitrag erklärt, dass Stablecoins an den Wert einer Fiatwährung wie dem Dollar gekoppelt sind und nicht im Kurs schwanken sollen. Laut Georg werde nur ein sehr kleiner Anteil des Stablecoin-Volumens für Zahlungen genutzt; der allergrößte Teil diene dem Market-Making und damit der Liquiditätsversorgung von Kryptobörsen.
Bei Tether verweist Georg darauf, dass das Unternehmen zu lange keine vollständige Wirtschaftsprüfung gehabt habe, die die Anlage der Einlagen attestiert. Eigenen Angaben zufolge machten Bitcoin drei Prozent der Einlagen aus, während etwa drei Viertel in US-Staatsanleihen und Cash lägen.
Georg stellt diese Angaben nicht grundsätzlich infrage, hält den großen Anteil an US-Staatsanleihen in wirklichen Marktstresssituationen aber dennoch für nicht ausreichend. Nach gängigen Eigenkapitalregeln sei Tether extrem niedrig kapitalisiert. Seiner Einschätzung nach habe der Bitcoin-Kurs diese Risiken noch nicht ausreichend eingepreist.
Auch die Nutzung von Bitcoin thematisiert Georg kritisch. Laut Industriedaten liege das globale Zahlungsvolumen pro Jahr in der Größenordnung von 700 bis 850 Millionen Dollar. Die Forschung habe im Vergleich dazu allein durch Anlagebetrug Bitcoin-Zahlungen in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar über drei Jahre identifiziert.
Die von Chainalysis genannte Zahl, wonach nur ein Prozent aller Krypto-Transaktionen einen kriminellen Bezug habe, hält Georg für irreführend. Bei dieser Berechnung würden auch Market-Making und andere technische Transaktionen einfließen. Er plädiert dafür, Zahlungen mit Zahlungen zu vergleichen.
Georg verbindet Bitcoin mit illegalem Glücksspiel, dem Darknet und weiteren kriminellen Aktivitäten. Seine zentrale These lautet, dass Käufer von Bitcoin und anderen Kryptowährungen aus seiner Sicht Liquidität für illegale Zahlungen zur Verfügung stellen.
„Wer Bitcoin kauft, stellt Liquidität für illegale Zahlungen zur Verfügung.“
Die WirtschaftsWoche weist darauf hin, dass der Artikel erstmals am 27. August 2026 veröffentlicht und aufgrund des Leserinteresses erneut gezeigt wurde.
| Thema | Angabe |
|---|---|
| Alter von Co-Pierre Georg | 44 |
| Dividendenrendite der Strategy-Vorzugsaktie | etwa zwölf Prozent |
| Bitcoin-Bestand von Strategy | rund 840.000 Bitcoin |
| Bitcoin-Anteil an den Tether-Einlagen | drei Prozent |
| Anteil in US-Staatsanleihen und Cash | etwa drei Viertel |
| Globales Zahlungsvolumen pro Jahr | 700 bis 850 Millionen Dollar |
| Bitcoin-Zahlungen durch Anlagebetrug | 2,6 Milliarden Dollar über drei Jahre |
| Krimineller Bezug laut Chainalysis | ein Prozent aller Krypto-Transaktionen |
Infobox: Quelle: WirtschaftsWoche. Kernaussagen: Co-Pierre Georg warnt vor Strategy, Tether und gesellschaftlichen Folgen der Kryptowährungsnutzung. Genannt werden unter anderem eine Dividendenrendite von etwa zwölf Prozent, rund 840.000 Bitcoin bei Strategy, ein globales Zahlungsvolumen von 700 bis 850 Millionen Dollar pro Jahr und 2,6 Milliarden Dollar an Bitcoin-Zahlungen durch Anlagebetrug über drei Jahre.
SHRINCS soll Bitcoin auf mögliche Quantenangriffe vorbereiten
Blocktrainer berichtet am 29.08.2026 um 14:00 über einen neuen BIP-Entwurf mit dem Namen SHRINCS. Der Vorschlag beschreibt quantensichere und kompakte, hashbasierte Bitcoin-Signaturen und soll nach einer Wallet-Wiederherstellung einen sicheren Fallback ermöglichen.
Der Entwurf versucht, einen Zielkonflikt zu lösen: Im normalen Betrieb soll ein kompakter Stateful-Pfad den zusätzlichen Blockspace begrenzen. Wenn der Wallet-Zustand verloren geht, soll ein größerer Stateless-Pfad dennoch eine sichere Ausgabe der Bitcoin ermöglichen.
Hintergrund ist das mögliche Risiko leistungsfähiger Quantencomputer. Ein solcher Quantencomputer könnte aus einem sichtbaren öffentlichen Schlüssel den privaten Schlüssel berechnen und fremde Bitcoin ausgeben. Einen Quantencomputer, der dazu in der Lage ist, gibt es laut Blocktrainer noch nicht; wegen des möglichen Schadensausmaßes sei das Szenario dennoch nicht zu ignorieren.
Das technische Problem quantenresistenter Signaturen liegt vor allem in ihrer Größe. Heutige Schnorr-Signaturen auf Basis elliptischer Kurven benötigen 64 Byte, während viele Post-Quantum-Verfahren Signaturen von mehreren Kilobyte erzeugen. Größere Signaturen würden weniger Transaktionen in einen Block passen lassen und könnten dadurch die Netzwerkgebühren anfachen.
Der SHRINCS-Entwurf enthält kryptografische Algorithmen und eine ausführbare Referenzimplementierung. Diese dient laut Blocktrainer allerdings nur zur Überprüfung der Spezifikation und ist noch nicht für den produktiven Einsatz vorgesehen.
SHRINCS stützt sich nicht auf elliptische Kurven, sondern auf SHA-256 und darauf aufbauende Hashstrukturen. Der Ansatz soll die elliptische-Kurven-Signatur für entsprechend gesicherte Bitcoin-Outputs durch eine hashbasierte Autorisierung ersetzen.
Der Stateful-WOTS+C-Pfad verwendet pro Einmalschlüssel 32 parallele Hashketten mit Positionen zwischen 0 und 15. Die Wallet veröffentlicht aus jeder Kette genau einen Zwischenwert. Ein Verifizierer hasht diese Werte vorwärts bis zum jeweiligen Endwert und rekonstruiert anschließend gemeinsam mit einem Merkle-Pfad die Stateful-Wurzel.
Der Größenvorteil des Stateful-Pfads zeigt sich bei den Signaturen. Diese können je nach Merkle-Pfad zwischen 548 und 4.619 Byte groß sein. Zum Vergleich erzeugt das standardisierte hashbasierte Post-Quantum-Verfahren Signaturen mit 7.856 Byte.
Ein zentrales Sicherheitsproblem besteht darin, dass Einmalschlüssel nicht wiederverwendet werden dürfen. Werden mit demselben Einmalschlüssel zwei verschiedene Nachrichten signiert, könnte ein Beobachter zusätzliche Teile der Hashketten erhalten. Diese Informationen könnten ausreichen, um eine gültige Signatur für eine andere Nachricht zu konstruieren und die betroffenen Bitcoin auszugeben.
Deshalb benötigt die Wallet einen persistenten Counter. Dieser beginnt bei 0 und wird für jede erzeugte Stateful-Signatur erhöht. Der neue Counter-Wert muss dauerhaft gespeichert werden, bevor die Wallet die Signatur an die aufrufende Software zurückgibt; ein Zurücksetzen durch ein Backup darf nicht erfolgen.
Auch paralleles Signieren mit demselben Schlüssel auf mehreren Geräten wäre laut Entwurf gefährlich. Gefordert werden geschützter, dauerhafter und möglichst gegen Rollbacks abgesicherter Speicher.
Das führt zu einem Backup-Problem, weil ein Seed wiederhergestellt werden kann, der zuletzt verwendete Counter aber nicht im Seed enthalten ist. Wird nach einer Wiederherstellung ein alter Zählerstand verwendet, könnte ein Einmalschlüssel erneut eingesetzt werden.
SHRINCS kombiniert deshalb zwei alternative und miteinander gebundene Signaturpfade unter einem 48 Byte großen öffentlichen Schlüssel. Eine gültige Signatur aus einem der beiden Pfade genügt.
| Pfad | Eigenschaft |
|---|---|
| Stateful | Signaturen zwischen 548 und 4.619 Byte; benötigt einen zuverlässig gespeicherten Counter |
| Stateless | stets 5.777 Byte große Signaturen; benötigt keinen persistenten Counter |
| Heutige Schnorr-Signatur | 64 Byte |
| Standardisiertes hashbasiertes Post-Quantum-Verfahren | 7.856 Byte |
| SHRINCS-Public-Key | 48 Byte |
Solange der Wallet-Zustand intakt ist, soll der kompaktere Stateful-Pfad verwendet werden. Ist der Counter verloren, beschädigt oder unsicher, muss die Wallet Stateful-Signaturen verweigern und auf den größeren Stateless-Pfad wechseln.
Nach der Wiederherstellung mit einem Seed soll die Wallet weiterhin eine gültige Signatur erzeugen können. Wie SHRINCS-Schlüssel konkret aus einer Wallet-Mnemonic abgeleitet werden, ist jedoch nicht Teil des Entwurfs. In der Praxis könnte die wiederhergestellte Wallet die Bitcoin über den Stateless-Pfad auf ein neu erzeugtes Schlüsselpaar übertragen.
Der Entwurf besitzt noch keine BIP-Nummer und befindet sich im Status „Draft“. Der formale Sicherheitsbeweis für die konkrete Konstruktion und ihre Parameter steht noch aus. Ebenfalls nicht enthalten sind Bitcoin-Sighash-, Script-, Konsens- und Aktivierungsregeln.
Durch den Draft wird im Bitcoin-Netzwerk nichts aktiviert, und Schnorr wird nicht ersetzt. Blocktrainer bewertet SHRINCS daher als ersten konkreten Vorschlag, den Kryptografen und Bitcoin-Entwickler nun testen, analysieren und kritisieren können.
- Der Entwurf ist noch ein „Draft“.
- Eine BIP-Nummer wurde noch nicht zugewiesen.
- Die Referenzimplementierung ist nicht für den produktiven Einsatz vorgesehen.
- Bitcoin-Sighash-, Script-, Konsens- und Aktivierungsregeln fehlen.
- Im Bitcoin-Netzwerk wird durch den Entwurf nichts aktiviert.
- Schnorr wird durch SHRINCS bislang nicht ersetzt.
Infobox: Quelle: Blocktrainer. Kernaussagen: SHRINCS schlägt einen Stateful-Pfad mit Signaturen zwischen 548 und 4.619 Byte sowie einen Stateless-Fallback mit stets 5.777 Byte großen Signaturen vor. Der Entwurf ist noch nicht aktiviert, trägt keine BIP-Nummer und befindet sich im Status „Draft“.
Rhysida fordert 2 Millionen in Bitcoin von Berliner Landes-IT
Golem.de führt in den bereitgestellten Inhalten die Meldung „Rhysida: Ransomware-Gruppe will 2 Millionen in Bitcoin von Berliner Landes-IT“. Der vorliegende Quellenauszug enthält neben dem Titel jedoch ausschließlich Hinweise zu Cookies, Werbung, Tracking und den technischen Voraussetzungen für die Nutzung der Webseite.
Konkrete Angaben zum betroffenen IT-System, zum Ablauf des Angriffs, zu einer Frist oder zu weiteren Forderungen sind im nutzbaren Inhalt nicht enthalten. Festgehalten werden kann daher nur die im Titel genannte Forderung von 2 Millionen in Bitcoin durch die Ransomware-Gruppe Rhysida gegenüber einer Berliner Landes-IT.
Infobox: Quelle: Golem.de. Kernaussage: Rhysida soll 2 Millionen in Bitcoin von einer Berliner Landes-IT gefordert haben.
Einschätzung der Redaktion
Die Nachricht zeigt Bitcoin in einem Spannungsfeld aus hoher Kursfantasie, erheblichen Konzentrations- und Systemrisiken sowie notwendiger technischer Weiterentwicklung. Eine Prognose von 300.000 US-Dollar bis 2029 bleibt ohne offengelegte Methodik nicht belastbar; entscheidender ist daher die Positionsgröße, insbesondere weil selbst prominente Bitcoin-Befürworter von einem All-in abraten.
Die Risiken bei Strategy und Tether könnten bei anhaltendem Verkaufsdruck oder einem Vertrauensverlust die Marktliquidität erheblich belasten. Gleichzeitig ist SHRINCS ein relevantes Vorsorgesignal: Die mögliche Vorbereitung auf Quantenangriffe stärkt die langfristige Widerstandsfähigkeit, befindet sich aber noch in einem frühen Entwurfsstadium und ist kein kurzfristiger Sicherheitsstandard.
Für Anleger überwiegt damit eine nüchterne Konsequenz: Bitcoin bleibt chancenreich, ist jedoch weder als alleinige Vermögensbasis noch als technisch vollständig abgesichertes System zu betrachten. Die hohe Bitcoin-Forderung im Ransomware-Fall unterstreicht zusätzlich, dass die Infrastruktur auch für kriminelle Geschäftsmodelle attraktiv bleibt.
Zusammenfassung: Langfristige Chancen stehen erheblichen Markt-, Infrastruktur- und Sicherheitsrisiken gegenüber. Diversifikation, begrenzte Positionsgrößen und technische Vorsorge sind entscheidender als reine Kursziele.
Quellen:
- Erst der Anfang: Bitcoin könnte bis 2029 auf 300.000 US-Dollar steigen
- Opening Bell: Öl WTI, Bitcoin, Silber, Nvidia, Marvell Technology, PayPal, Affirm Holdings, IMAX
- Krypto-Milliardär verkaufte 2014 sein Haus für Bitcoin: Was er jungen Anlegern heute rät
- Bitcoin-Kritik: Co-Pierre Georg warnt vor Risiken bei Kryptowährungen
- Neuer BIP-Entwurf: SHRINCS – So sollen quantensichere Bitcoin-Signaturen alltagstauglich werden
- Rhysida: Ransomware-Gruppe will 2 Millionen in Bitcoin von Berliner Landes-IT

















