Apple Mitgründer Steve Wozniak verliert Bitcoin-Scam-Streit gegen YouTube

03.06.2021 10:43 410 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Der Apple Mitgründer Steve Wozniak hat seinen Rechtsstreit gegen YouTube verloren. In dem Verfahren ging es darum, dass der Wozniak YouTube vorwarf, Bitcoin-Betrug nicht zu verhindern.

Steve Wozniak verliert Streit gegen YouTube

Vor fast einem Jahr hat Wozniak rechtliche Schritte gegen YouTube wegen Bitcoin-Scams eingeleitet. Nach diesem langen Rechtsstreit hat Wozniak den Kampf verloren. Der Richter des Obersten Gerichtshofs sagte, dass YouTube und ihre Muttergesellschaft Google durch die Bundesgesetze geschützt seien.

Mitte 2020 hat Wozniak nach einigen Scams, in denen er zu sehen war, beschlossen, gegen YouTube vorzugehen. Er sagte, dass Betrüger ihn ausgenutzt hatten, um auf YouTube falsche Bitcoin-Giveaways zu bewerben, auf die unzählige Opfer hereinfielen. Der Apple Mitgründer hatte die Anwaltskanzlei Cotchett, Pitre & McCarthy beauftragt, eine Klage einzureichen. Er behauptete, dass YouTube Scams nicht stoppen wollte und sogar wesentlich dazu beigetragen habe, da die Plattform gezielte Anzeigen geschalten hatte. Der Richter, Sunil Kulkarni von Santa Clara sprach allerdings am Mittwoch YouTube und Google frei. Der Richter sagte, dass die Plattform durch Bundesgesetze geschützt ist, die Internetplattformen von der Verantwortung für von Benutzern veröffentlichte Inhalte schützen. Darüber hinaus stellte der Richte fest, dass Wozniaks Argumente nicht ausrichten, um die Immunität gemäß Abschnitt 230 aufzuheben.

Trotz allem hat Wozniak 30 Tage Zeit, um seinen Fall zu überarbeiten.
Wozniak ist bei weitem nicht der einzige Prominente, der für solche Scams ausgenutzt wurde. Auch Elon Musk, Kanye West und Bill Gates befinden sich darunter. Auch Ripple ging gegen YouTube vor, als der CEO Brad Garlinghouse bei mehreren Gelegenheiten in falsche XRP-Giveaways imitiert wurde. Die Klare wurde im März von beiden Parteien ohne Bekanntgabe weiterer Details eingestellt.

Garlinghouse räumte zwar ein, dass die Vergleichsbedingungen vertraulich sind, betonte allerdings, dass YouTube gegen solche Scams vorgehen möchte.
Garlinghouse sagte damals, dass beide Seiten gegen diese Scams vorgehen wollten. Darüber hinaus verpflichtet sich das Forensik-Team von Ripple, gestohlene Gelder aufzuspüren und zurückzuverfolgen.
Bildquelle: Depositphotos


FAQ zum Bitcoin-Scam-Fall von Steve Wozniak und YouTube

Wer ist Steve Wozniak?

Steve Wozniak ist ein US-amerikanischer Computeringenieur und Mitbegründer des Unternehmens Apple. Er ist bekannt für seine Beiträge zur Entwicklung des Apple I und des Apple II, die maßgeblich zum Erfolg von Apple beigetragen haben.

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Was war der Bitcoin-Scam auf YouTube?

Im Jahr 2020 gab es eine Welle von Betrügereien auf YouTube, bei denen Bilder prominenter Persönlichkeiten, darunter Steve Wozniak, verwendet wurden, um für gefälschte Bitcoin-Gewinnspiele zu werben. Die Betrüger versprachen, dass jede gesendete Bitcoin-Transaktion verdoppelt würde, was natürlich nicht der Fall war.

Wie war Steve Wozniak darin verwickelt?

Die Betrüger nutzten Wozniaks Bild in ihren betrügerischen YouTube-Anzeigen und Videos. Wozniak wurde so zum Gesicht der Betrügerei, obwohl er keine Kenntnis davon hatte und nichts damit zu tun hatte.

Was war das Ergebnis des Gerichtsstreits zwischen Wozniak und YouTube?

Steve Wozniak verklagte YouTube wegen der Verbreitung von Betrug und Rufschädigung. Wozniak verlor den Rechtsstreit, da das Gericht entschied, dass YouTube als Plattform nicht für den auf der Plattform von Dritten veröffentlichten Inhalt verantwortlich ist.

Was bedeutet das Urteil für die Zukunft?

Das Urteil bekräftigt die Bestimmungen des Communications Decency Act Section 230 in den USA, der Internetdienstanbieter vor der Haftung für von Nutzern veröffentlichte Informationen schützt. Dies bleibt jedoch ein umstrittenes Thema in Bereichen wie Betrug, Desinformation und Hassrede.

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Zusammenfassung des Artikels

Apple co-founder Steve Wozniak has lost his legal battle against YouTube, accusing the platform of not preventing bitcoin scams. The judge ruled that YouTube and its parent company Google are protected by federal laws, stating that internet platforms cannot be held responsible for user-generated content.

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