Monero Coin: Komplett anonyme Kryptowährung (7 Fakten)

Monero Coin – optionale Transparenz vs. höchster Anonymität

cryptowährung monero

Die Monero Coin stellt eine ernstzunehmende Alternative zu Bitcoin dar, besonders, da sie gänzlich anders programmiert wurde. Das Ziel der Entwickler hinter der Kryptowährung ist ein digitales Zahlungsmittel, das vollkommene Anonymität garantiert. Die einzigartige Architektur von Moneros Blockchain macht es möglich.

Gleichzeitig gibt einem die Coin auch die Option, transparent zu sein und seine Zahlungsvorgänge, wenn gewünscht, offenzulegen. Die Coin Entwicklung schreitet schon seit 2014 voran, doch gerade in den letzten Monaten erlebte der Kurs einen regelrechten Aufschwung.

Monero Coin – Was ist diese Kryptowährung?

Die Coin von Monero wird auch als XMR abgekürzt. Der Begriff stammt aus der Kunstsprache Esperanto und bedeutet einfach: „Geld“. Es handelt sich um ein digitales Zahlungsmittel, das sich als alternative Währung etablieren möchte. Sie ist auch eine Kryptowährung und nimmt die Verschlüsselung der Zahlungsvorgänge ernster als die meisten anderen Kryptowährungen. Fast alle Coins basieren mehr oder weniger auf Bitcoin. Die Coin wurde von Grund auf neu entwickelt, damit der Nutzer so anonym wie möglich bleibt.

Die Monero Kryptowährung verwendet das CryptoNight-Protokoll, das verschiedene Vorteile für die kryptografische Verschlüsselung von Transaktionen bietet. Mit Stealth Signatures etwa ist es nicht möglich, den Ursprung einer Transaktion zurückzuverfolgen. Die Signatur, die hinter dem Ursprung der Transaktion steckt, ist öffentlich nicht einsehbar. Ring Signature sind ein weites Sicherheitsmittel, bei dem der Transaktionsfluss verschlüsselt wird. Bei einer Ring Signature wird die Zahlung in kleinere Einzelzahlungen aufgeteilt und in dieser zersprengten Form zur Wallet eines anderen Nutzers gesandt. Dadurch wird es unheimlich schwer, innerhalb der Blockchain den Transaktionsfluss nachzuvollziehen und den Urheber und Empfänger bestimmter Transaktionen ausfindig zu machen. Eine Blockchain-Analyse oder Blockchain-Überwachung ist geradezu sinnlos.

Viele andere Kryptowährungen besitzen eine „Rich-List“. Auf dieser kann jederzeit eingesehen werden, wie viele Coins eine Wallet besitzt. Bei Monero entfällt das komplett, niemand bekommt Einblick in eine Wallet oder die Transaktionen, ohne die Erlaubnis der Besitzer der Wallet. Dafür werden an die Teilnehmer am Netzwerk bestimmte Schlüssel ausgeteilt. Der Erste ist die Public Address. Das ist nichts weiter als die Adresse der Wallet, an welche andere Mon-ero Coins versenden können. Über die Public Address erhält jedoch niemand Zugriff auf die eigenen Bestände an Monero. Dazu gibt es den Spend Key. Dieser wird benutzt, um auf die Monero Coins zuzugreifen und Transaktionen mit ihnen durchzuführen. Solange der Spend Key nicht in andere Hände gerät, kann dem Vermögen nichts geschehen. Dafür muss er nur wie ein Passwort verwahrt und gesichert werden.

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Video-Link: https://youtu.be/QcK4A9X4xrA

 

Der View Key bietet ein nützliches Feature für die Teilnehmer am Netzwerk. Er erlaubt es dem Besitzer der Wallet, Transaktionen oder seinen Bestand an Coins jemanden zu zeigen. Das bietet sich an, falls doch mal aus steuerrechtlichen Gründen jemand über das genaue Vermögen informiert werden soll. Wichtig dabei ist, dass es sich um ein optionales Feature handelt. Der Nutzer kann so transparent sein, wie er will. Darüber hinaus gibt es noch die Payment ID. Sie weist den Zahlungen eine bestimmte Signatur zu, nicht jedoch dem Nutzer, der hinter der Zahlung steckt. Dadurch kann im Bedarfsfall gewährleistet werden, dass eine Zahlung auch rechtens ist. Die Wallet, welche die Coins versendet, bleibt trotzdem versteckt. Die Payment ID wird vor allem dann eingesetzt, wenn auf Tauschbörsen Monero gegen andere Kryptowährungen getauscht werden.

Das Netzwerk  will dezentral und fungibel sein. Dezentral, weil alle Nodes des Netzwerkes grundsätzlich gleich sind. Es gibt keine Mechanismen, welche einzelnen Teilnehmern mehr Privilegien oder Rechte einräumen, so dass sie mehr Einfluss auf das Netzwerk als andere Nutzer ausüben können. Fungibel bedeutet, dass jede Mon/ero Coin gleichwertig ist. Das liegt an der Verschleierung der Transaktionen, durch welche die Coin nur ihrem Wert entspricht und der hinter der Transaktion stehende Nutzer nicht von Bedeutung ist.

Die Coins können nicht blockiert oder auf eine schwarze Liste gesetzt werden.Ein weiterer Vorteil, den die Monero Kryptowährung der Bitcoin voraushat, ist die wesentlich schnellere Generierung von neuen Blocks. Die Blockchains bestehen aus einer Aneinanderreihung von Blocks, den Protokollen hinter den Kryptowährungen. Bei Bitcoin wird ein neuer Block alle zehn Minuten generiert. Bei Monero geschieht das aktuell alle 2 Minuten. Damit ist die Blockchain wesentlich schneller.

Monero Coin – Wer steckt hinter der Kryptowährung?

Ein kleines Team arbeitet intensive an der Monero Coin Entwicklung. Die meisten Mitglieder bleiben lieber anonym. Die Finanzierung des Projektes erfolgt größtenteils über private Spenden.

Monero Coin – Vor- und Nachteile

Die effektiven Verschlüsselungstechnologien, welche Monero bietet, macht die Kryptowährung sehr attraktiv für Privatpersonen, die Wert auf Anonymität legen. Während andere Coins diesen kryptografischen Aspekt schon mal zu vergessen scheinen, ist es Moneros Stärke. Viele Menschen schätzen die Anonymität, was Mon-ero in Zukunft zu einem beliebten Zahlungsmittel machen kann. Schon jetzt gehört XMR zu einer oft genutzten Digitalwährung, was auf eine positive  Prognose schließen lässt. Außerdem sind durch die Verschlüsselungen die Konten der Nutzer besonders sicher vor fremden Augen, die Einblick in die Guthaben erhalten möchten, wie auch den direkten Zugriff durch Hacker.

Einige Shops beginnen bereits, Mon/ero als Zahlungsmittel zu akzeptieren, teilweise sogar mit einem Rabatt von 15 %. Dabei handelt es sich um verschiedene bekannte Musikkünstler, die in einer Aktion Mon/ero zu einem akzeptierten Zahlungsmittel Ihrer Online-Shops erklärten.

Die Kryptowährung ist nach dem Emissionsplan der Entwickler nicht von Inflation und Deflation bedroht. Die Zahl der Währungen wächst unendlich, gleichzeitig geht das Team auch davon aus, dass ständig Coins verloren gehen oder unbrauchbar werden. Verlust und Inflation sollen sich die Waage halten. Deflationieren kann diese Coin sowieso nicht. Der Wert der Coin ist damit nicht Schwankungen ausgesetzt, die auf der Coin-Menge beruhen.

Was unterscheidet den Monero Coin von allen anderen Kryptowährungen?

Viele alternative Kryptowährungen basieren auf der Blockchain von Bitcoin. Die Blockchains sind Open Source, so dass jeder den Code der Blockchain kopieren und verändern kann. Bei anderen Blockchains handelt es sich um nur leicht veränderte Abspaltungen. Bei der Coin Entwicklung erschuf das Team jedoch eine gänzlich neue Blockchain. Sie basiert auf dem CryptoNote-Protokoll, das viele der Verschlüsselungstechnologien erst möglich macht.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen verfügt Monero über kein Limit, was die Zahl der Coins anbelangt. Andere Coins werden irgendwann komplett ausgeschüttet sein und dann sind alle Coins der Blockchain im Umlauf. Damit ergibt sich auch das Problem, dass verloren gegangene Coins nicht wieder ersetzt werden können. Die Mon/ero Kryptowährung hingegen kann theoretisch unendlich generiert werden. Ein Algorithmus passt automatisch den Grad der Inflation an, damit es nicht zu erheblichen Preisschwankungen kommt. Nach jetzigem Stand würden bis zum Jahre 2040 21 Millionen XMR generiert werden. Im Jahre 2300 würde sich die Ausschüttung von neuen Coins verlangsamen und nur 62 Millionen XMR produzieren. Das CryptoNote-Protokoll ist mit Bedacht programmiert, sodass die Kryptowährung nicht zu stark inflationiert. Das wird auch dadurch erreicht, dass die Mining Difficulty beständig steigt. Die Mining Difficulty beschreibt, wie ertragreich das Schürfen von neuen  Coins ist. Steigt die Zahl der Mo/neros, verlangsamt sich auch der Ertrag beim Schürfen.

Da Monero anders programmiert ist, fällt die Validierung der Transaktionen nicht so energieintensive aus. Viele Kryptowährungen haben das Problem, dass nur Hochleistungsrechner in der Lage sind, die Validierungen zu berechnen. Oftmals handelt es sich dabei um Proof-of-Work-Algorithmen, welche nur Hochleistungsrechner bewältigen können. Das führt dazu, dass das Schürfen nur im geradezu industriellen Stile möglich ist, etwa auf großen Serverfarmen in asiatischen Ländern. Und somit ist das Schürfen für den Normalbürger nicht lukrativ. Den Mining-Algorithmus von Mon-ero bewältigen jedoch auch normale Rechner.

Monero Coin Kurs – Entwicklung – Prognose

 

Der Kurs hielt sich lange Zeit bei knapp über 0 Euro. Die Coin existiert bereits seit 2014, als man die Kryptowährungen für Spekulationen noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Das änderte sich im Sommer 2016. Bereits im Juli stieg der Mon-ero Kurs auf über 10 Euro und konnte damit seinen Wert um das Vielfache steigern. Danach sank der Kurs wieder unter 10 Euro.

Einen noch größeren Anstieg erlebt die XMR im darauffolgenden Jahr. 2017 notierte der Kurs bereits bei 12 bis 15 Euro, im März sollten es 20 Euro sein, im Mai 25 Euro. Im Juni verdoppelte sich der Kurs sogar und erreichte 50 Euro pro Coin. Danach brach der Kurs wieder ein, was nicht nur die Monero Coin traf. Auch andere Kryptowährungen litten an Kursverlusten, möglicherweise aufgrund negativer Berichterstattung. Das änderte sich wieder im August, als der Kurs der Kryptowährung wieder 50 Euro je Coin erreichte und sich bald darauf sogar verdoppelte auf 100 Euro. Danach fiel der Kurs wieder ab, zahlreiche Trader verkauften wohl lieber und der Wert der Coin normalisierte sich auf 50 Euro.

Ab November erfolgt ein erneuter Aufstieg, den Mon/ero so noch nicht erlebt hatte. Beständig erklomm der Wert neue Höhen, überschritt 100 Euro im November, 200 Euro im Dezember und schließlich 300 im Januar des neuen Jahres. Das lässt auch auf eine sehr vielversprechende  Prognose für 2018 schließen, denn selbst wenn die Coin wie zuvor wieder an Wert verliert, ist dennoch ein Aufwärtstrend zu erkennen.

Kryptowährung Monero Coin Kurs

Wo kann man den Monero Coin kaufen?

Um Monero Coin kaufen zu können, benötigt man zuerst eine Wallet. Am besten die Mon-ero-Wallet, die sich von der offiziellen Seite herunterladen lässt, nachdem man sich dort einen Account erstellt hat. Dann erhält man auch einen privaten Schlüssel zum Einloggen und die Public Address, an welche die Coins versandt werden können.

Die Coins können direkt mittels Euro oder Dollar gekauft werden oder man tauscht sie gegen andere Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Mon-ero Coin kaufen kann man etwa auf Anycoin Direct. Da die Kryptowährung schon eine sehr lange Zeit auf dem Markt ist, lässt sie sich auf sehr vielen bekannten Krypto-Börsen gegen Bitcoin und andere Coins tauschen.

Fazit Monero Coin

Monero gehört zu den Größen der Kryptowährungen. Manche bescheinigen Bitcoin schon einen baldigen Abstieg und die Coin hat das Potenzial, dessen Platz einzunehmen. Die Kryptowährung bietet vielmehr Sicherheit und Anonymität und eignet sich deshalb besonders als Zahlungsmittel. Das haben wohl auch die Trader erkannt, weswegen sie zurzeit so gut an den Börsen notiert.

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