Krypto-Derivate-Produkte erfahren immer mehr Beliebtheit

Krypto-Derivate-Produkte erfahren immer mehr Beliebtheit

Coinbase

Krypto-Deriviate-Produkte wie Bitcoin-Futures erfreuen sich immer mehr Beliebtheit. Nicht nur Retail-Trader zeigen daran großes Interesse, sondern auch institutionelle Händler.

Institutionelle Mitspieler sind schon da

Bitcoins Derivate-Produkte erleben derzeit ein Allzeithoch, wenn es um das gehandelte Volumen und um die Anzahl der offenen Kontrakte geht. CME, BitMex und Deribit haben alle im Mai ein neues Hoch erlebt. Die Volatilität und die langsame Entwicklung der Effizienz ziehen nach und nach institutionelle Händler an, wie aus dem Bericht von Diar hervorgeht, der am 21. Mai 2019 veröffentlicht wurde.

Derzeit scheint der Kryptomarkt mehr und mehr Kraft zu sammeln, wodurch Derivate-Produktplattformen insbesondere für Bitcoin-Produkte stark davon profitieren. Seit 2019 zeigen bekannte Plattformen wie CME, BitMex und Deribit einen starken Wachstum.

CME verzeichnete im Juli 2018 das stärkte Handelsvolumen für Bitcoin-Futures mit 4,2 Milliarden US-Dollar. Das war zu dem Zeitpunkt, als der Bitcoin von 6.000 US-Dollar auf 8.500 US-Dollar sprang. Im April und Mai 2018 konnte CME ein Handelsvolumen von 4,8 Milliarden und 6,6 Milliarden US-Dollar aufweisen, womit die beiden Monate mit dem höchsten Handelsvolumen feststanden.

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Bei BitMex, dessen Liquidität sowohl von Retail-Tradern als auch Instituten deutlich erhöht wurde, lag das Handelsvolumen im November 2018 bei 64,6 Milliarden US-Dollar, als die 6.000 US-Dollar-Marke des Bitcoin gefallen war. Im Mai 2019 konnte BitMex ein neues Hoch mit 78,6 Milliarden erreichen, was einem 22-prozentigen Anstieg zum alten Hoch bedeutet.

Deribit war aus der Händlersicht eine interessante Fallstudie. Als erste Börse mit funktionierenden Options-Kontrakten stammt die überwiegende Mehrheit des Volumens aus dem Handel von Wochentagen und nicht aus dem Wochenhandel, wie es bei BitMex und Spot-Börsen der Fall ist. Darauf kann nun entnommen werden, dass hier keine gewöhnlichen Trader am Werk sind, sondern Institutionen.

Wenn es eine Sache im Kryptoraum gibt, die großen Mitspielern gefehlt hat, dann ist es eine finanzielle Infrastruktur. Die Volatilität hat gereicht, um die meisten von ihnen abzuschrecken, während andere bereit waren, mitzuspielen, allerdings keine sichere und zuverlässige Plattform dafür sahen. Die Einführung von CME und CBOE hatten einen Teil dazu beigetragen, dass institutionelle Trader und Unternehmen dazu eine Gelegenheit bekamen. Synthetische Finanzmärkte sind das Rückgrat des traditionellen Finanzsystems. Ohne Derivate zur Absicherung und Spekulation mit Hebeleffekten wären Absicherungsnetzwerke durch durch Hedges und gehebelte Spekulationen unmöglich.

Quellenangaben: BTCManager
Bildquelle: Pixabay

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