Heikles Thema Bitcoin-Vorhersagen: wo manche den Preis sehen

Heikles Thema Bitcoin-Vorhersagen: wo manche den Preis sehen

Bitcoin Preisvorhersagen sorgen immer wieder für eine Menge Gesprächsstoff, vor allem dann, wenn diese von großen Firmen und Bekanntheiten aus der Kryptowelt kommen. 

Bitcoin-Preisvorhersagen sind ein heikles Thema

Tom Lee von Fundstrat Global Advisors ist immer noch der Meinung, dass der Kryptomarkt immer noch zu klein dafür ist, um einen Bitcoin-ETF zu bekommen. Die US-Börsenaufsicht hat merhere ETF-Anträge verweigert, was allerdings für Lee ganz und gar nicht schlecht ist.

In einem Gespräch mit Bloomberg sagte er, dass große Fonds bis zu 13 Milliarden im ersten Jahr erreichen können. Sollte das bei einem Bitcoin-ETF auch zutreffen, so würde dessen Kurs auf 150.000 US-Dollar hochgehen.

Auf einer Blockshow-Konferenz letzten Freitag sagte er:

“Die SEC muss den ETF verweigern bis Krypto größer wird, obwohl die Nachfrage nach einem ETF gewaltig ist.”

Für ihn leistet die Börsenaufsicht gute Arbeit, indem sie versucht, Einzelpersonen zu schätzen. So wird für ihn die Masse langsam in Krypto involviert sein.

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“Institutionen werden Krypto nicht anfassen, wenn sie der Meinung sind, dass die SEC keine gute Arbeit leistet.”

Die Preisbewertung von 150.000 US-Dollar ist nicht zu weit gegriffen, andere gehen sogar davon aus, dass es noch höher gehen wird. Dan Morehead von Pantera Capital hat über Bitcoin-Preisvorhersagen gesprochen.

In einem Podcast mit Unchained früher in diesem Jahr sagte er, dass der Preis gut 42.000 US-Dollar bis Ende 2019 erreichen kann. Wenn man allerdings die jetzige Performance ansieht, scheint das eher wohl eher nicht zu kommen. Allerdings ist der Bitcoin bekannt dafür, in wenigen Tagen gewaltige Sprünge zurückzulegen.

Auf lange Sicht sieht Morehead den Bitcoin bis 2022 bei 356.000 US-Dollar.

“Wenn man den Preis von Bitcoin logarithmisch grafisch darstellt, wird sein Trend mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 235% wachsen. Und wenn man diese Linie für ein weiteres Jahr hochrechnet, sind es 122.000 US-Dollar pro Bitcoin und dann das folgende Jahr 356.000 US-Dollar.”

Er erwähnte auch, dass die Transaktionsraten sich im Zuge der Weiterentwicklung des Netzwerks auch erheblich verbessern werden. Als er nach einem Bitcoin-ETF gefragt wurde, sagte er, dass es noch Jahre dauern kann, bis einer kommt. Das spiegelt auch Lees Meinung wider.

Wences Casares, CEO von XAPO hat Anfang des Jahres eine Prognose von 1 Million US-Dollar für den Bitcoin abgegeben. Dieses Ziel sollte in sieben bis zehn Jahren erreicht sein. Dazu müsste laut ihm der Bitcoin allerdings den Status eines finanziellen Experiments erfolgreich abschließen, was der BTC für ihn vor einem Jahr bereits begonnen hat. Weiters sollte laut ihm jeder ein paar Bitcoin besitzen, da die Preise siebenstellig ausarten könnten, obwohl es eine 20-prozentige Ausfallrate gibt. Allerdings sieht er eine 50-prozentige Erfolgschance, so wie dies in den letzten zehn Jahren der Fall war.

“Aber nach 10 Jahren ohne Unterbrechung mit mehr als 60 Millionen Inhabern, und pro Monat 1 Million neue dazukommen und die pro Tag mehr als 1 Milliarde USD pro Tag bewegen, gibt es gute Erfolgschancen.”

Quellenangaben: NewsBTC
Bildquelle: Pixabay

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