FTX Bahamas AG stehen zivil- und strafrechtliche Ermittlungen bevor

FTX Bahamas AG stehen zivil- und strafrechtliche Ermittlungen bevor

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Die Bahamian Securities Commission, die Financial Intelligence Unit des Premierministers und eine Einheit für Finanzkriminalität sind an FTX-Untersuchungen beteiligt.

Die Generalstaatsanwaltschaft (AG) und Rechtsminister der Bahamas, Ryan Pinder, hat bestätigt, dass FTX im Mittelpunkt einer aktiven und laufenden Untersuchung durch die Behörden steht.

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Live auf der Facebook-Seite des Büros des Premierministers wurde eine nationale Erklärung abgegeben, in Pinder erklärte, dass die Angelegenheiten von FTX Digital Markets sowohl von zivilien als auch von strafrechtlichen Behörden untersucht werden. Die bahamaischen Behörden haben auch eine Reihe von Spezialisten und Experten herangeholt um alles näher beleuchten zu können.

„Die Securities Commission, unsere Financial Intelligence Unit und die Financial Crimes Unit der Royal Bahamas Police Force werden weiterhin die Fakten und Umstände in Bezug auf die Insolvenzkrise von FTX und mögliche Verstöße gegen das bahamaische Recht untersuchen.“

Pinder gab auch bekannt, dass die zuständigen bahamaischen Behörden versuchen, alle Unternehmen und Einzelpersonen, die während der Untersuchung ein Fehlverhalten begangen haben, zur Rechenschaft zu ziehen, während sie mit anderen Aufsichtsbehörden und Strafverfolgungsbehörden weltweit zusammenarbeiten.

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„Diese Ereignisse erinnern uns an die Lehren aus der Wertpapier- und anderen Finanzregulierung über die Notwendigkeit einer starken grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Der Öffentlichkeit weltweit wird am besten durch eine starke internationale regulatorische Zusammenarbeit gedient.“

Die Securities Commission of the Bahamas hat am 10. November die Lizenz von FTX Digital Markets für den Geschäftsbetrieb ausgesetzt und seinen Direktoren die Befugnisse entzogen.

Am 12. November wurde die Anordnung ausgegeben, alle digitalen Vermögenswerte von FTX Digital Markets in eine Wallet zu transferieren, die der Kommission gehört.

Pinder sagte, die Regulierungsbehörde des Landes habe weitere vom Obersten Gerichtshof genehmtigten Schutzmaßnahmen ergriffen, sich aber geweigert, näher darauf einzugehen, bis man zuversichtlich ist, dass dies keinen Aspekt der laufenden Ermittlungen gefährden wird.

Pinder hat auch einen Dringlichkeitsantrag von FTX Trading Limited kritisiert, der die bahamaische Regierung aufforderte, nach dem Beginn der Insolvenzanträge unbefugten Zugriff auf die Systeme der Schuldner zu lenken.

Er bezeichnete die Anschuldigungne als äußerst bedauerlich, weil sie di rechtzeitigen Maßnahmen der Wertpapierkommission falsch dargestellt hätten. Er verteitigte auch alle bisher von der Regulierungsbehörde unternommenen Schritte.

Pinder erklärte trotz des Zusammenbruch von FTX, dass er wenig Ansteckung über den Bereich der digitalen Assets hinaus sowohl auf den Bahamas als auch weltweit erwartet.

Er verwies auf die Rating von Standard & Poor’s für die Bahamas, die einen stabilen Ausblick prognostizieren und verwies dabei auch auf die Leistung des Tourismussektors.

„Standards and Poor hat einen stabilen Ausblick für unsere Wirtschaft prognostiziert, der teilweise auf der Annahme beruht, dass der weltweite Zusammenbruch von FTX keine wesentlichen nachteiligen Auswirkungen auf die Bahamas haben wird.“

Bildquelle: Pixabay

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