Coinbase Datenverkauf an US-Behörden: Börse streitet alles ab

Coinbase Datenverkauf an US-Behörden: Börse streitet alles ab

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Coinbase stellte klar, dass die in den USA größte Krypto-Börse die Daten ihrer Nutzer nicht verkaufe. Sie betonte, dass sie nur Informationen für die Untersuchungen von Finanzkriminalität bereitstelle.

Die Krypto-Börse Coinbase bestritt Berichte, in denen behauptet wurde, dass das Unternehmen Kundeninformationen an die Einwanderungs- und Zollbehörde der Vereinigten Staaten (ICE) verkaufe.

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Am Donnerstag machte eine Nachricht die Runde, dass Coinbase dem ICE Geolokalisierungsdaten zur Verfügung gestellt hat. Diese schockierte viele Twitter-Nutzer. Sie sagten, dass sie dazu nicht ihre Erlaubnis gegeben hätten.

In einer Erklärung auf Twitter stellte Coinbase klar, dass die Börse keine Kundendaten verkauft. Sie betonte, dass die oberste Priorität darin besteht, den Benutzern der Plattform ein sicheres Erlebnis zu bieten.

Coinbase erklärt auch, dass ihre Coinbase Tracer-Tools entwickelt wurden, um die staatlichen Anforderungen zu erfüllen. Die Börse stellte fest, dass dies zur Untersuchung von Straftaten im Zusammenhang mit Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche verwendet wird. Laut dem Unternehmen stammen die Informationen, die sie der Regierung zur Verfügung stellt, nur aus öffentlichen Quellen und nicht aus Coinbase-Benutzerdaten.

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Bereits im September 2021 unterschrieb Coinbase einen Vertrag mit dem ICE über die Entwicklung einer Software für die Regierungsbehörde. Die Vereinbarung verlangt von der Börse, der ICE-Anwendungsentwicklkungssoftware als Dienstleistung für 1,36 Millionen USD bereitzustellen.

Trotz der durch den Krypto-Winter verursachten Rückschläge will Coinbase seine Aktivitäten in Europa ausweiten. Das Unternehmen hat damit begonnen, Personal in der Schweiz einzustellen und hat bereits Zulassungen für Länder wie Deutschland, Irland und dem Vereinigten Königreich.

Die Ratingagentur Moody’s hat das Corporate Family Rating (CFR) von Coinbase letzte Woche herabgestuft, da die Meinung der Firma über die Fähigkeit von Coinbase herrscht, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Rating-Agentur stufte auch die garantierten vorrangigen unbesicherten Schuldverschreibungen der Börse herab, bei denen es sich um Schuldtitel handelt, die nicht durch irgendwelche Sicherheiten abgesichert sind.

Bildquelle: Pixabay

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