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    Blockchain-News: Ontology stoppt Mainnet, Krypto-Regeln und Netzwerk-Updates im Überblick

    KI-generiert
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    Blockchain-News im Oktober 2026: Ontology stoppte sein Mainnet nach einer Sicherheitswarnung für rund 41 Stunden. Die Blockproduktion ist inzwischen wieder aktiv, laut Team gingen aus dem Ontology-Netzwerk keine Gelder verloren. Ursache und mögliche Folgen für ein betroffenes Ökosystemprojekt bleiben jedoch offen.
    Auch regulatorisch gibt es wichtige Änderungen: 2025 stiegen die Verdachtsmeldungen in Deutschland auf 374.693. Seit dem 1. März 2026 muss bei Kryptotransfers unter anderem die Blockchain-Transactions-ID angegeben werden.
    Blockchain wird zudem in neuen Bereichen erprobt: In Bhutan sollen 21 Haushalte mit MPC-Wallets, einem Utility-Token-Modell und KI-gestützten Wallets arbeiten. China baut parallel eine staatlich kontrollierte Blockchain-Infrastruktur aus, während Bitcoin auf dem chinesischen Festland ausgeschlossen bleibt.
    Technisch stehen mehrere Netzwerke vor Veränderungen: Ethereum testet Glamsterdam zunächst im Sepolia-Testnetz, Solana prüft eine Verdopplung des Blocklimits und Cardano entwickelt das Dijkstra-Upgrade. ADA verlor zuletzt 7,4 Prozent, während die geplante Senkung der Staking-Mindestgebühr scheiterte.
    Sicherheits- und Vertrauensfragen bleiben entscheidend: XRP Ledger schloss eine kritische Schwachstelle, und Blockchain-Lösungen sollen künftig auch Rohstoff-Lieferketten nachvollziehbarer machen. Die Entwicklungen zeigen großes Potenzial, doch transparente Kommunikation, unabhängige Prüfungen und belastbare Standards sind unverzichtbar.

    Der Pressespiegel zeigt, wie stark Sicherheitsfragen, Regulierung und technische Innovation den Kryptomarkt im Oktober 2026 prägen. Von Ontologys 41-stündiger Mainnet-Pause über neue Vorgaben für Blockchain-Transaktionen bis zu geplanten Upgrades bei Ethereum, Solana und Cardano: Die Entwicklungen reichen von akuten Risiken bis zu langfristigen Infrastrukturprojekten.

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    Ontology setzt Mainnet nach Sicherheitswarnung für 41 Stunden aus

    Ontology hat seine L1-Blockchain nach einem dringenden Sicherheitsbericht vorübergehend angehalten. Die Probleme begannen am Samstag, dem 10. Oktober, als das Team vor einer potenziellen Bedrohung für Netzwerk-Assets warnte, ohne das betroffene Projekt oder die vermutete Sicherheitslücke zu nennen.

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    Nach Angaben von Cryptonews.net stimmte eine Mehrheit der Konsensknoten für die Aussetzung der Blockproduktion. Dadurch nahm das Netzwerk vorübergehend keine neuen Transaktionen auf. Die Unterbrechung dauerte etwa 41 Stunden – von Samstag gegen 16:43 Uhr UTC bis Montag gegen 09:57 Uhr UTC.

    Während der Störung setzten unter anderem Bitget und die südkoreanische Coinone Ein- und Auszahlungen im Zusammenhang mit Vermögenswerten des Ontology-Netzwerks aus. Am Montag bestätigte Ontology die Wiederaufnahme der Blockproduktion im Mainnet.

    Das Team erklärte, die Kerninfrastruktur sei sicher geblieben und es seien keine Gelder aus dem Ontology-Netzwerk selbst verloren gegangen. Offen blieb jedoch, ob das nicht näher bezeichnete Ökosystemprojekt Verluste erlitten hatte oder Nutzer finanziellen Risiken ausgesetzt waren. Eine technische Erklärung, eine unabhängige forensische Untersuchung und eine detaillierte öffentliche Nachbetrachtung lagen bei der Wiederherstellung zunächst nicht vor.

    „Die Kerninfrastruktur von Ontology ist weiterhin sicher, und es sind keine Gelder aus dem Ontology-Netzwerk selbst verloren gegangen.“

    Die Abschaltung wurde durch Ontologys Konsenssystem „Verifiable Byzantine Fault Tolerance“ (VBFT) ermöglicht. Die Architektur kombiniert Staking-Mechanismen mit koordinierter Validierung und erlaubt es den teilnehmenden Knoten, das Netzwerk gemeinsam anzuhalten.

    Es war bereits die zweite Notfallabschaltung von Ontology im Jahr 2026. Am 31. August war die Blockchain nach einer Sicherheitswarnung gestoppt worden; diese stellte sich anschließend als bestätigte böswillige Aktivität heraus. Der Betrieb wurde nach der Behebung des Problems und einem obligatorischen Software-Upgrade um den 2. September herum wieder aufgenommen.

    Andere Netzwerke waren ebenfalls von sicherheitsbedingten Unterbrechungen betroffen. Cronos-Validatoren stellten den Betrieb am 30. August nach einem Exploit im Tectonic-Kreditprotokoll ein und führten anschließend ein Rollback von etwa 10.000 bis 11.000 Blöcken durch. Auch ICON, Injective und MultiversX verzeichneten im August und September sicherheitsbedingte Unterbrechungen.

    Zusammenfassung: Ontology nahm die Blockproduktion nach etwa 41 Stunden wieder auf. Für das Ontology-Netzwerk selbst wurden keine verlorenen Gelder gemeldet, während die konkrete Ursache der Sicherheitswarnung und mögliche Folgen für das betroffene Ökosystemprojekt offenblieben.

    Verdachtsmeldungen steigen 2025 auf 374.693

    Die Zahl der Verdachtsmeldungen ist 2025 um rund 41 Prozent auf 374.693 gestiegen. Digitale Finanzdienstleister lieferten 108.158 Eingänge und damit 29 Prozent des Gesamtaufkommens.

    Wie die PresseBox am 12.10.2026 berichtete, gehört seit dem 1. März 2026 die Blockchain-Transactions-ID zu den Angaben, die bei Transfers von Kryptowerten in einer Meldung enthalten sein müssen. Die Kennung bezeichnet die Stelle, unter der die Übertragung in der Blockchain verzeichnet ist.

    Die bundeseinheitliche Verordnung regelt außerdem weitere Pflichtangaben. Dazu zählen der Name des Anbieters von Kryptowerte-Dienstleistungen nach der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte, die Inhaber und Bevollmächtigten des betreffenden Kryptowertekontos sowie weitere Informationen zur Unterscheidung unterschiedlicher Kryptowertekonten.

    Bei einem Kryptowertetransfer müssen außerdem die Blockchain-Transactions-ID, der Betrag in Einheiten des Kryptowertes und der Wechselkurs angegeben werden. Damit werden Transfers von Kryptowerten in die bestehenden Meldeanforderungen einbezogen.

    Zusammenfassung: 2025 wurden 374.693 Verdachtsmeldungen registriert. Digitale Finanzdienstleister waren für 108.158 Meldungen beziehungsweise 29 Prozent des Gesamtaufkommens verantwortlich; seit dem 1. März 2026 gehört die Blockchain-Transactions-ID zu den erforderlichen Angaben.

    Qore3 und GCIT bringen Blockchain-Technologie in ein bhutanisches Himalaya-Dorf

    Das Singapurer Infrastrukturunternehmen Qore3 und das Gyalpozhing College of Information Technology (GCIT), ein College der Royal University of Bhutan, haben eine langfristige Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, Blockchain-Technologie in das abgelegene Bauerndorf Rukha im Distrikt Wangdue Phodrang zu bringen und dort praktische Anwendungen für dezentralisierte Technologien zu erproben.

    Nach Angaben von aktien.news wurde die Zusammenarbeit durch eine Absichtserklärung formalisiert, die während der TOKEN2049-Woche unterzeichnet wurde. Im Mittelpunkt steht das Projekt „Digital Village“, das untersuchen soll, wie Blockchain landwirtschaftliche Transaktionen unterstützen und lokale Lebensgrundlagen stärken kann.

    21 ländliche Haushalte in Rukha sollen mit MPC-Wallet-Lösungen ausgestattet werden. Zusätzlich ist ein Utility-Token-basiertes Modell für Gemeinschaftsfinanzierung vorgesehen, während KI-gestützte digitale Wallets in der Praxis getestet werden.

    Rukha war der Ausgangspunkt eines integrierten Gemeindeentwicklungsprogramms der Tarayana Foundation. Die Stiftung wurde 2003 von Ihrer Majestät der Königinmutter Ashi Dorji Wangmo Wangchuck gegründet; das Programm wurde später auf mehr als 150 Dörfer in ganz Bhutan ausgeweitet. Die Tarayana Foundation ist auch Partner des aktuellen Projekts.

    Als weiterer Partner ist die Schweizer Hochschule Luzern beteiligt. Sie bringt Akteure der Blockchain-Industrie, Pädagogen und Forscher zusammen, um reale Anwendungen für Distributed-Ledger-Technologie zu entwickeln. Damit verbindet das Vorhaben Institutionen aus Singapur, Bhutan und der Schweiz.

    Die Feldarbeit begann bereits im August 2026. Forscher des GCIT und von Tarayana besuchten gemeinsam mit GCIT-Präsidentin Audrey Low und Jeffrey Cheong, Head of Partnerships bei Qore3, das Dorf Rukha, um die Bedürfnisse der Dorfgemeinschaft und bestehende Gemeinschaftspraktiken zu bewerten.

    Anschließend leitete Cheong am GCIT einen Workshop über Multi-Agenten-KI-Entwicklung für Lehrkräfte und Studierende. Die dabei geschaffene technologische Grundlage soll in White-Label-Technologie-Stacks für die Projektwerkzeuge einfließen.

    Die Partnerschaft umfasst neben dem Feldprojekt angewandte Forschung und DeFi-Ausbildung für Studierende, Lehrkräfte, Forscher und das breitere Tech-Ökosystem Bhutans. Bereits Anfang 2025 hatten Qore3 und GCIT bei Kapazitätsaufbau, Lehrplangestaltung und Personalrekrutierung kooperiert.

    Bhutan arbeitet zugleich an einem regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte. Am 14. Mai 2026 war berichtet worden, dass BTSE Bhutan eine grundsätzliche Genehmigung vom Gelephu Financial Services Office erhalten hatte. Dies galt als erster Schritt auf dem Weg zu einer vollständigen Finanzdienstleistungslizenz innerhalb der Sonderverwaltungszone Gelephu Mindfulness City.

    Für deutsche Privatanleger ist das Projekt laut Quelle kein direktes Investitionsobjekt, da weder börsennotierte Unternehmen noch öffentlich handelbare Token im Mittelpunkt stehen. Es zeigt jedoch, dass Blockchain-Infrastruktur zunehmend in landwirtschaftlichen und gemeinschaftlichen Anwendungsfeldern getestet wird.

    Zusammenfassung: Im Projekt „Digital Village“ sollen 21 Haushalte in Rukha MPC-Wallets, ein Utility-Token-Modell für Gemeinschaftsfinanzierung und KI-gestützte Wallets erproben. Die Partnerschaft zwischen Qore3 und GCIT verbindet praktische Feldarbeit, Forschung und DeFi-Ausbildung.

    China baut staatlich kontrollierte Blockchain-Infrastruktur aus

    China plant ein landesweites Blockchain-Netzwerk zur Digitalisierung der Wirtschaft. Wie Coin Kurier unter Berufung auf Börse Global und BTC-ECHO berichtet, legten das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei und der Staatsrat am 9. Oktober einen Wirtschaftsplan mit 19 Maßnahmen vor.

    Der Plan sieht eine engere Verbindung traditioneller Industrien mit digitalen Technologien und einen verbesserten Datenaustausch vor. Das Programm „East Data, West Computing“ soll Daten aus wirtschaftsstarken Regionen im Osten in Rechenzentren im Westen übertragen.

    Zusätzlich sind Regeln für Eigentum, Handel und Gewinnverteilung bei digitalen Daten vorgesehen. Die geplante Blockchain-Infrastruktur soll staatlich kontrolliert und auf zugelassene Teilnehmer ausgerichtet sein.

    Bitcoin bleibt ausgeschlossen, weil das Netzwerk offen, dezentral und ohne Genehmigung funktioniert. Die chinesischen Behörden warnen weiterhin vor Spekulation und virtuellen Geschäftsmodellen zulasten der Realwirtschaft.

    China verfügt bereits seit April 2020 über das Blockchain-based Service Network. Nach Angaben des DigiChina-Projekts der Stanford-Universität erlaubt dieses Netzwerk keine unabhängigen Kryptowährungen wie Bitcoin. Ob das neue nationale Netzwerk auf dem bestehenden System aufbaut oder eigenständig entsteht, ist bislang offen.

    Am Handelsverbot für Kryptowährungen auf dem chinesischen Festland ändert sich laut Quelle nichts. Die chinesische Zentralbank und sieben weitere Behörden bestätigten die bestehenden Beschränkungen im Februar erneut. Peking setzt stattdessen auf die Weiterentwicklung und stärkere Integration des digitalen Yuan in das Finanzsystem.

    Zusammenfassung: Chinas Wirtschaftsplan umfasst 19 Maßnahmen und fördert staatlich kontrollierte Blockchain-Infrastruktur. Bitcoin bleibt ausgeschlossen, während das Handelsverbot für Kryptowährungen bestehen bleibt und der digitale Yuan weiterentwickelt wird.

    Blockchain soll Rohstoff-Lieferketten nachvollziehbarer machen

    Blockchain-Rückverfolgbarkeitstools werden zunehmend in mineralischen Lieferketten eingesetzt. Laut Coin Kurier soll ein unveränderbares, verteiltes Register jeden Besitzwechsel von der Mine bis zum Markt dokumentieren.

    Die Technologie reagiert auf strengere regulatorische Anforderungen in der Elektronik-, Elektrofahrzeug- und Batterieherstellung. Unternehmen müssen zunehmend nachweisen, dass Kobalt, Zinn, Tantal, Wolfram und Lithium nicht aus Konflikt- oder Hochrisikogebieten stammen und nicht unter Einsatz von Zwangsarbeit produziert wurden.

    Minenbetreiber, Händler, Schmelzhütten, Raffinerien und Hersteller können Transaktionen mit Zeitstempeln dokumentieren und kryptografisch mit vorherigen Einträgen verknüpfen. Erzchargen werden teilweise bereits am Ort der Gewinnung markiert und über mehrere Verarbeitungsstufen verfolgt.

    • QR-Codes, RFID-Tags oder Isotopen-Fingerabdrücke können digitale Einträge mit physischem Material verbinden.
    • Auditergebnisse können bestimmten Minenstandorten zugeordnet werden.
    • Nachgelagerte Abnehmer können Zugriff auf vorgelagerte Daten erhalten.
    • Smart Contracts können Zahlungen oder Warnmeldungen auf Basis verifizierter Compliance-Meilensteine auslösen.
    • Die Systeme können mit OECD-Leitsätzen und Branchenzertifizierungen abgeglichen werden.

    Die Blockchain kann jedoch nicht selbst überprüfen, ob eine physische Erzlieferung tatsächlich einem digitalen Eintrag entspricht. Falsche Eingaben am Ursprung bleiben insbesondere im kleingewerblichen Bergbau ein Risiko.

    Weitere Herausforderungen sind konkurrierende Plattformen, fehlende Standards für Datenformate und die Gefahr paralleler Datensysteme. Für kleinere Produzenten können Hardware, Konnektivität und Schulungen erhebliche Hürden darstellen.

    Verpflichtende Lieferkettensorgfaltspflichten erhöhen den Druck auf Unternehmen. Schmelzhütten und Raffinerien gelten als kritische Schnittstellen, weil dort verschiedene vorgelagerte Quellen zusammengeführt werden. Blockchain-Plattformen sollen Audit- und Zertifizierungsrahmen ergänzen, nicht ersetzen.

    Zusammenfassung: Blockchain kann Herkunfts- und Besitzdaten strukturierter und schwerer manipulierbar dokumentieren. Die Glaubwürdigkeit hängt jedoch von der Verifizierung, gemeinsamen Standards und der Qualität der eingegebenen Daten ab.

    Nebius: Rechenzentrum mit einem Budget von $800 Millionen geplant

    Bei Nebius steht neben der technischen Leistungsfähigkeit die Finanzierung geplanter Rechenkapazität im Mittelpunkt. Nach Angaben von Coin Kurier berichtet ad-hoc-news.de über ein geschätztes Budget von $800 Millionen für ein geplantes Rechenzentrum von BlockchAIn Digital Infrastructure für Nebius.

    Das Rechenzentrum soll Medienberichten zufolge eine Kapazität von 50 MW und einen Vertrag über zwölf Jahre umfassen. Kundenvorauszahlungen sollen nach Angaben von BlockchAIn den Eigenkapitalbeitrag decken.

    Die Formulierung beschreibt laut Quelle eine erwartete Finanzierung. Daraus lasse sich weder ableiten, dass die Vorauszahlungen bereits eingegangen seien, noch dass die vollständige Projektfinanzierung gesichert sei.

    Nebius berichtete außerdem über führende Ergebnisse auf einem einzelnen HGX-B300-Knoten für zwei Modelle im Benchmark MLPerf Training 6.0. Diese Ergebnisse betreffen die technische Leistungsfähigkeit, während das geplante Rechenzentrum für Kapazitätsaufbau und Finanzierung steht.

    Zusätzlich übernahm Nebius vor rund zwei Wochen Inferize. Die Technologie und das Entwicklungsteam des auf Inferenzoptimierung spezialisierten Unternehmens wurden in Nebius Token Factory integriert.

    Die Aktie verzeichnete laut dem Bericht seit Jahresanfang ein Kursplus von 169 Prozent. Die Quelle unterscheidet dabei zwischen bestätigten technischen Leistungsdaten, geplanter zusätzlicher Rechenkapazität und einer erwarteten Finanzierung.

    AngabeWert
    Geschätztes Budget$800 Millionen
    Geplante Kapazität50 MW
    Vertragslaufzeitzwölf Jahre
    Kursplus seit Jahresanfang169%

    Zusammenfassung: Für das geplante Rechenzentrum werden ein Budget von $800 Millionen, 50 MW Kapazität und ein Vertrag über zwölf Jahre genannt. Kundenvorauszahlungen sollen den Eigenkapitalbeitrag decken; eine vollständig gesicherte Finanzierung ist laut Quelle nicht bestätigt.

    Ethereum: ETF-Abflüsse treffen auf neue Zugänge und Testnet-Upgrade

    Ethereum steht gleichzeitig unter dem Einfluss von Kapitalabflüssen, neuen regulatorischen Zugängen und technischer Entwicklung. Laut Coin Kurier flossen in den fünf Handelssitzungen bis Freitag netto 542,1 Millionen US-Dollar aus US-Spot-Ether-ETFs ab.

    Damit verzeichneten die Produkte ihre schwächste Woche seit Januar. Die Abflüsse erstreckten sich über neun aufeinanderfolgende Handelssitzungen. Auf BlackRocks iShares Ethereum Trust entfielen allein 477,1 Millionen US-Dollar der wöchentlichen Nettoabflüsse.

    Die Zahlen beziehen sich auf US-Spot-Produkte und bilden laut Quelle nicht die gesamte Nachfrage nach Ether ab. Sie zeigen jedoch einen Kapitalentzug aus diesem Anlagekanal.

    Thailand schuf gleichzeitig einen regulatorischen Rahmen für lokal gelistete Bitcoin- und Ether-ETFs, die jeweils nur einen Kryptowert abbilden. Die Regeln der thailändischen Wertpapieraufsicht SEC treten am 16. Oktober in Kraft.

    Die Fonds müssen im Durchschnitt mindestens 80 Prozent ihres Nettoinventarwerts im jeweiligen Basiswert engagiert sein. Außerdem müssen sie von der SEC regulierte Verwahrer für digitale Vermögenswerte nutzen; der Handel soll an der Stock Exchange of Thailand stattfinden.

    Ein Emittent oder ein erster Handelstag wurde laut Bericht noch nicht genannt. Der neue Rahmen ist daher ein möglicher künftiger Zugang zu Ether, aber kein bestätigter Fondsstart und kein unmittelbarer Kapitalzufluss.

    Auf technischer Ebene wurde das Glamsterdam-Upgrade am 6. Oktober im Sepolia-Testnetz aktiviert. Zu den getesteten Änderungen gehören eine im Protokoll verankerte Trennung von Blockvorschlag und Blockerstellung sowie Zugriffslisten auf Blockebene.

    Parallel lief ein Gaslimit-Test von bis zu 200 Millionen. Die Aktivierung betrifft ausdrücklich das Testnetz; ein Termin für die Einführung im Hauptnetz wurde nicht bestätigt.

    Zusammenfassung: US-Spot-Ether-ETFs verzeichneten über fünf Handelssitzungen Nettoabflüsse von 542,1 Millionen US-Dollar. Thailand schafft ab dem 16. Oktober Regeln für Bitcoin- und Ether-ETFs, während Glamsterdam zunächst nur im Sepolia-Testnetz läuft.

    Cardano: ADA verliert 7,4 Prozent, Gebührensenkung scheitert

    Cardano ist nach einem dynamischen Monatsauftakt in eine Konsolidierungsphase übergegangen. Laut Coin Kurier gab ADA auf Wochensicht um 7,4 Prozent nach und notierte bei 0,2505 US-Dollar.

    Der vorherige Preisanstieg wurde von einem Aufbau spekulativer Positionen im Derivatemarkt begleitet. Zwischen dem 3. und 5. Oktober stieg das offene Interesse bei ADA-Kontrakten um 25 Prozent auf 304 Millionen US-Dollar.

    Nach dem Abbau dieser Hebelwirkung ließ die Dynamik nach. Trotz des Rücksetzers lag ADA laut Bericht weiterhin 18 Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt.

    Bei der Netzwerkinfrastruktur bleibt Node-Version 11.1.3 die empfohlene Software für Stake-Pool-Betreiber, während Version 11.1.2 das Minimum darstellt. Drei Wochen nach der Veröffentlichung von 11.1.2 entfielen noch 30 Prozent der Blockproduktion im Mainnet auf ältere Versionen.

    Die Entwickler bereiten außerdem das Dijkstra-Upgrade vor. Als nächste Meilensteine nennt Intersect die Bereitstellung von Node-Version 11.2 und die Inbetriebnahme eines öffentlichen DijkstraNet-Testnetzwerks. Beide Komponenten befinden sich noch in der Entwicklung und sind nicht für die breite Nutzung freigegeben.

    In der On-Chain-Governance scheiterte ein Vorschlag zur Senkung der Mindestgebühr für Staking-Pools von 170 ADA auf 75 ADA. Am 10. Oktober lag die Zustimmung bei 34,45 Prozent und damit unter der erforderlichen Schwelle von 67 Prozent.

    Zusätzlich stand eine Treasury-Auszahlung von 11.787.063 ADA zur Abstimmung. Damit sollen Entwicklungswerkzeuge von OpenZeppelin finanziert werden; die Abstimmungsfrist endete am 12. Oktober.

    AngabeWert
    Wöchentliche ADA-Entwicklung-7,4 Prozent
    ADA-Kurs0,2505 US-Dollar
    Offenes Interesse am 5. Oktober304 Millionen US-Dollar
    Anstieg des offenen Interesses25 Prozent
    Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt18 Prozent
    Vorgeschlagene Staking-Mindestgebührvon 170 ADA auf 75 ADA
    Zustimmung34,45 Prozent
    Erforderliche Zustimmung67 Prozent

    Zusammenfassung: ADA fiel binnen einer Woche um 7,4 Prozent auf 0,2505 US-Dollar. Die geplante Senkung der Mindestgebühr von 170 ADA auf 75 ADA verfehlte mit 34,45 Prozent die erforderliche Zustimmung von 67 Prozent.

    Solana prüft Verdopplung des Blocklimits

    Bei Solana steht eine Erhöhung der Rechenkapazität zur Diskussion. Nach Angaben von Coin Kurier schlug Anza-CEO Brennan Watt vor, das Rechenlimit pro Block von 50 Millionen auf 100 Millionen Compute Units anzuheben.

    Der Vorschlag ist bislang nicht beschlossen. Ein Aktivierungsdatum und eine konkrete Softwareversion stehen noch nicht fest; außerdem liegt nach Darstellung der Quelle bisher kein formaler Änderungsantrag im SIMD-Verfahren vor.

    Watt stellte seine Idee in einer GitHub-Diskussion vor. Die Anhebung soll über mehrere getrennt freizuschaltende Stufen erfolgen. Die Limits für Shreds und einzelne Konten sollen unverändert bleiben.

    Der Vorschlag ist von der bereits umgesetzten Änderung bei der Blockproduktion zu unterscheiden. Mit SIMD-0525 wurde das Ziel für die Zeitfenster der Blockproduktion von ursprünglich 400 auf 200 Millisekunden halbiert. Die Umstellung erfolgte schrittweise seit August.

    Parallel wird Alpenglow entwickelt. Das Vorhaben soll eine Finalität von ungefähr 150 Millisekunden ermöglichen, während das bisherige TowerBFT-Verfahren rund 12,8 Sekunden benötigt. Alpenglow läuft bereits in Test- und Entwicklungsnetzen, ein Termin für die Aktivierung im Hauptnetz wurde jedoch nicht angekündigt.

    Zusammenfassung: Solana prüft eine Erhöhung des Blocklimits von 50 Millionen auf 100 Millionen Compute Units. Die Änderung ist weder formal beantragt noch aktiviert; auch für Alpenglow gibt es keinen angekündigten Hauptnetz-Termin.

    XRP Ledger behebt kritische Schwachstelle

    RippleX hat eine kritische Schwachstelle im XRP Ledger behoben, bevor Hinweise auf eine Ausnutzung in öffentlichen Netzwerken festgestellt wurden. Wie Coin Kurier berichtet, betraf der Fehler die Zahlungsverarbeitung und bestand seit 2015.

    Ein Ganzzahlüberlauf hätte Angreifern ermöglichen können, durch speziell gestaltete Zahlungen zusätzliche ausgebbare XRP zu erzeugen. Cayden Liao und Veria AI sollen den Fehler am 22. September gemeldet haben; RippleX konnte die Schwachstelle anschließend reproduzieren.

    Die Korrektur wurde am 25. September mit der Softwareversion xrpld 3.4.1 ausgeliefert. Nach Angaben der Entwickler gab es keine Hinweise auf eine Ausnutzung in öffentlichen Netzwerken.

    RippleX legte außerdem einen Fehler bei der Prüfung gebündelter Transaktionen offen. Auch diese Schwachstelle wurde mit xrpld 3.4.1 behoben und die Sicherheitsänderung anschließend im Hauptnetz aktiviert.

    Unabhängig davon ging PermissionDelegationV1_1 in Betrieb. Damit können Kontoinhaber anderen Konten bestimmte Berechtigungen erteilen, ohne die primären Signaturschlüssel weiterzugeben.

    Die technische Anleitung des XRP Ledger warnt weiterhin davor, die Berechtigung PaymentBurn zu delegieren. Unter bestimmten Bedingungen könnte diese Berechtigung die Erzeugung von Token ermöglichen, anstatt ausschließlich deren Vernichtung zu erlauben. Die Warnung bleibt bestehen, bis eine separate Korrektur aktiviert wird.

    Zusammenfassung: Der Ganzzahlüberlauf in der Zahlungsverarbeitung wurde behoben und mit xrpld 3.4.1 ausgeliefert. Hinweise auf eine Ausnutzung in öffentlichen Netzwerken wurden nicht festgestellt; die Warnung zur Delegation von PaymentBurn besteht jedoch weiter.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Ereignisse zeigen, dass Blockchain-Infrastruktur zunehmend in reale Finanz-, Lieferketten- und Verwaltungsprozesse integriert wird, zugleich aber weiterhin erhebliche Abhängigkeiten von Governance, Datenqualität und Sicherheitsprozessen bestehen. Besonders kritisch ist, wenn Netzwerke wiederholt abgeschaltet werden müssen oder technische Änderungen noch nicht ausreichend geprüft sind. Für Nutzer und Investoren bleiben daher transparente Kommunikation, unabhängige Sicherheitsprüfungen und klar abgegrenzte Zuständigkeiten entscheidend.

    Infobox: Die technologische Relevanz wächst, doch Vertrauen entsteht erst durch belastbare Sicherheitsstandards, nachvollziehbare Governance und überprüfbare praktische Ergebnisse.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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