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    Blockchain-News: ETF-Verluste, XRP-Druck und neue Digital-Asset-Produkte

    KI-generiert
    07.11.2026 14 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Der Kryptomarkt bleibt turbulent: Blockchain-ETFs verloren zwischen Ende September und Anfang November 2026 je nach Ausrichtung rund 20 bis 38 Prozent. Besonders konzentrierte und kryptonahe Portfolios gerieten unter Druck, während breiter gestreute Produkte weniger stark nachgaben.
    Auch institutionell bewegt sich viel: Die Schweiz bleibt ein wichtiger Blockchain-Standort, muss ihre regulatorischen Vorteile aber stärker in marktfähige Anwendungen übersetzen. Chancen liegen vor allem bei Stablecoins, Verwahrung, Tokenisierung, Settlement und Trade Finance.
    Valour brachte in Schweden acht neue Digital-Asset-ETPs auf den Markt. Die Produkte bilden unter anderem Venice, Canton Network, Raydium, Morpho, Maple Finance, Pump.fun, Dogwifhat und Bonk ab und sind über herkömmliche Brokerkonten handelbar.
    XRP steht derweil unter Druck: In fünf Tagen wurden Longpositionen von mehr als 30 Millionen US-Dollar liquidiert, während US-Spot-XRP-ETFs zuletzt keine neuen Nettozuflüsse verzeichneten. Große Wallets kauften zwar rund 60 Millionen XRP, doch eine Erholung müsste sich erst charttechnisch bestätigen.
    Der Blick nach vorn zeigt weitere Infrastruktur- und Anwendungsfortschritte: BNY verwahrt XRP und RLUSD für institutionelle Kunden, während Blockchain-Lösungen Lieferketten, Tokenisierung, Identität und Zahlungen verändern. GameStop beendete sein NFT-Projekt, zugleich soll Erasure Coding Blockchains skalierbarer und datenverfügbarer machen.

    Der Kryptomarkt bleibt in Bewegung: Während Blockchain-ETFs je nach Portfoliostruktur bis zu 38 Prozent verlieren, ringen Standorte, Emittenten und Unternehmen um die nächste Wachstumsphase. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen – von XRP-Liquidationen und neuen Digital-Asset-ETPs über Stablecoins und institutionelle Verwahrung bis zum Ende des GameStop-NFT-Projekts und technischen Fortschritten bei der Blockchain-Skalierung.

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    Blockchain-ETFs verlieren bis zu 38 Prozent – Portfoliostruktur entscheidet

    Fünf Blockchain-ETFs haben zwischen dem 22. September und dem 6. November 2026 laut das investment zwischen rund 20 und 38 Prozent ihres Wertes verloren. Alessandro Valentino, Produktmanager bei Vaneck, bezeichnete starke Kursrückgänge als wiederkehrendes Merkmal digitaler Vermögenswerte; Jannick Bröring von Teroxx verwies darauf, dass Korrekturen von 20 bis 30 Prozent für diese Anlageklasse nicht ungewöhnlich seien.

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    Die Unterschiede zwischen den Produkten führt der Bericht vor allem auf deren Portfolios zurück. Der Invesco Coin Shares Global Blockchain ETF mit der ISIN IE00BGBN6P67 verlor rund ein Fünftel seines Wertes, während der Global X Blockchain ETF mit der ISIN IE000XAGSCY5 mehr als ein Drittel einbüßte.

    Der Global-X-ETF bildet den Solactive Blockchain V2 Index ab, das Invesco-Produkt den Coin Shares Blockchain Global Equity Index. Invesco investiert dabei auch in Unternehmen, die Blockchain-Technologie in Zahlungssystemen, Finanzdienstleistungen und weiteren Anwendungen einsetzen.

    Unter den zehn meistgehaltenen Positionen des Invesco-ETFs finden sich neben Coinbase und der Circle Internet Group auch Samsung Electronics und TSMC. Beim Global X Blockchain ETF stammen die zehn meistgehaltenen Titel dagegen ausschließlich aus dem Umfeld von Kryptowährungen und Bitcoin. Dazu zählen unter anderem Bit Mine Immersion Technologies, Iren, Hut 8, Riot Platforms, Clean Spark und Mara.

    MerkmalInvesco-ETFGlobal-X-ETF
    Größte BrancheIT oder Telekommunikation, rund 42 ProzentSoftware, rund 72 Prozent
    Anteil der zehn größten Positionenrund 37 Prozentrund 57 Prozent
    Verlust im betrachteten Zeitraumrund ein Fünftelmehr als ein Drittel

    Laut dem Bericht entfielen Anfang November allein auf Circle, Coinbase und Bit Mine über 40 Prozent des Fondsvermögens des Global-X-Produkts. Das stärker konzentrierte und kryptonähere Portfolio schnitt damit um rund 18 Prozentpunkte schlechter ab als das breiter gestreute Invesco-Produkt.

    „Korrekturen von 20 bis 30 Prozent sind für diese Anlageklasse nicht ungewöhnlich, selbst innerhalb längerer Aufwärtszyklen“, sagte Jannick Bröring laut das investment.

    Zusammenfassung: Die Verluste der Blockchain-ETFs fielen deutlich unterschiedlich aus. Der Bericht führt die Abweichungen insbesondere auf Branchengewichtung, Konzentration und die direkte Abhängigkeit der enthaltenen Unternehmen vom Kryptomarkt zurück.

    Schweizer Blockchain-Standort: Von regulatorischer Stärke zu skalierbaren Geschäftsmodellen

    Der Schweizer Blockchain-Standort belegt laut finews.ch in einem Benchmark-Bericht der Swiss Blockchain Federation Rang sechs. Marcel Hostettler wertet dies nicht als Abgesang auf den Finanzplatz, sondern als Hinweis auf eine Lücke zwischen vorhandenen Standortvorteilen und deren kommerzieller Nutzung.

    Der Bericht bewertet Umsetzungstempo, Marktgrösse und Liquidität sowie AI × Blockchain und Talent jeweils mit 15 Prozent. Eine Sensitivitätsanalyse ordnet die Schweiz je nach Gewichtung zwischen Rang vier und Rang acht ein. Damit gehört der Standort weiterhin zur erweiterten Spitzengruppe, ist aber nicht mehr unbestritten unter den ersten drei.

    Zu den Stärken zählen laut dem Beitrag DLT-Infrastruktur, regulatorische Klarheit, rechtliche Finalität, Banking, Custody und geopolitische Stabilität. Genannt werden außerdem die digitalen Abwicklungs- und Verwahrungsfunktionen von SIX, BX Digital, spezialisierte Banken, Hochschulen, Stiftungen und Beratungsunternehmen.

    Hostettler sieht das Hauptproblem weniger im Fundament als in der Umsetzung. Die Schweiz müsse regulatorische Stärke häufiger in skalierbare Anwendungen und internationale Geschäfte übersetzen. Der Schweizer Markt sei klein; deshalb sei internationale Anschlussfähigkeit entscheidend.

    Auch die Finma wird im Beitrag kritisch, aber differenziert betrachtet. Die ICO-Wegleitung vom 16. Februar 2018 habe neue Token-Modelle in bestehende Schutzprinzipien eingeordnet. Für 2017 bis 2020 kündigte die Finma an, unnötige regulatorische Hindernisse für innovative Geschäftsmodelle abzubauen; von 2021 bis 2024 war Innovationsförderung ein eigenes strategisches Ziel.

    In der Strategie 2025 bis 2028 erscheint Innovation laut finews.ch nicht mehr als eigene Zielüberschrift, bleibt aber Teil des Auftrags. Verfahren müssten berechenbarer, effizienter und proportionaler werden, da sich langwierige Prozesse wirtschaftlich negativ auf Geschäftsmodelle auswirken könnten.

    Als konkrete Chance nennt der Beitrag Stablecoins. Nahezu 99 Prozent der Stablecoin-Marktkapitalisierung seien in US-Dollar denominiert. Häufig genannte rund 30 Billionen US-Dollar jährliches On-Chain-Volumen seien Bruttowerte; Visa bezifferte das um Bots, interne Umbuchungen und vergleichbare Aktivitäten bereinigte Jahresvolumen auf rund 6,4 Billionen US-Dollar.

    Die Schweiz müsse dabei nicht zwingend Hauptemissionsplatz werden. Potenziale sieht Hostettler bei Custody, Governance, Tokenisierung, Settlement und grenzüberschreitender Strukturierung. Besonders naheliegend sei Trade Finance, weil die Schweiz eine globale Drehscheibe für Rohstoffe sei und internationale Lieferketten häufig dollarbasiert seien.

    „Die Schweiz verliert nur dann an Boden, wenn sie ihre starken Regeln nicht in marktfähige Anwendungen und internationale Geschäfte übersetzt“, schreibt Marcel Hostettler laut finews.ch.

    Zusammenfassung: Die Schweiz verfügt laut Beitrag über starke regulatorische und infrastrukturelle Voraussetzungen. Entscheidend seien nun schnellere Verfahren, internationale Kooperationen und die Überführung von Pilotprojekten in marktfähige Anwendungen.

    Valour führt acht neue Digital-Asset-ETPs in Schweden ein

    Die DeFi-Technologies-Tochter Valour hat laut boerse.de acht neue, auf schwedische Kronen lautende Digital-Asset-ETPs am Spotlight Stock Market eingeführt. Die Produkte werden seit dem 5. November 2026 gehandelt und ermöglichen ein Engagement in Venice, Canton Network, Raydium, Morpho, Maple Finance, Pump.fun, Dogwifhat und Bonk.

    Die ETPs sind über herkömmliche Brokerkonten zugänglich, ohne dass Anleger die zugrunde liegenden digitalen Vermögenswerte selbst kaufen oder verwahren müssen. Valour baut damit seine Plattform mit mehr als 100 Digital-Asset-ETPs weiter aus.

    ProduktHandelssymbolISINVerwaltungsgebühr
    Valour Venice (VVV) SEK ETPVVV SEKCH11086817711,9 %
    Valour Canton Network (CC) SEK ETPCC SEKCH11086826621,9 %
    Valour Raydium (RAY) SEK ETPRAY SEKCH11086826701,9 %
    Valour Morpho (MORPHO) SEK ETPMORPHO SEKCH11086826881,9 %
    Valour Maple Finance (SYRUP) SEK ETPSYRUP SEKCH11086826961,9 %
    Valour Pump.fun (PUMP) SEK ETPPUMP SEKCH11086827041,9 %
    Valour Dogwifhat (WIF) SEK ETPWIF SEKCH11086827121,9 %
    Valour Bonk (BONK) SEK ETPBONK SEKCH11086827201,9 %

    Die Produktpalette deckt unterschiedliche Blockchain-Bereiche ab. Venice wird als datenschutzorientierte Plattform für künstliche Intelligenz beschrieben, Canton Network als Blockchain-Netzwerk für institutionelle Finanzmärkte, Raydium als dezentrale Börse und automatisierter Market Maker auf Basis der Solana-Blockchain.

    Morpho ist ein dezentrales Kreditprotokoll, Maple eine On-Chain-Plattform für Vermögensverwaltung und Kreditvergabe. Pump.fun ermöglicht die Erstellung, Einführung und den Handel digitaler Token auf Solana. Dogwifhat und Bonk werden als von Communitys getragene digitale Vermögenswerte mit Solana-Bezug beschrieben.

    „Digitale Vermögenswerte entwickeln sich längst über ihre ursprünglichen Anwendungsbereiche hinaus weiter“, sagte Johan Wattenström, Geschäftsführer von DeFi Technologies, laut boerse.de.

    Valour-Geschäftsführer Jacob Lindberg erklärte, Anleger könnten mit den neuen Produkten verschiedene Ökosysteme über bestehende Brokerkonten bewerten. Die Notierungen umfassen laut Mitteilung institutionelle Blockchain-Infrastruktur, dezentrale Kreditvergabe, KI-bezogene Vermögenswerte sowie Community-getragene Ökosysteme von Solana.

    Zusammenfassung: Valour erweitert sein Angebot um acht SEK-denominierte ETPs am Spotlight Stock Market. Jedes Produkt ist mit einer Verwaltungsgebühr von 1,9 % verbunden und bildet jeweils einen digitalen Vermögenswert ab.

    XRP unter Druck: Liquidationen und fehlende ETF-Zuflüsse

    XRP steht laut Börse Express nach umfangreichen Liquidationen weiter unter Druck. In den fünf Tagen bis zum Bericht wurden Longpositionen im Wert von mehr als 30 Mio. US-Dollar liquidiert; zugleich verzeichneten US-Spot-XRP-ETFs den vierten Handelstag in Folge keine Nettoflüsse.

    Der aktuelle Kurs wurde mit 1,15 USD und einer Tagesveränderung von -2,4% angegeben. Am Vortag entfielen 16,01 Mio. US-Dollar beziehungsweise 95,54 % des täglichen XRP-Liquidationsvolumens auf Longpositionen. Das gesamte Liquidationsvolumen erreichte 16,75 Mio. US-Dollar.

    KennzahlWert
    Aktueller Kurs1,15 USD
    Tagesveränderung-2,4%
    Liquidierte Longpositionen in fünf Tagenmehr als 30 Mio. US-Dollar
    Long-Liquidationen am Vortag16,01 Mio. US-Dollar
    Anteil am täglichen Liquidationsvolumen95,54 %
    Gesamtes Liquidationsvolumen am Vortag16,75 Mio. US-Dollar
    Kumulierte Nettozuflüsse der US-Spot-XRP-ETFs seit Auflegung1,81 Mrd. US-Dollar

    Eine kurzfristige Stabilisierung könnte laut Bericht durch den Abbau gehebelter Longpositionen begünstigt werden, sofern weitere Liquidationen nachlassen. Für eine tatsächliche Erholung seien jedoch neue Käufer und anhaltende Nachfrage erforderlich.

    Gleichzeitig erhöhten große Wallets ihre Bestände. Laut Santiment akkumulierten diese innerhalb einer Woche rund 60 Mio. XRP. Die soziale Stimmung fiel nach Angaben des Analysten Ali Martinez auf den niedrigsten Stand seit Juli.

    Martinez sieht darin möglicherweise ein Signal für eine Gegenbewegung, knüpft diese Einschätzung jedoch an eine charttechnische Bestätigung. Er verwies auf eine mögliche inverse Kopf-Schulter-Formation mit einer Nackenlinie bei 1,60 US-Dollar. Erst ein Ausbruch könne nach seiner Einschätzung 2,10 US-Dollar in den Blick rücken.

    Zusammenfassung: XRP wird durch Liquidationen, die Tagesentwicklung von -2,4% und fehlende ETF-Nettozuflüsse belastet. Käufe großer Wallets und eine mögliche inverse Kopf-Schulter-Formation liefern positive Ansatzpunkte, bleiben laut Bericht jedoch an weitere Bestätigung gebunden.

    Signal Week 2027 verbindet Blockchain, KI und Robotik

    Die Signal Week, ehemals Paris Blockchain Week, findet laut Coin Kurier am 6. und 7. Juli 2027 im Palais des Congrès de Paris statt. Die Veranstaltung fällt in dieselbe Woche wie der RAISE Summit und der MACHINA Summit.

    Im Mittelpunkt sollen digitale Vermögenswerte, Künstliche Intelligenz und Robotik stehen. Erwartet werden Banken, Finanzinstitute, Digital-Asset-Anbieter, Technologieunternehmen, Investoren, Regulierer und Regierungsvertreter.

    BlackRock, J.P. Morgan, Citi, Fidelity und BNP Paribas haben laut Yellow.com ihre Teilnahme bereits zugesagt. Das Programm soll Banken und Finanzinstitute, Fintech und Zahlungsverkehr, KI und agentische Finanzanwendungen sowie regulatorische Rahmenbedingungen behandeln.

    Die Ausgabe 2026 verzeichnete laut Quelle mehr als 400 Vertreterinnen und Vertreter aus dem öffentlichen Sektor. Insgesamt nahmen mehr als 10.000 Personen aus über 100 Ländern teil, rund 70 % davon auf C-Level.

    Für 2027 sind erneut kuratierte 1:1-Meetings vorgesehen. Bei der Ausgabe 2026 wurden über 53.000 Meetings ermöglicht. Ein VIP-Dinner im Château de Versailles soll am Vorabend stattfinden; beim Dinner 2026 kamen mehr als 500 Führungskräfte zusammen, die zusammen Vermögenswerte in Höhe von 37 Billionen US-Dollar repräsentierten.

    Zusammenfassung: Die Signal Week findet am 6. und 7. Juli 2027 in Paris statt. Das Veranstaltungsformat rückt digitale Vermögenswerte gemeinsam mit KI, Robotik, institutionellen Finanzmärkten und Regulierung in den Mittelpunkt.

    BNY verwahrt XRP und RLUSD für institutionelle Kunden

    BNY hat laut Coin Kurier am 27. Oktober seine Zusammenarbeit mit Ripple erweitert. Die Vereinbarung umfasst die Verwahrung von XRP und RLUSD für berechtigte institutionelle Kunden.

    Darüber hinaus wollen BNY und Ripple institutionelle Blockchain-Anwendungen untersuchen. Als Beispiel wird tokenisierte Handelsfinanzierung genannt; die Verwahrung sei dabei bereits vereinbart, während weitere Anwendungen noch geprüft werden.

    Ripple und Robinhood kündigten am 27. Oktober außerdem eine Partnerschaft für Stablecoins, Kryptohandel und Finanzmanagement an. Robinhood plant, RLUSD für institutionelle Abwicklungen auf dem XRP Ledger einzusetzen; eine weitergehende Verfügbarkeit in der App ist für später im Jahr 2026 vorgesehen.

    Coinbase nahm RLUSD am 28. Oktober für Privatkunden und institutionelle Kunden auf. Die Unterstützung umfasst Übertragungen über mehrere Blockchains.

    Ripple gab laut Quelle am Sonntag eine Milliarde XRP aus treuhänderisch gesperrten Beständen frei und sperrte davon am selben Tag wieder 700 Millionen. Für diesen Zyklus verblieben damit 300 Millionen XRP außerhalb der Treuhandsperre.

    Zusammenfassung: BNY soll XRP und RLUSD für institutionelle Kunden verwahren. Parallel arbeiten Ripple, Robinhood und Coinbase an einer breiteren Nutzung und Verfügbarkeit von RLUSD und XRP-Ledger-Anwendungen.

    Blockchain-Anwendungen in Unternehmen: fünf Einsatzfelder

    Unternehmen setzen Blockchain laut Coin Kurier und FinanceFeeds zunehmend über Kryptowährungen hinaus ein. Als zentrale Einsatzfelder werden Lieferkettenverfolgung, Asset-Tokenisierung, Smart Contracts, digitale Identität und grenzüberschreitende Zahlungen genannt.

    • Lieferkettenverfolgung und Produktverifizierung
    • Asset-Tokenisierung
    • Smart Contracts für Zahlungen und Geschäftsvereinbarungen
    • Digitale Identität und verifizierbare Berechtigungsnachweise
    • Grenzüberschreitende Zahlungen und Finanzabwicklung

    Bei Lieferketten können autorisierte Teilnehmer gemeinsame Aufzeichnungen wichtiger Ereignisse nutzen. Pharmaunternehmen könnten Arzneimittel von der Herstellung bis zur Distribution verfolgen; Lebensmittelhersteller könnten Rückverfolgbarkeitsdaten zur Ermittlung kontaminierter Produkte und beteiligter Lieferanten einsetzen.

    Die Quelle weist darauf hin, dass Blockchain nicht garantiert, dass eingegebene Informationen korrekt sind. Unternehmen benötigen weiterhin zuverlässige Datenerfassung, physische Kontrollen und geeignete Verifizierungsverfahren.

    Bei der Tokenisierung werden Rechte oder Eigentumsanteile an Anleihen, Immobilien, Fonds und Rohstoffen durch digitale Token abgebildet. Smart Contracts können vereinbarte Aktionen automatisch ausführen, sobald Bedingungen erfüllt sind, beispielsweise eine Zahlung nach bestätigter Lieferung und genehmigten Dokumenten.

    Blockchain-basierte Identitätssysteme können die Prüfung digitaler Berechtigungsnachweise unterstützen. Genannt werden berufliche Qualifikationen, Schulungsnachweise, Lieferantenzertifizierungen und ausgewählte geschäftliche Berechtigungen.

    Für grenzüberschreitende Zahlungen nennt FinanceFeeds Stablecoins, tokenisierte Bankeinlagen und blockchain-basierte Abwicklungsvereinbarungen. Als Herausforderungen werden Datenschutz, Integrationskosten, Governance, Sicherheit und regulatorische Pflichten beschrieben.

    Zusammenfassung: Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Lieferketten und tokenisierten Vermögenswerten bis zu Identität und Zahlungsabwicklung. Der praktische Nutzen hängt laut Quelle von Datenqualität, Sicherheit, Integration und regulatorischer Einordnung ab.

    GameStop beendet NFT-Wallet und Marktplatz

    GameStop hatte laut FinanceFeeds bis Januar 2022 mehr als 20 Personen für seine NFT-Einheit eingestellt. Im Februar 2022 schloss sich das Unternehmen mit Immutable für ein Entwicklerstipendium in Höhe von $100 million (ca. 89,0 Mio. Euro) zusammen.

    Die GameStop Wallet startete im Mai 2022 als Browser-Erweiterung zum Speichern, Senden und Empfangen von Kryptowährungen und NFTs auf Ethereum-Layer-2-Skalierungsnetzwerken. Der NFT-Marktplatz ging im Juli 2022 in einer öffentlichen Beta-Phase unter Verwendung von Loopring an den Start.

    Am 31. Oktober 2022 wurde Immutable X integriert. Die Plattform sollte Gamern, Erstellern und Sammlern den Handel mit digitalen Sammelobjekten ermöglichen, wobei Nutzer eigene Wallets verbinden und die Selbstverwahrung ihrer Vermögenswerte behalten konnten.

    Nach dem Start gab es laut Quelle Probleme bei der Inhaltsmoderation. Ein NFT, das das „Falling Man“-Foto vom 11. September verspottete, wurde innerhalb von Wochen entfernt; im August 2022 wurden NFT-Angebote eines Erstellers als aus bestehenden Videospielen gestohlen gemeldet.

    Im Dezember 2022 kündigte GameStop an, den Fokus auf den Bereich zu reduzieren. Im August 2023 erschien auf der NFT-Marktplatz-Website eine Nachricht über die Einstellung der Krypto-Wallet wegen „regulatorischer Unsicherheit im Krypto-Bereich“. Die Wallet stellte den Betrieb im November 2023 ein.

    Im Januar 2024 kündigte GameStop an, den NFT-Marktplatz am 2. Februar 2024 einzustellen. Danach konnten Kunden keine NFTs mehr kaufen, verkaufen oder erstellen. Zuvor geprägte NFTs blieben auf der Blockchain zugänglich und konnten über andere Plattformen gehandelt werden.

    FinanceFeeds beschreibt den Betrieb des Marktplatzes als etwa 19 Monate andauernd. Vollständige Handelsvolumina oder Einnahmen aus der NFT-Plattform veröffentlichte GameStop nicht. Später verlagerte sich die Krypto-Strategie laut Quelle auf Bitcoin als Treasury-Asset; im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 kaufte GameStop 4.710 Bitcoin.

    Zusammenfassung: GameStop beendete seine NFT-Wallet und den NFT-Marktplatz nach regulatorischen und operativen Problemen. Die spätere Krypto-Strategie verlagerte sich laut Quelle auf Bitcoin als Treasury-Asset.

    Erasure Coding soll Blockchain-Daten aus Teilinformationen wiederherstellen

    Erasure Coding ermöglicht Blockchain-Netzwerken laut FinanceFeeds, fehlende Daten mithilfe redundanter Informationen wiederherzustellen. Dadurch müssen nicht alle Nodes vollständige Blöcke herunterladen und speichern.

    Ein Originaldatensatz wird in kleinere Datenshards zerlegt. Ein Codierungsalgorithmus erzeugt zusätzliche Shards mit redundanten Informationen, sodass der Originaldatensatz aus einer ausreichenden Zahl verfügbarer Fragmente rekonstruiert werden kann.

    Reed-Solomon-Codierung erzeugt Paritätsdaten, ohne die Originalinformationen zu verändern. FinanceFeeds nennt als Beispiel vier Original-Shards und vier zusätzliche Paritäts-Shards, also insgesamt acht Fragmente. Der Originaldatensatz kann in diesem Beispiel mit beliebigen vier gültigen Fragmenten rekonstruiert werden, sofern diese die Codierungsanforderungen erfüllen.

    Erasure Coding verschlüsselt keine Informationen und beseitigt nicht den Bedarf an Datenspeicherung. Die Methode unterstützt Datenverfügbarkeits-Sampling, bei dem Light-Nodes zufällig ausgewählte Fragmente anfordern und diese mit dem kryptografischen Commitment des Blocks abgleichen.

    Wenn genügend Stichproben verfügbar sind, steigt die Sicherheit, dass der vollständige Datensatz zugänglich ist. FinanceFeeds betont jedoch, dass erfolgreiches Sampling nur probabilistische Sicherheit und keinen absoluten Beweis liefert.

    Celestia verwendet laut Quelle zweidimensionale Reed-Solomon-Erasure-Codierung. Die Original-Blockdaten werden in einer quadratischen Matrix aus k × k Datenshares angeordnet und zu einer 2k × 2k-Matrix mit zusätzlichen Paritätsdaten erweitert.

    Für Zeilen und Spalten werden Merkle-Wurzeln berechnet. Light-Nodes können zufällige Shares und die dazugehörigen Merkle-Nachweise prüfen, ohne den vollständigen Block herunterzuladen. Erasure Coding garantiert jedoch keine dauerhafte Speicherung und schützt nicht vor jeder Art von Datenkorruption.

    Zusammenfassung: Erasure Coding ergänzt Blockchain-Daten um Redundanz und ermöglicht die Rekonstruktion fehlender Fragmente. Die Technologie unterstützt Datenverfügbarkeit und Skalierbarkeit, ersetzt aber weder Speicherung noch absolute Sicherheit.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Entwicklungen zeigen eine zunehmende institutionelle und technologische Reife der Blockchain-Branche, zugleich aber eine weiterhin hohe Ausfall- und Verlustrisikoanfälligkeit. Entscheidend ist weniger der Zugang zu digitalen Assets als die Qualität der Auswahl, Verwahrung, Diversifikation und praktischen Anwendung.

    Für Anleger bleibt die Portfoliostruktur der zentrale Risikofaktor: Konzentrierte, kryptonahe Produkte können Aufwärtsbewegungen verstärken, verschärfen jedoch ebenso die Verluste. Auf Unternehmensebene wird sich langfristig vor allem durchsetzen, was messbaren Nutzen, verlässliche Daten und regulatorische Anschlussfähigkeit miteinander verbindet.

    Infobox: Die Branche gewinnt an institutioneller Bedeutung, bleibt aber stark volatil. Breite Diversifikation, belastbare Geschäftsmodelle und effiziente Regulierung sind entscheidender als reine Markterzählungen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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