Was ist High Performance Blockchain? (5 HPB Einblicke)

High Performance Blockchain – Was ist die Kryptowährung HPB?

High Performance Blockchain

Sie ist die neue Kryptowährung, die auf einem ganz anderen Level spielt. Mit ihr kann die Geschwindigkeit im Blockchain-Netzwerk enorm zunehmen. Die Rede ist von der High Performance Blockchain. Sie ist nicht nur technologisch ein Highlight. Nein, Anleger und Investoren können über einen eigenen HPB Coin sogar in sie investieren.

Aber wie funktioniert die Kryptowährung und wie können Interessierte einsteigen?

High Performance Blockchain – Was ist diese Kryptowährung?

Die Kryptowährung – die auch HPB abgekürzt wird – stammt aus China. Sie wirbt damit, Software mit einer beschleunigten Hardware kombinieren und so bereits zu Anfang eine Million Transaktionen pro Sekunde abwickeln zu können! Zum Vergleich: Der Kreditkartenanbieter Visa oder die Kryptowährung Ripple schaffen etwa 1500 Transaktionen pro Sekunde. Das wäre also ein enormer Fortschritt.

Das Team will die Benutzerfreundlichkeit und die Geschwindigkeit innerhalb von Blockchains verbessern. Das Unternehmen wirbt damit, dass Kryptobörsenplätze die Anwendungen nun seriell und nicht bloß parallel ausführen können. Das funktioniert durch verschiedene Systeme und Anwendungen, die sehr kompliziert sind.

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Nur soviel dazu: Dieses Blockchain-Projekt setzt auf den sogenannten dedicated Proof-of-Stake. So funktioniert übrigens auch die Währung EOS, weswegen HPB auch als das EOS Chinas bezeichnet wird.

Grundsätzlich sagen die Gründer, dass der Algorithmus der Währung einzigartig ist. Mit diesem Programm können alle Tokenhalter im Netzwerk abstimmen, um neue Produzenten von Blöcken zu ernennen.

Das Blockchain-Mining funktioniert hier wie folgt: Alle drei Sekunden entsteht ein neuer Block. Es ist immer nur ein Produzent mit dieser Aufgabe der Erstellung betraut. Alle entstandenen Blöcke sind immer online und können bereits nach durchschnittlich 1,5 Sekunden eine Transaktion verarbeiten. Mit dem Algorithmus werden darüber hinaus alle Knotenpunkte – die sogenannten Nodes – über alle Transaktionen im Netzwerk unterrichtet.

Bevor wir zu den Hauptanwendungsgebieten der Blockchain der Zukunft kommen, wollen wir einen Blick auf das Team hinter der Kryptowährung werfen.  

Wer steckt hinter der Kryptowährung?

Wie bereits erwähnt, stammt die High Performance Blockchain aus China. Gründer ist Wang Xiao Ming, der bereits an der Kryptowährung NEO gearbeitet hat. Die neue chinesische Kryptowährung gilt als Plattform, die den Handel revolutionieren sollte. Ob sie es wirklich kann, bleibt abzuwarten. Doch Wang Xiao Ming ist schon seit Jahren stark in der chinesischen Krypto Szene aktiv und gilt als gut vernetzt und innovativ.

Grundsätzlich ist seine neue Währung ein Betriebssystem für Blockchains und als Open-Source-Projekt zu verstehen. Der Quellcode liegt also offen, sodass andere Entwickler den Code verbessern können. So arbeiten viele erfolgreiche Projekte wie Linux oder auch das Projekt für Blockchains von SAP damit.

HPB arbeitet mit einer raffinierten Verbindung von Software und Hardware und kann mit der Virtual Machine von Ethereum und NEO verbunden werden.  

Vor- und Nachteile von HPB

Noch ist nicht ganz klar, ob die High Performance Blockchain wirklich so funktioniert, wie es der Gründer und sein Team im Whitepaper schreiben. In der Vergangenheit gab es Probleme mit der Information für Anleger und Öffentlichkeit. Links auf Webseiten führten ins Leere, angekündigte Events oder Veröffentlichungen fanden nicht statt und manchmal war niemand bei dem Blockchain-Projekt erreichbar.

Das können Kinderkrankheiten eines neuen Teams sein. Wenn die HPB-Blockchain mit der Währung aber Erfolg haben will, muss sich das ändern. Verlässliche Abläufe müssen her. Neben diesen Nachteilen gibt es allerdings auch einige Vorteile:

So arbeitet High Performance Blockchain bereits mit Chinas größtem Zahlungsabwickler UnionPay zusammen. Das ist bislang der größte Erfolg für das Team, weil UnionPay rund 80 Prozent aller Zahlungen im Reich der Mitte verwaltet. Die Vorteile wie Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit liegen auf der Hand.

  • Auch der Plattform Gedanke ist sehr interessant, weil nach diesem ja auch die großen Konzerne wie Facebook, Google oder Amazon arbeiten und damit ganze Märkte besetzen.

In High Performance Whitepaper steht zudem, dass der Blockchain-Coin mit chinesischen Internetriesen wie Baidu, Alibaba oder Tencent zusammenarbeiten will. Zusätzlich bietet sich HPB wohl für das Internet der Dinge an – ebenso wie die Maschinenkryptowährung IOTA. Außerdem zählen die Finanzindustrie, Regierungen, die Medizinbranche und weitere zu den Zielbranchen für die Währung aus China.

Es gibt also viel Potential, das nun aber auch umgesetzt werden muss. Denn in Europa ist die Währung bislang noch recht unbekannt. Aber was weiß man bislang über den Blockchain-Handel?

High Performance Blockchain – Kurs – Entwicklung – Prognose

Bei Coinmarketcap, dem Branchendienst für alle Kurse der Kryptowährungen, rangiert HPBs Kurs mit 0,192 Dollar pro Coin auf Rang 282. Die Gesamtmarktkapitalisierung beträgt etwas mehr als 9 Millionen Dollar. Sehr viel ist das nicht. Der Kurs brach im Laufe des letzten Jahres zusammen, nachdem er nach dem ICO bei etwa 3 Dollar auf über 12 Dollar anstieg. Aber was ist nun noch von dem Coin zu halten? Kann diese Blockchain-3.0 überzeugen?  

Die Sache mit den zukünftigen Kurszielen ist bei Kryptowährungen ohnehin schwierig – und bei der High Performance Blockchain noch mehr. Es gibt nicht so viel Blockchain-Info über die HPB-Blockchain und damit auch nicht viel Material mit dem Analysten arbeiten können. Grundsätzlich dürfte die Währung sich aktuell mit dem Markt bewegen und sich ähnlich wie der Bitcoin verhalten.

Erst wenn HPB wirklich mehr in Europa ankommt, dürften mehr Interessenten diese Blockchain kaufen und der Kurs könnte steigen. Die Marke von 0,30 Dollar, also ein Zehntel des ICO Preises dürfte dabei das Ziel für 2019 sein.  

Wo kann man den High Performance Blockchain kaufen?

Es ist gar nicht so einfach, in die High Performance Blockchain investieren zu können. Denn bei den großen Kryptobörsen herrscht hier eher Fehlanzeige. Coinmarketcap listet die Börsen OKEx, BiBox, UEX, Bit-z, KuCoin und Dex.top als Marktplätze auf. Grundsätzlich kann der HPB gegen Ethereum, Bitcoin und US Dollar gehandelt werden.

Dafür brauchen Anleger eine Blockchain-Wallet, die mit der HPB  kompatibel ist. Diese findet man im Internet über eine einfache Google Suche.

Fazit

Die High Performance Blockchain ist ein spannendes Projekt aus China. Sie könnte zur Plattform für Blockchains werden und das Internet der Dinge dominieren. Wenn das Team um die High Performance Blockchain wirklich mit diesen vielen großen Unternehmen zusammenarbeitet und seine enorme Geschwindigkeit von einer Million Transaktionen pro Sekunde nutzt, dann dürfte auch der Kurs wieder anspringen.

Der war nach dem ICO am 9. Januar 2018 noch stark gestiegen und in der Folge heftig gefallen. Bis zum Ende des Jahres sollte der Kurs von 0,192 Dollar auf etwa 0,30 Dollar steigen.

 

Bildquelle: © geralt / Pixabay

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