Anzahl an Bitcoin-Einzahlungen zeigt, noch ist kein Top in Sicht

Anzahl an Bitcoin-Einzahlungen zeigt, noch ist kein Top in Sicht

Neben vielen technischen Indikatoren gibt es auch einige fundamentale, die zeigen, wann eine Spitze erreicht ist.

Bitcoin-Einzahlungen an Börsen als Indikator

Obwohl der Bitcoin-Markt wie auch der gesamte Kryptomarkt immer weiter nach oben zu steigen scheint, und das ohne einen Rücksetzer, spukt bei vielen immer noch der Kryptowinter im Kopf herum. Wie Daten von vielen Börsen zeigen, deutet die Anzahl der Einzahlungen darauf hin, dass der Pump in alle Krypto-Märkte noch nicht vorbei ist.

Unfold, das Unternehmen, dass sich mit dem Kryptowährungsmarkt beschäftigt, zeigt, wie groß die aktuellen Einzahlungen im Vergleich zu vergangenen Pumps sind. Das Unternehmen nutzt die Daten von Forschern von GlassNode und zeigt damit, dass der Markt für gewöhnlich ein lokales Hoch bildet, wenn die Einzahlungen steigen. Die Begründung dafür liegt darin, dass ein Trend erstellt wird, wenn es von oben nach unten geht, wozu der Verkaufsdruck höher als der Kaufsdruck sein muss.

Viele Kryptohändler verwahren ihre Kryptowährungen in Wallets anstatt auf den Börsen selbst auf, weshalb sie Einzahlungen auf Börsen vornehmen müssen, um diese verkaufen zu können.

Wie der Tweet von Unfold zeigt, ist in den letzten drei Jahren jedes Mal die Anzahl der Einzahlungen dann gestiegen, wenn es zu Marktspitzen gekommen ist. Am auffälligsten ist die Stelle, an der der Bitcoin sein Allzeithoch mit 20.000 US-Dollar erreicht hatte. Die Einzahlungen passen beinahe mit dem Absturz nach der Spitze zusammen. Das gleiche Bild zeigt sich auch bei anderen lokalen Hochs, wie die im Herbst 2017, Herbst 2018 und Sommer 2019.

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Laut den Daten von GlassNode ist die Einzahlungen von Bitcoin auf Börsen seit dem letzten Hoch bei 14.000 US-Dollar gesunken, und das, obwohl der Preis seit Jahresbeginn um gute 45 Prozent gestiegen ist.

Kein Indikator ist perfekt, diese Daten scheinen aber ganz gut zu zeigen, wie der Markt ausgerichtet ist, außerdem scheint man daran gut erkennen zu können, wann eine Korrektur bevorsteht.

Bildquelle: Depositphotos / Krakenimages.com

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