Aktuelle Krise: Südkoreanische Krypto-Börsen blockieren IP-Adressen aus Russland

Aktuelle Krise: Südkoreanische Krypto-Börsen blockieren IP-Adressen aus Russland

Rate this post

Einem Bericht zufolge blockieren südkoreanische Krypto-Börsen IP-Adressen aus Russland.

Südkoreanische Börsen schließen sich Sanktionen an

Die in Südkorea ansässigen Börsen Upbit, Gopax, Bithumb und Korbit haben die Zugänge für in Russland ansässige Benutzer blockiert.

Anzeige

Berichten zufolge haben sich führende Krypto-Börsen in Südkorea den wachsenden Sanktionen gegen Russland angeschlossen, indem sie IP-Adressen aus Russland blockierten. Dazu zählen die Börsen Upbit, Gopax, Bithumb und Korbit.

Laut einem kürzlich erschienen lokalen Bericht kündigte Upbit, die in Südkorea größe Börse nach Transaktionen gemessen, an, dass sie russische IP-Adressen blockieren wird.

Das Unternehmen sagte dazu:

Anzeige

„Wir haben gemäß den Richtlinien der Financial Action Task Force Abonnements von Benutzern in Ländern blockiert, die einem hohen Geldwäscherisiko ausgesetzt sind.“

Auch Gopax, eine weitere große Plattform ist diesem Schritt gefolgt. Es hat nicht nur IP-Adressen aus Russland gesperrt, sondern auch 20 von russischen Benutzern registrierte Konten eingefroren. Bithumb und Korbit haben sich diesem Schritt ebenfalls angeschlossen.

Im Gegensatz zu diesen koreanischen Unternehmen haben Binance und Kraken versprochen, die Service für in Russland ansässige Benutzer nicht einzuschränken. Binance betonte, dass Krypto größere finanzielle Freiheit bietet und ein solcher Schritt den Prinzipien der Krypto-Welt widersprechen könnte.

Der CEO von Kraken, Jesse Powell hat eine ähnliche Haltung geäußert, indem er sagte, Bitcoin sei die Verkörperung libertärer Werte. Er teilte weiter mit, dass Konten russischer Kunden nicht ohne gesetzliche Vorschrift eingefroren werden. Er geht auch davon aus, dass viele dieser Benutzer wahrscheinlich gegen Putins Invasion in der Ukraine sind.

Einige Politiker und Finanzexperten meinten, dass die Auferlegung von Vorschriften in der KRypto-Branche wichtiger sei denn je, da Russland sonst Kryptowährungen einsetzen könnten, um die Geldstrafen zu umgehen. Darunter sind Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank und Hillary Clinton,ehemalige First Lady der Vereinigten Staaten.

Clinton sagte sogar, sie sei enttäuscht, dass einige Börsen sich weigerten, den Service für Russland ansässige Benutzer einzustellen.

„Ich war enttäuscht zu sehen, dass einige der sogenannten Krypto-Börsen, nicht alle, aber einige von ihnen sich weigern, Transaktionen mit Russland wegen einer Philosophie des Libertarismus oder was auch immer zu beenden.“

Für Clinton muss so viel wie möglich getan werden, um die russische Wirtschaftstätigkeit zu isolieren und den Druck auf Wladimir Putin so hoch wie möglich zu machen.

„Ich denke, das Finanzministerium, ich denke, die Europäer sollten prüfen, wie sie verhindern können, dass die Kryptomärkte Russland eine Fluchtluke bieten.“

[email protected] Pixabay

Anzeige
Hinterlasse einen Kommentar

Leave a comment: