Warum JPM-Analysten Grayscale für zukünftigen Bitcoin-Preis als entscheidend ansehen
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Warum JPM-Analysten Grayscale für zukünftigen Bitcoin-Preis als entscheidend ansehen

Die kommenden Wochen wird sich zeigen, ob das Interesse von Instituten an Bitcoin immer noch da ist oder nicht. Besonderes Augenmerk sollte man laut JPM-Analysten auf den Grayscale Bitcoin Trust legen.

Geht es mit Bitcoin noch weiter nach unten?

Obwohl sich Bitcoin nach dem letzten stärkeren Abverkauf etwas erholt hat, gehen Analysten von JPMorgan Chase & Co davon aus, dass mit weiteren Rücksetzern gerechnet werden kann.

Die Analysten weisen darauf hin, dass Grayscale über seinen Bitcoin Trust eine wichtige Rolle für die zukünftige Bitcoin-Preisentwicklung spielen wird.

Letzte Woche erreichte Bitcoin ein neues Jahreshoch von 19.500 US-Dollar. Damit war BTC weniger als 3% vom Allzeithoch 2017 mit 20.000 USD entfernt. Zu diesem Zeitpunkt nahm beinahe die gesamte Krypto-Community an, dass mit einem neuen Allzeithoch zu rechnen ist, bevor der Trend dagegen spielte.

Bitcoin verlor in wenigen Stunden über 3.000 USD. Es ist dem BTC allerdings gelungen, die meisten Verluste wieder aufzuholen und wieder über 18.000 USD zu klettern.

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Nikolaos Panigirtzoglou  leitete eine JPM-Analyse, bei der herauskam, dass der Preissturz den “Schaum der Momentum-Händler” beseitigt hat. Die Strategen deuteten allerdings an, dass BTC noch weiter sinken könnte.

“Momentum-Händler wie Rohstoffhandelsberater und andere quantitative Fonds spielten wahrscheinlich eine große Rolle auf dem Abwärtstrend, indem sie lange Bitcoin-Futures-Positionen abwickelten. Momentum-Händler haben Raum, um den Bitcoin-Rückgang weiter zu verbreiten.”

Es wurden auch verschiedene andere Gründe für die Preisentwicklung diskutiert. Dazu gehörten die Gerüchte über neue Regulierungen, die von der Trump-Administration vorgeschlagen wurden, oder auch Gewinnmitnahmen.

Die JPM-Strategen betonten auch die bedeutende Rolle von Grayscale und seines Bitcoin Trusts. Für institutionelle Anleger ist dieser Fonds einer der meist bevorzugten, weil sie sich dabei nicht um die Aufbewahrung der Gelder kümmern müssen.

Das verwaltete Vermögen ist in den letzten 12 Monaten auf über 10 Milliarden USD gestiegen, womit natürlich der Bitcoin Trust den größten Anteil hat.

Die Analysten behaupteten, dass ein Rückgang des Interesses an diesem Fonds die Narrative beschädigen könnte, dass BTC bei institutionellen Anlegern zum Favoriten geworden ist.

“Ein Versäumnis des Grayscale Bitcoin Trust, in den kommenden Wochen zusätzliche Zuflüsse zu erhalten, würde auch Zweifel an der Idee aufkommen lassen, dass institutionelle Investoren wie Family Offices den Trend eingeschlagen haben, Bitcoin als digitales Gold zu akzeptieren und traditionelles Gold als langfristige Investition zu ersetzen.”

[email protected] Pixabay / Lizenz

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