Warum El Savladors Präsident seine Teilnahme an der Bitcoin Miami 2022 absagen muss

Warum El Savladors Präsident seine Teilnahme an der Bitcoin Miami 2022 absagen muss

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El Salvadors Präsident Bukele sagt einen Termin auf der Bitcoin Miami 2022 aufgrund unvorhergesehener Umstände ab.

Auf der letzten Bitcoin Miami 2021 hatte der PRäsident seine Pläne rund um Bitcoin enthüllt, El Salvador zum ersten Land zu machen, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmtitel einführt.

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In einem Brief an die Teilnehmer schrieb Bukele, dass er derzeit in seinem Heimatland gebraucht werde und nicht teilnehmen könne. Der Grund könnte möglicherweise der jüngste Anstieg der Bandengewalt im Land zu sein.

Die Bitcoin Miami 2022 findet vom 6. April bis am 9. April statt und ist größer und besser als die letztjährige Veranstaltung, so das Versprechen der Organisation.

An der diesjährigen Konferenz nehmen über 450 Redner teil, darunter einige der führenden Namen der Branche, wie unter anderem  Michael Saylor, Adam Beck, Jack Mallers und Anthony Pompliano.

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Präsident Bukele bezeichnete in seinem Brief die Bitcoin-Konferenz als eine Feier der Freiheit, Dezentralisierung und des Einfallsreichtums im Kampf gegen Ignoranz und Dogma.

Weiter schrieb er über das Streben nach der Einführung von Kyprowährungen als einen existentiellen Kampf, der sich auf den Kampf für die Freiheit des Geldes konzentriert.

Seine Abwesenheit kann auf die Umstände zurückgeführt werden, dass am letzten Märzwochenende auf den STraßen von San Salvador es zu Gewalttaten kam, behauptete der Bitcoin-Befürworter Max Keiser, der auch meinte, dass die Bankster des IWF dahinterstünden.

Keiser sagte, dies sei eine Reaktion darauf, dass El Salvador Bitcoin verwendet, um sich vom Finanzterrorismus des internationalen Bankenkartells zu befreien.

An diesem Wochenende starben 62 Menschen, als Gangmitglieder wahllos auf die Öffentlichkeit schossen. Dies war einer der schlimmsten Gewalttaten in der Geschichte des Landes seit dem Ende des Bürgerkriegs im Januar 1992.

Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, stimmte Bukeles Regierung dafür, die verfassungsmäßigen Rechte ab dem 27. März für 30 Tage auszusetzen. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem die Einschränkung öffentlicher Versammlungen, die Ermöglichung der Kommunikationsabhärung und die Ausweitung des Geltungsbereich feststellbarer Straftaten.

Seitdem gab es über 6.000 Festnahmen. Die verhafteten Personen werden beschuldigt, Bandenmitglieder zu sein. Beobachter äußern allerdings Bedenken, dass auch normale Menschen, die in von Banden dominierten Vierteln leben und arbeiten, festgenommen wurden.

Die Anwältin der Menschenrechtsgruppe Cristosal, Zaira Navas, sagte, die autoritäre Reaktion auf Bandengewalt habe dazu geführt, dass unschuldige Menschen in der Lage seien, ihren Fall dazulegen oder auch nur zu wissen, warum sie überhaupt festgenommen wurden.

„Die Inhaftierten haben ihr Recht auf Verteidigung verloren und haben kein Recht, die Gründe für ihre Festnahme zu erfahren.“

[email protected] Depositphotos.com

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