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    US-Senat blockiert Krypto-Gesetz – Bitcoin und Märkte unter Druck

    KI-generiert
    16.09.2026 12 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Der US-Senat hat den „Clarity Act“ blockiert. Das Gesetz sollte endlich klare Regeln für digitale Vermögenswerte schaffen und der Krypto-Branche mehr Rechtssicherheit geben. Für die Republikaner und Präsident Donald Trump ist die Entscheidung ein politischer Rückschlag.
    Bitcoin geriet nach der Abstimmung unter Druck und fiel auf den tiefsten Stand seit Mitte August. Auch US-Börsen gaben vor der Fed-Entscheidung nach, während steigende Ölpreise und höhere Anleiherenditen die Märkte belasteten. Coinbase verlor rund zehn Prozent, Strategy mehr als fünf Prozent.
    Zusätzlichen Gegenwind könnte Bitcoin aus Deutschland bekommen. Die Bundesregierung plant laut WELT, neue Gewinne mit Bitcoin und Ethereum ab 2028 wie Aktien zu besteuern. Altbestände sollen dabei umfassend geschützt bleiben.
    On-Chain-Daten zeigen: Langfristige Anleger verkauften zuvor rund 260.000 Bitcoin, haben ihre Verkäufe zuletzt aber deutlich zurückgefahren. Kurzfristige Halter nahmen die Coins auf, doch bei weiter fallenden Kursen steigen deren Verluste wieder. Damit bleibt offen, ob die aktuelle Schwäche nur eine Korrektur oder der Beginn eines größeren Abwärtstrends ist.
    Technisch gilt die Marke von 76.500 US-Dollar als wichtige Unterstützung. Hält sie, könnte Bitcoin erneut in Richtung 81.000 US-Dollar steigen; darunter droht ein Rückgang in den Bereich von 73.000 bis 75.000 US-Dollar. Entscheidend bleiben jetzt politische Signale aus Washington, die Fed-Politik und die Risikobereitschaft der Anleger.

    Der Kryptomarkt steht vor entscheidenden Weichenstellungen: Während der US-Senat den „Clarity Act“ blockiert und Bitcoin unter Druck gerät, plant die Bundesregierung eine Besteuerung neuer Krypto-Gewinne ab 2028. Zugleich liefern On-Chain-Daten und charttechnische Marken Hinweise darauf, ob die jüngste Schwächephase eine Korrektur oder der Beginn eines größeren Abwärtstrends ist.

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    US-Senat blockiert Krypto-Gesetz – Bitcoin gerät unter Druck

    Der US-Senat hat laut ntv.de ein umfassendes Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen blockiert. Das als „Clarity Act“ bekannte Vorhaben liegt damit faktisch auf Eis und stellt für US-Präsident Donald Trump und seine Republikaner, die das Gesetz seit Monaten vorangetrieben hatten, einen schweren Rückschlag dar.

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    Der Gesetzentwurf sollte einen rechtlichen Rahmen für digitale Vermögenswerte schaffen. Krypto-Unternehmen hatten sich davon mehr Rechtssicherheit versprochen, während die finanzstarke Branche Hunderte Millionen Dollar in Kampagnen investiert hatte, um das Vorhaben voranzubringen.

    Bitcoin geriet nach der Abstimmung unter Druck, stabilisierte sich anschließend jedoch wieder. Naeem Aslam von Zaye Capital Markets erklärte, die Blockade setze den bereits fragilen Kryptomarkt zusätzlich unter Druck. Als nächsten Impulsgeber sieht er die US-Notenbank: Sollte sie die Zinsen anheben, aber nur begrenzte weitere Straffungen signalisieren, könnten die Renditen von Staatsanleihen und der Dollar nachgeben und dadurch das Umfeld für Kryptowährungen wieder verbessern.

    Bitcoin75.873 US-Dollarunverändert

    Zusammenfassung: Der „Clarity Act“ wurde im US-Senat blockiert. Bitcoin notierte zuletzt unverändert bei 75.873 US-Dollar.

    US-Börsen geben vor Fed-Entscheidung nach

    Am Dienstag setzten die US-Börsen ihre Abwärtsbewegung fort, berichtet Der Aktionär. Einen Tag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed hielten sich die Anleger zurück, während der erneut deutlich gestiegene Ölpreis zusätzlichen Druck auf die Kurse ausübte.

    Der Dow Jones Industrial beendete den Handel 0,63 Prozent niedriger bei 52.093,11 Punkten. Der S&P 500 verlor 0,45 Prozent und schloss bei 7.585,73 Zählern. Der Nasdaq 100 gab um 0,65 Prozent auf 28.938 Punkte nach.

    IndexVeränderungSchlussstand
    Dow Jones Industrial-0,63 Prozent52.093,11 Punkte
    S&P 500-0,45 Prozent7.585,73 Zähler
    Nasdaq 100-0,65 Prozent28.938 Punkte

    Nachdem der technologieorientierte Nasdaq 100 zum Wochenauftakt wegen der KI-Sicherheitsdebatte besonders stark unter Druck geraten war, stabilisierten sich einige Halbleiterwerte am Dienstag. Qualcomm, AMD und Marvell Technology gehörten mit Kursgewinnen zwischen 1,3 und 4,3 Prozent zu den stärksten Werten. Nvidia kam auf ein Plus von 0,6 Prozent.

    Für Mittwoch wurde bei der dritten Fed-Sitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh erstmals eine Anhebung der Leitzinsen erwartet. Mehr als 90 Prozent der Marktteilnehmer rechneten angesichts der hohen Inflation mit einer Erhöhung der Zinsspanne um 0,25 Prozentpunkte. Offen blieb, welche Hinweise Warsh zum weiteren geldpolitischen Kurs geben würde.

    Die Inflation wird laut dem Bericht derzeit vor allem durch gestiegene Energiekosten angeheizt. Wegen der verschärften Lage im Nahen Osten sei eine baldige Entspannung nicht absehbar. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg daher erneut über die wichtige Marke von fünf Prozent.

    „Die Debatte habe sich von der Frage, ob die Fed die Zinsen anheben werde, hin zu der Frage verlagert, in welchem Umfang eine (geldpolitische) Straffung in diesem Zyklus erforderlich sein wird, um die Preisstabilität wiederherzustellen“, sagte Seema Shah von Principal Asset Management.

    Brock Weimer vom Finanzdienstleister Edward Jones verwies darauf, dass die Teuerung seit ihrem Höchststand im Jahr 2022 deutlich zurückgegangen sei. Eine erneute Straffung durch die Fed werde daher in Umfang und Dauer begrenzt sein. Eine moderate weitere Zinserhöhung werde den allgemeinen Wirtschaftsaufschwung oder den Bullenmarkt an den Aktienmärkten voraussichtlich nicht zum Scheitern bringen.

    Steel Dynamics gewann 2 Prozent. Rückenwind kam aus der Stahlbranche, nachdem der chinesische Stahlverband gemeinsam mit führenden Herstellern strengere Produktionsvorgaben und einen Abbau der Lagerbestände gefordert hatte. Die Branche trete nach Jahren des Wachstums in eine Phase der „Reduzierung und Optimierung“ ein. Anleger hofften, dass dadurch der internationale Preisdruck aus China nachlasse und die Stahlpreise weltweit steigen könnten.

    Unter Druck standen dagegen Kryptowährungswerte. Der Bitcoin weitete seine Verluste aus, nachdem der US-Senat ein umfassendes Gesetz zur Regulierung des Sektors blockiert hatte. Coinbase verlor rund 10 Prozent, während die Aktie von Strategy, das Bitcoin als wichtigste Kapitalreserve nutzt, 5,4 Prozent einbüßte.

    Zusammenfassung: Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 gaben vor der Fed-Entscheidung nach. Halbleiterwerte stabilisierten sich teilweise, während Coinbase und Strategy wegen der politischen Unsicherheit um den „Clarity Act“ deutlich verloren.

    Bundesregierung plant Steuer auf neue Krypto-Gewinne ab 2028

    Die Bundesregierung plant laut WELT eine Steuer auf neue Krypto-Gewinne ab 2028. Bitcoin und Ethereum sollen demnach wie Aktien besteuert werden.

    Von der geplanten Regelung sollen Altbestände umfassend geschützt bleiben. WELT berichtet, dass ihr exklusive Details zu den Plänen der Bundesregierung vorliegen.

    Geplante RegelungAngabe
    Steuer auf neue Krypto-Gewinneab 2028
    Betroffene KryptowährungenBitcoin und Ethereum
    Besteuerungsmaßstabwie Aktien
    Altbeständeumfassend geschützt

    Zusammenfassung: Nach Angaben der WELT soll ab 2028 eine Steuer auf neue Gewinne mit Bitcoin und Ethereum gelten. Altbestände sollen umfassend geschützt bleiben.

    Langfristige Bitcoin-Investoren stoppen Verkäufe nach 260.000 BTC

    Langfristige Bitcoin-Investoren haben ihre Verkäufe nach einer Abgabe von 260.000 BTC offenbar weitgehend eingestellt, berichtet Yahoo Finanzen Deutschland. Bitcoin bewegte sich dem Bericht zufolge nahe 76.300 USD, nachdem der Kurs täglich um 3% zurückgegangen war.

    Glassnode-Daten zeigen, dass die Netto-Position langfristiger Halter Mitte August deutlich ins Negative gedreht ist. Die Verkaufswelle erreichte rund 260.000 BTC und damit den tiefsten Stand seit Januar 2025. Zuvor hatte dieselbe Gruppe zwischen März und Juni Bitcoin gekauft.

    Beim Allzeithoch Ende 2025 wurden von langfristigen Haltern ungefähr 170.000 BTC verkauft. Im August, als der Kurs nahe 80.000 USD lag, verkauften sie demnach mehr Bitcoin als beim Höchststand von 122.000 USD. Gegen September sei das Verkaufen jedoch sehr stark zurückgegangen.

    CryptoQuant-Daten zeigen, dass kurzfristige Halter die abgegebenen Coins aufgenommen haben. Die Bestände kurzfristiger Halter mit Verlusten hatten neun Monate lang dominiert und lagen über 600 Milliarden USD. Im August änderte sich die Situation: Die Gewinne auf der Angebotsseite stiegen auf etwa 260 Milliarden USD, während die Verluste fast auf null zurückgingen.

    Inzwischen steht diese Entwicklung wieder unter Druck. Die Gewinne fielen auf 168,2 Milliarden USD, während die Verluste auf 102,6 Milliarden USD stiegen, da der Bitcoin-Kurs weiter nachgab.

    GrößeWert
    Verkauf langfristiger Halterrund 260.000 BTC
    Verkauf beim Allzeithoch Ende 2025ungefähr 170.000 BTC
    Bitcoin-Kurs im Berichtnahe 76.300 USD
    Gewinne kurzfristiger Halter im Augustetwa 260 Milliarden USD
    Aktuelle Gewinne kurzfristiger Halter168,2 Milliarden USD
    Aktuelle Verluste kurzfristiger Halter102,6 Milliarden USD

    Charttechnisch durchbrach Bitcoin die fallende Trendlinie vom Januar-Hoch und stoppte Anfang September bei 82.613 USD. Diese Marke entspricht dem 0,618-Fibonacci-Retracement des Rückgangs von 97.950 USD auf 57.802 USD. Danach fiel der Kurs unter das 0,5-Retracement bei 77.876 USD.

    Als Unterstützung wird 76.500 USD genannt. Darunter liegt das Band zwischen 73.000 und 75.000 USD, das mit dem 0,382-Retracement zusammenfällt. Seit Ende August ist das Volumen zurückgegangen, ohne dass es einen Tag mit massivem Verkauf gegeben habe. Gleichzeitig fiel der Relative-Stärke-Index von etwa 78 auf 53.

    Bleibt der Kurs über 76.500 USD und steigt wieder auf 81.000 USD, wäre die Gewinnentwicklung gesichert. Ein Rückgang in Richtung 73.000 USD würde dagegen bedeuten, dass die meisten Käufer aus August im Minus liegen.

    Zusätzlich verweist der Bericht auf eine Analyse des Analysten Root. Dessen Vier-Jahres-Spirale markiert eine Umdrehung mit vier Jahren. Halvings, Allzeithochs und Zyklustiefs erscheinen dabei jeweils in den gleichen Bereichen. Die aktuelle Spiralarme befinde sich dort, wo die Tiefpunkte aus 2015, 2018 und 2022 lagen. Diese Betrachtung beruhe jedoch vollständig darauf, dass sich der Vier-Jahres-Zyklus hält.

    Zusammenfassung: Langfristige Halter verkauften rund 260.000 BTC, bevor ihre Verkäufe gegen September stark zurückgingen. Im Mittelpunkt stehen die Kursmarken 76.500 USD, 81.000 USD sowie das Band zwischen 73.000 und 75.000 USD.

    Bitcoin und „Clarity Act“ als Stimmungstest für den Kryptomarkt

    Onvista ordnet den „Clarity Act“ als wichtigen kurzfristigen Stimmungstest für Bitcoin ein. Die Chancen auf einen schnellen regulatorischen Fortschritt in den USA seien zuletzt wieder gesunken, während Bitcoin empfindlich auf neue Entwicklungen in Washington reagiere.

    In der Marktübersicht wurden neben Bitcoin auch Broadcom und Apple thematisiert. Bei Broadcom ging es um die Frage, ob der KI-Ausblick trotz neuer Zweifel Bestand hat und wie belastbar die Nachfrage nach KI-Infrastruktur ist.

    Apple bringt laut Onvista die neue Siri-Version an den Start. Der Assistent soll persönlicher, dialogorientierter und stärker mit Apps und Nutzerdaten verzahnt sein. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Siri AI der Apple-KI-Story neuen Schwung geben kann.

    Zusammenfassung: Onvista stellt Bitcoin und den „Clarity Act“ in den Zusammenhang mit der Stimmung am Kryptomarkt. Parallel werden Broadcoms KI-Ausblick und Apples neue Siri-Version als weitere Markt- und Technologiethemen behandelt.

    Bitcoin fällt auf den tiefsten Stand seit Mitte August

    Bitcoin ist laut boerse.de auf den tiefsten Stand seit Mitte August gefallen. Als Quelle der Meldung wird dpa-AFX genannt.

    Zusammenfassung: Die Meldung von boerse.de bestätigt den Rückgang von Bitcoin auf den tiefsten Stand seit Mitte August.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Nachrichten markieren eine zunehmende Belastungsprobe für Bitcoin und den gesamten Kryptosektor. Entscheidend ist weniger der einzelne Kursrückgang als das Zusammenspiel aus regulatorischer Unsicherheit, höherem Zinsdruck und nachlassender Risikobereitschaft. Die vorläufig gestoppten Verkäufe langfristiger Anleger könnten stabilisieren, ändern aber nichts daran, dass Bitcoin kurzfristig stark von politischen und geldpolitischen Signalen abhängt.

    Für den Markt bedeutet das: Solange klare regulatorische Fortschritte ausbleiben und die Finanzierungskosten hoch bleiben, dürfte die Erholung anfällig bleiben. Eine nachhaltige Trendwende erfordert daher mehr als technische Unterstützung – sie setzt verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine Entspannung bei den Zinsen voraus.

    Kernaussage: Bitcoin steht vor einer Bewährungsprobe, bei der politische Unsicherheit und Geldpolitik kurzfristig wichtiger sind als langfristige Krypto-Narrative.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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