US-Börsenaufsicht möchte 2022 Börsen genauer überwachen

US-Börsenaufsicht möchte 2022 Krypto-Börsen genauer überwachen

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Der Vorsitzende der US-Börsenaufsicht (SEC), Gary Gensler sagte, dass Börsen für digitale Vermögenswerte in ihren Geltungsbereich aufnehmen und sie diese im Jahr 2022 auch überwachen wird.

Börsen sollen genauer überwacht werden

Der derzeitige Vorsitzende der US-Börsenaufsicht meinte, dass Washingtons Finanzaufsichtsbehörden die Handelsplätze für Kryptowährungen direkt regulieren. Er weckte die Hoffnung, dass in diesem Jahr eine weitere Überwachung stattfinden wird, um so Anlegern den notwendigen Schutz beim Umgang mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu gewähren.

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Gensler hat wiederholt erklärt, dass der Bereich der digitalen Assets bessere Regeln für Investoren braucht. Letztes Jahr hat er durchklingen lassen, dass er die Branche interessant findet, sagte aber, dass ihn dies nicht davon abhalten werde, auf strengere Vorschriften auf dem Markt zu drängen.

„Ich stehe dem Anlegerschutz nicht neutral gegenüber. Wenn jemand spekulieren will, ist das seine Wahl, aber wir haben als Nation die Aufgabe, diese Investoren vor Betrug zu schützen.“

Während einer kürzlichen virtuellen Pressekonferenz bekräftigte er seinen Standpunkt, indem er sagte, dass Börsen in diesem Jahr einer genaueren Prüfung durch die SEC und andere Währungsregulierungsbehörden unterzogen werden sollten. Er erwartet, dass die zusätzliche ÜBerwachung den Anlegern den nötigen Schutz beim Handel mit digitalen Vermögenswerten bietet.

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„Ich habe die Mitarbeiter gebeten, alle Möglichkeiten zu prüfen, um diese Plattformen in den Aufgabenbereich des Anlegerschutzes zu bringen. Wenn die Handelsplattformen nicht in den regulierten Bereich kommen, wäre es ein weiteres Jahr, in dem die Öffentlichkeit anfällig ist.“

Es ist erwähnenswert, dass die Aufsichtsbehörde Ende 2021 einen neuen Senior Advisor eingestellt hat. Seine Aufgabe besteht darin, den Vorsitzenden Gary Gensler in Bezug auf die Vorschriften für Kryptowährungen zu beraten. Corey Frayer, so der Name des Beraters hat zuvor an „Fragen im Bereich des Verbraucher- und Anlegerschutzes“ gearbeitet.

Zu den wichtigsten Ereignissen im Jahr 2021 zählte das totale Krypto-Verbot in China. Daraufhin fingen andere zahlreiche Länder an, sich Gedanken über mögliche Regulierungen zu machen.

Im Oktober bekräftigte Gary Gensler, dass die Vereinigten Staaten nicht zu diesen Nationen gehören werden. Man möchte nicht den chinesischen Weg einschlagen.

Der Fed-Vorsitzende Jermoe Powell versicherte auch, dass die USA nicht die Absicht haben, Kryptowährungen zu verbieten. Wie Gensler, forderte er allerdings auch eine Überwachung.


Bild: Pixabay | Lizenz

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