Tether und Bitfinex wehren sich gegen Manipluations-Vorwürfe

Tether und Bitfinex wehren sich gegen Manipluations-Vorwürfe

Vor kurzem machte eine Nachricht die Runde, dass ein einziger Wal für den Bitcoin-Pump im Jahr 2017 sorgte. Tether hat zu dieser Angelegenheit jetzt eine Stellungnahme verfasst.

Tether und Bitfinex beziehen Stellung

Tether (USDT), der umstrittene Stablecoin, der durch den US-Dollar gedeckt ist, veröffentlichte am 7. November auf der Webseite des Unternehmens eine Stellungnahme zu der Annahme, dass ein einziger Wal für den Bitcoin-Preisanstieg im Jahr 2017 verantwortlich ist. Diese wurde noch am selben Tag von der Krypto-Börse Bitfinex, bei der es sich um ein Schwesternunternehmen von Tether handelt bestätigt.

Tether bestritt jegliche Daten einer kommenden Veröffentlichung von John M. Griffin und Amin Shams und warf den Autoren unethische Beweggründe vor.

“Um die Veröffentlichung zu erhalten, haben Griffin und Shams eine abgeschwächte, aber ebenso fehlerhafte Version ihres vorherigen Artikels veröffentlicht. Das überarbeitete Papier ist ein verwässerter und peinlicher Rückblick auf seinen Vorgänger.”

Das Papier selbst wird erst veröffentlicht, doch die wichtigsten Erkenntnisse daraus wurden bereits am 4. November von Bloomberg bekannt. Der Artikel wird Berichten zufolge im von Fachleuten geprüften Journal of Finance veröffentlicht.

Im Artikel wird davon gesprochen, dass eine unbekannte Partei, Tether (USDT) auf Bitfinex nutze, um damit den Markt im Jahr 2017 zu manipulieren und so den Bitcoin auf sein Allzeithoch von knapp 20.000 US-Dollar zu treiben, bevor ein plötzlicher Crash folgte und es zum Krypto-Winter kam.

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Wie das Wall Street Journal zu diesem Zeitpunkt berichtete, ist aus dem Artikel sehr stark herauszulesen, dass es sich bei dem großen Wal um Bitfinex handelt. Und wie darin steht, sollte es nicht Bitfinex selbst gewesen sein, dann war es jemand, der eine gute Geschäftsbeziehung mit Bitfinex pflegt.

Quellenangaben: Cointelegraph
Bildquelle: Pixabay

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