Telegram Token GRAM - richterliche Anordnung untersagt Verteilung und Ausstellung
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Telegram Token GRAM – richterliche Anordnung untersagt Verteilung und Ausstellung

Viele Blockchain-Unternehmen haben es aufgrund der Rechtslage in den Vereinigten Staaten nicht leicht. Aktuell stark betroffen davon ist das Unternehmen Telegram mit dem hauseigenen Token GRAM.

Telegram hat es nicht leicht

Schon seit längerem schlagt sich Telegram mit dem New Yorker Bezirksgericht herum, nachdem ein Richter entschieden hatte, dass der Token den Howey-Test nicht besteht. Mit einer Anordnung vom 25. März 2020 wurden vorübergehend die Ausstellung und Verteilung des Tokens blockiert.

Sowohl die SEC als auch andere gesetzliche Körperschaften in den USA versuchen mit allen illegale Tokenverkäufe zu stoppen. Telegram ist aktuell eines der Unternehmen neben Ripple und Facebook, die es gewaltig abbekommen.

Gemäßr der gerichtlichen Anordnung wäre niemand bereit, 1,7 Milliarden US-Dollar für einen einfachen Token zu zahlen, der von dem Messengerdienst betrieben wird. Stattdessen war der reale Wert der niedrige Preis des Verkaufs im Verhältnis zum Preis, an dem er notiert werden würde, was den Anlegern die Möglichkeit gab, mit einem beträchtlichen Gewinn auszusteigen. Diese Tatsache allein macht aus GRAM anch dem Howey-Test ein Wertpapier.

Token wurden über das weit verbreitete SAFT-Framework (Simple Agreement for Future Token) ausgegeben. Diese Angelegenheit könnte zu einem Präzedenzfall für die Verwendung von SAFTs in den Vereinigten Staaten darstellen.

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Wie auch der ganze Libra-Fall gezeigt hat, liegt der öffentliche Trend zu öffentlichen Blockchains zu gehen, die von der Community betrieben werden. In diesen Blockchains kann keine einzelne Einheit zur Verantwortung gezogen werden, da sie dezentralisiert sind.

Unternehmensblockchains werden es aufgrund der Rechtssysteme schwieriger haben. Dieser Zustand kann dazu führen, dass immer mehr Nutzer und Unternehmen zu öffentlichen Blockchains abwandern, außer man ist JP Morgan, die eine gute Beziehung zu den Behörden pflegen.

 

© Bild via Pixabay / Lizenz

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