Stellar Lumens Coin - Transaktionen weltweit in Sekunden

Stellar Lumens Coin – weltweite Transaktionen innerhalb von Sekunden

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Die Stellar Lumens Coin hat sich hohe Ziele gesetzt: Sie soll eine Plattform bilden, die Menschen auf der ganzen Welt und aus allen Einkommensschichten die Möglichkeit gibt, schnelle und günstige Transaktionen durchzuführen. 

Den Entwicklern rund um die Stellar Development Foundation geht es weniger um hohe Gewinne an der Börse, sondern darum, den globalen finanziellen Zugang für alle zu erleichtern. Trotzdem erfuhr die Stellar Coin in den letzten Monaten einen gewaltigen Aufschwung an den Börsen. Woran das wohl liegen mag?

Stellar Lumens Coin – Was ist diese Kryptowährung?

Die Stellar Kryptowährung wurde bereits 2014 angekündigt. Der Stellar Lumens Coin, auch einfach nur Lumens genannt, ist ähnlich wie Bitcoin eine Kryptowährung, die als Zahlungsmittel eingesetzt werden kann. Zurzeit gibt es 100 Billionen Coins, die zu Beginn noch Stellars genannt wurden. Der Lumens ist Teil des Netzwerkes von Stellar. Erst muss man Lumens mit anderen Währungen kaufen, bevor man am Netzwerk teilhaben kann. Ziel dieses Netzwerkes ist es, Lumens und die Assets für unterschiedlichste Zahlungsvorgänge weltweit einzusetzen. Dabei sollen keine Gebühren anfallen, da der Mittelsmann ausfällt, den normalerweise die Banken der Währungen spielen. Mittels dieser Kryptowährung sollen Transaktionen über Ländergrenzen hinweg schnell und einfach durchführbar sein. Die Assets des Netzwerkes dienen dabei als Schuldscheine, welche sich in andere Währungen umwandeln lassen. Die Coin hingegen ist wichtig für die Funktionsweise des Netzwerkes.

Bei Transaktionen fällt lediglich eine Gebühr von 0,00001 Lumens an, unabhängig vom Wert der eigentlich ausgetauschten Ware. Dieser geringer Teil wird durch die Transaktion verbrannt. Gleichzeitig werden pro Jahr 1% von der Gesamtzahl neue Coins erschaffen und ausgeschüttet. Dadurch soll die Anzahl an Coins konstant bleiben. Außerdem muss jeder Account im Stellar-Netzwerk mindestens 20 Lumens besitzen. Wie die meisten anderen Kryptowährungen auch steckt hinter der Coin ein Open-Source Protokoll, die sogenannte Blockchain. Open-Source, weil nach den Prinzipien der Kryptowährungen ihre Funktionsweise Transparent für den Nutzer sein sollte und es den Menschen möglich sein soll, die Technologien hinter den virtuellen Währungen für sich zu nutzen und weiterzuentwickeln. Blockchain, weil es sich um eine Kette von Blöcken handelt, die Informationen über die Transaktionen mittels der Kryptowährung beinhalten. Die Blockchain ist nicht mit der Coin gleichzusetzen, vielmehr ist sie die Software, welche die Nutzung der Coin möglich macht.

Stellar Lumens Coin – Wer steckt hinter der Kryptowährung?

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Video-Link: https://youtu.be/McTN0p24PA8

Hinter der  Kryptowährung steckt die Stellar Development Foundation, ein Non-Profit Unternehmen mit Sitz in Delaware. Die Foundation wurde maßgeblich von Jed McCaleb gegründet, einem amerikanischen Programmierer, der zuvor für die File-Sharing Webseiten eDonkey und Overnet bekannt war. Später gründete er Mt. Gox, ein Handelsplatz für Bitcoins mit Sitz in Japan. Er war auch an der Entwicklung der erfolgreichen Kryptowährung Ripple beteiligt, die in vielem Stellar sehr ähnlich ist. Tatsächlich kam es zur stellarlumens Coin Entwicklung, indem die Entwickler mit der Software hinter Ripple nicht zufrieden waren und lieber ihre eigene Version entwarfen.

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Die Foundation hat es sich zum Ziel gesetzt, allen Menschen den Zugang zur globalen Finanzwelt zu ermöglichen und will dadurch die Alphabetisierung und die Integration fördern. Das soll durch die günstigen Transaktionen von Geldmitteln gelingen. Finanzdienstleistungen sollen durch das Netzwerk besonders günstig werden, das heißt, es sollen so wenig Gebühren wie möglich anfallen. Jed McCaleb und sein Team sehen in den Nationalbanken und den nationalen Währungen Schranken, die den Menschen den Zugang zur globalen Ökonomie versperren. Durch diese Kryptowährung soll hingegen ein offenes Finanzweltsystem entstehen, das Menschen aller Einkommensniveaus bereitsteht. Außerdem soll das Netzwerk dabei helfen, Technologien zu entwickeln, die bessere Finanzprodukte und Dienstleistungen für alle schaffen. Die Stellar Development Foundation verfügt über keine Aktien und mittels Lumens lassen sich keine Gewinne, wie beim Schürfen von Bitcoins, erzielen.

Vor- und Nachteile von Stellar

Der Coin als systemeigene Währung innerhalb des Netzwerkes schützt dieses vor Spam. Die Handelsgebühr, so gering sie auch ausfällt, und der Umstand, dass ein Account erst am Netzwerk teilnehmen kann, wenn er mindestens 20 Lumen verfügt, sind einfache Maßnahmen gegen Spam. Ein Spammer müsste, wenn er das System wirklich lahmlegen wollte, Unmengen von Coins anhäufen. Darüber hinaus kann Lumens auch benutzt werden, um Transaktionen zwischen verschiedenen Währungen zu gewährleisten, sollte für dieses Wertepaar kein großer Markt bestehen. Ein großer Vorteil der  Kryptowährung ist die schnelle Verarbeitungszeit: Die beträgt lediglich zwei bis fünf Sekunden.

Der Nachteil von Lumens liegt darin, dass sie eng mit dem Projekt der Stellar Development Foundation zusammenhängt. Fällt das Projekt, wird das Netzwerk sich nicht als allgemeiner Umschlagplatz durchsetzen, verschwindet auch die Berechtigung des Lumens. Denn sonst gibt es keine wirklichen Anreize, in die Coin zu investieren. Man kann keinen Gewinn aus dem Schürfen der Kryptowährung schöpfen, stattdessen werden neue Lumens zentral von der Foundation ausgegeben.

Stellar Lumens  Kurs – Entwicklung – Prognose

  • Das Netzwerk ging bereits 2014 an den Start, der „Stellar“ wurde 2015 in den „Lumen“ umbenannt, als tiefgreifende Verbesserungen am System vorgenommen wurden. Doch erst in den letzten Monaten startete der Coin so richtig durch. Am 10 Dezember 2017 erreichte der Lumens Kurs Platz 13. Das Beachtliche an der Entwicklung ist der schnelle Aufstieg: Innerhalb des letzten Jahres legte die Coin um über 6.000% zu. Das liegt bestimmt nicht nur am einzigartigen Netzwerk und der Blockchain-Technologie.
  • Ein Grund für den starken Anstieg des Kurses könnte die Zusammenarbeit mit IBM und KlickEx sein. IBM ist ein amerikanisches IT-Unternehmen, KlickEx ein polynesisches Unternehmen, das den elektronischen Zahlungsverkehr kleinerer Beträge zwischen dem pazifischen Raum, Australien, Neuseeland und Europa regelt. Für beide Unternehmen ist die Technologie und die Dienste, welche Stellars Blockchain bietet, besonders interessant. Sie profitieren von einem grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr, der auch noch in Sekunden abgewickelt werden kann. Die Implementierung dieser Technologie könnte einen tiefgreifenden Wandel im Südpazifik hervorrufen. Sollte die Technologie seinen Anforderungen gerecht und weltweit eingesetzt werden, hätte das weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft.
  • Schon bevor diese Zusammenarbeit bekannt wurde, verzeichnete der Kurs einen guten Anstieg, während der Kurs im Sommer 2017 leicht sank. Ab Oktober, dem Monat der Bekanntgabe, notierte der Kurs deutlich höher und zog im Laufe des Kryptowährungs-Booms im Dezember mit. Jetzt erst wurden viele Trader auf die virtuelle Währung aufmerksam, was die Stellar Lumens Coin Entwicklung positive beförderte. Wie sich der Kurs im Jahre 2018 verhalten wird, ist jedoch schwer zu sagen. Auf alle Kryptowährungen bezogen gehen manche für das Frühjahr 2018 von einem Dämpfer aus, wenige munkeln sogar einen Crash der Blase. In diesem Falle würde sich der Kurs von Lumens nicht anders verhalten als andere Kryptowährungen. Das Potenzial der  Kryptowährung hat sich jedoch gezeigt.

Wie funktioniert das Stellar Netzwerk?

Das Netzwerk von Stellar besteht aus verschiedenen Servern, die sich einen Ledger teilen. Dieser Ledger ist im Grunde die Stellar Wallet, die ganz eigene Wallet, auf der Lumens und die Assets gespeichert werden. Nur befindet sich dieses  Wallet auf jedem Server. Die Server kommunizieren untereinander, weshalb sich auf jedem der Rechner die gleiche Version der Wallet befindet. Sie überprüfen sich gegenseitig um sicherzustellen, dass es bei den Transaktionen auch mit rechten Dingen zugeht. Dieses System wird als „Konsens“ bezeichnet und ist auch dafür zuständig, dass die Transaktionen so schnell vonstatten gehen. Auf dem Ledger wird Geld als Gutschrift hinterlassen, welches „Anchor“ genannt wird. Dieser Anchor stellt die Brücke zwischen verschiedenen Währungen und dem Netzwerk dar.

Warum ein natives Asset?

Das native Asset des Netzwerkes sind die Lumen. Die Lumen werden als Assets (zu Deutsch: Vermögen) bezeichnet, weil sie das Geld des Netzwerk sind. Sind sie nativ, weil sie ein integraler Teil der Mechanismen des Netzwerkes sind. Ohne sie laufen die Mechanismen des Netzwerkes nicht ab, die Transaktionen können nicht durchgeführt werden und bevor ein Nutzer nicht über eine bestimmte Zahl an Lumen verfügt, kann er nicht an den Transaktionen teilnehmen. Das dient der Vorbeugung von Spam-Transaktionen und soll das System gegen Angriffe schützen. Bei Spam-Angriffen würden die Spammer versuchen, mit einer Unzahl an Transaktionen das System zu überlasten, indem sie Speicherplatz im Ledger verbrauchen.

Wo kann man den Lumens Coin kaufen?

Wer Stellar Lumens Coin kaufen möchte, muss zuerst sich eine Software für die Wallet herunterladen. Diese wird auf der eigenen Festplatte installiert. Danach müssen die Lumens gegen eine andere Kryptowährung getauscht werden. Um stellar-lumens Coin kaufen zu können, kann man sich zum Beispiel zuerst Bitcoin zulegen und auf eine der Krypto-Börsen umtauschen. Manche Börsen bieten auch alternative Kryptowährungen an. Dafür muss man sich auf diesen Börsen anmelden und einen Account anlegen. Zuvor sollte man sich informieren, ob die Börsen auch Lumens anbieten. In jedem Falle werden die erstandenen Coins auf die speziell dafür installierte Wallet gespeichert.

Fazit 

Zurzeit boomt das Geschäft um die Kryptowährungen und die Stellar Lumens ziehen kräftig mit. Das liegt aber sicherlich nicht nur am Hype um Bitcoin und Co. . Der rasante Anstieg in den vergangenen Monaten nach der Bekanntgabe der Zusammenarbeit mit IBM deutet etwas anderes an. Nämlich, dass in dieser Kryptowährung ein ungeheures Potenzial steckt.

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