Playboy verklagt das Blockchain Startup Global Blockchain Technologies

Playboy verklagt Blockchain Startup GBT wegen Betrug

Playboy Klage gegen Global Blockchain Technologies | Adult Entertainment Verlag Playboy verklagt ein kanadisches Blockchain-Startup wegen Betrugs und Vertragsverletzung, den beide Unternehmen Anfang des Jahres unterschrieben haben.

Playboy verklagt Global Blockchain Technologies

Laut einer Klage, die Anfang August beim Los Angeles Superior Court eingereicht wurde, unterzeichneten das Adult-Magazin und Global Blockchain Technologies (GBT) im März eine Absichtserklärung, wonach GBT dem Verlag bei der Integration des Vice Industry Token (VIT) auf ihrer Plattform unterstützten würde.

Der Verlag plante die Nutzung des Token für die Belohnung seines Publikums für das Ansehen von Videos, für das Verfassen von Kommentaren und Inhalten.

Zu der Zeit kündigte der Verlag auch einen Token-Verkauf an und sagte, dass es eine Wallet für verschiedene Coins auf der Unternehmenswebseite für Benutzer anbieten wolle. Im Mai verkündete das Blockchain-Startup auch, dass es für Playboy Enterprises Inc. arbeitete, um die digitale Wallet für VIT in das Portal zu integrieren.

Im Rahmen de Vereinbarung sollte GBT einen “kostenfreien” technischen Support für das Magazin bieten und dem Unternehmen 4 Millionen USD für die Lizenz der Playboy Marke zahlen, damit sie diese für eigenes Werbematerial nutzen konnten. Die Zahlung war am 16. Juli fällig hieß es in der Klage.

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Außerdem sollte Blockchain-Startup jede Erwähnung von Pornografie von der Webseite des Vice Industry Token streichen und die VIT-Webseite als allgemeine Video-Entertainment-Seite umbenennen.

Der Verlag argumentierte, dass Global Blockchain Technologies keine Dienste zur Verfügung gestellt habe, die die Technologie unterstützen, wie auch kein Rebranding der VIT-Seite stattgefunden hat und auch keine 4 Millionen US-Dollar für die Lizenz gezahlt wurden. GBT nutzte jedoch die Marke Playboy, um Investoren anzulocken und versicherte ihnen fälschlicherweise, das alle Projekte des Unternehmens im Zeitplan seien, sagte Playboy.

GBT Präsident Shidan Gouran gab in einer Mail an die Medien an, dass die Behauptungen von Playboy wertlos sind und dass GBT kein Problem habe, sich energisch gegen leichtfertige Klagen zu verteidigen, obwohl er es ablehnte, Details über den aktuellen Entwicklungsstand des VIT-Wallets anzugeben.

Vertreter des Verlages reagierten auf keine Anfrage und gaben auch noch keinen Kommentar ab.

 

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