Mozilla-Firefox möchte seine Anwender schützen

Mozilla-Firefox möchte seine Anwender schützen

Sicherheit mit Kryptos

Browser-Sicherheit | Firefox möchte seine Benutzer schützen, indem der Browser-Hersteller in seinen zukünftigen Versionen Malware-Scripte verbietet. Dies soll sich nicht auf auf die Sicherheit der Benutzer auswirken, sondern auch auf die Leistung des Browsers.

Firefox möchte Benutzer schützen

Um sowohl die Leistung des Browsers als auch die Sicherheit seiner Kunden zu schützen, möchte der Open-Source-Browser Mozilla-Firefox bald automatisch Malware-Scripte verbieten. Darunter fallen auch Kryptowährungs-Mining-Scripts.

Vice-Präsident von Mozilla, Nick Nguyen, gab letzte Woche in einem Blog-Post bekannt:

Webseiten haben Kryptowährungs-Mining-Scripte implementiert, die auf dem Gerät des Benutzers stillschweigend Kryptowährungen schürfen. Praktiken wie diese machen das Internet zu einem feindseligeren Ort. Zukünftige Versionen von Firefox werden dieses Praktiken standardmäßig blockieren.

Die Nightly-Version von Firefox wird für Tests neuer Funktionalitäten genutzt. Sollten diese Tests erfolgreich ausfallen, können sich Benutzer ab der Version 63 laut Nguyen darauf auf diese neuen Funktionen freuen.

Trend Micro Incorporated, der globale Anbieter von Cybersecurity-Lösungen, gab in einem kürzlich veröffentlichten Bericht bekannt, dass er in der ersten Jahreshälfte 2018 einen 96-prozentigen Anstieg der Kryptowährungs-Mining-Aktivitäten im Gegensatz zum ersten Halbjahr 2017 verzeichnet hat. Laut dem Unternehmen weichen Cyberkriminelle von Ransomware-Angriffen ab und wechseln zu eher heimlichen Methoden wie In-Browser-Cryptojackng.

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Im Gegensatz zu Programmen, die mit unerwünschten Kryptowährungs-Minern infiziert sind, benötigt In-Browser-Cryptojackng keine versteckte Malware auf dem Computer des Opfers. Die Täter verwenden schädliche Javascripte auf Webseiten, die bei jeder Benutzersitzung Kryptowährungen im Hintergrund schürfen. Obwohl diese Angriffe nicht so bedrohlich wie andere sind, beeinträchtigen sie die Benutzererfahrung, indem sie Rechenleistung von den Zielmaschinen stehlen.

Firefox ist nicht der erste Webbrowser, der seinen Nutzern Schutz vor bösartigen Kryptomachern bietet. Anfang dieses Jahres hat Opera einen Standard-Crypto-Minder-Schutz für die Smartphone-Version seines Browsers eingeführt. Die Desktop-Browser-Version verfügt bereits über diesen Schutz.

Nachdem die Browser-Erweiterung für Kryptowährungen zu Beginn des Jahres in ihrem Chrome Web Store gesperrt wurden, hat Google im letzten Monat Krypto-Mining-Anwendungen in einem Play-Store für mobile Geräte gesperrt. Kürzlich wurde jedoch bekannt, dass einige dieser gesperrten Anwendungen noch im Store zu finden sind.

 

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