Mitgründer von Terra wird von Betrugsvorwürfen verfolgt

Mitgründer von Terra wird von Betrugsvorwürfen verfolgt

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Südkoreanische Staatsanwälte haben eine Benachrichtigung bei der Ankunft des Terra Mitgründers Do Kwon beantragt, der sich vermutlich in Singapur aufhält.

Do Kwon, der Gründer der Kryptowährungen TerraUSD und Luna, sieht sich zusammen mit seinen Mitarbeitern einer eskalierenden Prüfung durch südkoreanische Staatsanwälte wegen ihrer Ein- und Ausreise ausgesetzt.

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Ein Kriminalermittlungsteam das Betrugsvorwürfe gegen Terraform Labs untersucht hat das Justizministerium laut einem Bericht lokaler Nachrichten aufgefordert, eine Benachrichtigung zu erhalten, sobald Do Kwon das Land betritt.

Man nimmt an, dass Do Kwon in Singapur lebt. Die Staatsanwälte haben keine Einzelheiten ihrer Erkenntnisse über seinen Aufenthaltsort bekannt gegeben.

Das gemeinsame Ermittlungsteam für Finanz- und Wertpapierkriminalität des Bezirksstaatsanwalts Seoul Süd erließ auch eine Reiseverbot gegen den Mitgründer von Terraform, Shin Hyun-seong und den ehemaligen Vizepräsidenten Kim Mo. Berichten zufolge wurde Shins Wohnung letzte Woche von den Staatsanwälten durchsucht.

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Der Schritt folgt einer umfassenden Untersuchung von Terraform Labs. Grund dafür war der Zusammenbruch des algorithmischen Stablecoins TerraUSD, der 40 Milliarden USD an Anlagevermögen vernichtete.

Kyle Downey, CEO von Cloudwall sagte in einem Webinar am Dienstag:

„Es gab keine Fehler in Terra Luna.“

„Dies war eher ein wirtschaftliches oder ein Anreizdesign-Problem als unbedingt ein technisches Problem.“

Letzten Monat wurde verhindert, dass einige Terraform-Entwickler das Land verlassen, um so eine geordnete Untersuchung zu ermöglichen. In jüngerer Zeit wurden sieben weitere Krypto-Börsen in Südkorea wegen angeblicher Verbindung zu Terraform untersucht. Dabei wurden Transaktionsaufzeichnungen und andere Dokumente in den Büros von Upbit, Bithumb und Coinne beschlagnahmt.

Terraform, Do Kwon und eine Reihe anderer Firmen, darunter Three Arrows Capital, sehen sich in den USA einer Sammelklage gegenüber, in der sie beschuldigt werden, führende Kleinanleger dazu gebracht zu haben, Terra-Token zu überhöhten Preisen gekauft zu haben.

Bildquelle: Pixabay

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