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    Kryptomarkt schwächer: Ethereum unter Druck, Upgrade gestoppt, ETFs verlieren Milliarden

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    Der Kryptomarkt gerät unter Druck: Bitcoin fiel auf 80.309 US-Dollar, Ethereum auf 2.328,68 US-Dollar. Auch viele Altcoins gaben nach, während Binancecoin leicht zulegen konnte. Die Stimmung bleibt angespannt.
    Besonders Ethereum steht im Fokus: Das geplante Glamsterdam-Upgrade wurde wegen möglicher Sicherheitsrisiken gestoppt. Ein neuer Termin für Testnet und Mainnet steht noch nicht fest, während zusätzlich ein Angriff auf das Projekt X100 für Schlagzeilen sorgte.
    Gleichzeitig ziehen Anleger Kapital aus Ethereum-ETFs ab. Im Oktober summierten sich die Nettoabflüsse laut Bericht auf 1,08 Milliarden US-Dollar, allein an einem Tag flossen rund 110,5 Millionen US-Dollar ab. Damit verzeichneten die Produkte bereits die vierte Verlustwoche in Folge.
    Auch charttechnisch bleibt die Lage schwierig: Ethereum fiel unter 2.400 US-Dollar und notierte nahe dem 100-Tage-Durchschnitt bei rund 2.355 US-Dollar. Als nächste wichtige Unterstützung gilt die Marke von 2.200 US-Dollar, während der negative Coinbase-Premium-Index auf eine schwache Nachfrage in den USA hindeutet.
    Trotz der Korrektur sieht Tom Lee Chancen in Krypto und erwartet eine Bodenbildung bei großen Technologiewerten. Für Ethereum braucht es jedoch zunächst mehr Sicherheit, einen klaren Upgrade-Zeitplan und die Rückkehr institutioneller Nachfrage. Bis dahin bleibt die Kryptowährung anfällig für weitere Rückgänge.

    Der Kryptomarkt steht unter Druck: Bitcoin und Ethereum geben nach, milliardenschwere ETF-Abflüsse belasten die Stimmung und ein gestopptes Ethereum-Upgrade sorgt für zusätzliche Unsicherheit. Gleichzeitig sieht Tom Lee gerade in der Korrektur Chancen für Krypto-Anleger. Der Pressespiegel ordnet die wichtigsten Entwicklungen und Marken ein.

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    Kryptomarkt am Mittag überwiegend schwächer – Bitcoin bei 80.309,07 US-Dollar

    Der Kryptomarkt zeigte sich am Mittag überwiegend rückläufig. Wie Finanzen.net berichtet, reduzierte sich der Bitcoin-Kurs um 12:30 um 0,61 Prozent auf 80.309,07 US-Dollar, nachdem er am Vortag bei 80.803,79 US-Dollar gelegen hatte.

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    Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 bewegte sich seitwärts und wies eine Entwicklung von 0,0 Prozent auf. Seit der Erstnotiz am 24.09.2024 lag die Veränderung laut Quelle bei 16,6 Prozent.

    KryptowährungKursVeränderungVortageswert
    Bitcoin80.309,07 US-Dollar-0,61 Prozent80.803,79 US-Dollar
    Litecoin56,11 US-Dollar-1,42 Prozent56,91 US-Dollar
    Ethereum2.328,68 US-Dollar-1,15 Prozent2.355,77 US-Dollar
    Bitcoin Cash272,60 US-Dollar-1,88 Prozent277,83 US-Dollar
    Ripple1,292 US-Dollar-0,44 Prozent1,298 US-Dollar
    Monero603,72 US-Dollar-1,68 Prozent614,06 US-Dollar
    Cardano0,2035 US-Dollar-2,11 Prozent0,2079 US-Dollar
    Stellar0,1688 US-Dollarunverändert0,1688 US-Dollar
    Tron0,3287 US-Dollarseitwärts0,3289 US-Dollar
    Binancecoin740,62 US-Dollar+0,30 Prozent738,37 US-Dollar
    Dogecoin0,0765 US-Dollar–0,0776 US-Dollar
    Solana100,78 US-Dollar-1,47 Prozent102,28 US-Dollar
    Avalanche8,807 US-Dollar-2,02 Prozent8,988 US-Dollar
    Chainlink11,34 US-Dollar-2,37 Prozent11,62 US-Dollar
    Sui0,9125 US-Dollar-2,80 Prozent0,9388 US-Dollar

    Zusammenfassung: Bitcoin und Ethereum gaben nach, während Binancecoin als einziger in der Übersicht zulegte. Stellar blieb unverändert, Tron bewegte sich seitwärts.

    Ethereum-Upgrade Glamsterdam gestoppt – Sicherheitsrisiken und ETF-Abflüsse

    Wallstreet Online berichtet, dass das Ethereum-Upgrade Glamsterdam am 22. Oktober gestoppt wurde. Die Aktivierung auf dem Hoodi-Testnet war für den 26. Oktober geplant, doch die Ethereum Foundation zog den Stecker, nachdem die Sicherheitsfirma Chain Security Risiken bei EIP-8037 entdeckt hatte.

    Nach Angaben der Quelle könnten bestehende Smart Contracts auf dem Mainnet gefährdet sein. Die geplante Erhöhung des Gas-Limits auf 200 Millionen wurde ebenfalls gestrichen; ein neues Datum wurde nicht genannt, und der Mainnet-Zeitplan blieb offen.

    Zusätzlich meldete KuCoin News einen Angriff auf das Ethereum-Projekt X100. Ein Angreifer übernahm zwei von drei Governance-Sitzen und verkaufte 400.000 Token in einen selbst erstellten Liquiditätspool. In zwei Transaktionen verschwanden 4,85 Millionen USDT.

    Parallel dazu flossen laut Wallstreet Online 110,6 Millionen Dollar aus US-Spot-ETH-ETFs ab. BlackRocks ETHA verzeichnete dabei Abflüsse von 75,5 Millionen Dollar; über sieben Tage summierten sich die Abflüsse auf 484,6 Millionen Dollar.

    Auch ein früher Investor trennte sich von Ethereum. Laut Lookonchain verkaufte er nach neun Jahren 3.000 ETH für 7,2 Millionen Dollar, was einem 128x-Gewinn entsprach.

    „Sicherheitsrisiken treffen den Kleinanleger härter als die Großen, die früh aussteigen.“

    Zusammenfassung: Das Glamsterdam-Upgrade wurde wegen Sicherheitsrisiken gestoppt. Gleichzeitig belasteten ein Angriff auf X100, ETF-Abflüsse von 110,6 Millionen Dollar und der Verkauf von 3.000 ETH die Ethereum-Schlagzeilen.

    Ethereum-ETFs verlieren im Oktober 1,08 Milliarden Dollar

    FinanzNachrichten.de beziffert die Nettoabflüsse aus US-Spot-ETH-ETFs im Oktober auf 1,08 Milliarden Dollar. Demnach handelt ETH bei 2.394 Dollar und liegt fast zehn Prozent unter dem Monatsanfang; seit Jahresanfang steht ein Minus von 18 Prozent.

    BlackRock verlor laut Quelle innerhalb einer Woche 477 Millionen Dollar aus seinem ETH-Fonds. Damit steuere der Fonds auf die vierte Verlustwoche in Folge zu. Allein am Donnerstag flossen weitere 110,5 Millionen Dollar aus den ETFs ab.

    In der betreffenden Woche verzeichnete kein einziger Handelstag einen Nettomittelzufluss. Zusätzlich wurden innerhalb von 24 Stunden Long-Positionen im Umfang von 60,5 Millionen Dollar liquidiert, davon entfielen 50,1 Millionen auf die Käuferseite.

    Technisch stand ETH am 24. Oktober knapp über dem 100-Tage-Durchschnitt bei 2.355 Dollar. FinanzNachrichten.de nennt 2.200 Dollar als nächste technische Unterstützung und verweist auf eine von Changelly erwartete Spanne zwischen 2.381 und 2.457 Dollar bis Monatsende.

    Der geplante Gas-Test auf dem Hoodi-Testnetz wurde am 22. Oktober gestrichen. Ein Rutsch unter den 100-Tage-Schnitt könnte laut Quelle den Weg bis 2.200 Dollar öffnen, während ein Anstieg zum Allzeithoch bei 4.954 Dollar eine Verdoppelung erfordern würde.

    Zusammenfassung: Im Oktober summierten sich die ETF-Nettoabflüsse auf 1,08 Milliarden Dollar. ETH lag bei 2.394 Dollar, während 2.355 Dollar als 100-Tage-Durchschnitt und 2.200 Dollar als weitere technische Marke genannt wurden.

    Tom Lee sieht Ende des KI-Ausverkaufs und Chancen bei Krypto

    BTC-ECHO berichtet, dass Tom Lee die aktuelle Korrektur bei KI-Aktien nicht als Beginn eines langfristigen Abschwungs bewertet. Er sieht die Skepsis vielmehr als gesundes Korrektiv und erwartet eine Bodenbildung bei großen Technologiewerten.

    Lee verweist darauf, dass weiterhin bedeutende Entdeckungen durch KI gemacht würden und die Zurückhaltung der Kreditmärkte einen außer Kontrolle geratenen spekulativen Boom verhindere. Die weltweite Liquidität reiche seiner Einschätzung nach für den Aufbau neuer Infrastrukturen aus.

    Allein die jährlichen Zinserträge privater US-Haushalte beliefen sich laut dem Bericht auf rund sieben Billionen US-Dollar. Historische Vergleiche zieht Lee zur Entstehung des mobilen Kommunikationsnetzes und zum Straßenbau, für die jeweils Investitionen im Umfang von rund 25 Billionen US-Dollar erforderlich gewesen seien.

    Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC plant laut BTC-ECHO ab 2027 Prüfungen zu „systemischen Risiken“ durch KI und Tokenisierung. Lee erklärte zudem, er würde den aktuellen Rücksetzer bereits kaufen und sehe den KI-Ausverkauf in seinen Endstadien.

    „Ja, ich denke, wir befinden uns in den Endstadien des KI-Ausverkaufs.“

    Bei Nvidia und anderen Unternehmen der „Magnificent Seven“ erwartet Lee eine zeitnahe Bodenbildung. Sein eigenes Kapital setze er jedoch auf Software und Krypto. Ethereum notierte zum Zeitpunkt des Berichts bei 2.330 US-Dollar und damit rund 13 Prozent unter dem Vormonatsniveau.

    Zusammenfassung: Tom Lee erwartet eine Bodenbildung bei großen Technologiewerten und bezeichnet die aktuelle KI-Korrektur als Bereinigung. Chancen sieht er insbesondere in Software und Krypto, während die SEC ab 2027 systemische Risiken durch KI und Tokenisierung prüfen will.

    Ethereum fällt unter 2.400 US-Dollar – Risikoaversion belastet den Markt

    FXStreet berichtet, dass Ethereum am Sonntag unter die Marke von 2.400 US-Dollar gefallen ist. Die anhaltende Risikoaversion an den US-Finanzmärkten belastete demnach auch die zweitgrößte Kryptowährung.

    Bei den in den USA gelisteten Ethereum-Spot-ETFs zeichnete sich laut Quelle die vierte Woche in Folge mit Nettoabflüssen ab. Allein am Donnerstag zogen Anleger weitere 110,5 Millionen US-Dollar aus den Fonds ab.

    Innerhalb der vergangenen 18 Handelstage verzeichneten die Produkte lediglich an zwei Tagen Zuflüsse. Diese beliefen sich zusammen auf weniger als 40 Millionen US-Dollar.

    Auch der Coinbase-Premium-Index fiel erneut. Der Indikator misst den Preisunterschied zwischen Ethereum auf Coinbase Pro und Binance und lag bei minus 0,137, dem niedrigsten Stand seit Juni.

    Damals hatte Ethereum laut FXStreet bei rund 1.500 US-Dollar ein Tief im laufenden Marktzyklus erreicht. Anhaltend negative Werte bedeuten, dass ETH auf Coinbase günstiger gehandelt wird als auf Binance. Nach Einschätzung von CryptoQuant deutet dies auf eine vergleichsweise schwächere Nachfrage oder verstärkte Verkäufe am amerikanischen Markt hin.

    Zusammenfassung: Ethereum fiel unter 2.400 US-Dollar, während die ETF-Abflüsse die vierte Woche in Folge anhielten. Der Coinbase-Premium-Index lag bei minus 0,137 und damit auf dem niedrigsten Stand seit Juni.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Nachrichtenlage signalisiert eine deutliche Schwächung der Ethereum-Anlageerzählung: Kapitalabflüsse, technische Unsicherheit und zusätzliche Sicherheitsvorfälle verstärken sich gegenseitig. Entscheidend ist weniger der kurzfristige Kursrückgang als der Vertrauensverlust in Marktstruktur und Entwicklungsprozess. Solange ETF-Nachfrage und institutionelle Zuflüsse ausbleiben, bleibt Ethereum anfällig für weitere Abgaben. Die verschobene Upgrade-Planung unterstreicht zugleich, dass Sicherheit derzeit Vorrang vor höherer Skalierung haben muss.

    Kernaussage: Ethereum steht kurzfristig unter erheblichem Druck; eine nachhaltige Stabilisierung erfordert belastbare Sicherheitsnachweise und eine Rückkehr institutioneller Nachfrage.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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