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    Krypto-News: Riot, Chinas Blockchain-Plan, Kaspa und tokenisierte Vermögenswerte

    KI-generiert
    25.10.2026 10 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Der Kryptomarkt steht vor wichtigen politischen und technischen Weichenstellungen. Riot Platforms gerät wegen eines gesenkten Kursziels unter Druck, während China seine Blockchain-Infrastruktur massiv ausbauen will. Gleichzeitig prüft Israel Kryptowährungen als mögliche Alternative bei internationalen Banksanktionen.
    Bei Riot Platforms senkte Piper Sandler das Kursziel von 25 auf 19 US-Dollar, beließ die Aktie aber auf „Overweight“. Belastend wirken das schwache Börsenumfeld, höhere Ölpreise, teure Finanzierungen und der Druck auf Bitcoin. Am 4. November 2026 veröffentlicht Riot die Quartalszahlen für das dritte Quartal.
    China will sein nationales Blockchain-Netzwerk bis 2030 weitgehend fertigstellen. Geplant sind Anwendungen in Handel, Finanzwesen, Fertigung, Landwirtschaft und Datenhandel sowie strengere technische Standards. Kryptowährungsgeschäfte bleiben auf dem chinesischen Festland verboten, Blockchain gilt jedoch als strategische Technologie.
    Auch Israel diskutiert über Krypto: Premierminister Netanjahu bestätigte Überlegungen zu einem alternativen Wirtschaftssystem, falls internationale Banksanktionen den Zugang zu Korrespondenzbanken gefährden. Vertreter der Bankenaufsicht und der Opposition warnen jedoch, dass Kryptowährungen die internationale Isolation des Landes nicht auffangen könnten.
    Bei Kaspa sinkt die Blockbelohnung am 4. November 2026 um 13:54 UTC von 2,06017223 auf 1,94454365 KAS. Zugleich wächst der Markt für tokenisierte Vermögenswerte: Die 50 größten RWA-Token kamen am 23. Oktober auf 70,32 Milliarden US-Dollar. Die Entwicklung zeigt die zunehmende institutionelle Bedeutung der Blockchain, macht aber auch Prüfungen zu Deckung, Rechtsansprüchen und Emittentenrisiken notwendig.

    Der Kryptomarkt steht zwischen neuen politischen und technischen Weichenstellungen: Während China sein Blockchain-Netzwerk ausbaut und Israel Kryptowährungen als Sanktions-Alternative prüft, verändern sich bei Kaspa die Mining-Bedingungen. Zugleich geraten Riot Platforms und der wachsende Markt für tokenisierte Sachwerte in den Fokus der Anleger.

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    Riot Platforms: Piper Sandler senkt Kursziel, „Overweight“ bleibt bestehen

    Die Riot-Platforms-Aktie verzeichnete laut Finanztrends eine Tagesveränderung von -2,7 Prozent in einem schwachen Marktumfeld. Steigende Ölpreise, der Ausverkauf bei Technologiewerten und die Belastungen am Kryptomarkt drückten demnach auf die Risikobereitschaft der Anleger.

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    Piper Sandler reduzierte am Dienstag das Kursziel für Riot Platforms von 25 $ auf 19 $. Die Einstufung „Overweight“ blieb jedoch unverändert, sodass die niedrigere Zielmarke nicht mit einer Herabstufung des Anlageurteils verbunden wurde.

    Als Hintergrund nennt der Bericht ein insgesamt schwächeres Börsenumfeld. Höhere Ölpreise, die Kosten der KI-Infrastruktur, teure Finanzierungen und der Druck auf Bitcoin belasteten demnach sowohl Technologiewerte als auch den Kryptomarkt. Finanztrends weist zugleich darauf hin, dass die allgemeine Marktschwäche allein keine unternehmensspezifische Ursache für die Bewegung der Riot-Aktie belegt.

    Der nächste wichtige Unternehmenstermin ist die Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen. Riot Platforms kündigte die Konferenz zum dritten Quartal 2026 für den 4. November an; als Beginn wurde 8 Uhr EST genannt.

    Darüber hinaus änderte Riot seine Verwahrbeziehung für digitale Vermögenswerte. Eine Pflichtmitteilung dokumentiert am 14. Oktober die Änderung der Vereinbarung mit BitGo Bank & Trust. Der Wechsel von NYDIG Trust zu BitGo betrifft laut Quelle die Verwahrung digitaler Vermögenswerte sowie von Bargeld.

    „Das niedrigere Kursziel steht für eine zurückgenommene Bewertungserwartung. Die unveränderte Einstufung spricht dagegen weiterhin für eine grundsätzlich positive Einschätzung.“

    Zusammenfassung: Piper Sandler senkte das Kursziel von 25 $ auf 19 $, behielt die Einstufung „Overweight“ aber bei. Die Quartalskonferenz zum dritten Quartal 2026 findet am 4. November um 8 Uhr EST statt.

    China will nationales Blockchain-Netzwerk bis 2030 weitgehend fertigstellen

    China hat sich laut TradingView im Rahmen eines am Freitag veröffentlichten Fünfjahresplans für die digitale Entwicklung das Ziel gesetzt, bis 2030 ein nationales Blockchain-Netzwerk weitgehend fertigzustellen. Der Plan ist Bestandteil des 15. Fünfjahresplans für die nationale Informatisierung.

    Vorgesehen ist eine intensivere Nutzung der Blockchain im Handel und im Finanzwesen des Jangtse-Deltas. In der Region Chengdu–Chongqing im Südwesten Chinas soll die Technologie großflächig in der Fertigung und Landwirtschaft eingesetzt werden.

    Veröffentlicht wurde das Dokument von der Zentralen Kommission für Angelegenheiten des Cyberspace. Dabei handelt es sich laut Quelle um ein hochrangiges Gremium innerhalb der regierenden Kommunistischen Partei, das die Politik zur digitalen Entwicklung koordiniert.

    Das Fertigstellungsziel bezieht sich auf ein Projekt, das bereits im März in Chinas nationalen Entwicklungsplan aufgenommen worden war. Eine gemeinsame Richtlinie der zentralen Führung der Kommunistischen Partei und des Staatsrats vom 9. Oktober hatte den Bau des Netzwerks gefordert.

    Der neue Plan sieht außerdem strengere technische Blockchain-Standards vor. Zusätzlich soll die Technologie stärker beim Umlauf und Handel von Daten eingesetzt werden.

    TradingView berichtet zugleich, dass Festlandchina geschäftliche Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen verbietet, die Blockchain-Technologie jedoch als nationale Priorität fördert. Bereits im Oktober 2019 hatte Präsident Xi Jinping höhere Investitionen in die Blockchain gefordert und sie als wichtigen Bereich für die Entwicklung eigener technologischer Fähigkeiten Chinas bezeichnet.

    Zusammenfassung: China setzt 2030 als Ziel für die weitgehende Fertigstellung eines nationalen Blockchain-Netzwerks. Der Schwerpunkt liegt auf Handel, Finanzwesen, Fertigung, Landwirtschaft, Datenhandel und technischen Standards, während geschäftliche Aktivitäten mit Kryptowährungen auf dem chinesischen Festland verboten bleiben.

    Israel erwägt Krypto als Ausweichsystem gegen mögliche Sanktionen

    Die israelische Regierung erwägt laut BTC-ECHO den Einsatz von Kryptowährungen, um mögliche internationale Banksanktionen zu umgehen. Premierminister Benjamin Netanjahu bestätigte dem Bericht zufolge in einem Gespräch mit dem israelischen Sender Channel 10 entsprechende Pläne.

    Netanjahu erklärte, Israel müsse Möglichkeiten vorbereiten, Banksanktionen durch ein alternatives Wirtschaftssystem zu umgehen. Auf die Frage, ob er damit tatsächlich Krypto meine, antwortete er laut Quelle: „Sehr richtig“.

    Der Plan steht im Zusammenhang mit koordinierten Schritten von zwölf Staaten unter britischer Führung. Diese Maßnahmen richten sich gegen Siedlungsaktivitäten im Westjordanland und könnten nach Einschätzung von Experten auch Finanzdienstleister treffen.

    BTC-ECHO berichtet, dass ein Abbruch von Korrespondenzbank-Beziehungen den israelischen Außenhandel beeinträchtigen könnte. Die Strategie erinnert laut Artikel an Vorgehensweisen anderer sanktionierter Staaten, darunter Russland.

    Auf Seiten der israelischen Währungshüter und der Opposition stößt der Vorschlag auf erheblichen Widerstand. Yair Avidan, ehemaliger Leiter der Bankenaufsicht bei der Bank of Israel, warnte vor einer „existentiellen Gefahr“ für den Bankensektor. Sollten ausländische Institute ihre Korrespondenzdienstleistungen einstellen, drohe eine vollständige Trennung von den internationalen Finanzmärkten, die auch durch Krypto-Transaktionen kaum aufzufangen sei.

    Oppositionsführer Yair Lapid warnte laut Quelle davor, dass ein Rückgriff auf Kryptowährungen Israel in die Isolation treiben könnte. BTC-ECHO verweist außerdem auf Russland, das westliche Handelsrestriktionen seit Jahren über Krypto-Börsen und Stablecoins umgeht.

    „Wir müssen Möglichkeiten vorbereiten, Banksanktionen durch ein alternatives Wirtschaftssystem zu umgehen.“

    Zusammenfassung: Israel prüft Kryptowährungen als mögliches alternatives Wirtschaftssystem für den Fall internationaler Banksanktionen. Vertreter der Bankenaufsicht und der Opposition warnen vor Risiken für den Bankensektor und die internationalen Finanzbeziehungen.

    Kaspa: Blockbelohnung sinkt am 4. November 2026

    CryptoTicker beschreibt Kaspa als Kryptowährung mit einem eigenen Proof-of-Work-Netzwerk und einer BlockDAG-Struktur. Anders als bei einer linearen Blockchain können mehrere Blöcke gleichzeitig entstehen und anschließend in eine verbindliche Reihenfolge gebracht werden.

    Kaspa arbeitet laut Quelle mit rund zehn Blöcken je Sekunde. Am 4. November 2026 sinkt die Belohnung je Block von 2,06017223 auf 1,94454365 KAS. Die Änderung soll um 13:54 UTC wirksam werden und entspricht einem Rückgang von 5,6 Prozent.

    AngabeWert
    Blockbelohnung bisher2,06017223 KAS
    Blockbelohnung ab 4. November 20261,94454365 KAS
    Rückgang5,6 Prozent
    Zeitpunkt4. November 2026, 13:54 UTC
    Maximale Menge28.704.035.605 KAS
    Umlaufmenge27.774.126.762 KAS

    CryptoTicker zufolge waren am Sonntagmorgen 27.774.126.762 KAS im Umlauf. Das entspricht 96,76 Prozent der Endmenge beziehungsweise 96,8 Prozent der möglichen Coins. Bis zum Ende der Ausgabe sollen noch rund 930 Millionen KAS entstehen.

    Kaspa nutzt den Proof-of-Work-Algorithmus kHeavyHash. Neue KAS entstehen ausschließlich als Blockbelohnung für Mining; Staking-Renditen, Lending-Programme oder eine Vergütung allein durch das Halten der Coins gibt es laut Quelle nicht.

    Das Protokoll startete im November 2021 ohne Vorabverkauf und ohne Zuteilung an Gründer oder Fonds. Eine Stiftung, die über Kasse und Stimmrecht wacht, gibt es laut CryptoTicker ebenfalls nicht.

    Die technische Grundlage für die parallele Blockerzeugung ist GHOSTDAG. Dabei werden Blöcke nicht automatisch verworfen, wenn sie gleichzeitig mit anderen Blöcken entstehen. Stattdessen werden sie in eine Reihenfolge eingeordnet; Blöcke der Mehrheitsgruppe werden als blau bezeichnet, die übrigen als rot.

    Bis zum Frühjahr 2025 lief Kaspa mit einem Block je Sekunde. Das Crescendo-Upgrade erhöhte den Takt auf zehn Blöcke je Sekunde. Die Belohnung je Block wurde dabei im selben Verhältnis gekürzt, sodass die Menge neuer Coins pro Zeit unverändert blieb.

    Im Juni 2026 veröffentlichten die Entwickler laut CryptoTicker die Software für Toccata. Die Änderung bringt Covenants auf die erste Schicht und ermöglicht Bedingungen, die eine Transaktion ihren eigenen Folgetransaktionen auferlegen kann. Zusätzlich enthält die Software eine Vorrichtung zum Prüfen kryptografischer Beweise.

    Beim Handel gegen Euro nennt CryptoTicker Kraken und Bitvavo. Kraken führt demnach ein KAS-Euro-Paar mit einer kleinsten Order von 120 KAS und einem Mindestbetrag von 45 Cent. Bei Bitvavo liegt die Mindestorder bei 5 Euro oder 154,96 KAS.

    HandelsplatzAngabe aus der Quelle
    KrakenKAS gegen Euro; kleinste Order 120 KAS; Mindestbetrag 45 Cent
    BitvavoKAS gegen Euro; Mindestorder 5 Euro oder 154,96 KAS
    CoinbaseKein KAS-Paar gegen Euro oder Dollar
    Bitget und MEXCKAS gegen USDT

    Der Kurs lag laut CryptoTicker am Sonntagmorgen bei 0,0361 US-Dollar und 0,0322 Euro. Die Marktkapitalisierung lag bei gut einer Milliarde Dollar, womit Kaspa Platz 75 unter allen Kryptowährungen belegte.

    Der Höchststand lag bei 0,2074 Dollar und wurde am 31. Juli 2024 erreicht. Zum Zeitpunkt des Berichts lag der Kurs 82,6 Prozent darunter. Über die letzten zwölf Monate lag der Wert 31,9 Prozent im Minus, über 30 Tage 9,4 Prozent und über die vergangene Woche 2,3 Prozent im Plus.

    Für deutsche Kunden verweist CryptoTicker auf die MiCA-Regeln. Seit dem 1. Januar 2026 dürfen nur noch zugelassene Häuser deutsche Privatkunden bedienen. Die Zulassung bezieht sich auf den Anbieter und nicht auf die Qualität eines einzelnen Coins.

    Bei der Verwahrung ist zu beachten, dass KAS auf der eigenen Kaspa-Blockchain liegt. Kaspa-Adressen beginnen mit dem Präfix kaspa:. Eine Ethereum-Adresse nimmt laut Quelle keine KAS an, und der Versand an eine falsche Adresse ist in der Regel endgültig.

    Steuerlich behandelt das Finanzamt gekaufte KAS laut CryptoTicker wie andere Kryptowerte als anderes Wirtschaftsgut im Sinne des Paragrafen 23 Einkommensteuergesetz. Bei einem Verkauf innerhalb eines Jahres nach dem Kauf ist der Gewinn mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern, sobald die Summe aller privaten Veräußerungsgeschäfte eines Jahres die Freigrenze übersteigt. Nach einem Jahr Haltedauer ist der Gewinn steuerfrei.

    Für Mining gelten andere Regeln. Blockbelohnungen sind demnach im Zeitpunkt des Zuflusses mit dem damaligen Kurswert als Einkünfte anzusetzen. Bei einem dauerhaft auf Gewinn gerichteten Betrieb liegt laut Quelle oft ein Gewerbe vor.

    Zusammenfassung: Kaspa senkt am 4. November 2026 um 13:54 UTC die Blockbelohnung von 2,06017223 auf 1,94454365 KAS. Das Netzwerk arbeitet mit Proof of Work und rund zehn Blöcken je Sekunde; zugleich liegen laut CryptoTicker bereits 96,76 Prozent der Endmenge im Umlauf.

    Real World Assets: 70,32 Milliarden Dollar in fünfzig Token

    CryptoTicker hat die fünfzig nach Marktkapitalisierung größten Token der RWA-Kategorie am 23. Oktober 2026 ausgewertet. Die Summe betrug 70,32 Milliarden Dollar, wobei die Quelle auf eine starke Konzentration und eine uneinheitliche Zusammensetzung der Kategorie hinweist.

    26,03 Milliarden Dollar entfielen auf Figure Heloc. Dahinter stehen laut Quelle tokenisierte Kreditforderungen, insbesondere HELOC-Kredite, also durch Wohneigentum besicherte Kreditlinien aus dem amerikanischen Markt, sowie Unternehmenskredite.

    Weitere 23,32 Milliarden Dollar beziehungsweise 33,2 Prozent der Kategorie entfielen auf Token, die selbst keinen realen Vermögenswert abbilden. Dazu zählen Chainlink mit 9,20 Milliarden, Stellar mit 6,19 Milliarden, Quant mit 2,68 Milliarden und Ondo mit 2,09 Milliarden sowie Algorand, Injective und XDC Network.

    BereichWert
    Fünfzig größte RWA-Token70,32 Milliarden Dollar
    Figure Heloc26,03 Milliarden Dollar
    Infrastruktur-Token23,32 Milliarden Dollar
    Anteil der Infrastruktur-Token33,2 Prozent
    RWA-Protokolle187
    Hinterlegtes Kapital der Protokolle4,10 Milliarden Dollar

    Die Quelle unterscheidet zwischen der Marktkapitalisierung der Token und dem in Protokollen hinterlegten Kapital. In der RWA-Kategorie von DefiLlama standen am 23. Oktober 187 Protokolle mit zusammen 4,10 Milliarden Dollar hinterlegtem Kapital.

    Ethereum führte bei der Zahl der Protokolle mit 62. Es folgten Base mit 22, Polygon mit 16, die BNB-Blockchain mit 15, Solana mit 14, Arbitrum mit 13, Avalanche mit 9 und Monad mit 6. Da viele Protokolle auf mehreren Blockchains laufen, summieren sich diese Werte über 187.

    Tokenisierte Geldmarkt- und Anleihefonds machten laut CryptoTicker 11,01 Milliarden Dollar in acht Token aus. Zu den genannten Fondshäusern gehören BlackRock, Invesco und Janus Henderson; über Spiko ist auch Amundi vertreten. Zwei der acht Posten waren auf Euro ausgerichtet und in der Europäischen Union aufgesetzt. Zusammen kamen die beiden Spiko-Fonds auf 2,29 Milliarden Dollar.

    Gold-Token erreichten 5,36 Milliarden Dollar. Davon entfielen 3,23 Milliarden auf Tether Gold, 1,77 Milliarden auf PAX Gold und 0,35 Milliarden auf Kinesis Gold. Die Kurse lagen am 23. Oktober bei rund 3.997 und 4.006 Dollar je Einheit.

    CryptoTicker betont, dass ein RWA-Token nicht mit dem zugrunde liegenden Vermögenswert gleichzusetzen ist. Der Token weist demnach ein Recht an einem Vermögenswert nach. Bei einem tokenisierten Geldmarktfonds handelt es sich um Fondsanteile, deren Register auf einer Blockchain liegt; bei einem Gold-Token um einen Anspruch auf hinterlegtes Metall gegen einen Verwahrer.

    Mit einem RWA-Token sind laut Quelle mehrere Besonderheiten verbunden. Es gibt einen Emittenten, der für die Deckung einsteht, die Übertragung ist häufig auf geprüfte Adressen beschränkt und der Emittent kann Token oft sperren oder zurückholen.

    Für Deutschland verweist CryptoTicker auf das Gesetz über elektronische Wertpapiere. Seit 2021 gilt das eWpG. Nach § 2 Absatz 1 kann ein Wertpapier elektronisch begeben werden, indem der Emittent anstelle einer Urkunde eine Eintragung in ein elektronisches Wertpapierregister bewirkt. Absatz 2 stellt laut Quelle klar, dass ein solches Papier dieselbe Rechtswirkung wie ein Papier in Urkundenform entfaltet.

    Die steuerliche Behandlung von Gold-Token hängt laut Quelle von der rechtlichen Konstruktion ab. Gewinne werden demnach nicht automatisch wie Gewinne aus physischem Gold behandelt; entscheidend ist, ob eine Haltefrist greift oder Abgeltungsteuer anfällt.

    Zusammenfassung: Die fünfzig größten RWA-Token kamen am 23. Oktober 2026 auf 70,32 Milliarden Dollar. Ein erheblicher Teil entfiel auf Figure Heloc und Infrastruktur-Token, während die Protokollkategorie mit 187 Protokollen lediglich 4,10 Milliarden Dollar hinterlegtes Kapital auswies.

    Einschätzung der Redaktion

    Die entscheidende Entwicklung ist die zunehmende institutionelle und staatliche Nutzung der Blockchain-Technologie unabhängig von einer direkten Krypto-Öffnung. Chinas Infrastrukturpläne und die wachsende Bedeutung tokenisierter Vermögenswerte stärken den Anwendungsfall für Blockchain, während die Prüfung von Krypto als Sanktionsalternative zugleich die geopolitischen und regulatorischen Risiken sichtbar macht.

    Für Riot Platforms und Kaspa bleibt der operative Ausblick stärker von Marktstimmung, Finanzierungskosten und Netzwerkökonomie abhängig als von kurzfristigen Kurszielen. Besonders bei RWA-Projekten ist zudem eine genaue Prüfung der tatsächlichen Deckung, der Rechtsansprüche und der Emittentenrisiken erforderlich.

    Kernaussage: Die Blockchain-Adoption gewinnt an institutioneller Relevanz, doch wirtschaftlicher Nutzen, rechtliche Durchsetzbarkeit und politische Risiken entscheiden über die nachhaltige Bedeutung einzelner Projekte.

    Quellen:

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