IOTA - Buy, Hold oder Sell? (Neue MIOTA Updates 2019)

IOTA – Buy, Hold oder Sell: Wohin steuert IOTA?

Kryptowährung IOTA

Die Kryptobranche hat das Zeug, zum wichtigsten Markt des 21. Jahrhunderts zu werden. Das spiegelt sich auch am enormen Interesse von Anlegern und Industrielenkern wieder. IOTA hat es in jüngster Zeit geschafft, für Aufmerksamkeit zu sorgen – vor allem bei Entscheidungsträgern der Wirtschaft.

Das Boom-Jahr 2017 hat Kryptowährungen in das Blickfeld der breiten Öffentlichkeit katapultiert und die rasante Kursentwicklung hat große Emotionen und Erwartungen geweckt. Es sind aber nicht nur die Charts, die den Wert von einem Coin bestimmen. Für die langfristige Perspektive zählen vielmehr seine Fähigkeiten, reale wirtschaftliche Probleme zu lösen.

Im Vergleich zu seinen Mitbewerbern ist die Performance von IOTA beim Handel auf den großen Plattformen nicht weiter aufsehenerregend. Für eine solide IOTA-Prognose solltest du dir allerdings auch seine realwirtschaftliche Leistungsfähigkeit anschauen. In diesem Beitrag wollen wir in diesem Sinn drei Fragen nachgehen:

  • Wie gut ist IOTA im Vergleich zu seinen Mitbewerbern?
  • Für welche wirtschaftlichen Interessen ist das Netzwerk spannend?
  • Wie fit ist die Kryptowährung für künftige Herausforderungen?

Was kann IOTA besser als Bitcoin und Co ?

Die Digitalisierung ist ein Thema, das uns schon seit einigen Jahrzehnten begleitet und der sichere Umgang mit Information und ihre intelligente Verarbeitung beschäftigen uns auch schon einige Zeit. Mit der ersten Blockchain hat Bitcoin einen Weg aufgezeigt, der auf großes Interesse gestoßen ist, da er Lösungen für sehr reale Probleme versprochen hat.

  • Die Distributed Ledger-Technologie hat das Potenzial, auf sichere und günstige Weise Transaktionen zu verwalten. Durch die dezentralen Kontobücher, die von den Nutzern selbst verwaltet werden, verschwinden viele Schwachstellen, die herkömmliche Währungen haben.
  • Allerdings hat sich auch rasch gezeigt, dass nicht alle Versprechen jetzt schon umgesetzt werden können. Der große Erfolg und die damit gestiegenen Nutzerzahlen haben die Blockchain der ersten Generation an ihre Grenzen gebracht: langsame Verarbeitung und hohe Transaktionskosten waren die Folge.

IOTA geht hier einen anderen Weg und stellt seine Vorgänger in einigen Punkten in den Schatten:

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  • IOTA wird mit zunehmenden Nutzerzahlen besser und schneller
  • Transaktionen werden im Netzwerk gebührenfrei verarbeitet
  • Es gibt kein IOTA-Mining im herkömmlichen Sinn und daher keine hohen Stromkosten

The new Kid on the Block hat die Gunst der späten Entwicklung genützt und eine völlig neue Kryptotechnik aufgesetzt: Bei IOTA werden Transaktionen durch andere Transaktionen bestätigt! Wenn du also einen Betrag aus deinem Wallet verschickst, wird deine Überweisung erst dann anerkannt, wenn dein Node mindestens zwei andere Überweisungen bestätigt.

  • Dadurch wird das IOTA-Netzwerk zu einem riesigen Geflecht von sich gegenseitig bestätigenden Transaktionen. Dieser sogenannte Tangle braucht also keine großen Serverfarmen, keine Blöcke, die zu jeder Zeit jede Information speichern und ist trotzdem ausgesprochen sicher.
  • Trotz der Überlegenheit hat das Projekt aber auch mit Problemen zu kämpfen. Zum einen war der selbst entwickelte Verschlüsselungs-Algorithmus, Curl, fehleranfällig gegenüber Manipulation. Zum anderen braucht das Netzwerk aber auch viele Nutzer, um stabil zu bleiben.

Das Verschlüsselungsproblem wurde mit dem Umstieg auf Keccak (ein SHA Algorithmus der dritten Generation) gelöst. Zur Sicherung der Stabilität sind derzeit noch sogenannte Coordinator eingesetzt, die den IOTA-Tangle regelmäßig zwischenspeichern. Ungeachtet dessen hat die neue Technik aber bereits einige Industriegrößen dazu gebracht, in IOTA zu investieren.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=oxtEJv_CZeA

Welchen Beitrag liefert IOTA zur digitalen Industrie 4.0 ?

Der mysteriöse Kopf hinter der BTC-Blockchain, Satoshi Nakamoto, hat die Kryptographie nicht erfunden. Seine brillante Idee war es, die Verschlüsselung als Open-Source-Konzept umzusetzen: Durch die kooperative Verwaltung kann der Aufwand reduziert werden und durch die Transparenz wird Manipulation unmöglich.

Mittlerweile haben alle Technologiekonzerne und großen Banken eigene Entwickler-Teams darauf angesetzt, die Technik weiterzuentwickeln und für die digitale Wirtschaft anzupassen.

Aus den Hunderten neuen Lösungen der letzten Jahre hat sich die Tangle-Technik als die brauchbarste herausgestellt:

  • Vernetzte Smart Devices können ohne Zeitverzögerung mit minimalem Aufwand miteinander kommunizieren
  • Es gibt über 2,7 Billiarden IOTA; damit werden vor allem Micropayments abgewickelt, die nur einen Bruchteil eines Cents ausmachen.

Die Entwickler hatten genau das im Sinn, als sie die distributed ledger 2.0 geschaffen haben und damit offensichtlich auch einflussreiche Entscheidungsträger überzeugen können.

Einige der wichtigsten Player der Industrie 4.0, wie Bosch oder Fujitsu, haben mittlerweile beschlossen, das Rad nicht neu zu erfinden und auf die Tangle-Technik zu setzen – und 2019 ist das erste bedeutende Kooperations-Projekt mit Volkswagen verwirklicht: Der Digital CarPass.
Für Einsteiger aber auch versierte Investoren sind das überzeugende Argumente, um mit IOTA zu handeln.

Info: IOTA-ist ein Akronym für InternetOfThingsApplication-. Damit ist die Zielsetzung der neuen Kryptowährung eigentlich am besten auf den Punkt gebracht: IOTA will eine Währung für vernetzte Maschinen sein – davon wird es in zehn Jahren rund 80 Milliarden geben.

Wie zukunftsfit ist der Tangle von IOTA ?

Eine Währung ist im Grunde nichts anderes, als ein Informationsspeicher: Sie bildet den Wert eines Produktes oder einer Dienstleistung ab, der über den Markt hergestellt wird.

In der digitalen Wirtschaft ist herkömmliches Geld nicht mehr in der Lage, mit den neuen Anforderungen Schritt zu halten. Aber nicht nur die Währung selbst, sondern auch die Schnittstelle zur realen Wirtschaft muss schneller und sicherer sein, als es bisher der Fall war.

Plattformen wie Ethereum haben den Weg vorbereitet. Das ETH-Netzwerk sichert nicht nur einen einzelnen Crypto-Token, sondern Smart Contracts – also intelligente, sich selbst verwaltende Verträge. Damit ist es möglich, jede beliebige Leistung oder jedes beliebige Produkt über die Blockchain schnell und günstig zu verwalten.

IOTA und die Technologie

Was kann IOTA auf diesem Feld vorweisen?

Das Projekt IOTA Q war lange Zeit ein gut platziertes Geheimnis in der Szene. Die Entwickler haben damit, frei nach dem Grundsatz: “Buy the rumor, sell the news”, für einiges Aufsehen gesorgt.

2018 wurde der Vorhang schließlich gelüftet und Qubic wurde präsentiert. Das Qubic-Protokoll ist im Kern ein zusätzlicher Layer über dem Tangle, der dafür sorgen soll, dass Smart Contracts reibungslos in das Netzwerk integriert werden können.

Dahinter steht ein Konzept, das schon seit längerer Zeit in der Krypto-Community entwickelt wurde: Quorum Based Computing (kurz: QBC). IOTA hat damit einen wichtigen Entwicklungsschritt gesetzt.

Überraschend war, dass die Neuigkeit den Kurs an den Börsen kaum beeinflusst hat und nur wenige Anleger zum Kaufen animieren konnte. Es passt allerdings zum bisherigen Auftritt von IOTA: Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Lösungskompetenzen und weniger auf der Entwicklung der Charts.

Fazit: Wie sieht die Prognose für IOTA aus?

Die IOTA-Foundation, die gemeinnützige Stiftung hinter dem Netzwerk, hat in einer Reihe von großen Projekten die Performance der neuen Kryptowährung unter Beweis gestellt.

Neben einem digitalen Datenmark (data.iota.org) oder der ersten IOTA-Ladestation für E-Autos ist es aber vor allem die Aufmerksamkeit von großen Technologie-Unternehmen, die hier auf der Haben-Seite steht.

  • Beobachter haben in letzter Zeit beim Kursrückgang einer Kryptowährung sehr oft Krisen-Szenarien gezeichnet und eindeutige Empfehlungen abgegeben: Sell! Auch hier tickt IOTA anders und nahezu alle Analysten haben ihre Hold-Empfehlung, trotz schlechter Börsen-Performance, nicht verändert.

Das Internet der Dinge ist mittlerweile schon seit einigen Jahren ein wichtiger Wachstumsmotor für die digitale Wirtschaft. Es wird in den kommenden Jahren weiter an Fahrt gewinnen und unsere Informationsgesellschaft 2.0 formen.

Zu Smart Mobility, Smart City oder Smart Home werden sich noch weitere Bereiche hinzu gesellen. Geht es nach den IOTA-Partnern, dann wird der Tangle zum wichtigsten Netzwerk für diese Entwicklung.

Die Aussichten sind daher fast ausnahmslos mit „Buy and hold“ bewertet. Ob die guten Perspektiven auch auf den Boden gebracht werden können, wird sich zeigen. Fest steht jedoch, IOTA hat das Zeug, eine smarte Währung zu sein.

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