HyperCash Coin – Eine neue Cross-Chain Kryptowährung

HyperCash Coin – Eine neue Cross-Chain Kryptowährung

HyperCash Kryptowährung - Wie sieht der Kurs für 2019 aus ?

HyperCash ist eine Blockchain, die mehrere Blockchains miteinander verbinden will. Zuvor nannte sich die Kryptowährung „HCash“. Es handelt sich nicht um die einzige Cross-Chain-Plattform auf dem Kryptomarkt, jedoch sticht diese Plattform durch einige technische Vorteile hervor. Was diese Technologien sind und ob sich das HyperCash Coin kaufen lohnt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

HyperCash Coin – Was ist diese Kryptowährung?

Die Bezeichnung der HyperCash Kryptowährung hat sich mit der Zeit verändert. 2017 wurde ein Pre-Launch Token Sale veranstaltet, bei dem der Token „Hshare“ mit dem Kürzel „HSR“ verkauft wurde, um das Projekt zu finanzieren.

  • Dieser Token konnte im Dezember 2017 einen Höchstwert von 38,40 US-Dollar erreichen. Danach ging es für eine Weile mit dem Preis des Tokens bergab. Als dann im August 2018 das HCash-Mainnet online ging, wurde auch der Token des Netzwerkes unbenannt zu HyperCash.
  • Besitzer des HSR konnten ihn 1:1 umtauschen. Außerdem gibt es noch den Token „HX“ für die simultan gelaunchte Plattform HyperExchange, welche nicht verwechselt werden sollte.

Die Aufgabe von HyperCash ist es, die verschiedenen Blockchains miteinander zu verbinden. Normalerweise sind Blockchains in sich geschlossene Systeme. Die Interfunktionsfähigkeit der Blockchains ist beschränkt, somit die Möglichkeit, Kryptowährungen und andere Daten zwischen den Chains direkt zu tauschen.

Möchte man eine Kryptowährung mit einer anderen tauschen, muss man sich dazu meist an eine Exchange wenden, was mit zusätzlichen Kosten und Aufwand verbunden ist. Das betrifft auch die Möglichkeit, Smart Contracts und dezentrale Applikationen, welche auf unterschiedlichen Blockchains beruhen, miteinander interagieren zu lassen. Für manche setzt der Siegeszug der Blockchains erst dann ein, wenn diese Schwierigkeiten überwunden wurden.

  • Die Kryptowährung dient als eine Art Side-Chain für andere Blockchains und soll damit die Brücke zwischen ihnen schlagen. Das ist allerdings kein gänzlich neues Konzept.
  • Es gibt bereits andere Blockchain-Projekte, wie Icon oder Lisk, die ähnliches versuchen. Was HyperCash hervorhebt, sind seine Technologien.
  • Um die Privatsphäre von Transaktionen sogenannter „Privacy Coins“ zu garantieren, setzt HCash auf „Zero-Knowledge Proofs“. Diese werden bereits von der Kryptowährung ZCash eingesetzt. Z
  • ero-Knowledge Proofs verbirgt die Identität der Sender und Empfänger von Transaktionen, indem die Transaktionsdaten randomisiert und verschlüsselt werden. Dennoch kommen die Transaktionen zielsicher an die gewünschten Adressen an.
  • Für die Verifizierung von neuen Blöcken verwendet HyperCash einen hybriden Proof-of-Work und Proof-of-Stake Algorithmus. Das dient vor allem der Effizienz und auch um das Engagement der Community zu fördern.
  • Miner sorgen mit Proof-of-Work für Rechenleistung, während der Proof-of-Stake der Community die Möglichkeit gibt, Entscheidungen mittels ihrer gehaltenen Tokens zu bewirken.

Durch dieses hybride System soll auch die Dezentralität des Netzwerkes sichergestellt werden. Das Resultat ist ein“DAO“, eine „Decentralized Autonomous Organization“, welche von der Community gepflegt wird. Die HyperCash Entwicklung liegt demnach in der Hand der Teilnehmer.

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Weiterhin ist die HCash Blockchain Quantum resistent. Dabei geht es um die Sicherheit des Netzwerkes. Quantencomputer haben das Potenzial, die Verschlüsselung der Blockchains zu knacken und sie dadurch zu manipulieren. Zwar sind wir noch sehr weit von diesem Szenario entfernt, doch bereiten sich schon ein paar Blockchains darauf vor.

HyperCash ist eine davon und verwendet Quantum resistente Signaturverfahren. HCash ist ist neben einer Blockchain außerdem ein „Directed Acyclic Graph“, wie IOTA, die Kryptowährung des Internets der Dinge.

Wer steckt hinter der Kryptowährung?

  • CEO ist Adam Geri. Geri verfügt 25 Jahren Erfahrung im Operations Management, vor allem in der Automobilindustrie. Bis 2017 war der CEO noch Dallas Brooks.
  • Chief Operation Officer ist Andre Wasylewicz, der sich seit dem Beginn der Kryptowährungen mit Blockchain-Technologien beschäftigt hat.
  • Chief Scientist Joseph Liu ist ein Experte im Bereich der Cybersicherheit und kryptografischer Technologie. Er ist auch als der „Pate von Monero“ bekannt, da er verantwortlich war für die Entwicklung der Ring Signatures, welche die kryptografische Verschlüsselung von Monero erst ermöglichte. Im November 2018 wurde er bei den ACS Digital Disruptor Awards mit dem „Researcher of the Year“ ausgezeichnet.

Vor- und Nachteile

Die HyperCash Kryptowährung wurde in der Vergangenheit scharf kritisiert. Nachdem die Coin im August 2017 ihren Höchststand erreicht hatte, meinten viele Stimmen im Internet, dass es sich um einen Scam handele und die Entwickler es nicht beabsichtigen würden, ein vollwertiges Produkt abzuliefern. Vielleicht hängt die Namensänderung hiermit zusammen.

Auch das White Paper geriet in die Kritik. Es sei zu allgemein gehalten und erkläre nicht ausreichend, wie die HCash-Blockchain bestehende Probleme lösen würde. Hinzu kommt die mangelnde Transparenz bei der Entwicklung. Die meisten Kryptowährungen werden Open Source entwickelt und auf GitHub online gestellt. Interessierte können dort den Code sehen und den Stand der Entwicklung einschätzen. Lange Zeit gab es auf HCash’s GitHub-Seite keine neuen Updates. Das Mainnet ging dann plötzlich und ohne Ankündigung online.

Die beste Publicity hat das Projekt also nicht. Auf der positiven Seite stehen die guten Technologien, welche die HCash-Blockchain von anderen Cross-Blockchain-Plattformen unterscheidet. Der hybride PoW-PoS-Algorithmus und die Quanten-Resistenz sorgen für Dezentralität und Sicherheit. Inwieweit sich diese Plattform gegen andere durchsetzen kann, muss sich erst noch zeigen.

HyperCash Kurs – Entwicklung – Prognose

Als sich HyperCash im November 2017 handeln ließ, lag der Preis bei etwa 16 Euro. Am 20. Dezember 2017 stieg die Kryptowährung auf ihren Höchstwert von 31,26 Euro. Dann setzte Ende Dezember und Anfang Januar der Crash am Kryptomarkt ein. Der HyperCash Kurs litt ebenfalls darunter. Der Kurs fiel auf 11,31 Euro am 01.02.2018. In den darauffolgenden Monaten ging es weiter bergab, sodass der HCash-Preis im April bei unter 5 Euro lag.

Im Mai ging es nochmal auf 10 Euro hoch, danach sank der Wert erneut: im Juni unter 5 Euro, im August unter 3 Euro. Ab September und Oktober 2018 schwankte der Kurs um 2 Euro. Dezember 2018 und Januar/Februar 2019 hielt er sich zumeist unter 1 Euro. Erst im März ging es wieder etwas bergauf.

So viel zur Entwicklung des Kurses. Sieht die HyperCash Prognose demnach schlecht aus? Die Kryptowährung hat ihre Anhänger, welche an die Cross-Chain-Blockchain und ihre Technologien glauben. Im Moment kann man noch günstig HC Coins kaufen, um das Portfolio mit einer weiteren vielversprechenden Digitalwährung aufzustocken.

Wie wird es mit der Kursentwicklung für den HC Coin weitergehen ?

Wo kann man HyperCash Coin kaufen?

Exchanges, auf denen man HyperCash kaufen kann, wären Binance, OKEx, Huobi, Bithumb, Bit-Z, Gate, TopBTC, KuCoin, Cryptopia, HitBTC und noch ein paar mehr. Darunter ist Binance die beliebteste Exchange. Auf Binance kann man HyperCash gegen Bitcoin und Ethereum tauschen. Der Kauf mit Tether ist auf Huobi, OKEx und Gate möglich. Bislang gibt es noch keine Plattform, auf der man mit Dollar oder Euro HyperCash kaufen kann.

Wallet erstellen

Die HCash-Wallet lässt sich auf der Webseite des Unternehmens, https://h.cash/down_wallet, herunterladen und von dort installieren. Die Wallet gibt es für Android und iOS. Die Android-Version sollte sich ohne Probleme installieren lassen.

Bei iOS muss man dem Gerät noch erklären, dass es der Software vertrauen kann. In den Einstellungen des iOS sucht man nach der Installation nach „Legend Internet Service Pty Ltd“ und bestätigt, dass die Software vertrauensvoll ist. Damit sollte die Wallet eingerichtet sein.

Fazit

Die HyperCash Kryptowährung hatte einen guten Start mit dem Token hinlegt, verlor dann aber schnell an Wert, während sich kritische Stimmen meldeten. Der Launch des Mainnets ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung und die Plattform verfügt auch über ein paar gute Technologien, die man so bei anderen Cross-Chain-Plattformen vergebens sucht. Vor allem die Quanten-Resistenz, die Verschlüsselung durch Zero-Knowledge Proofs und der Einsatz eines hybriden Systems aus Proof-of-Work und Proof-of-Stake.

 

Bildquelle: © geralt/ Pixabay

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