Ethereum vs. Bitcoin: Aktueller Vergleich von ETH & BTC

Ethereum vs. Bitcoin: Aktueller Vergleich von ETH & BTC

BTC vs. ETH

Der Kryptowährungsmarkt entstand 2009 – mit dem Projekt “Bitcoin” (BTC). Ein völlig neues Finanzkonzept war geboren. Seitdem sind viele neue Akteure in den gleichen Markt eingestiegen und haben ihre eigenen digitalen Währungen kreiert, darunter Ethereum (auch bekannt als Ether oder ETH).

Worin unterscheiden sich die Coins und was kennzeichnet Ethereum vs. Bitcoin? Hier folgen 13 spannende BTC und Ethereum Infos.

Ethereum vs. Bitcoin Chart – Wie entwickelte sich der Kurs der Coins?

2014 sorgte Bitcoin erstmals für breite öffentliche Aufmerksamkeit. Zahlreiche Enthusiasten stiegen in den Markt für digitale Währungen ein und der Kurs von BTC konnte die 1.000 Euro erreichen. Danach folgte allerdings ein enormes Absinken des Kurses.

  • 2016 folgte das nächste Hoch und 2017 schnellte der Kurs geradezu explosionsartig in die Höhe, bis zu 2.500 Euro und im Winter 2017 bis fast 15.000 Euro. Der Kurs schwankte immer wieder stark.

Beim Ethereum Trading gestaltet sich die in Charts ersichtliche Kursentwicklung anders. Eingeführt wurde die Devise 2015, aber merkliche Kursentwicklungen fanden erst 2017 statt. Der Ethereum Kurs stieg damals auf 50 Euro an, später auf 350 Euro.

  • Auch hier gab es Schwankungen, unter anderem aufgrund von Uneinigkeiten der Community. Damit bleibt ETH von den schnellen Wechseln wie bei BTC verschont und ist compared to Bitcoin stabil.

BTC compared to Ethereum kaufen – Welchen Preis haben die Coins?

Im November lag der Wert eines Ethers bei 190 Euro. Damit unterscheidet sich der Preis des Coins nicht wesentlich von dem Wert, den ETH im vergangenen Jahr hatte. Bei Bitcoin sieht es anders aus. Nach einem Hoch bis fast 15.000 ist der Coin wieder abgestürzt und erholte sich daraufhin wieder etwas. Im Herbst 2018 war ein BTC rund 5.700 Euro wert – deutlich preisintensiver als Ether.

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Wie unterscheiden sich BTC compared to Ethereum Mining?

Für jede Übertragung setzen Miner die Leistung Ihres Rechners ein, um ein mathematisches Rätsel aufzulösen. Die Miner nutzen dafür die Header-Metadaten eines Chains. Diese enthalten eine Hash-Version, welche eine feste Länge an zufälligen Buchstaben- und Zahlenfolgen erzeugt. Dieser String ist ein Hash. Findet ein User den Hash, der dem aktuellen Ziel entsprechen kann, dann wird der Block an das Netzwerk gesendet.

Andere Knoten validieren die Transkription und fügen diese zu ihrer Kopie des Blockchains hinzu. Bei Bitcoin ist die Zahl der digitalen Münzen begrenzt und das Mining wird schwieriger. Die zu lösenden mathematischen Rätsel werden komplexer, was mehr Rechenleistung erfordert und daher den Stromverbrauch beim Mining in die Höhe treibt.

  • Viele Miner schließen sich daher in Mining-Pools zusammen, damit sie den Abbau der Blöcke wirtschaftlich betreiben können. Die Belohnung, welche Miner für den erfolgreichen Abbau eines Chains erhalten, halbiert sich aller vier Jahre.

Compared to Ether ist dies ganz ähnlich. Um die ETH-Übermittlungen zu validieren, werden sie auch in Blöcke zusammengefasst, die dann der bestehenden Blockkette hinzugefügt werden. Aller fünf Sekunden wird ein neuer Blockbaustein zur bestehenden Ethereum-Blockkette angehängt. Miner kombinieren die richtigen Aktionen in einem Chain und erstellen einen Hash aus den Metadaten des Blocks und einem Nonce.

Dies ist eine Art Prüfsumme, die iterativ so gewählt wird, dass der Hash einer bestimmten Form entspricht. Es wird ein Anreiz für die Umsetzung von Aufgaben geschaffen – die Validierung von Smart Transactions and Contracts und die Erstellung von Blöcken. Jeder User, dessen Block für die Blockkette ausgewählt wird erhält fünf Ether-Token der neuen Generation.

Ein weiterer Anreiz für das ETH-Mining ist, dass Nutzer, deren Blöcke nicht ausgewählt wurden, immer einen Preis erhalten (den Preis des sogenannten uncle). Der Kontext ist, dass mit einer kurzen Blockzeit von fünf Sekunden die Wahrscheinlichkeit, dass zwei User gleichzeitig einen gültigen Chain finden, relativ hoch ist.

Etwa alle 15 Sekunden fügen ETH-Miner einen Block von Anweisungen zum Netzwerk hinzu. Ein Block kann je nach Größe einer Übertragung mehrere Ether-Transaktionen enthalten. In jedem Fall ist eine Übertragung erst dann endgültig, wenn die Transaktion im Ethereum-Netzwerk verarbeitet wurde.

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Video-Link: https://youtu.be/d94l-_3B6dM

BTC compared to ETH – Wie lang ist die Transaktionsdauer?

Die Informationsübertragung erfolgt bei BTC direkt. Sobald Sie Bitcoin senden, wird Ihre Anweisung sofort an das Bitcoin-Netzwerk gesendet. In diesem Moment weiß das gesamte Netzwerk über Ihre Übermittlungen Bescheid. Aber Ihre Aktion muss noch überprüft werden. Dies geschieht durch User in dem Netzwerk. Wurde Ihre Transaktion geprüft und genehmigt? Dann wird es dem Blockchain hinzugefügt.

Zusammen mit anderen Informationsflüssen endet Ihre Transaktion in einem Block in der Blockkette. Zu diesem Zeitpunkt ist Ihre Transaktion definitiv in der Blockchain verarbeitet. Im Durchschnitt wird alle zehn Minuten ein Block zur Blockkette hinzugefügt. Wenn sich Ihre Transaktion in einem Chain befindet, hat sie eine Bestätigung erhalten. Eine Bestätigung bedeutet, dass Ihre Transaktion in der Blockchain bestätigt wurde.

  • Ihre ETH-Transaktion befindet sich im neuesten Block der Blockkette.

Je länger Ihre Transaktion in der Blockchain ist, desto sicherer ist Ihre Transaktion. In der Bitcoin-Community wird allgemein davon ausgegangen, dass eine ETH-Transaktion nach sechs Bestätigungen sicher ist. Bei sechs Bestätigungen ist der Block, in dem Ihre Transaktion verarbeitet wird, nicht mehr der letzte oder neueste Block. Wenn im Durchschnitt aller zehn Minuten ein Block hinzugefügt wird, dann ist dieses Maß an Sicherheit nach etwa  einer Stunde erreicht.

Wie lange dauert es, bis die Ether in Ihrer Brieftasche ankommen?

Genau wie Bitcoin ist Ether eine Kryptowährung, die auf einer Blockkette funktioniert. Die Verarbeitung einer Ether-Transaktion im Netzwerk funktioniert daher ähnlich. Die Verarbeitung einer Ether-Transaktion erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst wird die Transaktion an das Ethereum-Netzwerk gesendet. Das Ethereum Wallet des Absenders überträgt diese Transaktion nun kryptographisch an das Ethereum-Netzwerk.

Sie ist nun für alle im Netzwerk sichtbar, bedeutet aber nicht, dass die Transaktion vollständig verarbeitet wurde. Der neue Block wird mit dem letzten im Netzwerk verbunden, der sich dann mit dem vorletzten Block verbindet, usw. Bevor dies geschieht, landen die Transaktionen im sogenannten Speicherpool. Dort ist sie bereit zur Bearbeitung. Neue Anweisungen werden dabei nicht chronologisch im Netzwerk, sondern im Speicherpool aufgelistet.

Ein Miner kann eine Transaktion in einem Chain verarbeiten, indem er seinen Rechner ein kryptographisches Rätsel lösen lässt (Hashing). Die Veränderung wird erst dann in die Blockchain aufgenommen, wenn dieses kryptografische Rätsel gelöst ist. Diese Transaktion erhält dann eine Bestätigung, dass sie in einem Block verarbeitet wurde. Der Rechner des Miners hat nun die Anforderung bemerkt und verarbeitet sie zu einem Block. Danach ist sie mit einer einzigen Bestätigung definitiv.

Die Zeit zwischen der Platzierung der Transaktion und der endgültigen Abwicklung dieser wird als Bestätigungszeit bezeichnet. Erst wenn die Transaktion im Netzwerk vollständig verarbeitet ist, ist sie endgültig. Diese Bestätigungszeit beträgt etwa fünfzehn Sekunden, kann aber auch Spitzenwerte aufweisen, wenn das Netzwerk ausgelastet ist.

Welche Gebühren sind mit der Nutzung des Blockchain verbunden?

Bitcoin-Miner leisten ihre Arbeit, weil sie Transaktionskosten verdienen, die von den Nutzern für eine schnellere Transaktionsabwicklung bezahlt werden, und neu erstellte Bitcoins, die nach einer festen Formel ausgegeben werden. Die Transaktionskosten dienen auch dem Schutz vor Benutzern, die Daten zur Überlastung des Netzwerks senden, und als Möglichkeit, Miner für ihre Arbeit zur Sicherung des Netzwerks zu bezahlen.

Die genaue Art und Weise, wie die Zertifikate arbeiten, ist noch in der Entwicklung und wird sich im Laufe der Zeit ändern. Da die Gebühr nicht von der Anzahl der gesendeten Bitcoins abhängt, kann sie extrem niedrig oder ungerecht hoch erscheinen. Stattdessen richtet sich die Gebühr nach der Anzahl der Bytes in der Transaktion.

  • Die Verwendung mehrerer Sicherheiten oder die Ausgabe mehrerer früher erhaltener Beträge kann daher mehr kosten als einfachere Datenübermittlungen. Im Durchschnitt beträgt die Transaktionsgebühr hier 2,91 Dollar.

Die Transaktionsgebühren sind bei Ethereum deutlich geringer und liegen im Durchschnitt bei 0,27 Dollar bzw. 14 Cent. Die Gebühren sind erstaunlich niedrig, wenn man bedenkt, dass Ethereum manchmal häufiger als BTC genutzt wird.

Sind die Kryptowährungen skalierbar?

Bitcoin compared to Ether haben ein zentrales Problem: die Skalierbarkeit.  Ethereum leidet, genau wie Bitcoin, unter einem Problem: der Skalierbarkeit. Jede einzelne Transaktion und jeder einzelne Smart Contract muss unabhängig voneinander bearbeitet und damit dezentral im Netzwerk abgewickelt werden. Das ist ein großer Vorteil, aber auch ein Nachteil.

  • Es ist weniger effizient als ein zentralisierter Server. Das ist ein sehr hoher Schwellenwert, wenn Nutzer bestehende Währungen, die Transaktionen unterstützen, in Sekunden abwickeln wollen.

Die Skalierbarkeit einer Kryptowährung liegt oft an den Grenzen der Anzahl der Transaktionen, die das Netzwerk bewältigen kann. So hat das Ethereum-Netzwerk beispielsweise mehr als eine halbe Million Transaktionen pro Tag. Bitcoin etwa die Hälfte. Das Netzwerk muss dann skalierbar sein, um mehr Transaktionen abwickeln zu können.

Das Hauptbuch der Bitcoin besteht aus Blöcken. Die Größe eines Blocks wird bestimmt. Es ist auch sicher, dass etwa alle 10 Minuten ein Neuer gebildet wird. Wenn es viele Transaktionen gibt, passen nicht alle in einen Block. Sie müssen auf einen weiteren warten.

Welches Problem gibt es?

Skalierbarkeit ist wahrscheinlich die Nummer 1 der Stressursache bei Ethereum-Entwicklern. Kein anderes Projekt hat den Druck, eine so hohe Skalierbarkeit wie Ethereum zu erreichen. Die intelligente Vertragsplattform ist eine der am weitesten verbreiteten Blockketten der Welt. Um den Anforderungen dieser Popularität gerecht zu werden, muss Ethereum innovativ sein, denn eine Zunahme der Nutzerzahlen bedeutet eine Zunahme der Transaktionen.

Es wurde bereits schmerzhaft deutlich, dass Ethereum nicht bereit ist für einen starken Anstieg der Transaktionen. Die Plattform wurde zunächst dezentral und sicher aufgebaut. Skalierbarkeit stand bei der Entwicklung nicht im Vordergrund. Durch hohe Nutzerzahlen auf dem Blockchain, die durch eine auf Ether basierende App ausgelöst wurden, wurde der Chain überlastet.

  • Wenn Ethereum Anwendungen entwickeln soll, die massiv genutzt werden, muss die Skalierbarkeit drastisch verbessert werden.

Proof of Work bietet ein dezentrales und sicheres Netzwerk. Allerdings wird die Skalierbarkeit immer wichtiger. Es gibt zwei offensichtliche Möglichkeiten, die Skalierbarkeit zu erhöhen:

  1. Vergrößern der Blockgröße. Die Anzahl der Transaktionen, die in einen Block passen, wird durch die Größe des Blocks bestimmt. Bitcoin Cash zum Beispiel hat ein Upgrade durchgeführt, wodurch die Blockgröße von 8 MB auf 32 MB erhöht wurde. Diese Lösung ermöglicht es, mehr Transaktionen pro Sekunde abzuwickeln. Ein größerer Chain bedeutet jedoch eine schwierigere Aufgabe für die Miner. Für die Erzeugung eines 32MB-Blocks compared to einem 8MB-Block- wird mehr Rechenleistung benötigt. Das Ergebnis ist, dass Menschen, die mit ihrem eigenen Rechner minen, dies eigentlich nicht mehr tun können, die Computerleistung ist einfach nicht ausreichend. Was bleibt dann noch? Eine kleine Gruppe von Usern, die sich teure und leistungsstarke Geräte leisten können. Eine Erhöhung der Blockgröße geht daher zu Lasten der Dezentralisierung. Statt 20.000 Knoten gibt es nur noch 10 Knoten.

BTC

  1. Die Verwendung alternativer Münzen (Alt-Coins). Ethereum strebt danach, eine Plattform für andere Kryptowährungsprojekte zu werden. Angesichts der Popularität von Ethereum ist es auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Diese Strategie hat aber auch einen Nachteil. Alle auf Ethereum basierenden Projekte führen zu mehr Transaktionen und damit zu Netzwerkströmungen. Eine Lösung könnte darin bestehen, die Idee eines Blockchain aufzugeben und ein Modell zu entwickeln, bei dem jedes Projekt seine eigene Blockchain hat. Mit dieser Lösung wird die Belastung des Netzwerks deutlich reduziert. Jede Blockchain verarbeitet auch nur die Transaktionen, die er selbst generiert. Der Nachteil dieser Lösung ist, dass die Anzahl der Knoten pro Blockchain reduziert wird, was zu einem geringeren Sicherheitsniveau führt. Es ist einfacher, 10 Knoten zu übernehmen vs. z.B. 20.000.

Keine der genannten Lösungen ist ideal für Ethereum. Beide gehen zu Lasten der Sicherheit oder der Dezentralisierung.

Welche anderen Möglichkeiten hat Ethereum compared to Bitcoin?

Casper ist ein neues Protokoll, in dem Ethereum von Proof of Work (PoW) vs. Proof of Stake (PoS) wechselt. An der PoW müssen die Miner Energie für die Lösung des mathematischen Rätsels aufwenden. Bei PoS ist es jedoch so, dass keine Miner eingesetzt werden, sondern “Validatoren”. Der Name offenbart es bereits, anstatt einen Block abzubauen, wird er nun validiert.

Validatoren sind Knoten, die Ether auf einem Block einsetzen, von dem sie denken, dass es sich um einen legitimen Block handelt. Wenn der Prüfer für den richtigen und legitimen Block stimmt, erhält er eine Belohnung. Wenn der Knoten für den falschen stimmt, hat er den Ether verloren, für den er verwendet wurde. Dies zwingt die Prüfer zu korrektem und ehrlichem Handeln.

  • Obwohl Casper nicht zur Erhöhung der Skalierbarkeit entwickelt wurde, wirkt es sich positiv auf die Kapazität des Netzwerks aus.

Plasma ist eine Lösung, die ETH-Transaktionen außerhalb der primären Ethereum-Blockkette verarbeitet. Es handelt sich um eine so genannte “Off-Chain”-Lösung. Plasma ermöglicht es, “Unterketten” zu erzeugen. Dies sind Blockketten, die neben der Wurzelkette aktiv sind, in diesem Fall Ethereum. Eine Unterkette (auch als Child bezeichnet) kann den Überblick über ihre eigenen Transaktionen behalten und sich dennoch auf die Sicherheit der Root Chain verlassen.

Mit dieser Methode wird es möglich, ein Netzwerk von Unterketten aufzubauen, dass das primäre Netzwerk entlastet. Es ist auch möglich, Child-Ketten nach Ihren eigenen Wünschen zu gestalten. Wenn die Knoten der untergeordneten Kette beschließen, diesen Sub-Prozess zu beenden, wird ein Archiv von Transaktionen an die Ethereum-Blockkette gesendet und alles ist auf dem neuesten Stand.

Raiden ist wie Plasma eine Off-Chain-Lösung. Compared to Bitcoins Lightning Network funktioniert es ganz ähnlich. Kurz gesagt, es ist ein separates Hauptbuch, das aus Transaktionen zwischen zwei Knoten aufgebaut ist. Wenn ein User 10 Transaktionen pro Tag an einen Freund schickt, lädt er die Ethereum-Blockkette damit auf. Mit Raiden kann ein Nutzer mit der anderen Person einen zusätzlichen Kanal einrichten.

  • Alle Transaktionen, die diese beiden Personen dann ausführen, werden über diesen Channel und nicht über die Ethereum-Blockchain aufgezeichnet. Wenn beide beschließen, die Transaktionen zu stoppen, schließen sie den Kanal und ein Archiv wird an die primäre Blockchain gesendet. Anstelle von z.B. 50 separaten Transaktionen von 20 Euro gibt es nun 1 Transaktion von 1.000 Euro.

Eine Option ist Sharding – der heilige Gral unter den Skalierbarkeitslösungen. Sharding ist eine On-Chain-Methode. Es ändert die Art und Weise, wie ETH-Transaktionen auf der Ethereum-Blockchain verarbeitet werden. Im Moment muss jeder Knoten und jede Transaktion bearbeitet werden. Sharding teilt Knoten in Gruppen ein.

Eine Gruppe ist ein “Shard”. Jeder Shard verarbeitet die Transaktionen, die auf diesem spezifischen Shard eingehen. Dies ermöglicht es Gruppen, mehrere Transaktionen gleichzeitig zu bearbeiten. Das Ergebnis ist ein starker Anstieg der Anzahl der Transaktionen pro Sekunde.

Technische Details BTC vs. ETH – Wie unterscheiden sich die Blockchains?

Inzwischen kennt jeder Bitcoins: die digitalen Coins, die auf Blockchain-Technologie basiert. Die breite Öffentlichkeit ist mit Ethereum viel weniger vertraut. Doch Ether hat noch viel mehr Potenzial. Im Gegensatz zu Bitcoin ist Ethereum keine digitale Münze. Genau wie Bitcoin basiert Ethereum auf einer Blockkette. Bitcoin verwendet diese Blockchain-Technologie ausschließlich zur Abwicklung von Zahlungen.

Die Ethereum-Blockkette ist viel flexibler. Obwohl der Ether daran gekoppelt ist, besteht der Zweck der Blockkette nicht darin, diese Coins zu fördern. Stattdessen ist Ethereum eine Art öffentlicher Blockchain, den jeder nutzen kann, um Anwendungen zu entwickeln.

Der Blockchain bietet ein sicheres, transparentes und gemeinsames digitales Logbuch. Bitcoin verwendet dieses Protokoll, um BTC-Transaktionen zu schreiben. ETH baut darauf intelligente Verträge auf. Ethereum ermöglicht es Nutzern, ihre eigene digitale Münze auf dem Blockchain herzustellen, aber auch ein Kickstarter-Projekt durchzuführen, ohne dass so etwas wie Kickstarter wirklich benötigt wird.

  • User können das Eigentum aufteilen, Aktien verteilen, wichtige Abmachungen zementieren und vieles mehr. Alles, wofür eine Blockkette nützlich sein kann, ist mit Ethereum grundsätzlich möglich.

ETH

Was sind intelligente Verträge?

Ein Smart Contract (oder intelligenter Vertrag) ist eine Anwendung, die registrierte Vereinbarungen zwischen zwei oder mehr Parteien (z.B. Einzelpersonen oder Organisationen) erleichtert, sichert, durchsetzt und ausführt. Sie unterstützen Nutzer bei der Aushandlung und Definition solcher Vereinbarungen, die dazu führen, dass bestimmte Aktionen aufgrund der Erfüllung festgelegter Bedingungen stattfinden.

Der Smart Contract wird automatisch ausgeführt, im Sinne eines Wenn-dann-Satzes. Wenn eine vorprogrammierte Bedingung ausgelöst wird, die keiner menschlichen Bewertung unterliegt, führt der intelligente Vertrag die entsprechende Vertragsklausel aus. Die Übertragung des digitalen Wertes durch ein System, das kein Vertrauen erfordert (z.B. Ether), öffnet die Tür zu neuen Anwendungen, die intelligente Verträge nutzen können.

Fazit – die Vorteile BTC vs. ETH

Was sind die Vorteile von Bitcoin ?

  • Zahlungsfreiheit: Es ist möglich, Bitcoins überall auf der Welt und zu jeder Zeit zu versenden und zu empfangen – ohne Bürokratie. Mit BTC haben die Benutzer die volle Kontrolle über ihr Geld.
  • Reduziertes Risiko für Anbieter: Bitcoin-Transaktionen sind sicher, irreversibel und enthalten keine sensiblen oder persönlichen Kundendaten. Auf diese Weise sind die Lieferanten vor Verlusten durch Betrug oder betrügerische Stornierungen geschützt. Verkäufer können leicht in neue Märkte expandieren, in denen Kreditkarten nicht verfügbar sind oder die Betrugsrate hoch ist. Die Nettoergebnisse sind niedrigere Kosten, größere Märkte vs. niedrigere Verwaltungskosten.
  • Es werden keine Gebühren für den Erhalt von Bitcoins erhoben und bei vielen Wallets können Sie entscheiden, wie hoch die Gebühr ist, die Sie zahlen müssen, wenn Sie etwas ausgeben. Höhere Kosten können zu einer schnelleren Bestätigung Ihrer Transaktionen führen. Die Kosten beziehen sich nicht auf den zu überweisenden Betrag, sodass es möglich ist, 10.000 Coins zum gleichen Preis wie 1 Bitcoin zu versenden.
  • Schnittstelle zu klassischen Währungen: Darüber hinaus gibt es Anbieter, die Händler bei der Abwicklung von BTC-Transaktionen, der Umwandlung von Bitcoins in Fiat-Währung vs. der täglichen Einzahlung von Geldern direkt auf die Bankkonten der Händler unterstützen. Da diese Dienste auf Bitcoin basieren, können sie zu wesentlich niedrigeren Kosten als mit PayPal oder Kreditkarten-Netzwerken angeboten werden.
  • Transparent vs. neutral: Alle Informationen über die Bitcoin-Transaktionen sind direkt auf dem Blockchain verfügbar, sodass jeder sie in Echtzeit überwachen und nutzen kann. Keine Person oder Organisation kann das Bitcoin-Protokoll kontrollieren oder manipulieren, da es kryptographisch sicher ist. Der Bitcoin-Kern ist daher völlig neutral, transparent und vorhersehbar.
  • Sicherheit vs. Kontrolle: Bitcoin-Nutzer haben die volle Kontrolle über ihre BTC-Transaktionen. Es ist für den Verkäufer unmöglich, unerwünschte oder unbemerkte Kosten durchzusetzen, wie es bei anderen Zahlungsmethoden der Fall sein kann. Bitcoin-Zahlungen können durchgeführt werden, ohne dass personenbezogene Daten mit der Transaktion in Verbindung gebracht werden. Dies gewährleistet einen starken Schutz vor Identitätsdiebstahl. Bitcoin-Nutzer können ihr Geld auch durch Backups und Verschlüsselung schützen.

Was sind die Vorteile von Ethereum?

  • Ethereum hat eine aktive Gemeinschaft von Benutzern und Entwicklern. Es besitzt bereits eine sehr hohe Marktkapitalisierung und einen großen Netzwerkeffekt.
  • Die Blockkette ist schnell (15 Sekunden Blockzeit gegenüber 10-50 Minuten bei Bitcoin).
  • Die Blockkette ist flexibel und einfach programmierbar, um Smart Contracts einzurichten und neue dezentrale Anwendungen zu entwickeln.
  • Die Transaktionskosten sind compared to den relativ hohen Transaktionskosten bei Bitcoin sehr niedrig.
  • Die Entwickler sind gut organisiert und werden von einer in der Schweiz gegründeten Ethereum-Stiftung (mit-)finanziert. Es gibt eine klare Struktur und Überwachung der Entwicklung des Netzwerks. Der wichtigste Gründer und Entwickler von Ethereum ist Vitalik Buterin. Der ursprüngliche Erfinder von Bitcoin ist hingegen unbekannt.
  • Ether ist hochgradig skalierbar und kann sich schnell entwickeln und verbessern. Obwohl Ethereum auch mit Skalierbarkeitsproblemen zu kämpfen haben wird, gibt es bereits Projekte, um diese Probleme zu lösen.

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