Ethereum (ETH) 2.0 Roadmap - alles läuft nach Plan

Ethereum (ETH) 2.0 Roadmap – alles läuft nach Plan

Ethereum wird in den kommenden Monaten einige Veränderungen implementieren. Eine davon ist das Proof-of-Stake-Konzept, auf das sich schon sehr viele freuen. Wie nun bekannt wurde, ist der Weg dorthin auch nicht mehr allzu lange.

Läuft alles nach Plan

Ben Edgington von Teku, einem ETH 2.0-Client-Operator sprach auf der Ethereal Virtual Summit, wo er mitteilte, dass das Proof-of-Stake-Konzept des Ethereum 2.0-Netzwerks bereits im Juli 2020 live gehen könnte.

Edgington sagte in einem von Evan Van Ness moderierten Gruppenpanel von Week in Ethereum News:

“Beacon ist der Anfang der Straße. Es ist eine Proof-of-Stake-Chain, die sich selbst trägt. Sie könnte in Wochen bis Monaten eintreffen… Aber ich bin zu 80 bis 90 Prozent davon überzeugt, dass sie im dritten Quartal live gehen wird.“

Beacon zählt als einer der wichtigsten Meilensteine in Phase 0 der Ethereum 2.0 Roadmap. Beacon wird die Haupt-Chain von Ethereum 2.0 bilden und mit einem Proof-of-Stake-Konsensmechanismus arbeiten. Über dieses System können Benutzer etwas zur Sicherung des Netzwerks beitragen, indem sie ihre Coins auf Ethereum 2.0 halten und im Gegenzug dafür regelmäßige Auszahlungen erhalten.

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Will Villanueva, ebenfalls ein Redner auf der Ethereal, erklärte, dass Phase 1 der nächste Meilenstein der Roadmap sein wird. Bei diesem wird Sharding zusammen mit 64 Shards mit einer Datenkapazität von jeweils 500 KB implementiert. Bei einigen Kontexten liegen die Blöcke in der aktuellen einzelnen Ethereum-Chain bei etwa 25 KB. Dies hat den Vorteil, dass dadurch viel mehr Transaktionen im Netzwerk verarbeitet werden.

Phase 1.5 wird Ethereum 1.0 mit 2.0 zusammenführen, die derzeit laufende Ethereum-Blockchain wird mit einem der Shards im neu gebildeten 64-Shard-Ethereum 2.0 verschmolzen.

Phase 2.0 wird damit beginnen, dass verschiedene Anwendungen und Netzwerke in der ETH 2.0 Chain kommunizieren. Villaneuva geht davon aus, dass diese Anwendungen von Natur aus sehr unterschiedlich sein können, wie beispielsweise Libra, UTXO-Blockchains wie Bitcoin und der alten ETH 1.0 Blockchain.

Und hier beginnt für Edgington die Schwierigkeit mit ETH 2.0:

“Interoperabilität ist viel schwieriger als Testnetze für einzelne Clients. Diese Multi-Client-Testnetze decken alle möglichen aufregenden kleinen Inkonsistenzen auf, die die Dinge zerstören.”

©Bild via Pixabay / Lizenz

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