Ethereum Desktop Wallet: Infos zu den besten ETH Wallets

Ethereum Desktop Wallet: Infos zu den besten ETH Wallets

ETH Desktop Wallet

Vom rasanten Wachstum der Angebote IT-basierter Anwendungen auf mobilen Endgeräten sind auch die “digitalen” Geldbörsen nicht unberührt geblieben. Damit sind nicht lederne, aufklappbare Behälter gemeint, sondern verschlüsselte Daten in einem mobilen Netzwerk, die von nahezu überall abrufbar sind. Idealerweise natürlich durch den jeweiligen Client.

Wer mit Krypto handelt oder sich am Mining beteiligt, benötigt ein sogenanntes Wallet. Das sind elektronische Geldbörsen, die der Speicherung von Beständen an Kryptocoins dienen. Kryptowährungen sind prinzipiell digitale Zahlungsmittel, die kryptographisch, also in verschlüsselter Form genutzt werden können. Die Verschlüsselung geschieht anhand von Systemen wie der sogenannten Blockchain.

Dabei handelt es sich um eine stetig erweiterbare Liste von Datensätzen, die verschlüsselt und miteinander verbunden sind. Beim Speichern von Kryptowährungen werden nicht physische Coins erfasst, wie Geld, das man bei einer herkömmlichen Bank am Automaten einzahlt, sondern bestimmte Datensätze, die einen Bestand angeben.

Was ist ein Wallet für Kryptocoins & Co ?

Mittlerweile kann mit über 4.500 Kryptowährungen gehandelt werden. Dabei erreicht etwa ein Viertel einen täglichen Handelsumsatz von über 10.000 US-Dollar. Wenn diese Vielzahl an Währungen vom Endnutzer verwaltet werden soll, kommen Wallets zum Einsatz. Praktisch existieren heute unterschiedliche Arten, sie alle dienen jedoch dem gleichen Zweck.

Sie speichern beispielsweise Ethereum bzw. Datensätze. Für die Speicherung von Datensätzen werden zwei Arten von Online Portmonees unterschieden. Zum einen besteht die Möglichkeit für den Client der Online-Speicherung, zum anderen die der Offline-Version. Diese lassen sich wiederum in folgende Arten untergliedern:

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  • Auf einer Cryptocoin-Börse oder bei einem externen Anbieter (online) oder das Paper-Wallet sowie den Ledger (offline).  

Der größte Unterschied zwischen diesen Formen besteht in der Zugriffsmöglichkeit. Während Daten online von nahezu allen Personen mit dem nötigen Wissen abgegriffen werden können, sind Offline-Wallets um einiges sicherer.

Paperwallets beispielsweise sind nichts anderes als Informationen auf einem Blatt Papier. Diese bestehen aus Angaben zum persönlichen sowie dem öffentlichen Schlüssel, mit dem man Zugriff auf die eigenen Coinbestände hat.

Eine andere Art der Offline-Aufbewahrung ist das sogenannte Hardware-Wallet. Hier werden Daten wie auf einem USB-Stick gespeichert und sind somit auch nur durch diesen abrufbar. Auf Hardware-Wallets wird im folgenden Teil näher eingegangen.

Ethereum Desktop Wallet – sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für den Client?

Als der Bitcoin im Jahr 2017 für helles Aufsehen sorgte, wurden mit der Zeit mehr und mehr Menschen auf die Vielfalt von Kryptowährungen und deren Vorteile aufmerksam. Zu dieser Währungsgruppe zählt auch Ethereum. Allerdings stellt es nicht einfach nur eine digitale Währung dar, sondern nutzt die sogenannte Blockchain für ein komplett programmierbares und dezentrales Peer-To-Peer-Netzwerk.

Durch ein solches Netzwerk hat man die Möglichkeit, den gesamten Informationsaustausch sowie Onlinehandel im Internet digital zu verschlüsseln und dezentral zu verwalten. Mit Hilfe von Verschlüsselungen sind die persönlichen Daten jedes Nutzers sicher. Selbstverständlich ist auch ein Handel mit der Währung “Ether” möglich. Allerdings sollte man sich im Voraus Gedanken darüber machen, an welchem Ort die Währungen am sichersten aufbewahrt sind.

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Video-Link: https://youtu.be/wVLF267FGA8

Warum sind Online-Börsen kein sicherer Aufbewahrungsort?

Es gibt zum einen die Möglichkeit, Ether in einem sogenannten Wallet aufzubewahren (Etherwall). Dies ist im übertragenen Sinne die physische Brieftasche, nur eben digitalisiert. Eine Software ermöglicht es Gelder zu speichern, Transaktionen durchzuführen oder das aktuelle Guthaben zu überprüfen. Die oben beschriebenen digitalen Geldbörsen werden zum Teil durch Drittanbieter im Internet angeboten.

Das Problem hierbei ist, dass man die volle Kontrolle über den Ether (im Prinzip über das eigene Geld) abgibt. Ein weiterer Nachteil sind die immer vermehrt vorkommenden Hacker-Angriffe auf Onlinebörsen.

  • Die Alternative hierzu heißt: Ethereum DesktopWallet.

Was ist die Ethereum Desktop Wallet und wo wird es genutzt?

Die Ethereum Desktop Wallet ist im übertragenen Sinn ein individuelles, virtuelles Portemonnaie mit einem privaten, nur durch sich selbst zugänglichen Schlüssel. Der Name beinhaltet das Wort “Desktop”, welches darauf schließen lässt, dass sich das “Portmonee” letztendlich direkt auf dem Computer befindet. Die Einrichtung und Nutzung ist simpel. Der größte Vorteil ist die Sicherheit.

Denn man kann sich nur auf dem Computer in die Anwendung einloggen, auf dem sich die Ethereum Desktop Wallet befindet und auch heruntergeladen wurde. Hier kann man wie bei einer realen Bank auch Geld abheben, transferieren oder Geld einzahlen.

Wie lädt man eine Ethereum Desktop Wallet herunter?

Um sich ein individuelles Desktop Wallet zu erstellen, muss man sich die aktuellste Version herunterladen. Dabei ist darauf zu achten, dass man sich als Nutzer eines Windows Betriebssystems nicht eine für Linux oder andere Betriebssysteme vorgesehene Version herunterlädt. Sobald die Software auf dem Rechner ist sind die folgenden Schritte durchzuführen:

  • Wähle “Main Network”
  • Wähle “skip” bei Import presale account
  • Wähle ein sicheres Passwort
  • Warte, bis der Vorgang abgeschlossen ist
  • Nach der Freischaltung des Kontos auf einem Desktop Wallet legt man mit einem Klick auf “Konto hinzufügen” ein neues Ethereum Konto an.

Welche Alternativen hat man zur Desktop Wallet ?

Ledger Nano S

Generell ist zu sagen, dass ein Ethereum-Wallet wie das Bankkonto für die eigenen Gelder zu betrachten ist. Man sollte aber mit Bedacht auswählen, denn bei der Auswahl einer Bank ist dies nicht anders. Die besten Anbieter stellen wir im Folgenden vor. Die Hardware-Wallet namens Ledger Nano S überzeugt die meisten Nutzer. Der Nano Stick ermöglicht eine Speicherung unzähliger Kryptowährungen im USB-Format.

Das interessante dabei ist, dass der Stick einen kleinen Bildschirm besitzt, welchen man mit Hilfe der zwei integrierten Buttons bedienen kann. Sobald man einen Nano Stick erworben hat (Kostenpunkt: ca. 70 Euro), kann man diesen einrichten und gebrauchsfähig machen. Diese Einrichtung dauert in der Regel maximal 30 Minuten.

Der einzige Nachteil bei dem Ledger Nano S ist, dass man den Internet Explorer Google Chrome benötigt. Ansonsten hat man keine Möglichkeiten auf seine Kryptowährungen zuzugreifen. Allerdings hat man mit dem Ledger den Vorteil, dass Updates zu Cryptowährungen schnellstmöglich verfügbar sind.

Trezor

Ein weiteres Hardware-Tool das zu empfehlen ist, ist die Hardware namens Trezor. Ähnlich wie beim Ledger S bringt auch der Stick von Trezor eine hohe Sicherheit mit. Diese Sicherheit resultiert daraus, dass man Währungen mit sich trägt und diese nicht online abgelegt werden.

Trezor verfügt über ein kleines Display auf dem man alle Transaktionen seines Kontos einsehen kann. Auch hier erfolgt der Zugriff über den Google Chrome Explorer. Die Kosten belaufen sich hier auf ca. 90 Euro.

Web-Wallets

Eine Alternative zu Hardware Börsen sind sogenannte Web-Wallets, eine webbasierte Form der Aufbewahrung von Währung. Die beste Möglichkeit ist es, sich bei MyEtherWallet ein Konto einzurichten. Hier erfolgt der Zugriff auf das virtuelle Portmonee zeitnah, schnell und anonym. Man erhält zudem einen Private Key, also persönliche Zugangsinformationen, die für den Einblick und andere Funktionen notwendig sind.

Für jede Anmeldung und gleichzeitig jeden Zugriff auf sein Portemonnaie wird dieser abgefragt. Die größte Gefahr ist, dass man diesen Key verliert, denn eine Wiederherstellung  ist in diesem Fall nicht möglich. Hinzu kommt die Nutzung der Plattform, die nicht immer selbsterklärend ist.

Coinbase

Eine weitere beliebte Plattform der Aufbewahrung und Einsicht von Währung ist die Coinbase. Sie stellt die größte Web-Wallet für Ethereum, Bitcoin und Litecoin dar. Hierbei handelt es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen, das erst im Jahre 2012 gegründet wurde. Coinbase bietet zwei grundlegende Hauptfunktionen an:

Zum einen ist Coinbase ein intuitives und trotzdem sicheres Web-Wallet. Eine sehr gute Nutzermöglichkeit ist zum anderen, dass man mittels Coinbase Kryptowährung in Fiat-Währung tauschen kann. Die Nutzung ist komplett kostenfrei.

Blockchain

Die meistverbreitete Online-Wallet ist die Blockchain mit über 19 Millionen Nutzern und über 100 Millionen durchgeführten Transaktionen weltweit. Die Plattform ist komplett gebührenfrei und kann für das Kaufen und Verwalten, Verkaufen sowie Tauschen verwendet werden. Die Anmeldung und Nutzung ist simpel und von jedermann durchführbar.

Das Blockchain-Wallet hat verschiedene Sicherheitsfeatures installiert und bietet somit eine erhöhte Sicherheit. Bei größeren zu speichernden Währungsmengen wird ausdrücklich auf die Sicherung auf einer Hardware hingewiesen.

Exodus

Exodus ist ebenfalls kostenlos, allerdings benötigt man eine Software zur Nutzung der Funktionen. Diese unterstützt die Verwaltung vieler Währungen auf dem jeweiligen Endgerät. Ein Transferieren der Kryptowährungen ist mit Exodus problemlos möglich. Die im Portmonee gesicherten Währungen werden in einem Portfolio grafisch übersichtlich dargestellt.

Bei der Nutzung der Plattform Exodus ist es sehr wichtig, regelmäßig Backups zu erstellen, da ansonsten  die Gefahr besteht, dass Währungen aufgrund von etwa einer Neueinrichtung des Computers verloren gehen.

Eine weitere Alternative ist Jaxx. Diese Geldbörse ist ebenfalls kostenfrei und bietet die Möglichkeit verschiedene Währungen z.B. Ethereum zu speichern. Die Einrichtung ist selbst für Anfänger auf diesem Gebiet simpel und die Nutzung ist selbsterklärend.

Ledger Nano S

Was ist eine Wallet-App?

Es handelt sich um ein Programm für Smartphones, Laptops oder Computer. Es gibt diverse Anbieter einer solchen Applikation. Generell ermöglichen diese Apps die volle Kontrolle über die eigenen Kryptocoins wie beispielsweise eigenes Ethereum.

Ist man beispielsweise unterwegs und möchte mit den Währungen handeln oder damit bezahlen, so kann man sich der installierten App bedienen und spielend leicht von unterwegs mit den eigenen Ethereum Coins arbeiten. Interessant ist der Aspekt, dass Apple alle Apps dieser Kategorie im Jahr 2014 kurzzeitig verboten hatte. Mittlerweile sind die Apps erlaubt und erzeugen unglaubliche Reichweite.

Eine App bringt natürlich Vorteile wie Schnelligkeit, Flexibilität oder Kontrolle mit sich, jedoch sollte man die damit verbundenen Nachteile nicht unterschätzen. Auf einer solchen App sollten nur handelsübliche Währungsmengen online abgelegt werden, denn ein Hacker-Angriff kann nicht ausgeschlossen werden. Man sollte sich vor Download und Anmeldung in einer solchen App über Funktionen sowie Sicherheitsrisiken und Erfahrungsberichte informieren.

  • Teilweise sind Apps im Store verfügbar, welche nur den Diebstahl von Kryptowährungen beabsichtigen. In solchen Fällen steht man dann meist schnell mit einem leeren Portemonnaie da. Die Nutzung der Apps ist zu 100 % kostenfrei.  

Welche Desktop Wallet passt zum jeweiligen Betriebssystem vom Client? (MacOS, Linux, Windows)

Wie sich bereits feststellen lässt, ist das Desktop Wallet ein sehr beliebtes Instrument. Jeder Nutzer stellt sich im Voraus die Frage, welches Desktop Wallet für welches Betriebssystem geeignet ist. Die Möglichkeit Jaxx ist 2014 ins Leben gerufen worden. Hier hat man die Möglichkeit Währungen wie Ethereum, Ether Classic, Dash, Litecoin und Bitcoin zu speichern.

Jaxx unterstützt alle gängigen Betriebssysteme. Linux, Windows und Apple stellen somit kein Problem dar. Die Plattform Exodus läuft ebenfalls auf Windows, Apple und Linux. Die Anwendungen laufen dabei auf den geeigneten Betriebssystemen einwandfrei. Die Entscheidung darüber, welche nun die beste ist, unterliegt einer rein subjektiven Betrachtung.

Die beste Möglichkeit ist es hierbei, sich über die Funktionen und damit verbundenen Kosten zu informieren und sie anschließend auszuprobieren.

Welches der vorgestellten Online Geldbörsen ist die Beste?

Abschließend kann man sagen, dass die Desktop Versionen sowie die mobilen Versionen durchaus Ihre Vorteile haben um seine Ethereum Coins zu halten. Elektronische Geldbörsen sind generell mit einem vergleichsweise hohen Risiko verbunden, denn online sind Zugriffe von überall aus möglich. Dies bietet Hackern die Möglichkeit auf u.a. Ethereum zuzugreifen und sie zu stehlen.

Auch werden extern Dienstleistungen angeboten, die die Nachvollziehung von Transaktionen erschweren. Dazu müssen beispielsweise mehrere Teilnehmer über dasselbe Konto Zahlungen abwickeln, deren Hintergrund nur der Betreiber selbst kennt. Solche Dienste geraten oft mit den sogenannten Mixing Services (dt. Mischdienste) oder in Anlehnung des Vorgangs auch mit Laundry Services (dt. Waschdienst) und damit auch mit Geldwäsche in Verbindung gebracht.

  • Der offensichtliche Nachteil besteht bei der Annahme solcher Dienstleistungen darin, dass man den Betreibern, die sie anbieten, vertrauen muss. Insbesondere wegen dieser Sicherheitsbedenken werden Online-Geldbörsen von Experten kaum empfohlen.

Die beste Alternative zur Aufbewahrung von Währungen wie Ethereum ist jedoch das Hardware Ledger S. Der Sicherheitsaspekt spielt dabei eine große Rolle, denn man darf nicht vergessen, dass es sich auch bei Kryptowährungen immer noch um Geld handelt. Man behält jederzeit die Kontrolle, da man diese auf einem externen Gerät gespeichert hat. Das Ethereum Wallet ist somit nur angreifbar wenn es mit einem Computer verbunden ist oder wenn der Ledger (USB-Stick) gestohlen wird.

Wenn man dennoch eine kostengünstigere Variante bevorzugt, sollte man eher auf eine webbasierte Version oder eine Desktop Version übergehen. Hier gibt es zahlreiche kostenfreie Anbieter. Eine klare Empfehlung verdient hier der Ledger Nano S, der mit einem Gesamtpreis von etwa 70 Euro kostengünstig zu erwerben ist.

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